Ana Jeromin

 4.5 Sterne bei 32 Bewertungen
Autorin von Amaias Lied und Sonnentänzer.

Lebenslauf von Ana Jeromin

Ana Jeromin wurde 1983 geboren und wuchs im Teutoburger Wald auf. Schon in ihrer Kindheit las und schrieb sie fantastisch Geschichten. Nach dem Abitur lebte sie einige Zeit in Spanien, bevor sie in Bielefeld Biologie studierte. Nach einigen Jahren an der Universität, machte sie sich 2010 als Schriftstellerin selbstständig. Heute lebt und scheibt Ana Jeromin weiterhin in Bielefeld.

Alle Bücher von Ana Jeromin

Amaias Lied

Amaias Lied

 (21)
Erschienen am 01.01.2015
Sonnentänzer

Sonnentänzer

 (11)
Erschienen am 14.06.2016

Neue Rezensionen zu Ana Jeromin

Neu

Rezension zu "Amaias Lied" von Ana Jeromin

Eine magisch-abenteuerliche Geschichte
AnnaBerlinvor 2 Jahren


Inhalt: Die 12-jährige Marja macht mit ihrer Familie in Barcelona Urlaub. Verzaubert von den vielen verschiedenen Klängen und Gerüchten spaziert sie durch die Gegend. Doch während sie auf den Ramblas Kleinkünstlern zuschaut, verliert sie ihre Familie aus den Augen. Und zu allen Überfluss klaut ihr ein Straßenjunge das Geld und ihr Handy. Marja irrt voller Verzweiflung durch die Stadt. Bis sie auf zwei singende Mädchen stößt, deren Melodie sie magisch anzieht. Sie folgt den Mädchen zu einer Taverne und die freundliche Wirtin verspricht ihr, dass alles gut wird. Doch die Wirtin Amaia ist eine Hexe, die mit Magie und Gesang Kinder fängt. Marja soll nun ihr nächstes Opfer werden….
 
 
Der Story-Stapel
Erster Satz: „Du hast den Stadtplan nicht ernsthaft im Hotel liegen lassen!“
Es dauert nicht lange und wir irren mit Marja durch Barcelona; spüren die Hitze und Verzweiflung und eben auch die Rat- und Orientierungslosigkeit. Und am Anfang wirkte Amaia auch so nett, so dass man auch als Leser kein Misstrauen hegt. Doch mit der Einkehr in der Taverne zieht auch der Spannungsbogen an und der Leser fiebert mit Marja mit und bangt, ob sie am Ende ihre Eltern wieder finden wird und was es mit der Hexe Amaia auf sich hat. Kleine Rückblicke in die Vergangenheit lassen auch ganz eigene Vermutungen zur Hexe entstehen. Die Geschichte schließt dabei sehr rund ab, so dass alles zu sich findet, ohne, dass es komplett vor Kitsch trieft.
 
Der Charakter-Stapel
Marja ist ein angenehm normaler Charakter, der auch durchaus Schwächen hat und einfach auch noch Kind ist. Trotz der vielen harten Phasen beweist sie Mut und wächst durchaus über sich selbst hinaus.
Doch auch die anderen Kinder waren ein toller, sympathischer Haufen, mit denen man auch als Leser gerne Zeit verbracht hat. Jeder war für sich gut ausgearbeitet, so dass man sich von ihnen ein gutes Bild trotz der wenigen Seiten entwickeln konnte.
 
Der Stil-Stapel
Das Buch ist ein Kinderbuch und genau so liest es sich vom Stil. Es wirkt wie eine Märchengeschichte, die man gut vorlesen kann: Kurze Kapitel mit leichten, flüssig zu lesenden Sätzen. Trotz der Kürze fehlt es nicht an Atmosphäre, so dass man sich als Leser die verwinkelten Straßen Barcelonas ebenso vorstellen konnte wie die Hitze der Mittagszeit.
 
Der Kritik-Stapel
Ein wunderbarer Ort mit Barcelona trifft auf Magie und einer sehr runden Geschichte – da finde ich nichts negatives.
 
Auf den Lesen-Stapel?
Ja, das Buch ist für Fans von magischen Kinder-/Jugendbüchern auf jeden Fall lesenswert. Eine schöne Geschichte für junge Leser auf der Suche nach Magie. Hier wird das Fernweh genauso geschürt wie der Zauber von Musik und Zusammenhalt. Ich vergebe gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Kommentare: 5
21
Teilen

Rezension zu "Sonnentänzer" von Ana Jeromin

Indianisches Flair trifft auf das JETZT und HIER, gemeinsam wird es magisch!
Buechersalat_devor 3 Jahren


Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen, vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag. 

Das  Cover hat mich direkt angesprochen. Das geheimnisvolle Mädchen und die Federn im indianischen Stil haben meinen Geschmack total getroffen. Das besondere, dieses Buch hat keinen Schutzumschlag, es ist direkt auf den Einband gedruckt. Das ist für mich neu, aber es gefällt mir wirklich gut. 

Kate ist ein normaler Teenager, zumindest redet sie sich das ein. Sie ist verliebt in einen tollen Jungen und mit ihrer besten Freundin hat sie eine Menge Spaß. Zumindest bis zu dem Tag an dem ihre Vergangenheit sie einholt und sie eine Entscheidung treffen muss. Wird sie dieses Mal das richtige tun?

Ich fand den Schreibstil sehr angenehm. Die Geschichte fließt beim Lesen wunderbar. Auch mit Unterbrechungen kommt man wunderbar wieder in die Geschichte. Mir hat die Verbindung der heutigen Zeit mit dem indianischen sehr gut gefallen. Es war genau die richtige Mischung, auch die magischen Momente waren toll beschrieben und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. 

Kate hat in ihrer Vergangenheit einen Fehler gemacht, eigentlich war sie es ja nicht einmal, und selbst wenn, es war nicht ihre Entscheidung. Sie hat ihre Kindheit geliebt, doch sie hat sich verändert und macht das vor allem durch ihre Namensänderung in Kathrin sehr deutlich. Doch als Táan und Sigai plötzlich wieder in ihrem Leben auftauchen wirbelt das alles durcheinander. Vor allem Táan verwirrt Kate zunehmend. 

Táan und Sigai sind Brüder und wahnsinnig verschieden. Táan hat seine Familie enttäuscht und Sigai will ihm helfen alles wieder zu richtigen. Er ist der gradlinige von beiden, er hält sich immer an die Regeln und macht auch bei Kate keine Ausnahme. Aber Táan, ja das ist eine Sache für sich. Das müsst ihr unbedingt selbst herausfinden. 

Ich habe die Lesezeit mit diesem Buch sehr genossen und kann wirklich über nichts meckern. Am Ende klappt man das Buch zu und es war einfach nur schön. 

Das Ende war klasse, aber ich finde, dass die Geschichte noch mehr Potenzial hat und ich würde mich freuen, die drei wieder einmal in einer Geschichte zu finden, auch wenn dieses Buch in sich abgeschlossen ist.


Kommentieren0
5
Teilen

Rezension zu "Sonnentänzer" von Ana Jeromin

[4.5/5] Ganz und gar wundervolles Wohlfühlbuch ♥
Marysol14vor 3 Jahren

Nachdem mich Ana Jeromins erstes Buch bereits so verzaubert hat, konnte ich diesem nicht widerstehen, auch wenn es eigentlich nicht ganz in mein Leseschema zu passen scheint...


Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/04/sonnentanzer.html

Dieses Buch habe ich an einem einzigen Abend durchgelesen, da es nicht nur sehr spannend war, sondern mich die einzigartige Atmosphäre in den Bann geschlagen hat. Wie schon zuvor schafft es Ana Jeromin wieder, liebevolle Charaktere zu zeichnen und ihre Welt so lebendig, so echt und so warm zu gestalten. Wobei warm in Bezug auf dieses Buch noch eine zweite Bedeutung hat. Es geht nämlich um Sonne, Licht und indianische Mythen. Diese Kombination ist nicht nur ungewöhnlich, sondern der Autorin auch noch außerordentlich gut gelungen. Dieser Hauch von Magie liegt über allem, was geschieht und trägt zu einem einzigartigen Leseerlebnis bei.

Und auch die zarte, sich entwickelnde Liebesgeschichte konnte mich als Leserin verzaubern, denn durch die Perspektivwechsel konnte man erfahren, wie sehr sowohl Táan als auch Kathrin um ihre Gefühle kämpfen. Denn ihre Liebe scheint so unmöglich, wie das Sonnenlicht zu fangen... oder?

Toll fand ich auch, dass der Fokus nicht nur auf der Magie lag, sondern man auch Einblick in die Welt der Indianer, besonders der Mystik, gewinnen konnte. Ich kann es nicht genauer beschreiben, aber Ana Jeromin schafft es, das Lebensgefühl dieser Kultur wiederzugeben.

Neben der vermittelten Lebensfreude, Energie und Sommerliebe kommt aber auch wieder das Düstere vor, das Ana Jeromin so meisterhaft subtil andeutet und selten präzise nennt. Man ahnt, man weiß, dass da noch etwas kommt...

Nur das Ende hat mich ein bisschen enttäuscht, weil dann alles sehr schnell ging und ich die ganze Adler- Rabe- Geschichte nicht ganz verstanden habe bzw. auch irgendwie unlogisch fand... Außerdem gab es immer wieder kleine Ungereimtheiten bezüglich der Zeit. Laut Klappentext ist Kathrin 15 und war vor 4 Jahren in Kanada, an manchen Stellen im Buch ist sie aber 16 und war vor 5 Jahren dort o.O Dennoch ein ganz und gar wundervolles Buch zum Wohlfühlen, bei dem man das Gefühl, selbst in Sonnenlicht zu baden und den Sommer schmecken zu können. Lesen!

 

 

Fazit:

Dieses ganz und gar wundervolles Buch ist mehr als nur eine schöne Lektüre für den Sommer, auch wenn sie das zweifellos auch ist, sondern ein richtiges Wohlfühlbuch, bei dessen Beenden man zufrieden seufzt und doch ein bisschen wehmütig ist, die liebgewonnene Welt von Kathrin und Táan verlassen zu müssen. Nur für das, meiner Meinung nach, etwas überstürzte Ende, ziehe ich einen halben Anker ab - äußerst ungerne allerdings! ♥☀


Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Hallo Ihr Lieben!

Heute möchte ich Euch mein erstes Kinderbuch vorstellen, und zugleich mein erstes Buch unter meinem Pseudonym Ana Jeromin. "Amaias Lied" spielt in Barcelona, einer wunderbaren Stadt, die ich in meiner Zeit als Kindermädchen in Spanien kennen und lieben gelernt habe. Und wohin könnte man sich in den trüben Wintermonaten besser flüchten als ins sonnige Spanien? Also, wie sieht es aus? Habt Ihr Lust, mit mir nach Barcelona zu reisen? Dann beantwortet mir nur eine Frage: Welche ist Eure Lieblingsstadt, und was fasziniert Euch so an diesem Ort? Ich freue mich auf Eure Antworten!

Schöne Grüße und bis bald,
Anika
Zur Leserunde

Community-Statistik

in 75 Bibliotheken

auf 29 Wunschlisten

von 3 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks