An Lin Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter

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Inhaltsangabe zu „Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter“ von An Lin

Paranormal Romance auf Japanisch! Spannend und sinnlich, mit asiatischen Charakteren und Settings Die 20-jährige Mei hat die Strapazen rund um den Yushima-Schrein in Tōkyō überstanden. Zurück in Kyōto kommen sie und der gutaussehende Tián sich näher als je zuvor. Doch plötzlich greift sie der mächtige Windgott Fūjin an. Er hat es auf Tián abgesehen. Automatisch gerät auch Mei in sein Visier. Was will der Windgott nur von ihm? Bald wird klar: Tián war nicht ganz ehrlich zu Mei. Sie ahnt Schreckliches. Und doch lauert hinter seiner verführerischen Fassade ein größeres Geheimnis, als sie sich vorstellen kann. "Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter" ist der zweite Band rund um das Traumpaar Mei und Tián. Lassen Sie sich in die exotische und mystische Welt der japanischen Kultur entführen! (Quelle:'E-Buch Text/20.10.2015')

Wow, Spannung pur

— Katzyja
Katzyja

Überzeugt mit reiferem unverwechselbaren Erzählstil

— PepperPhoenix
PepperPhoenix

Paranomal Romance mal auf Japanisch - Ich liebe es!!

— Emotionen
Emotionen

Spanndender zweiter Teil, der einige Überraschungen bereit hält!

— JLu94
JLu94

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  • Im Visier der Shinto-Götter

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    Katzyja

    Katzyja

    08. June 2016 um 09:18

    Meine Zusammenfassung Tian und Mei haben die Umwidmung der Yushima-Schrein wieder Rückgängig machen können und nun ist der Donnergott Raijin wieder im Himmel. Für Mei und Tian kann also endlich das normale Leben zusammen beginnen. Doch Tian ist merkwürdig, erst verschwindet er ohne von sich hören zu lassen und dann kommt er wieder und macht Mei unglaubliche Liebeserklärungen. Mei weiß nicht was plötzlich mit ihm los ist und fühlt sich unsicher. Hinzu kommt noch das Fujin, Raijins Freund und Gott des Windes, irgendein Problem mit Tian zu haben scheint. Er kommt immer wieder auf die Erde und greift sie an. Er ist so sehr erzürnt, das er nicht nur Mei und Tian angreift. Ihm scheint ein schier unendlicher Hass auf Tian zu leiten. Mei versteht nun gar nichts mehr und wird misstrauisch. Im laufe der Geschichte erfährt sie viele unfassbare Dinge und muss sich entscheiden. Bewertung Auch im zweiten Band gibt es wieder eine Japanisch-Deutsch Übersetzung, denn es wird wieder viel, wenn auch weniger als in Band 1, Japanisch "gesprochen". Ich bin sehr gut in den zweiten Band rein gekommen und habe direkt den Anschluss gefunden. Ich fand das die Geschichte richtig gut losgegangen ist und mich noch mehr mitgenommen hat als im ersten Teil. Der Schreibstil hat sich etwas verändert, sodass man besser folgen konnte und der Lesefluss flüssiger voranging. Die Detailgetreue Beschreibung hat dadurch aber keinesfalls gelitten!Es gab viele spannende Wendungen und Erklärungen. Die eingebrachten Rückblenden waren aber auch dieses mal oft schwer zu erkennen und man hat erst spät gemerkt, das man sich jetzt in einer Rückblende befindet. Das hat mich aber nicht groß gehindert die Geschichte trotzdem toll zu finden.  Die Protagonisten sind gut beschrieben und ich konnte sie auch diesesmal direkt ins Herz schließen. Es ist spannend zu sehen das die Götter auch nicht perfekt sind und ihre Differenzen haben :)Ich bin wieder sehr überzeugt von den Shinto Göttern und freue mich tierisch auf Band 3

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  • Paranormal Romance goes Japan in der zweiten Runde. An Lin wird besser und besser!!

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    Emotionen

    Emotionen

    Endlich ist sie da, die sehnsüchtig erwartete Fortsetzung der Reihe um Mei und Tian. Und ich muss sagen, die Autorin wird besser und besser und hat einen super eigenen Schreibstil, der vielleicht nicht jedem gefällt, mich aber auf jeden Fall durch seine Außergewöhnlichkeit gewinnen. Ich freue mich schon auf den dritten Teil. Man sollte auf jeden Fall den ersten Teil gelesen haben um diesen Teil zu verstehen, da sämtliche Geschehnisse auf dem ersten Buch aufbauen. Über den Inhalt möchte ich nur so viel sagen, als dass Mei und Tian nach den Ereignissen des letzten Jahres natürlich ein Recht darauf hätten, in Ruhe gelassen zu werden, aber natürlich haben die Götter andere Pläne mit ihnen. Und auch Tian ist nicht der, der er vorgibt zu sein ... Es wird auf jeden Fall spannend, interessant und teilweise auch kompliziert ...^^ Der Schreibstil der Autorin hat sich auf jeden Fall sehr gebessert im direkten Vergleich zum ersten Teil. Die Handlung springt nicht mehr so stark wie im ersten Teil und man ist jetzt auch eher in der japanischen Welt drinnen, so habe ich zumindest das Gefühl. Im ersten Band musste ich mich eher ein bisschen anpassen und ein Gefühl für die japanische Sprache und Sitten bekommen. Ich finde es auf jeden Fall schon mal sehr hilfreich am Anfang des Buches ein Glossar mit den wichtigsten Phrasen auf Japanisch zu finden. Jetzt habe ich auch immer meinen Crash Kurs für Japanisch dabei, sollte ich jemals in der Situation sein, mich mit einem Japaner, der kein Englisch spricht verständigen zu müssen ;) Und es war auf jeden Fall auch sehr sinnvoll, dass die japanischen Sätze auch nochmal auf Deutsch wiederholt wurden. Für die Autorin mag es vielleicht seltsam klingen, den gleichen Satz nochmal zu lesen, aber für den Leser selber ist das extrem hilfreich, da man bei Japanisch komplett ins kalte Wasser geworfen wird. Einen kleinen Wunsch hätte ich für die folgenden Bücher: Ich würde mich sehr freuen, wenn das Mädchen aus dem Prolog des Buches (das ihren Großvater verloren hat) noch einmal einen kleinen (Cameo) Auftritt in einem Folgeband haben würde. Ich habe sie wirklich sofort ins Herz geschlossen und war fast ein wenig traurig, dass sie in diesem Teil nicht mehr vorgekommen ist. Das Finale dieses Buches hat mir sogar noch besser gefallen, als das des ersten Teils und auch die Charaktere die in diesem Teil neu eingeführt wurden haben mir besser gefallen als die im ersten Buch. Ich kann soviel sagen: Es kommt ein weiterer charmanter Mann hinzu, der Tian einige Konkurrenz macht und der mein Herz im Sturm erobert hat ;) Ich freue mich jetzt total auf den dritten Teil und bin sehr gespannt, was sich die Autorin noch alles so einfallen lässt. Sie hat mich mit diesem Buch jetzt voll und ganz überzeugt und ich wäre sehr gerne bei einer weiteren Leserunde auf den Spuren von Mei und Tian dabei^^

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    Emotionen

    Emotionen

    08. February 2016 um 20:15
  • Leserunde zu "Liebe und Neid: Im Visier der Shinto-Götter (Mei und Tián 2)" von An Lin

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    an-lin

    an-lin

    Leserunde zur E-Book-Ausgabe von "Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter (Mei und Tián, Band 2) Die spannend-romantische Geschichte um Mei und Tián geht weiter! Gemeinsam mit interessierten Lesern würde ich diesen Band 2 gerne besprechen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen, in denen ihr kurz davon  erzählt, warum euch dieses E-Book interessiert. Die Gewinner bekommen dann ein kostenloses Rezensionsexemplar im mobi- oder ePub-Format. Neben Rezensionen bei LovelyBooks freue ich mich auch wieder sehr über Rezensionen bei Amazon, am Ende unserer Leserunde. Worum geht es in dem Paranormal-Romance-Werk? Die 20-jährige Mei hat die Strapazen rund um den Yushima-Schrein in Tōkyō überstanden. Zurück in Kyōto kommen sie und der gutaussehende Tián sich näher als je zuvor. Doch plötzlich greift sie der mächtige Windgott Fūjin an. Er hat es auf Tián abgesehen. Automatisch gerät auch Mei in sein Visier. Was will der Windgott nur von ihm? Bald wird klar: Tián war nicht ganz ehrlich zu Mei. Sie ahnt Schreckliches. Und doch lauert hinter seiner verführerischen Fassade ein größeres Geheimnis, als sie sich vorstellen kann. Eine Leseprobe gibt es schon bei Amazon: http://www.amazon.de/Liebe-Neid-Visier-Shinto-Götter-Tián-ebook/dp/B016Z18M02 Die Taschenbuch-Ausgabe von "Liebe und Neid" hat 352 Seiten bei Schriftgröße 10 (Band 1 "Liebe und Zorn" hat 348 Seiten bei Schriftgröße 10,5 - die Fortsetzung ist also etwas länger). Achtung: "Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter" ist der zweite Band rund um Mei und Tián. Man sollte Band 1 gelesen haben - spätestens in den nächsten paar Wochen.

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  • Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    Svarta

    Svarta

    14. December 2015 um 14:20

    Inhalt:"Die 20-jährige Mei hat die Strapazen rund um den Yushima-Schrein in Tōkyō überstanden. Zurück in Kyōto kommen sie und der gutaussehende Tián sich näher als je zuvor. Doch plötzlich greift sie der mächtige Windgott Fūjin an. Er hat es auf Tián abgesehen. Automatisch gerät auch Mei in sein Visier. Was will der Windgott nur von ihm?  Bald wird klar: Tián war nicht ganz ehrlich zu Mei. Sie ahnt Schreckliches. Und doch lauert hinter seiner verführerischen Fassade ein größeres Geheimnis, als sie sich vorstellen kann." Vielen Dank an Autorin An Lin, denn ich durfte auch an der Leserunde zum zweiten Teil auf Lovelybooks teilnehmen! Den ersten Teil hatte ich ja schon vor einer Weile gelesen und auch rezensiert. Damals hatte ich einige Punkte kritisiert, welche die Autorin nun überarbeitet hat. Wenn ihr also grundsätzlich interessiert, aber etwas unsicher von von meiner Kritik seid, dann empfehle ich euch einfach mal reinzuschauen... es lohnt sich bestimmt. Schon allein für die Fortsetzung... ;) Und genau darüber sollte es ja in dieser Rezension gehen, ich hatte nur das Bedürfnis ein paar Worte zu Teil 1 zu sagen! Für mich persönlich war definitiv eine große Steigerung zu Band eins erkennbar. Die Autorin An Lin hat sich in meinen Augen ein ganzes Stück weit verbessern können, so dass mir die Fortsetzung nun um einiges besser gefallen hat. Es war flüssiger zu lesen, es gab kaum Längen (dazu gleich noch mehr), es war spannend und man konnte super mitfiebern... kurz gesagt: Das Buch hat mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht! Die Geschichte konnte mich von Anfang an in ihren Bann ziehen, da ich nun keine Einstiegsschwierigkeiten hatte. Sehr gefreut habe ich mich gleich über eine Karte und einen Glossar, zu Anfang des Buches. :) Aber ich muss ehrlich sagen: Den Glossar habe ich eigentlich so gut wie nie benutzt. Nun hat die Autorin es geschafft, die japanische Sprache passend in die Geschichte hineinzuweben und sie ist mir nicht mehr störend aufgefallen. Durch den fiesen Cliffhanger des Vorgängers, war man nun auch von Anfang an am Rätselraten, was denn nun genau mit Tian passiert ist und vor allem wie es für die beiden weitergeht. Einige Wendungen waren für mich total überraschend und haben auch neuen Pepp und mehr Spannung in die ganze Sache gebracht. Trotz des Lobes habe ich auch für dieses Buch etwas, und hoffentlich für die Autorin hilfreiche, Kritik: Die Nebencharaktere wie Meis Freunde, gerade bei zwei Personen ist es mir sehr aufgefallen, bleiben doch eher zu blass und im Hintergrund... obwohl sie relativ wichtig scheinen. Und vor allem das der eine (ich will nicht zu viel verraten ;)) ständig aus dem Nichts aufzutauchen scheint, hat mich eher gestört. Er kam mir eher als "Lückenfüller" vor, der in wichtigen Situationen oft einfach da ist. Außerdem hat es mich etwas gestört, dass sich die Handlung in manchen Punkten etwas wiederholt hat und nicht voran zu gehen scheint. Als letzter kleiner Kritikpunkt muss ich noch anmerken, dass mir die eingebauten Rückblenden zwar inhaltlich gut gefallen haben, aber ich fand sie nicht wirklich optimal platziert. Irgendwie schien mir der Übergang oft eher unstimmig und hat auch teilweise meinen Lesefluss gebremst. Fazit: Eine deutliche Steigerung zu Teil 1! Wer sich noch unsicher war, aber generell an den Büchern interessiert ist, dem würde ich jetzt auf jeden Fall empfehlen sich die Reihe mal anzuschauen. :) Ich vergebe 4 Sterne und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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  • Paranormal Romance auf Japanisch - die atemberaubende Fortsetzung zu Liebe und Zorn!

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    Sardonyx

    Sardonyx

    Das Drama um den Tenjin-Schrein in Tokyo liegt Monate zurück, die Welt der sterblichen Menschen wird nicht mehr von den zornwütenden Shinto-Göttern dominiert. Die junge Studentin Mei Kuno kann endlich mit Tian Shen, dem göttlich-gut aussehenden Chinesen, zusammensein und entdecken, was Liebe für sie bedeutet. Doch die gefühlsvolle Zweisamkeit liegt unter einem Schatten, der so dunkel ist wie eine Front Gewitterwolken: Tian wird von Schuldgefühlen geplagt, da der japanische Donnergott Raijin in seinem Körper gesteckt hatte und nicht unschuldig ist am Tod Unschuldiger. Egal, wie sehr ihm Mei gut zuspricht - Tian versinkt in düsterer Verschwiegenheit und Mei kann nicht verstehen, warum die perfekte Beziehung zwischen ihnen unerwartet unter einem schlechten Stern steht. Mei und Tian kommen sich so nah wie noch nie, Meis Studium beschert ihr gute Noten und sogar alte Sandkastenfreunde wie Jiro Tatsumi tauchen zu ihrer halben Freude wieder auf. Trotzdem liegt ein Sturm in der Luft, der Gefühle sowohl auch ganz Japan bedroht. Der Neid der Götter rührt sich. Heftig, ungestüm und tobend wie ein Wind kommt der Windkami Fujin auf die Erde hinab, um Tian für seine Taten zu stellen, denn kein Gott kann als Mensch auf Erden leben, besonders nicht mit einer menschlichen Frau wie Mei. Tian birgt ein gewaltiges Geheimnis, das er bisher verschwiegen hat. Denn der Donnergott Raijin ist nicht verschwunden - Tian ist Raijin und er ist gleichzeitig der Gott Tenjin, den Mei seit ihrem Teenageralter angebetet hat. Meis Gefühlswelt gerät in einen heftigen Sturm, denn sie kann nicht glauben, dass ihr Tian nie wirklich existiert hat, sondern immer nur ein Gott war. Ihr von Liebe genährter Hass kann aber nicht ewig dauern, denn plötzlich will Fujin rachsüchtig Raijin töten. Göttliche Intrigen, die sich gegen die Menschen richten, entladen sich in einem Showdown, dessen Ende noch nicht das Ende des göttlichen Kampfes ist ... ,,Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter" ist das zweite Buch der Reihe ,,Mei und Tian" der Autorin An Lin. Eine gefühlvolle Liebesgeschichte - an sich allein klingt dieses Thema ja nicht ganz spannend für mich, aber An Lin zeigt mit ihren Büchern ein ganz anderes Setting: die japanische Götterwelt des Shintoismus erwacht hier im modernen Japan zum Leben. Zwischen Pachinkos, Mädchen im Harajuku-Stil und Umeblüten tobt der Kampf der göttlichen Rivalen und gleichzeitig werden die letzten Geheimnisse aufgedeckt. Ein ruhiger Beginn leitet die Geschichte ein, besonders viel Augenmerk wird dabei auf Meis erste Liebe hier gesetzt, doch mir gefällt es, wie sich dazwischen immer düstere Ahnungen schleichen, Ahnungen, die von blasser Hoffnung durchsetzt sind ... Immer wieder werden geschickte Rückblenden eingefügt, die den Lesefluss in keinster Weise stocken lassen. Der detaillierte Schreibstil ist sehr lebendig, allerdings konnte ich es nicht verhindern, mir die gesamte Handlung als einen typischen Anime vorzustellen. Gegen Ende hin stauen sich die Ereignisse auf und entladen sich in einem Finale, der mich wirklich vom Hocker gerissen hat, das war ein gewaltiger Höhepunkt! Zum Schluss dachte ich, dass Mei und Tian jetzt wirklich ihre Ruhe bekommen werden, aber von wegen! Wie immer zeigt der Epilog auf, dass neue Gefahren auftauchen, weil die Götter ihren Kampf gegen Raijin nicht tatelos beenden werden. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker, weil das helle Grau auf geheimnisvolle Weise mit dem satten Grün harmoniert. Mit dem stilisieren Fächer assoziiere ich sofort Japan, aber das Japan aus diesem Buch, wo Kamis sich in Menschen verlieben und danach Schlachten voller Action am Himmel austragen. Mein Rezensentenschwert ist nun ein japanisches Langschwert, ein Katana. Ich verneige mich ehrfürchtig und lasse göttliche Kraft auf mich wirken, ehe ich 5 reine Sterne von der Klinge zischen lasse, weil 4 eine Unglückszahl ist. Ferner hat mich die Fortsetzung so überzeugt, dass nicht einmal 5 Sterne ganz ausreichend sind. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird!

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    • 8
  • Liebe und Neid - im Visier der Shinto-Götter

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    PepperPhoenix

    PepperPhoenix

    09. December 2015 um 00:01

    Mit Ihrem im Oktober 2015 erschienen Roman „Liebe und Neid – Im Visier der Shinto-Götter“ erscheint bereits der zweite Band der Fantasy-Reihe von An Lin im Bereich Paranormal Romance. Die Fortsetzung knüpft nahtlos an den ersten Teil „Liebe und Zorn – Im Bann der Shinto-Götter“ an und versetzt die Protagonistin Mei nur kurze Zeit nach den Geschehnissen um den Yushima-Schrein in erneute Aufruhr. Nachdem alle Strapazen überstanden scheinen und Mei das gemeinsame Glück mit Tián genießen kann, drängt sich der Windgott Fujin in den Vordergrund und bringt Mei nicht nur erneut in Lebensgefahr, sondern lässt sie mit seinen Andeutungen an Tiáns Glaubwürdigkeit zweifeln und ihre junge Liebe auf eine harte Probe stellen. Als mobi erscheint der Roman auf 353 Seiten und ist somit etwa genauso lang wie der erste Band. Es erfolgt eine Einteilung in Prolog, 11 Kapitel sowie einem Epilog. Eine Karte von Japan sowie kleines Glossar werden vorn eingeschoben, was alle Unklarheiten oder Fragen bezüglich japanischer Ausdrücke oder Orte im Buch beseitigt. Im Roman selbst ist jedes Fremdwort anschließend ins Deutsche übersetzt, sodass für mich das Glossar nicht notwendig war. Fast umgehend erhält man als Leser in dieser Fortsetzung das Gefühl, dass die Autorin sich vollkommen in ihren außergewöhnlichen Schreibstil "eingefunden" hat. Satzbau und Wortwahl wirken weniger kompliziert und somit flüssiger, ohne dass dem anspruchsvollen Ausdruck seine markante Note verloren geht. Auch in diesem Band verzaubern japanische Kultur und liebevoll beschriebene Landschaften auf eindrucksvolle Weise. Die Verwendung der japanischen Sprache ist weiterhin prägend und ermöglicht dem Leser ein noch tieferes Eintauchen in die japanischen Gepflogenheiten. Sowohl durch eine liebevoll ausgearbeitete Charakterentwicklung als auch inhaltlich wirkt der Roman erwachsener. Dies zeigt sich besonders durch die Einarbeitung erotischer Szenen, die auf ihre sinnliche Art überzeugen. In stetig eingeschobenen Rückblenden fühlt und fiebert man als Leser bei der Entwicklung der Beziehung beider Protagonisten zueinander mit. Trotz der Zeitsprünge erfolgt ein Spannungsaufbau, der einen begierig auf das weitere Geschehen macht, sodass ich im letzten Drittel das Buch kaum weglegen wollte. Hier liegt auch mein einziger Minuspunkt: das plötzliche Ende des Bandes – hier muss man nun geduldig den dritten Teil abwarten. Im zweiten Band der Romanreihe überzeugt An Lin mit einem reiferen unverwechselbaren Erzählstil und lässt den Leser erneut in ein fernöstliches Geschehen rund um die Shinto-Götter eintauchen. Insgesamt ist der Roman für mich eine sehr gelungene Fortsetzung, die wie schon im ersten Band mit einem überraschenden Cliffhanger Neugier auf den nächsten Teil weckt.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Liebe und ihre Folgen

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    Nina2409

    Nina2409

    17. November 2015 um 00:02

    Ein toller zweiter Teil. Hier geht es um Mei und ihre Liebe zu Tian. Die beiden sind für einander bestimmt doch Tian hat ein paar Geheimnisse auf Lager die es mei schwer machen sich für ihn zu entscheiden. Er macht ihr die tollsten liebesbekenntnisse doch sie kann sich nicht für ihn entscheiden da sie von seinen Geheimnissen die Nase voll hat. Tian versucht alles um ihr seine Liebe zu beweisen doch sie entscheidet sich gegen ihn und ab da bricht ein Teil ihrer Welt zusammen sowie auch seine doch fügt sich in sein Schicksal und verlässt sie so wie sie es verlangt. Ein Martyrium für beide beginnt. Doch er lässt sie nie alleine. Dann an ihrem speziellen Tag will sie ihn doch zurück und betet um ihn zurück zu bekommen und er erscheint sofort und so hat ihre Liebe Vllt doch noch eine Chance. Wenn es da nicht fujin geben würde der von seiner Eifersucht so scheint es angetrieben wird und deren Glück zerstören will. Ein Kampf um liebe und Job beginnt doch wer wird es wie schaffen? Ein toller zweiter Teil einiges an chinesischer Sprache ist enthalten das aber gut erklärt wird und nicht verwirrt. Es fügt sich gut in die Story ein. Flüssiger mitreißender schreibstil der einen mitzieht in die Welt der götter und Mythen. Weiter so bin gespannt auf Teil 3.

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  • Gelungene Fortsetzung

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    JLu94

    JLu94

    12. November 2015 um 09:45

    Plot: Der zweite Teil dieser Reihe hat mir schon sehr gut gefallen! Ich hab es im Prinzip in einem Rutsch durchgelesen. Die immer wieder eingebauten Rückblicke auf die Zeiten von Mei und Tian zusammen fand ich immer besonders schön, da sie dem Leser noch einmal einen tieferen Einblick in die Charaktere gegeben haben. Natürlich gab es zahlreiche Überraschungen mit denen ich niemals gerechnet hätte und wodurch es noch mehr Spaß machte weiter zu lesen. Ich war immer dabei Vermutungen während des Lesens aufzustellen, aber meistens wurde ich dennoch überrascht! Die einzige Stelle, die mir nicht ganz so gut gefallen hat, war eine kleine Reise von Mei und Tian zu ihrer Heimat. Dort wurde ausschweifend von den Städten auf ihrem Weg berichtet, jedoch war das für mich sehr langatmig. Wirklich Spaß am Lesen hatte ich erst, als sie wirklich am Elternhaus wieder angekommen waren. Wobei man hier argumentieren kann, dass das einen tieferen Einblick in die japanische Welt bieten sollte. Dann gab es noch zwei kleinere Stellen im Buch, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, aber ansonsten war es definitiv gelungen!     Charaktere: An Mei hat sich in diesem Band auch nicht viel geändert, auch wenn ich sagen muss, dass ich manche ihrer Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Zu Beginn, als sie direkt davon ausgeht Tian hätte sie verlassen anstatt ihn weiter zu suchen, fand ich unpassend. Auch manche Reaktionen von ihr auf Tian trafen bei mir auf Unverständnis. Tian ist ein Charakter voller Überraschungen! Ich will nicht zu viel verraten, aber im Prinzip lässt er in diesem Band eine Bombe nach der anderen los. Wirklich sehr interessanter Charakter, der aber auch unglaublich kompliziert ist! :D Neue Charaktere wären hier zum Beispiel auch Fujin (der in diesem Band stärker in Erscheinung tritt) und Jiro. Bei letzterem war ich anfangs sehr misstrauisch und dachte er würde nur wegen der großen Story an Mei interessiert sein, aber das stellte sich als falsch heraus. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Kritikpunkte, die ich zum ersten Band geäußert hatte, sind weitgehend beseitigt worden. Die Rückblenden sind besser hervor gehoben und die japanischen/chinesischen Begriffe sofort erklärt. Nur manchmal hat es mich sehr gestört, wenn die Charaktere am Ende ihres Satzes Füllwörter wie "hä?", "hm" oder "Ja?" angehängt haben. Hat in meinem Kopf dazu geführt, dass diese Sätze besonders übertrieben klangen, was zu der Situation aber nicht unbedingt gepasst hat.   Fazit: Insgesamt muss ich sagen, hat mir der Band sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band! (:

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  • Takaki wa kaze ni sonemaru. - Je höher der Baum, desto neidischer der Wind.

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    Sick

    Sick

    10. November 2015 um 16:06

    Nachdem Mei und Tián eine neuerliche Umwidmung des Schreins für Tenjin erwirken konnten, dürfen sie nun endlich ihre Zweisamkeit genießen. Mei schwebt auf Wolke sieben und würde am liebsten ihre gesamte Zeit mit Tián verbringen. Ihr Studium ist ihr weiterhin wichtig, doch zu den Shinto-Göttern hat sie seit den verheerenden Vorkommnissen nicht mehr gebetet. Auch Tián fällt es schwer, das Erlebte hinter sich zu lassen, er fühlt sich schuldig, weil sein Körper so viel Unheil angerichtet hat. Als der Windgott Fujin erneut seine Wut an dem Paar auslässt, wird Mei klar, dass Tián ihr etwas Wichtiges verheimlicht hat. Kann ihre Liebe den neuerlichen Prüfungen standhalten? „Liebe und Neid – Im Visier der Shinto-Götter“ ist der zweite Teil der Reihe um Mei und Tián. Er knüpft einige Monate nach dem Ende des ersten Bandes an die Ereignisse an. Nach und nach erfährt der Leser, was in der Zwischenzeit passiert ist, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat und was sie sich für die Zukunft erhoffen. All das ist wieder typisch japanisch und deshalb aufregender, als es im ersten Moment klingt. Denn obwohl Mei schon zwanzig Jahre alt ist, könnte man meinen, dass man einen Teenager beim ersten Date begleitet. Die japanische Kultur ist in dieser Hinsicht ganz anders als die europäische und ich fand es sehr interessant, noch mehr Einblicke in den dortigen Alltag zu erhalten. Die Charaktere selbst fand ich ebenfalls wieder gut gezeichnet. Mei hat zwar die rosarote Brille auf, lässt sich aber trotzdem nicht die Butter vom Brot nehmen und sagt auch mal, wenn ihr etwas nicht passt. Tián kommt einem zunächst nicht mehr ganz so geheimnisvoll wie im ersten Teil vor, später jedoch kristallisiert sich zusehends heraus, dass er doch noch etwas verbirgt. Seine Zielstrebigkeit und seine Gefühle für Mei bringen ihn aber dazu, dass er mit offenen Karten spielt, was mir gut gefallen hat. Der Windgott Fujin scheint nur ein Gefühl zu kennen und zwar Wut. Was der Auslöser dafür ist, erfährt man jedoch erst recht spät, Raum für eigene Vermutungen bleibt aber ausreichend. Insgesamt ist dieser Band nicht ganz so actionreich wie der erste, doch ein großer Showdown darf auch hier nicht fehlen. Vielmehr stehen die überraschenden Wendungen und die Entwicklung der Figuren im Vordergrund. Die Sprache, insbesondere die wörtliche Rede, liest sich oftmals wie tatsächlich gesprochen, was eher ungewöhnlich, aber gleichermaßen gut gelungen ist. Das und die eingeworfenen japanischen Begriffe tragen dazu bei, dass die Charaktere ungemein lebendig und authentisch wirken. Ein vorangestelltes Glossar hilft diesmal dabei, die Wörter zu verstehen, wobei sich fast alles aus dem Kontext ergibt oder nochmal auf Deutsch geschrieben steht. Die wechselnden Perspektiven und Zeiten sind nun klarer erkennbar als noch im ersten Teil, sodass ich der Handlung gut folgen konnte. Das Buch las sich praktisch von selbst, denn obwohl es einige ruhigere Passagen gibt, mangelt es doch nie an Spannung oder Andeutungen, die die Neugier des Lesers wecken. Auch dieser Band ist wieder in sich abgeschlossen mit einer echt gemeinen Aussicht auf die Zukunft und somit den dritten Band. Es verspricht wieder interessant zu werden… Wem „Liebe und Zorn – Im Bann der Shinto-Götter“ schon gefallen hat, den wird auch die Fortsetzung begeistern. Für Japan-Fans schon fast ein Muss! Die Reihe um Mei und Tián: Liebe und Zorn - im Bann der Shinto-Götter (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/An-Lin/Liebe-und-Zorn-Im-Bann-der-Shinto-G%C3%B6tter-1165204146-w/rezension/1169600125/) Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter

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  • Mei erfährt Tians großes Geheimnis

    Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter
    annlu

    annlu

    08. November 2015 um 17:56

    Nein, so kannte sie sich selbst noch nicht. Nun wurde sie zur Stalker-Einbrecherin. Wirklich komisch, diese Liebe. Anstrengend – komisch ist Meis Liebe an diesem Tag. Überwältigend – komisch war sie bisher gewesen. Doch damit sollte es schon bald vorüber sein. Band 2 der Serie Mei hat die letzten Monate in der Neuheit der Beziehung zu Tian verbracht. Dass dieser von Schuldgefühlen geplagt wird, ob der Tatsache, dass sein Körper es war, der unter Raijins Einfluss Menschenleben forderte, war für sie dabei nur eine Nebensächlichkeit. Doch nun verschwindet Tian plötzlich und Mei ist sich nicht mehr sicher, wie viel ihre Beziehung wert ist. Er taucht bald wieder auf, hat aber ein großes Geheimnis vor ihr. Die Götter haben wieder ihre Hände mit im Spiel. Die Geschichte startet weniger spektakulär als Band eins, zeichnet zu Beginn eine Liebesgeschichte aus Sicht von Mei, die vielen Kleinigkeiten in der Beziehung große Bedeutung beimisst. Ihre Gefühle liefern dabei eine Metaphern und bilderreiche Beschreibung, wobei ich nie so ganz sicher war, ob es sich bei manchen Aussagen um unschuldige Vergleiche oder sexuelle Anspielungen handelt. Meis Art ihre Liebe aber auch Enttäuschung zu beschreiben erinnert an die naive Anschauung der ersten Liebe und von himmelhochjauchzend bis zutiefst betrübt kann alles innerhalb kurzer Zeit vorkommen. Die Götter haben da in ihren Gedanken wenig Platz. Doch schon bald tauchen sie wieder auf und bringen Meis Leben durcheinander und sie und Tian in Gefahr. Der Schreibstil hat sich seit dem ersten Band nicht wesentlich geändert, einige Punkte, die man beim Vorgänger kritisieren konnte, aber wesentlich verbessert. So sind die vorhandenen Rückblenden nun besser in die Geschichte integriert, die japanische wörtliche Rede meist übersetzt und damit verständlicher. Zusätzlich gibt es zu Beginn des Buches ein Glossar mit den wichtigsten Wörtern und Redewendungen. Wiederum ist der Einblick in die Kultur, Geografie und Gesellschaft Japans ein interessanter Zusatz des Buches. Um das Buch perfekt zu machen, hätte ich mir an bestimmten Stellen aber mehr Spannung und Action erwartet – so war der Beginn mit einigen überraschenden Wendungen super gemacht und das Ende sehr spannend, in der Mitte gab es aber einen etwas langsameren Teil, bei dem mir die Götter zu sehr in den Hintergrund rückten und der Beziehung zu viel Raum gegeben wurde. Dennoch hat mir das Buch besser gefallen, als der erste Teil.

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