Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter

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Inhaltsangabe zu „Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter“ von An Lin

Gefährliche Naturkatastrophen suchen Mei Kunos Wahlheimat Kyōto heim. Noch verrückter ist, dass plötzlich der attraktive Chinese Tián Shén vor ihrer Tür steht und behauptet, vom Donnergott Raijin besessen zu sein. Dieser bestraft die Menschen mit den Katastrophen nach der Umwidmung eines Schreins. Bei dem verzweifelten Versuch, die neue Widmung rückgängig zu machen, kommen Mei und Tián sich näher. Dass sich in dem jungen Mann der dominante Donnergott meldet, wenn sie in seinen Armen liegt, ist nicht Meis einzige Sorge. Das Ende der Unwetter droht auch das Ende ihrer frischen Liebe zu sein – und stellt die Japanerin vor die Entscheidung ihres Lebens. (Quelle:'E-Buch Text/06.07.2015')

Ich fand die Geschichte sehr interessant aber ab dem mitte des Buches hat sich alles nur noch hingezogen was ich sehr schade fand.

— GinaFelisha87
GinaFelisha87

Anspruchsvolles Lesevergnügen

— Katzyja
Katzyja

Klasse Grundidee, tolle Charaktere, jedoch die Umsetzung (meiner Meinung nach) nicht einwandfrei.

— JLu94
JLu94

Ein toller Japan Roman, der den Leser in eine fantastische Welt entführt, die eine tolle Mischung aus Tradition und Moderne bietet.

— Emotionen
Emotionen

Göttlicher Auftakt einer spannenden, japanischen Reihe ;)

— Calyp-so
Calyp-so

Spannend, prickelnd, geheimnisvoll und mitreißend. Ein rundum gelungener Serienauftakt, der Lust auf mehr macht!

— snoopy55
snoopy55

Empfehlenswert für jeden Japan-Begeisterten sowie jeden, der es noch werden will.

— PepperPhoenix
PepperPhoenix

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  • Im Bann der Shintogötter

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    TraumLilie

    TraumLilie

    08. June 2016 um 15:49

    MeinungVorab möchte ich mich herzlich bei An Lin für das zugesandte Rezensionsexemplar bedanken! Das Cover von Liebe und Zorn ist sehr schlicht, gar schon einfach gehalten. Das Besondere ist aber das Schriftzeichen, das sich im Hintergrund hervorhabt und laut Autorin Zorn bedeutet. Zudem finde ich den rötlichen Tempel bestens für die Geschichte gewählt. Im ersten Band lernen wir Mei und Tián kennen, die eine Mission meistern müssen. Als der junge Chinese eines Nachts vor Meis Tür steht, verändert sich für die beiden alles. Denn in den jungen Dolmetscher ist der jähzornige Donnergott gefahren, der die zwei die Aufgabe auferlegt, einen Tempel in Tokyo zu „retten“. Dabei stoßen die beiden immer wieder auf Hindernisse. Aber auch etwas Gutes hat ihre Aufgabe, denn Mei fühlt sich immer mehr zu Tián hingezogen. Was die Idee betrifft, finde ich die Ansätze gar nicht mal schlecht. Die japanischen Götter ins Spiel zu bringen und so etwas über die Mythologie kennen zu lernen, fand ich wirklich interessant. Allerdings kamen mir manche Szenen, insbesondere im letzten Teil, recht trocken vor. Die Autorin hätte in meinen Augen manches etwas knackiger schreiben können. Zudem kam mir die Beziehung zwischen Mei und Tián ein bisschen knapp bemessen vor. Die Gefühle wurden angerissen, aber sehr viel weiter ging es da nicht. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass da mehr kommt, insbesondere wegen der Hintergründe. Da es aber einen zweiten Band der Reihe gibt und sich dort auch alles um die Beiden handelt, gehe ich mal davon aus, das die Gefühle dort mehr Gewicht bekommen. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig. Ich konnte mich sofort in die Geschichte einfinden. Was ich super fand, ist das sie in dem Buch sehr viel auf Japanisch schreibt. Es gibt auch einen Anhang, wo man die Sätze immer mal wieder nachschlagen kann. Mich hat es zur Zeit etwas genervt, weil ich einfach zu faul war jedes Mal nachzuschlagen. Bei einem Ebook macht es das ein wenig umständlich. Den Lesefluss hat es aber nicht gestört. FazitEine interessante Geschichte über die Götter Japans. Manchmal etwas trocken aber dennoch lesenswert. Besonders der letzte Satz im Epilog macht neugierig auf den zweiten Band. Bewertet mit 3,5 von 5 Lilien

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  • Im Bann der Shinto-Götter 1

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    Katzyja

    Katzyja

    29. May 2016 um 13:54

    Meine ZusammenfassungDie 20 Jährige Mei lebt in Japan, genauer gesagt in Kyoto. Die Stadt wird seit einer weile von heftigen Unwettern heimgesucht. Bäume stehen in Flammen, Regengüsse und andere Katastrophen ereignen sich. Das kann doch alles nicht mit rechten Dingen zugehen. Mei beschließt im Tempel zu den Göttern zu beten in der Hoffnung, das diese sich gnädig erweisen. Und dann plötzlich steht dieser wahnsinnig gut aussehende Chinese Tian vor Meis Tür und behauptet, das der Donnergott persönlich in ihn gefahren wäre. Mei`s Gebete wurden gehört und nun soll sie zusammen mit Tian dafür sorgen, das der Schrein der eigentlich Kitano Tenman-gu, genannt Tenjin, gehört wieder ihm gewidmet wird. Denn er wurde umgewidmet und das passt dem Gott natürlich überhaupt nicht.Mei hat es mit Tian nicht einfach, mal ist er sehr nett und ein wahrer Gentleman und dann wieder übernimmt der Donnergott die Kontrolle und da er sehr ungehalten ist, fürchtet Mei um ihr und Tians Leben! Tian und Mei müssen also schnellstens dafür sorgen das die umwidmung rückgängig gemacht wird, da sonst nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht!BewertungKonichiwaZu allererst muss ich anmerken, das in diesem Buch viel Japanisch gesprochen "geschrieben" wird. Das finde ich klasse, da die Autorin auch daran gedacht hat eine Ausführliche Liste mit der Deutschen Übersetzung an den Anfang zu setzen. So lernt man direkt ein paar Standart Worte Japanisch ^^ Dafür Domo Arigato liebe An Lin.Zur Geschichte: Es geht direkt spannend mit einer Naturkatastrophe los. So wird man direkt an das Buch gefesselt und mag es nicht mehr aus den Händen legen! So muss das sein.Der Schreibstil in dieser Geschichte ist sehr Anspruchsvoll. Dadurch, das sehr viele Japanische Sätze darin vorkommen fällt es manchmal schwer zu folgen und ich musste öfter nochmal lesen. Auch die öfter vorkommenden Rückblenden die als diese erstmal gar nicht zu erkennen waren haben es mir oft schwer gemacht der Story verständlich zu folgen. Nach einer Weile habe ich mich daran aber gewöhnt und konnte die wechselnden perspektiven gut unterscheiden.Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte nur bei Mei nicht wirklich nachvollziehen wann sie sich so hoffnungslos in Tian verliebt hat, da der verlauf sehr schnell von statten ging und die beiden soviel Zeit zum verlieben gar nicht hatten. Der Donnergott Raijin war viel mehr vertreten als Tian selbst, aber es gibt ja bekanntlich sie Seelenverbundenheit und die "Liebe auf den ersten Blick" gell ^^Mein Fazit ist: Die Geschichte ist sehr gut und Detailgetreu ausgearbeitet und hat ein hohes Leseniveu. Viele Fakten über die Japanische Kultur und deren Gebräuche sind hier vertreten und auch die Sprache kommt nicht zu kurz. 

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  • Wenn die Menschheit die Götter erzürnt

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    snoopy55

    snoopy55

    Was passiert, wenn die Menschheit durch eine nicht ganz so wohl durchdachte Tat den Zorn der Naturgötter auf sich zieht? Götter, an die im modernen Japan nicht mehr alle glauben und keiner somit die Zeichen versteht, die sie auf ihren Fehler hinweisen sollen. Keiner, bis auf Mei, die auserkoren wird, um alles wieder gut zu machen und sich dann auch noch ausgerechnet in den attraktiven, liebevollen und gebildeten jungen Mann verliebt, der vom wütenden, unberechenbaren und leicht reizbaren Donnergott besessen ist. Was dann passiert? Dann entsteht eine außergewöhnliche, spannende Geschichte, die einen ins Japan der Moderne und der Tradition entführt; die mit viel Herz die prickelnde Liebe zwischen zwei Menschen (und einem Shinto-Gott) erzählt; die ohne zu brutal zu werden die Kraft der Natur, deren allgegenwertige Bedrohung und die Zerstörung, die sie mit sich bringen kann, beschreibt; und die dennoch immer wieder magische Momente einbaut, die einen erkennen lassen, in was für einer wunderschönen Welt wir leben. Hier und da hätte dies zwar noch durch ein paar detaillierte Beschreibungen ausgeschmückt werden können, um den Leser endgültig nicht mehr los zu lassen, aber das ist nun wirklich Jammern auf hohem Niveau, denn bei Liebe und Zorn von An Lin handelt es sich um den vielversprechenden ersten Band einer Serie. Dieser verbindet nicht nur Elemente der Romantik, des Mangas und der Abenteuergeschichte, sondern dient auch ein wenig als Reiseführer, Geschichts- und Sprachkurs und macht somit nicht nur für bereits bestehende Japanfans Lust auf mehr!     

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    • 2
    AmberStClair

    AmberStClair

    23. May 2016 um 20:38
  • gelugener Auftakt zur Japanreihe

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    Cowgirl_ElFcHeN

    Cowgirl_ElFcHeN

    29. December 2015 um 08:51

    Nachdem ich schon immer ein riesengroßer Japan-Fan war, war ich richtig gespannt auf das Buch. Es geht auch schon richtig spannend los, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Obwohl sehr viele japanische Wörter enthalten sind und auch oft japanisch gesprochen wird so kommt man doch sehr gut mit und kann alles gut verstehen, da die Autorin alles sehr schön beschreibt. Wenn man das Buch liest so bemerkt man sehr, wie sehr die Autorin selbst sich für dieses Land interessiert und wie gut sei sich auskennt. Es ist kein Möchtegern-Japanroman sondern ein wirklich sehr gut recherchiertes Buch, das mit sehr viel Liebe zu diesem Land geschrieben wurde.Obwohl Mei am Anfang noch total genervt ist, dass der fremde Chinese plötzlich vor ihr steht und ihr behauptet, dass der Donnergott Raijin in ihm ist, so entwickelt sich schon bald eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen den Beiden. Umso trauriger wird man, wenn man im Laufe des Buches realisiert wie aussichtslos diese Liebe ist.An Lin schafft es perfekt Liebe und Spannung zu vermischen so dass man das Buch nicht mehr weglegen kann und bis zum Ende mit den Protagonisten mit fiebern.Im Buch lernt man sehr viel über die Religion in Japan, die Götter an die sie glauben und auch an die Vorgeschichte jener.Bei ihrer Mission, die erzürnten Götter wieder ruhig zu stimmen, macht es Mei und Tian nicht gerade einfach, dass das junge Mädchen eher eine wilde Natur hat und zum Teil von Benehmen weit entfernt ist. Die Tatsache, dass ihnen auch niemand Glauben schenken möchte, macht die Sache nicht wirklich einfacher.Die Charaktere werden alle sehr lustig beschrieben und gerade die Art von Mei und Tian machen die Beiden so richtig liebenswert.Die Gefühle der einzelnen Personen werden richtig gut beschrieben und man kann sich so richtig in sie hinein versetzen. Man wird beim Lesen des Buches sicher nicht nur einmal eine Träne vergießen. Auch den Schluss hat die Autorin sehr gut gewählt und hat mit einem offenen Ende einen sehr Auftakt für Band zwei geschaffen. Gerade als Japanfan hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es war sehr flüssig zu lesen und auch richtig spannend. Ich konnte es von Anfang an nicht mehr aus den Händen lesen und hab es mit Begeisterung gelesen. Für mich war „Liebe und Zorn“ ein gelungener Auftakt einer Japanreihe und mit dem spannenden offenen Ende hat mir An Lin so richtig Lust auf den zweiten Band gemacht, den ich auf jedenfall genauso lesen werde.

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  • Leserunde zu "Liebe und Zorn: Im Bann der Shinto-Götter (Mei und Tián 1)" von An Lin

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    an-lin

    an-lin

    Die allererste Leserunde zu der "Japan-Autorin" An Lin!Hier werden 10 E-Books von An Lins Debütroman "Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter" vergeben!Zur Orientierung: Die Taschenbuch-Ausgabe des Paranormal-Romance-Werks hat 348 Seiten.Klappentext:Gefährliche Naturkatastrophen suchen Mei Kunos Wahlheimat Kyōto heim. Noch verrückter ist, dass plötzlich der attraktive Chinese Tián Shén vor ihrer Tür steht und behauptet, vom Donnergott Raijin besessen zu sein. Dieser bestraft die Menschen mit den Katastrophen nach der Umwidmung eines Schreins. Bei dem verzweifelten Versuch, die neue Widmung rückgängig zu machen, kommen Mei und Tián sich näher. Dass sich in dem jungen Mann der dominante Donnergott meldet, wenn sie in seinen Armen liegt, ist nicht Meis einzige Sorge. Das Ende der Unwetter droht auch das Ende ihrer frischen Liebe zu sein – und stellt die Japanerin vor die Entscheidung ihres Lebens.Zur Autorin:An Lin wurde 1984 bei Hamburg geboren, lässt sich aber auch gerne von süddeutscher Dorfidylle inspirieren.Seit ihrer Kindheit beschäftigt die Autorin sich mit Japan. In ihrem Studium der Literatur, Geschichte und Soziologie verfasste sie wissenschaftliche Arbeiten über Nihon, lernte die Sprache und bereiste das Land. Das brachte sie dazu, Japan-Romane für junge Erwachsene zu schreiben. Zuvor skriptete sie für renommierte Häuser wie den Carlsen Verlag Comics und andere Texte im japanischen Stil.Die Autorin geht gerne mit Freunden in Hamburg Sushi essen, sammelt Manga, joggt leidenschaftlich gern durch süddeutsche Wälder, fährt ein japanisches Elektroauto, bespricht Romane in einem privaten Jane-Austen-Club und leitet in Stuttgart einen Stammtisch für Japan-Interessierte.Weitere Infos: www.an-lin.deDie Leserunde:Gesucht werden mindestens 10 interessierte Leser/innen, die sich rege an der Leserunde beteiligen mögen und am Ende eine der ersten Rezensionen zu diesem Buch und zu An Lin verfassen. Daher wäre bei der Bewerbung interessant, zu erfahren, warum dich ausgerechnet dieses E-Book interessiert. :-) Wer das E-Book oder das Taschenbuch ohnehin schon besitzt, kann natürlich auch gerne teilnehmen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen und auf die Leserunde!Nichts verpassen! Folgt mir für Gewinnspiele und Bucherscheinungen:An Lins Facebook-Page: https://www.facebook.com/annnlinnnAn Lins Facebook-Profil: https://www.facebook.com/linke.carinaAn Lins Newsletter: http://www.an-lin.de/newsletter.phpAn Lins Amazon-Autorenseite: http://www.amazon.de/An-Lin/e/B01155CNNA/An Lins Twitter-Account: https://twitter.com/_An_Lin_

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    • 456
  • Tolle Grundidee mit ein paar Stolpersteinen

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    JLu94

    JLu94

    Klappentext: Gefährliche Naturkatastrophen suchen Mei Kunos Wahlheimat Kyoto heim. Noch verrückter ist, dass plötzlich der attraktive Chinese Tián Shén vor ihrer Tür steht und behauptet, vom Donnergott Raijin besessen zu sein. Dieser bestraft die Menschen mit den Katastrophen nach der Umwidmung eines Schreins. Bei dem verzweifelten Versuch, die neue Widmung rückgängig zu machen, kommen Mei und Tián sich näher. Dass sich in dem jungen Mann der dominante Donnergott meldet, wenn sie in seinen Armen liegt, ist nicht Meis einzige Sorge. Das Ende der Unwetter droht auch das Ende ihrer frischen Liebe zu sein – und stellt die Japanerin vor die Entscheidung ihres Lebens.Plot: Schon als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich genau, dass diese Geschichte genau meinem Geschmack entspricht! Nicht nur, weil ich Japan liebe, sondern auch, weil es ein Fantasy-Romance Roman ist. Besonders angezogen hat mich dieses ungewöhnliche Setting und die erfrischende Idee hinter diesem Roman. Ich konnte es kaum erwarten das Buch zu lesen, aber meine hohen Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt. Mei ist eine ganz normale, fleißige Studentin aus Kyoto, die eines Tages Zeuge von paranormalen Geschehnissen in ihrer Stadt wird. Sie weiß sofort, dass die Götter dafür verantwortlich sind und betet zu ihnen, um sie gnädig zu stimmen. In der darauffolgenden Nacht taucht plötzlich ein geheimnisvoller Mann an ihrer Tür auf und bittet sie mit ihr zu gehen, weil er einen Gott in sich trägt, der verlangt, dass sie beide etwas zurückholen, dass dem Gott Tenjin gehört. Obwohl ich wie gesagt die Idee einfach klasse fand, dass Tian von einem Donnergott besessen ist, konnte ich zu Beginn nicht richtig in die Geschichte einfinden, weil mich die Tatsache gestört hat, dass Mei diese gesamte Geschichte so schnell verdauen konnte und sich recht schnell bereit erklärte mit einem Fremden bis nach Tokyo zu fahren, um einen Schrein umzuwidmen. Und seitdem habe ich es auch nie richtig geschafft in die Geschichte einzutauchen, was ich wirklich schade fand. Die vielen Zeitsprünge, die nicht ausreichend klar markiert sind, haben mich zusätzlich verwirrt und irgendwie aus dem Lesefluss geworfen. Außerdem hätte ich es toll gefunden, wenn die Autorin bei ihren Japanischen Sätzen/Wörtern Fußnoten gesetzt hätte, damit jeder gleich weiß, welche Bedeutung dahinter steckt. Denn ich mit meinem E-Book hatte Probleme wieder zurück zu gehen, um zu schauen, was die einzelnen Wörter bedeuten. Auch empfand ich die wenigen Absätze in der E-Book Version als etwas anstrengend; vielleicht hätten mehr Absätze dazu beigetragen, dass man die Zeitsprünge und Träume von der eigentlichen Handlung besser unterscheiden konnte. Besonders positiv hervorheben möchte ich jedoch die Charaktere des Romans. Durch die Erzählweise in der 3. Person erhält man einen umfassenden Einblick in vielerlei Charaktere und lernt sie näher kennen. Selbst Nebencharaktere werden etwas näher beleuchtet und dadurch kann man sich noch besser in diesem Roman zurecht finden. Sehr angetan hat es mir Raijin, der Donnergott, der allerdings im ersten Teil zu wenig von sich Preis gegeben hat. Allein, weil ich diesen Charakter so interessant finde, würde ich zu gern das zweite Buch lesen. Tian auf der anderen Seite hat mir auch sehr gut gefallen und das nicht nur weil er chinesisch spricht (ich studiere Chinesisch), sondern auch die Gestaltung seines Charakters fand ich sehr interessant! Da das Ende des Romans in mir viele Fragen aufgeworfen hat, würde ich wirklich zu gern das zweite Buch lesen. Vielleicht komme ich dort wieder besser in die Geschichte rein. Alles in allem muss ich sagen, hat mir der Roman gut gefallen: Klasse Grundidee, tolle Charaktere, jedoch die Umsetzung (meiner Meinung nach) nicht einwandfrei.

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    • 3
  • Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto Götter - Band I

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    VonnyBonn

    VonnyBonn

    20. October 2015 um 11:20

    Klappentext:Gefährliche Naturkatastrophen suchen Mei Kunos Wahlheimat Kyōto heim. Noch verrückter ist, dass plötzlich der attraktive Chinese Tián Shén vor ihrer Tür steht und behauptet, vom Donnergott Raijin besessen zu sein. Dieser bestraft die Menschen mit den Katastrophen nach der Umwidmung eines Schreins. Bei dem verzweifelten Versuch, die neue Widmung rückgängig zu machen, kommen Mei und Tián sich näher. Dass sich in dem jungen Mann der dominante Donnergott meldet, wenn sie in seinen Armen liegt, ist nicht Meis einzige Sorge. Das Ende der Unwetter droht auch das Ende ihrer frischen Liebe zu sein – und stellt die Japanerin vor die Entscheidung ihres Lebens.---------------------------------------------------------------------------------------------------------------Ich muss sagen, ich bin begeistert. Als erstes hat mich An Lin selbst auf ihr Buch aufmerksam gemacht und allein das Cover + Klappentext haben mich dermassen neugierig gemacht, das ich es mir direkt zulegen musste.Ich gebe an dieser Stelle zu, ich bin Manga Fan und in dem Buch von An Lin, hatte ich sofort Protagonisten, Orte und Umgebung als jenen vor mir. An Lin schreibt wundervoll bildlich (für mich) und ich konnte mir vieles direkt in Bildern vor Augen führen. Die Hauptprotagonisten Mei und Tián haben mich sofort überzeugt. Sie sind lebendig beschrieben. Man merkt An Lin ihre Liebe für das Land und dessen Kultur an und spürt es in jeder detail getreuen Beschreibung, sei es die Kultur um den Glauben und die Götter oder um die Beschreibung von Orten wie den Schrein der Götter oder die Landschaft durch die Mei und Tián reisen.Weiterhin faszinierend finde ich das An Lin, japanisch mit in das Buch intergriert, welches auch in einem Glosar erklärt ist, dies macht es für mich um so authentischer. Die Verbindung zu den Elementen ist genau mein Ding und ich war so schnell in der Geschichte drin, das ich es nur ungern beiseite legen wollte.Für alle Fantasybegeisterten ist die ein gelungener Auftakt zu einer wirklich tollen Reihe und ich hoffe sehr, bald mehr von Mei und Tián lesen zu dürfen.Liebe An Lin, vielen lieben Dank für diese wundervolle Fantasy Geschichte die gespickt ist, mit sovielen Dingen, Freundschaft, Liebe, Glaube und die "Entführung" in eine sehr interessante Kultur :-)Komplette 5 Sterne für mich und eine Leseempfehlung gibt es dazu :-)

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  • Liebe, Kultur und ein sehr zorniger Gott.

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    Kaito

    Kaito

    20. October 2015 um 09:22

    Gefährliche Naturkatastrophen suchen Japan heim. Noch verrückter ist, dass plötzlich der attraktive Chinese Tián Shén vor ihrer Tür steht und behauptet, vom Donnergott Raijin besessen zu sein. Dieser bestraft die Menschen nach der Umwidmung eines Schreins mit den Katastrophen. Bei dem verzweifelten Versuch, die neue Widmung rückgängig zu machen, kommen Mei und Tián sich näher. Dass sich in dem jungen Mann der dominante Donnergott meldet, wenn sie in seinen Armen liegt, ist nicht Meis einzige Sorge. Das Ende der Unwetter droht auch das Ende ihrer frischen Liebe zu sein ' und stellt die Japanerin vor die Entscheidung ihres Lebens.Das Buch spielt in Japan und gibt Einblicke in die japanische Kultur, Gesellschaft und besonders in die Religion des Shint'. Beschreiben werden die Götterwelt, die Höflichkeit der Japaner im Umgang miteinander, sowie teilweise ihre Einstellung gegenüber Fremden und die Einstellung der Jugendlichen zum Leben. Die Autorin An Lin verbindet in ihrem ersten Roman all diese Elemente der japanischen Kultur mit einer packenden Liebesgeschichte.Der Schreibstil zeichnet sich durch knappe Beschreibungen der Umgebung und relativ viel wörtlicher Rede und Gedankengänge der Figuren aus. Außerdem kombiniert die Autorin lange, verschachtelte Sätze mit knappen Aussagen.Teilweise erhebliche Sprünge in der Zeit oder zwischen Orten werden maximal durch einen neuen Absatz eingeleitet. Dieses Buch fordert daher die volle Aufmerksamkeit des Lesers.Außerdem verwendet die Autorin immer wieder japanische Wörter und Redewendungen. Aus dem Zusammenhang und mit Hilfe eines Glossars (ab der 2. Auflage) sind diese aber auch für Leser, die nicht des japanischen mächtig sind schnell verständlich. Einzig ein Gebet zu Ehren der Kami wird nicht komplett wörtlich übersetzt.Die Geschichte wird fast komplett aus der Sicht der Protagonistin Mei Kuno erzählt, bedient sich allerdings der Erzählung in der dritten Person. Trotzdem erlebt man alle Gefühle und Gedanken von Mei hautnah. Tián und auch die verschiedenen Götter bleiben zumeist eher undurchsichtig.

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  • Buchverlosung zu "Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter" von An Lin

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    an-lin

    an-lin

    *** BUCHVERLOSUNG ***Ich habe hier noch ein Taschenbuch der 1. Auflage von "Liebe und Zorn" - was mache ich nur damit? ;-)Ach, ich verlose es einfach! Mit Lesezeichen und Widmung! Und zwar unter allen, die sich bis zum 12.10. in meinen Newsletter eintragen.Vor dem Newsletter müsst ihr auch keine "Angst" haben - er erscheint nur alle paar Monate bei Bucherscheinungen und Gewinnspielen.http://www.an-lin.de/newsletter.phpViel Erfolg!P.S.: Hier könnt gerne hier reinschreiben und euch mit mir austauschen, aber Teilnahmbedingung für die Verlosung ist es nicht! :-)Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, und LovelyBooks selbst hat mit diesem Gewinnspiel nichts zu tun.Worum geht es in dem Buch? "Liebe und Zorn" ist der Auftakt einer Japan-Paranormal-Romance-Reihe. Also mal etwas anderes. ;-)Klappentext:Gefährliche Naturkatastrophen suchen Mei Kunos Wahlheimat Kyōto heim. Noch verrückter ist, dass plötzlich der attraktive Chinese Tián Shén vor ihrer Tür steht und behauptet, vom Donnergott Raijin besessen zu sein. Dieser bestraft die Menschen mit den Katastrophen nach der Umwidmung eines Schreins. Bei dem verzweifelten Versuch, die neue Widmung rückgängig zu machen, kommen Mei und Tián sich näher. Dass sich in dem jungen Mann der dominante Donnergott meldet, wenn sie in seinen Armen liegt, ist nicht Meis einzige Sorge. Das Ende der Unwetter droht auch das Ende ihrer frischen Liebe zu sein – und stellt die Japanerin vor die Entscheidung ihres Lebens.

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    • 24
    YvetteH

    YvetteH

    13. October 2015 um 19:18
  • Der LovelyBooks Lesesommer 2015

    Lesesommer
    Daniliesing

    Daniliesing

    Im letzten Jahr hat uns der Lesesommer mit euch so viel Spaß gemacht, dass wir auch 2015 passend zu den Sommerferien wieder durchstarten. Die sommerlichen Temperaturen sind schon da, deshalb wollen wir nun auch schnell mit unserem LovelyBooks Lesesommer beginnen. Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben & zusätzliche Specials freuen. Auf unserer Aktionsseite stellen wir euch außerdem tolle Lesetipps für den Sommer vor und ihr findet dort zusätzlich jede Woche eine Verlosung, bei der ihr weitere Punkte sammeln könnt. Selbstverständlich sind auch all jene herzlich willkommen, die im letzten Jahr noch nicht dabei waren.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 13. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln - bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Zusätzlich zu diesen Aufgaben, gibt es jede Woche ein Verlosungsspecial, an dem ihr eine Woche lang teilnehmen und so weitere Punkte sammeln könnt. Schaut dazu am besten immer am Montag auf unserer Aktionsseite zum Lesesommer vorbei, wenn dort das neue Special vorgestellt wird. Bitte beachtet, dass ihr hier immer nur eine Woche lang - von Montag bis Sonntag - teilnehmen & so Punkte sammeln könnt!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 13. September die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Lissabon (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück). Außerdem gibt es für die Plätze 2-5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete, egal wie viele Punkte man sammeln konnte.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram und/oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden - egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon - und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 2823
  • Liebe und Zorn

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    Svarta

    Svarta

    17. August 2015 um 18:11

    Inhalt:"Gefährliche Naturkatastrophen suchen Mei Kunos Wahlheimat Kyōto heim. Noch verrückter ist, dass plötzlich der attraktive Chinese Tián Shén vor ihrer Tür steht und behauptet, vom Donnergott Raijin besessen zu sein. Dieser bestraft die Menschen mit den Katastrophen nach der Umwidmung eines Schreins. Bei dem verzweifelten Versuch, die neue Widmung rückgängig zu machen, kommen Mei und Tián sich näher. Dass sich in dem jungen Mann der dominante Donnergott meldet, wenn sie in seinen Armen liegt, ist nicht Meis einzige Sorge. Das Ende der Unwetter droht auch das Ende ihrer frischen Liebe zu sein – und stellt die Japanerin vor die Entscheidung ihres Lebens."Vielen Dank an die Autorin An Lin, die mir ihr Buch netterweise zur Verfügung gestellt hat!Bei diesem Buch ist mir als erstes das Cover aufgefallen, es ist einfach nur toll! Wäre ich in einem Laden darübergestolpert, hätte ich es sofort in der Hand gehabt und wahrscheinlich auch sofort mitgenommen. *grins*Dann habe ich mit wachsender Begeisterung den Klappentext gelesen und ich wusste: "Jep das Buch MUSS ich unbedingt lesen!".Die Idee hinter der Geschichte im Allgemeinen, dass sich die Story in Japan abspielt und das die Götterwelt Japans behandelt wird fand ich wirklich toll und interessant.Es hat mir außerdem sehr gut gefallen, dass die Autorin es schafft ihr Wissen um Japan und dessen Kultur in die Geschichte mit einfließen zu lassen und sie so dem Leser näher zu bringen.Zu diesem Lob muss ich dann aber doch noch etwas Kritik hinzufügen: Das die Autorin der japanischen Sprache mächtig ist, wusste ich vorher schon... und auch während des Lesens wurde es einem schnell klar. Denn so einiges, was von den Charakteren gesagt wird, ist auf japanisch. Und ich muss ehrlich sagen, dass es mir irgendwann einfach zu viel war. Nur so ein bisschen, hin und wieder für die generelle Stimmung im Buch, finde ich ja noch ok. Aber es war schon so viel, dass ich manchmal einfach das Gefühl hatte was zu verpassen und das Buch nicht in seinem vollen Umfang genießen zu können... manchmal stand die Übersetzung hinten dran, aber meistens kann man nur raten um was es gerade geht. Und es gab außerdem viele Begriffe, die in einem Glossar am Ende des Buches besser aufgehoben wären- Ich persönlich würde zwar sagen, dass ich mich ganz gut auskenne, trotzdem stolperte ich hier und da noch über Wörter, von deren Bedeutung ich nicht gänzlich sicher war. Ich stelle mir das für jemanden, der mit Japan nun gar nichts am Hut hat wirklich sehr schwierig vor in der Geschichte Fuß zu fassen.Der Schreibstil der Autorin hat mir zwar ganz gut gefallen, aber ich war selten wirklich vom Buch gefesselt. Oft habe ich ein oder auch zwei Kapitel gelesen und habe das Buch dann schon bald wieder weggelegt. obwohl ich im Urlaub war und noch massig Zeit zum weiterlesen hatte... und das ist bei mir meistens ein schlechtes Zeichen.Durch Meis innere Monologe ausmachen gab es leider viele Längen... verstärkt wurde das dann noch durch abschweifende Erzählungen zum Beispiel aus Meis Vergangenheit.Was mich leider im Verlauf der Handlung immer mehr gestört hat, war Meis ständiger Schwärmerei von Tian. Wie perfekt er doch ist, wie toller doch aussieht, wie schlau er ist und so weiter. Sogar wenn es um was anderes geht, schleicht sich ständig eine kleine Anmerkung rein, was an Tian grade so toll ist. Das war mir einfach zu viel!Außerdem gab es mehrfach zeitliche Sprünge in der Handlung, die meiner Meinung völlig unpassend eingefügt wurden und so den Leser verwirren und bei mir den Lesefluss gestört haben.An manchen Stellen, besonders wenn grade viel passiert ist und es in der Story hektisch wurde hatte ich manchmal Probleme zu folgen bzw. hätte mir mehr Details gewünscht, da ich es mir nicht so wirklich vorstellen konnte.Ich weiß nicht genau wie ich es sagen soll... aber der rote Faden der Story wird durch die inneren Monologe, die Schwärmereien und die Sprünge irgendwie "ausgefranst" um es bildlich zu beschreiben.Grundsätzlich konnte ich Mei gut leiden... aber irgendwie konnte ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen und vieles was sie tat nicht nachvollziehen. Vor allem aber konnte ich ihre absolute Besessenheit von Tian und die Liebe zwischen den beiden nicht nachfühlen... das kam bei mir als Leser leider nicht an. Ja Tian... der so perfekte Tian, das es mir schon aus den Ohren raus kam... ;)Ich weiß nicht, er war mir einfach nicht "greifbar" genug. Durch Raijins Einfluss lernt man ihn einfach nicht genug kennen.Der Konflikt zwischen Tian und dem Donnergott hätte für meinen Geschmack von der Autorin besser ausgearbeitet werden können. Zum Beispiel hätte der innere Konflikt in Tians Kopf aus seiner Sicht etwas beschrieben werden können, einfach um es dem Leser näher zu bringen und etwas mehr Spannung zu erzeugen.Leider gab es neben den Protagonisten leider auch keine anderen Charaktere, die ich in mein Herz hätte schließen können... diese blieben viel zu blass und bedeutungslos.Aber ich muss sagen, dass ich Raijin wirklich gerne mochte. Obwohl er ein rachsüchtiger, auf der Erde wütender Gott ist... war er mir doch irgendwie sympathisch.Aber: dieses Ende!!! Oh man da hat mich die Autorin nochmal gekriegt! Ich saß mit großen Augen da und dachte mir nur "Neee das kann sie nicht machen?!" :DEin wirklich fieser, aber guter Cliffhanger, der mich nun doch sehr neugierig gemacht hat wie es weitergeht!Ich finde es wirklich Schade, dass mich das Buch weder wirklich begeistern, und durch die viele Kritik, die ich leider habe noch hunderprozentig überzeugen konnte... denn das hatte ich mir wirklich gewünscht! Gerade auch weil mir die Autorin An Lin sehr sympathisch ist. Dennoch spiegeln meine Rezensionen meine Meinung ehrlich wieder, ich will das was ich denke nicht verschweigen. Ich hoffe und wünsche mir, dass sie aus meiner Rezension vielleicht etwas für sich und ihre Arbeit mitnehmen kann und ja... ich hoffe natürlich das sie meine Meinung vielleicht auch nachvollziehen kann!Ohne jetzt zu aufdringlich sein zu wollen:Liebe An Lin: Es wäre wirklich toll, wenn du zuliebe deiner Leser und in dem Zuge natürlich auch dir und deinem Werk zuliebe einen Glossar (und vielleicht auch Übersetzungen der japanisch gesprochenen Zeilen) dem Buch hinzufügen könntest. Ich denke das sollte gerade im eBook-Zeitalter kein Problem sein und wird zukünftige Leser sicher erfreuen. :)Entschuldigt meine Ausschweifungen hier am Ende, aber ich hatte grade aus welchen Gründen auch immer das Bedürfnis mich etwas zu Äußern und an die Autorin direkt ein paar Worte zu widmen.Fazit:Ich hatte eine wirklich hohe Erwartung an das Buch, die leider nicht erfüllt wurde. Den zweiten Teil werde ich dank dem überraschenden Ende aber doch noch lesen... ;)Letztendlich vergebe ich 3 Sterne!

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  • Traditional meets modern. Japan meets China. And a god meets love ...

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    Emotionen

    Emotionen

    10. August 2015 um 14:49

    Ich wurde erst durch die Leserunde zu diesem Buch auf die Autorin An Lin aufmerksam, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Romane über Japan zu schreiben, Romane für junge Erwachsene. Sehr schön wird man von ihr in die japanische Welt eingeführt und mit japanischen Bräuchen bekannt gemacht. Verbeugungen, Teezeremonien, die zurückhaltende japanische Art, das strenge Schulsystem.Die junge Studentin Mei nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch das moderne Japan in dem der Kaiser zwar immer noch präsent ist, aber dass sich durchaus auch mit dem europäischen Lebensstil identifiziert. Mei staunt nicht schlecht als der Donnergott Raijin - der in den Körper des Chinesen Tian eingefahren ist - ihr verkündet, dass sie gemeinsam mit dem jungen Mann die Umwidmung eines Schreines erreichen soll. Mei hat keine Wahl, Naturkatastrophen bedrohen Japan und die Götter zeigen bereits auf, zu was sie fähig sind, wenn die Menschen ihren Wunsch nicht erfüllen. Und die Situation wird für alle Beteiligten nicht einfacher als Mei sich verliebt. In den Chinesen Tian aber gleichzeitig auch in der Donnergott in dessen Körper.Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es hat die japanische Welt sehr anschaulich dargestellt. Für mein Wissen fast schon zu anschaulich, denn für das Buch wäre es durchaus von Vorteil gewisse Grundkenntnisse über Japan mitzubringen. Alles in allem ist die Spannung immer da, aber es gibt doch ein paar kleinere Punkte, die mich ein bisschen gestört haben. Immer wieder werden Konversationen auf japanisch geführt. Der Leser hat einerseits so einen sehr guten Einblick und fühlt sich dem Geschehen näher, aber oft hätte ich gerne mehr von den Dialogen verstanden und fühlte mich ein bisschen im Stich gelassen, als ich mit einem kurzen Satz zur Erklärung abgespeist wurde. Es wäre schön gewesen, zumindest wichtige Sätze wortwörtlich zu übersetzen.Zudem sind im Buch auch bestimmte Zeitensprünge nicht gut gekennzeichnet, deshalb muss man sich alle paar Seiten bzw. in jedem neuen Kapitel erst mal wieder neu orientieren. Anderseits bleibt man genau dadurch am Ball und der ungewöhnliche Stil des Buches macht natürlich neugierig. Wenn die Absätze deutlicher wären, könnte ich diesen Punkt eigentlich nicht mehr als negativ beurteilen.Im Buch sind mir einige Rechtschreibfehler aufgefallen, aber die halten sich eigentlich sehr in Grenzen und ab und zu wurde vom Präteritum ins Präsens gesprungen.Da es sich allerdings um den ersten Teil einer Serie handelt und es durchaus E-Books gibt die vom Format her schlimmer aussehen und vor allem weil mir die Handlung sehr, sehr gut gefallen hat und ich unbedingt dabei sein will, wenn der zweite Teil erscheint vergebe ich 4 Sterne an dieses Buch. Und ich bin schon ganz gespannt ob mir der nächste Band 5 Sterne entlocken kann.

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  • Zorn der Götter und die Liebe der Menschen - sehr gute Fantasy, die in Japan spielt!

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    Sardonyx

    Sardonyx

    Zerstörerische Naturkatastrophen erschüttern das Land Japan, die Heimat der 20-jährigen Studentin Mei Kuno. Hitze, Überflutungen, Wetteranomalien - wie der Zorn alter, shintoistischer Götter treffen die Katastrophen auf das Land.Mei Kuno selbst erlebt einen verrückten Tag, als in ihrer Umgebung auf einmal alle Bäume in glühende Flammen aufgehen. Mei, die am Glauben an die japanischen Shinto-Götter festhält, erkennt als erste in den Naturkatastrophen die wütenden Launen der übernatürlichen Götter. Zeichen, die die Götter an die sterblichen Menschen senden! Daraufhin betet Mei zu ihren Göttern und den Kami, Herrscher der Natur. Wie durch ein Wunder hören die Bäume mit dem Brennen auf, aber insgeheim fängt erst jetzt die Geschichte richtig an ...Noch mitten in der Nacht wird Mei von einem fremden Chinesen namens Tian Shen aus dem Schlaf gerissen, trotz ihrem Unwillen und Ärger. Aber die Lage ist dringend: Tian wird vom Donnergott Raijin besessen. Raijin ist zur Erde gekommen, nachdem der Tenjin-Schrein in Tokyo umgewidmet wurde, was den Zorn von Tenjin auf die Menschen herabbeschwörte. Mei und Tian müssen sich verbünden, um gemeinsam eine Umwidmunsgzeremonie bei den Behörden zu veranlassen. Dabei ist Tian stets ein Grund für Verwirrung: immer wieder übernimmt der Donnergott die Kontrolle über Tian, weshalb die ständige Bedrohung durch den schrecklich starken Donnergott die Mission behindern könnte.Mei kann sich nicht zwischen Tian und Raijin entscheiden: körperlich begehrt sie beide, seelisch entbrennt sie für Tian.Als alle Wege nicht weiterhelfen und bekannt wird, dass der Kami Raijin auf japanischem Boden weilt, stehen Japan und Mei vor brisanten Auswegen, um den Zorn der Götter zu besänftigen. Soll die Armee vom Premierminister dem Gott Krieg erklären? Oder soll Mei den besessenen Tian aufgeben, um sich selbst zu retten?Ein Gewitter zieht auf, um während dem entscheidenden Endkampf zwischen Liebe und Zorn ganz Japan den Atem anhalten zu lassen.,,Liebe ud Zorn - im Bann der Shinto-Götter" ist der fesselnde Debütroman von An Lin und der Beginn der Reihe um Mei und Tian. Ein gelungener Mix aus japanischer Fantasy, Romantasy und Young Adult! Die Autorin selbst hat mich auf ihr Buch aufmerksam gemacht, was ich mit einem höflichen Verbeugen quittiere - es hat Spaß gemacht, in die Welt der Shinto-Götter einzutauchen!Der Schreibstil und der Handlungsverlauf sind nicht nach dem Mainstream orientiert, was mir sehr gefällt. Komplexe Sätze wechseln sich mit einfachen Beschreibungen ab, immer wieder werfen Rückblenden den Leser zurück in die Handlung, um wichtige Details hervorzuheben.Die Hauptfiguren sind gespickt mit eigener Vitalität und gutem Charakter: besonders Mei wächst einem ans Herz, die Japanerin ist die gute Ergänzung für den ruhigen Tian und den aufbrausenden Raijin. Tian Shen mag zwar manchmal ein echter Loverboy sein, doch Raijin hat auch seine guten Eigenschaften. Zu viel Donnergott kann aber gefährlich sein!Ich kann es kaum erwarten, bis die Fortsetzung herauskommt, weil der Epilog einen wie ein Fisch an der Angel packt und dann hängen lässt. Zu viele Fragen bleiben - wie bei jedem Cliffhanger - offen.Es gibt manchmal ein paar Holprigkeiten im Text, mit denen am Anfang jeder Autor doch zu kämpfen hat. Auch die Rückblenden können für manche verwirrend wirken, aber dieses Problem hatte ich nur ganz zu Anfang, ansonsten nicht. Es gefällt mir, wie die Autorin zwischen Perspektiven und Orten wechselt, sodass man den vollen Durchblick hat und dennoch nicht den Überblick verliert.Ich lege mir ein Kimono, bestickt mit Ume-Blüten an, und lasse ganz die kultivierte Geisha raushängen. Aber nein, ich habe doch ein ein Richtersschwert des Rezensenten mit mir, ein messerscharfer Katana wartet auf das letzte Urteil. Den Kami sei Dank, dass jetzt kein Gewitter von Raijin am Himmel tobt, während ich um meine Achse wirble und perfekte 4 Sterne niedersausen lasse.

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    • 3
  • Wenn Götter wütend werden...

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    SmilingEllie

    SmilingEllie

    05. August 2015 um 09:04

    Die Menschheit hat den Zorn der Götter auf sich gezogen. Aufgrund einer Umwidmung des Schreins, der dem Gott der Gelehrsamkeit "Tenjin" gewidmet war, suchen nun schreckliche Naturkatastrophen Kyoto heim. Während die Bevölkerung in Panik verfällt, sieht die junge Mei Kuno dies als Zeichen. Sie betet zu Tenjin und ahnt erst nicht welche Folgen dies haben wird. Doch dann steht am nächsten Morgen plötzlich der gutaussehende Chinese Tían vor ihr, der behauptet vom Donnergott Raijin besessen zu sein. Zusammen sollen sie Widmung wieder rückgängig machen um die Menschheit zu retten... Schon der Prolog zeigt, wie heftig die Naturgewalten in Kyoto wüten. Unerwartete Wassermassen überraschen die Bevölkerung und zollen so ihren Tribut. Diese Szene wird aus der Sicht von einem jungen Mädchen namens Sachiko erzählt. Danach wechselt die Perspektive und man lernt die Hauptcharaktere Tían und Mei kennen. Die junge Mei ist eine ehrgeizige junge Frau, die für gute Noten betet, aber gleichzeitig auch viel Temperament besitzt. Der Chinese Tían ist eigentlich ruhig und besonnen, doch der Donnergott Raijin hat von ihm Besitz ergriffen. Der Wechsel zwischen Raijin und Tían hat mir sehr gut gefallen. Diese Tatsache machte die Handlung sehr spannend. Die Autorin hat einen sehr besonderen und komplexen Schreibstil. Sie wechselt sehr häufig die Persperktiven. Am Anfang hatte ich damit leichte Schwierigkeiten, da ich den plötzlichen Sichtwechseln nicht gut folgen konnte. Jedoch habe ich mich sehr schnell daran gewöhnt. Gerade diese Besonderheit gibt dem Buch sehr viel Tiefe. Man erfährt so auch mehr über die Nebenrollen, wie zum Beispiel den Premier und bekommt ein gutes Gesamtbild. Da die Handlung in Japan spielt, benutzt An Lin auch sehr viele japanische Begriffe und bringt uns in ihrem Buch auch die japanische Mythologie näher. Nach all den Romanen, die in Amerika spielten ist das unglaublich erfrischend und auch lehrreich. Durch die vielen fremden Begriffe liest sich der Fantasyroman allerdings nicht so leicht herunter. Aufgrund der großartigen Spannungskurven, den liebevoll gezeichneten Charakteren und der schönen Romantik kann man da aber definitiv darüber hinwegsehen. Für meine kleinen Einstiegsschwierigkeiten ziehe ich einen Stern ab. Trotzdem empfehle ich das Buch weiter. Man sollte sich nur im klaren sein, dass man es hier nicht mit einem 0-8-15-Roman, sondern mit wunderschön geschriebener Japan-Fantasy zu tun hat. "Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter" ist ein romantischer Fantasyroman mit Elementen aus der japanischen Mythologie. Die Charaktere schließt man schnell ins Herz und die Spannungskurve ist der Autorin sehr gut gelungen. Aufgrund kleiner Schwierigkeiten vergebe ich 4 von 5 Sternen und freue mich auf den zweiten Band der Reihe.

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  • Yudan taiteki. - Nachlässigkeit ist ein großer Feind.

    Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter
    Sick

    Sick

    04. August 2015 um 17:08

    Kyoto wird seit Wochen von schlimmen Naturkatastrophen heimgesucht. Auf eine lang anhaltende Dürre folgt eine Flutwelle und kurz darauf brennen sogar Bäume, ohne zu Asche zusammen zu fallen. Mei Kuno, eine eifrige und zugleich gläubige Literatur-Studentin, hält all dieses Unheil für Zeichen der Shinto-Götter. Sie ist sich sicher, irgendetwas hat den Zorn der Götter ausgelöst. Ihre Vermutung wird bestätigt, als eines Abends ein junger Mann vor ihrer Tür steht. Tián Shen behauptet doch tatsächlich, dass der Donnergott Raijin in ihn gefahren ist, um mit seiner und Meis Hilfe wieder alles in Ordnung zu bringen. Es gibt nur eines, was die Katastrophen aufhalten kann und das ist die Umwidmung eines Schreins rückgängig zu machen. Mei hält den jungen Mann vor ihrer Tür trotz ihres Glaubens für verrückt, fühlt sich aber gleichzeitig von ihm angezogen. Entgegen ihrer sonstigen Art macht sie Mei zusammen mit Tián auf den Weg nach Tokyo, um weiteres Leid zu verhindern... "Liebe und Zorn - Im Bann der Shinto-Götter" ist der Auftakt für die Reihe um Mei und Tián. Zugleich verrät der Titel schon einmal die Hauptzutaten, die für die Handlung verwendet werden. Da wäre zum einen eine zarte Liebe, die zwischen zwei jungen Menschen erblüht, aber auch die Liebe zur Familie, zur Kunst und zu seinem Glauben. Auch der Zorn nimmt einen bedeutenden Platz ein, in erster Linie der Zorn dreier Götter, der durch das unüberlegte Handeln der Menschen ausgelöst wurde. Raijin, der Donnergott, möchte zusammen mit Fujin, dem Gott des Windes, Vergeltung für die Herabwürdigung von Tenjin, dem Gott der Gelehrsamkeit und des Wissens. Er war einst ein Mensch, dem schon zu Lebzeiten schlimmes Unrecht angetan wurde. Nun ist Raijin bei dieser erneuten Kränkung der Kragen geplatzt und er möchte den Bewohnern Japans einen Denkzettel verpassen, der die Naturgötter wieder in das Bewusstsein der Menschen zurück bringt. Aber die Katastrophen alleine scheinen nichts zu nützen, deswegen nimmt Raijin die Sache selbst in die Hand und will dafür sorgen, dass Tenjin seinen Schrein wieder zurückbekommt. Dafür fährt er in Tiáns Körper und sucht Mei auf, damit die beiden die Menschen wieder zur Vernunft bringen.Natürlich ist Mei zunächst verwirrt, warum ausgerechnet sie ausgesucht wurde. Sie erklärt es sich mit ihrem Glauben. Dazu ist Tenjin ihr liebster Gott, und das nicht nur seit sie studiert. Sie ist im Grunde ein typisch japanisches Mädchen, das für gute Noten betet, aber Mei geht doch noch ein Stück weiter und sucht auch dann den Tempel auf, wenn sie einmal nicht mehr weiter weiß oder Trost braucht. Im Grunde ist sie eine Einzelgängerin, die ihre Freizeit am liebsten mit Lernen verbringt, ihre paar Freunde sieht sie fast nur an der Uni. Tián ist da ein ganz anderer Typ, er kommt schnell ins Gespräch mit anderen Leuten und mit seinem Charisma sichert er sich die Sympathien von so ziemlich jedem. Auch ich mochte ihn auf Anhieb und fand es etwas schade, dass irgendwann Raijin das Zepter übernommen hat. Der Donnergott ist im Gegensatz zu Tiáns ruhiger und besonnener Art nämlich ziemlich jähzornig und absolut unberechenbar. Zwar scheint er auch so etwas wie eine menschliche Seite zu haben, aber ich habe mich immer gefragt, ob das möglicherweise nur Kalkül ist. Die Götter und ihre Geschichte, die in die Handlung mit eingeflochten sind, entsprechen dem örtlichen Glauben und geben somit einen interessanten Einblick in die japanische Kultur. Auch alltägliche Dinge wie das Familienleben, Bildung oder das Liebesleben junger Leute werden mit eingebunden. Vieles ist anders als in Europa und gerade das hat es für mich so authentisch gemacht. Auch die Beschreibungen der Gebäude, der Menschen und ihres Verhaltens tragen dazu bei. Zusätzlich fallen ab und zu noch japanische Sätze, die sich meistens aus dem Kontext ergeben, aber nirgendwo übersetzt werden. Ein Glossar oder ähnliches gibt es nicht. Das ist etwas schade, denn besonders am Anfang dürfte es Japan-Unkundigen etwas schwer fallen, alles zu verstehen. Mit der Sprache an sich hatte ich aber eigentlich keine Probleme, die Beschreibungen sind so bildhaft, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Lediglich die häufig wiederkehrenden Wechsel von Zeit und Perspektive haben mich manchmal überrumpelt. Zugleich waren sie ein tolles Stilmittel, denn sie haben häufig eine überraschende Wendung oder einen Aha-Effekt beinhaltet. Das Ende empfinde ich als eine gute Ausgangslage für den zweiten Band, da er einerseits rund ist, aber andererseits doch noch einige Fragen aufwirft, deren Antworten man unbedingt erfahren will.  Wer sich für das moderne Japan und / oder die japanische Götterwelt interessiert, der kann mit dieser Reihe nicht viel falsch machen.   Die Reihe um Mei und Tián:Liebe und Zorn - im Bann der Shinto-Götter Liebe und Neid - Im Visier der Shinto-Götter (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/An-Lin/Liebe-und-Neid-Im-Visier-der-Shinto-G%C3%B6tter-Mei-und-Ti%C3%A1n-2-1200860068-w/rezension/1205094969/)

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