An Lin Das Feuer einer anderen Welt (Liebesroman)

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Inhaltsangabe zu „Das Feuer einer anderen Welt (Liebesroman)“ von An Lin

*** Spannende Romantasy für Jugendliche und junge Erwachsene *** An Saras 17. Geburtstag wird in Düsseldorf das Sternenfest gefeiert. Eine japanische Legende besagt, dass an diesem Tag Wünsche in Erfüllung gehen. Kurzerhand versucht Sara ihr Glück und wünscht sich in die Welt des gutaussehenden Comic-Helden Ryu. Tatsächlich erfüllt sich ihr Wunsch, allerdings anders als gedacht: Ryu landet in der realen Welt. Weil er sich in einen feuerspeienden Drachen verwandeln kann, wird er schnell zur Zielscheibe der Regierung. Verzweifelt versuchen Sara und Ryu, den Wunsch rückgängig zu machen. Doch je gefährlicher ihre Lage wird, umso stärker brennt auch das Feuer zwischen Ryu und Sara. Bleibt ihnen überhaupt noch die Zeit, um sich zwischen einem gemeinsamen und einem ungefährlichen Leben zu entscheiden? *** Der Roman ist in sich abgeschlossen und hat 288 Taschenbuchseiten ***

Guter Schreibstil, tolle Geschichte - perfekt für Zwischendurch

— fingerbluetentraeume
fingerbluetentraeume

Nette, ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Manga-Figur und Fangirl, aber nicht ganz so, wie ich es erwartet habe

— Sardonyx
Sardonyx
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  • Das Feuer einer anderen Welt

    Das Feuer einer anderen Welt (Liebesroman)
    Svarta

    Svarta

    02. November 2016 um 22:18

    Inhalt:"An Saras 17. Geburtstag wird in Düsseldorf das Sternenfest gefeiert. Eine japanische Legende besagt, dass an diesem Tag Wünsche in Erfüllung gehen. Kurzerhand versucht Sara ihr Glück und wünscht sich in die Welt des gutaussehenden Comic-Helden Ryu. Tatsächlich erfüllt sich ihr Wunsch, allerdings anders als gedacht: Ryu landet in der realen Welt. Weil er sich in einen feuerspeienden Drachen verwandeln kann, wird er schnell zur Zielscheibe der Regierung. Verzweifelt versuchen Sara und Ryu, den Wunsch rückgängig zu machen. Doch je gefährlicher ihre Lage wird, umso stärker brennt auch das Feuer zwischen Ryu und Sara. Bleibt ihnen überhaupt noch die Zeit, um sich zwischen einem gemeinsamen und einem ungefährlichen Leben zu entscheiden?"Als erstes möchte ich Autorin An Lin danken, da sie mir ein weiteres Mal ihr Buch zur Verfügung gestellt hat!Von An Lin habe ich mittlerweile schon ein paar Bücher gelesen und mir haben sie eigentlich durchweg gefallen. :)Deswegen hatte ich bei ihrem neuesten Werk doch relativ hohe Erwartungen, da ich der Meinung bin, dass sich ihr Können als Autorin gesteigert hat.Leider muss ich aber vorneweg sagen: Mir hat das Buch leider nicht gefallen. Ich hab wirklich versucht es zu mögen und positive Punkte für diese Rezension zu finden, aber das ist mir nur in einem gewissen Maße gelungen.Aber fangen wir einfach mal von vorne an:Ich hatte leider einen ziemlich holprigen Einstieg, da mir der Schreibstil in diesem Buch nicht zugesagt hat. Die vielen kurzen Sätze ließ die ganze Geschichte wie eine Aufzählung wirken á la "Erst machte sie das, dann machte sie das, etc." Ich habe nichts gegen einen einfachen Schreibstil und eine eher einfache Syntax, aber hier kam es mir leider zu plump vor.Tatsächlich habe ich schon nach einigen Seiten überlegt abzubrechen, da ich mich überhaupt nicht in die Geschichte, und auch in Saras Gefühlswelt, hineinversetzen konnte. Da es sich allerdings um ein Rezensionsexemplar handelt wollte ich es aber umbedingt komplett lesen, schließlich will ich eine ehrliche Meinung zum ganzen Buch abgeben!Die Protagonistin Sara empfand ich etwas angstrengend und oft auch naiv. Da die Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben ist, bekommt man alle Geschehnisse nur aus ihrer Sicht präsentiert. Ihre Gedanken wiederholen sich oft und an einigen Stellen gibt es - für mich gefühlt - ewige innere Monologe. Es wäre interessanter geworden, vielleicht mal eine andere Perspektive zu zeigen. Beispielsweise die Perspektive des Militärs! Damit man als Leser deren Vorgehen und Informationen, die sie über Ryu haben, nachvollziehen kann. Außerdem geht es oft um banale Dinge bzw. um Nebensächlichkeiten, welche die Story überhaupt nicht voranbringen.Um Beispiele zu nennen:Das sehr ausführlich beschriebene Abendessen mit den Eltern, die dann in der weiteren Geschichte nicht mehr vorkommen. Allgemein gab es keine interessanten Nebencharaktere, das fand ich sehr schade.Die wirklich detaillierte Beschreibung des Ablauf des Sternenfest: welchen Stift sie auswählt, welches Papier sie auswählt, etc. Das waren für mich einfach zu viele triviale Informationen.Die Sache mit den Mangas! Ich selbst mag Mangas sehr gerne, aber es war einfach zu viel. Ständig spricht, oder denkt, sie davon wie sehr sie diese doch liebt. Wo ich mir irgendwann dachte: Okay, du magst Mangas, ich habs kapiert! Und es wurde auch seitenweise (zumindest war es bei meinem Reader so) beschrieben was in den Mangas passiert. Das war einfach zu viel des Guten.Gegen Mitte/Ende des Buches wurde es dann zum Glück besser! Irgendwann war ich dann doch so weit an der Geschichte - und an der Beziehung zwischen Sara und Ryu - interessiert und um wissen zu wollen wie es für die Beiden ausgehen wird! Wie wird es enden? Bleibt Ryu hier? Verlässt er sie? Kann sie vielleicht mit ihm gehen?Das werde ich natürlich nicht verraten, aber in meinen Augen hat die Autorin das Ende ganz gut gelöst und konnte mich emotional berühren.Fazit:"Das Feuer einer anderen Welt" ist für mich wirklich nicht das stärkste Buch aus der Feder der Autorin. Ich bin leider ziemlich enttäuscht und hoffe einfach, dass mich ihre kommenden Werke mehr begeistern können. Leider für mich ein Flop dieses Jahr, ich vergebe 2 Sterne.Meine Rezensionen zu ihren bisherigen Büchern:Liebe und ZornLiebe und NeidUnwissend verliebt

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    • 4
  • An Lins Buch macht einfach Spaß

    Das Feuer einer anderen Welt (Liebesroman)
    fingerbluetentraeume

    fingerbluetentraeume

    25. August 2016 um 09:32

    So hat es mir gefallen: Die ersten Seiten fielen mir ein bisschen schwer. Es brauchte einige Zeit bis ich mit der Protagonistin Sara warm wurde. Sie ist ein sehr liebes und braves Mädchen, eine Außenseiterin, weil sie Mangas liest. Sie war mir nicht unsympathisch, aber irgendwie war sie mir zu "schwach". Der seichte Einstieg in die Geschichte führt dazu, dass man Saras Familie besser kennenlernt, obwohl diese zum Großteil in der weiteren Geschichte keine Rolle spielen. Zunächst habe ich mich gefragt, warum dieser Part von der Autorin so ausgebaut wurde. Am Ende ergab aber alles Sinn. Man kann dadurch Saras Entscheidungen besser nachvollziehen. Wunderschön beschrieben finde ich die Szene rund ums Sternenfest samt der Legende von Wega und Altair. Wie bereits bei "Geliebter Samurai" kann ich nur sehr wenig mit Japan, den dortigen Bräuchen und Mangas anfangen. Früher einmal habe ich welche gelesen. Vielleicht sollte ich das mal wieder tun. Denn Sara findet ihren ganz persönlichen Helden in einem dieser Mangas - Ryu aus "Dragon Curse". So verwundert es auch nicht, dass sie sich zu ihm wünscht. Ihr Wunsch ist durchaus nachvollziehbar.  Obwohl ich Ryu mochte und ihn als super Charakter empfinde, hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht noch etwas mehr über ihn zu erfahren. Schließlich kennt Sara ihn bereits aus den Mangas. Im Großen und Ganzen bin ich jedoch sehr zu frieden mit der Figur. Auch hier fiel es mir nicht schwer, die Handlungsgründe nachzuvollziehen. So mag ich das an Büchern. Vor dem Lesen fragte ich mich, wie die Autorin es schaffen will Spannung aufzubauen. Ich kann euch versprechen, die kommt vor. Allerdings könnte diese an der ein oder anderen Stelle noch ein wenig ausgebauter und nervenaufreibender sein. Der Weg zur Lösung ist nur mit wenigen Stolperfallen gespickt, da hätte es auch noch ruhig ein paar Mal knallen können. Für ein Romantasybuch mit knapp 300 Seiten ist das aber meiner Meinung nach durchaus alles im Rahmen (mehr geht ja oft immer). Fazit: Insgesamt hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen, auch wenn es an manchen Stellen nach meinem Geschmack noch einen ticken Mehr hätte sein können. Überzeugt hat mich An Lin wiedermal durch den Schreibstil. Ihre Liebe zu Japan und Mangas findet sich ähnlich wie bei "Geliebter Samurai" auch hier wieder, ohne dabei den Leser mit zu viel Unbekanntem zu überfordern. Von mir gibt es abermals 4,5 Punkte.

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  • Unterhaltsam zu lesen mit sehr ungewöhnlicher Grundidee, aber nicht das beste der Autorin

    Das Feuer einer anderen Welt (Liebesroman)
    Sardonyx

    Sardonyx

    23. August 2016 um 08:27

    Sara Lehmann kann sich nicht gerade über ihren 17. Geburtstag freuen, da das größte Glück in ihrem Leben ist, sich in ihrem Zimmer von der Welt abzuschotten und in der magischen Welt Tesura des Mangas "Dragon Curse" zu versinken. Ryu ist dabei ihr größte Held, denn er besitzt die mächtige Gabe, aus einem attraktiven Jungen zu einem gewaltigen, feuerspeienden Drachen zu werden.Als in Saras Stadt zum ersten Mal im Japanischen Garten das Sternenfest gefeiert wird, beschließt Sara einen gewagten Wunsch an die Sterne: sie will nach Tesura! Doch wenn die Sterne im Spiel sind, ist ein Wunsch von einem Fangirl wie Sara sehr gefährlich und der Werdrache Ryu steht plötzlich mitten in der realen Welt ...Von An Lin habe ich schon einige Bücher gelesen, wo sie ganz geschickt Romantasy mit japanischen Elementen verwebt, was immer eine ganz besondere Mischung ist. Ich mag ihre Bücher recht gerne und war deswegen auch voller Vorfreude, als ich gesehen habe, dass ,,Das Feuer einer anderen Welt" frisch erschienen ist. Aber tatsächlich war ich ... Na ja, ich hatte etwas mehr Erwartungen.Der Anfang war sehr vielversprechend, obwohl jetzt ungewöhnlich war, dass die Story in Düsseldorf spielt und nicht in Asien. Sara finde ich dafür, dass sie gerade 17 geworden ist, manchmal schon etwas seltsam. Ich meine, sie ist eine sympathische Figur, die aber manchmal einfach zu viel denkt! Das klingt sicher sehr seltsam, denn ich mag es, wenn Protagonisten nicht einfach impulsiv handeln, sondern erst über Pro & Contra nachdenken. Bei Sara wurde es mir irgendwann zu viel des Gedankenkarussels, da hätte ich ihr gerne manchmal gegen die Stirn getippt und gesagt: ,,Reg dich ab!" Saras Konflikt ist Ryu-bedingt, aber irgendwann wiederholten sich einfach bestimmte Überlegungen, was dann schon störend war.Dass Ryu aus einem Manga stammt und dann in die echte Welt katapultiert wird, ist als Idee wirklich großartig gelungen, besonders weil Ryu einerseits ruhig und entschlossen ist, wenn nicht gerade der Werdrache aus ihm herausbricht. Ich glaube, alles in allem hätte ,,Das Feuer einer anderen Welt" einen sehr guten Anime abgegeben, obwohl etwas wie Action nur auf wenige Kapitel ausgestreckt ist und es eher nur um Saras verwirrte Gefühle geht. Auf die Dauer, obwohl das Buch sich sehr flüssig liest, war es mir dann doch ein bisschen zu viel Gefühlsverwirrung. Nicht gerade mein Ding, jedoch ist es bei mir immer so, wenn es um Bücher geht, wo es hauptsächlich um eine Lovestory geht: ich balanciere auf dem schmalen Grat zwischen ,,Wow, wirklich sehr schön" und ,,Okay, jetzt wird's aber albern!"Mein Fazit über ,,Das Feuer einer anderen Welt" ist zwiegespalten, weil es als leichte Zwischenkost ganz nett war, aber ich viel mehr erwartet habe. Ich zeichne 3 Sterne auf ein Papier und lege sie in die sanften Strömungen eines Flusses, damit das Feuer einer anderen Welt bei anderen Lesern mehr entfachen wird als bei mir.

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