Ana E Ross

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Rezension zu "The Doctor's Secret Bride - Book One (Billionaire Brides of Granite Falls 1)" von Ana E Ross

für mich unglaubliche Liebesgeschichte - den Mann würde ich zum Teufel jagen- nicht heiraten
takarondevor 4 Jahren

Theoretisch hat dieses Buch alles, was ein guter Liebesroman haben kann. Einen gut aussehenden reichen Mann, eine arme Frau und ein Kind, das keine Mutter mehr hat.

Doch praktisch ist die Hauptfigur in diesem Buch eigentlich ein Tote, nämlich Cassie, die tödlich verunglückte Ehefrau des reichen Dr. Erik LaCrosse, die ständig irgendwie anwesend zu sein schien. Zu Anfang habe ich noch geglaubt, hier würde die Autorin versuchen Verständnis für die Situation des hinterbliebenen Ehemannes wecken wollen.

Wie gesagt -zu Anfang, denn irgendwann ist mir aufgefallen, dass Eriks Gedanken ständig um seine verstorbene Frau rankten und gerade dann, wenn er mit Michelle, die arme Frau aus der falschen Gegend der Stadt, zusammen war.

Genau aus diesem Grunde kann ich diese Liebesgeschiche um eine geheim gehaltene Ehe nicht nachvollziehen. Michelles Motive mit diesem Mann eine Affäre, eine Ehe und schließlich mit ihm zusammen zu bleiben, sind mir schlichtweg schleierhaft.

An Erik kann das nicht gelegen haben. Er benutzt Michelle wo und wie er nur kann, ohne dass sie dafür eine emotionale Gegenleistung bekommt. Seite um Seite wurde er mir unsympatischer und das Happyend der beiden, ist daher für mich absolut unlogisch.

Die einzig logische Erklärung, die ich für Michelles Verhalten habe, ist, dass sie unbedingt Mutter sein wollte. Doch sollte man sich deshalb von einem Mann erniedrigen und demütigen lassen? Was ist denn das für ein Frauenbild, das hier vermittelt wird? Genau wie das Männerbild, kommt es mir vor wie aus einem anderen Jahrhundert entsprungen – die duldsame Frau und der herrschende Mann.

Und immer wieder Cassie, die verstorbene Frau, sogar beim Sex wurde die hervorgezaubert. Mir ging das genau wie alles an Erik auf den Keks,und ich bin froh darüber, dass ich dieses Buch umsonst bekommen habe. Ich hätte mich wahnsinnig über den Kaufpreis geärgert. So hab ich halt-für mich entschieden- einen schlechten Roman gelesen, aber wenigstens nichts dafür bezahlt.

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