Ana Veloso

 3.8 Sterne bei 343 Bewertungen
Autorin von Der Duft der Kaffeeblüte, Das Mädchen am Rio Paraíso und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ana Veloso

Ana Veloso wird 1964 in Koblenz geboren. Die studierte Romanistin lebte während und nach ihrem Studium viele Jahre in Rio de Janeiro. Bereits ihr erster Roman, "Der Duft der Kaffeeblüte", war ein großer Erfolg, für den sie zu Recherchezwecken eine längere Zeit auf einer Kaffeeplantage lebte. Mit "So weit der Wind uns trägt" konnte sie an ihren ersten Erfolg anknüpfen. Ana Veloso lebt als Journalistin und Autorin in Hamburg. Im Dezember 2011 erscheint ihr aktueller Roman "Das Lied es Kolibris", für dessen Recherche sie nach Goa reiste.

Alle Bücher von Ana Veloso

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Buchformat:
Cover des Buches Der Duft der Kaffeeblüte (ISBN: 9783426513095)

Der Duft der Kaffeeblüte

 (184)
Erschienen am 03.12.2012
Cover des Buches Das Mädchen am Rio Paraíso (ISBN: 9783426638248)

Das Mädchen am Rio Paraíso

 (40)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches So weit der Wind uns trägt (ISBN: 9783426636411)

So weit der Wind uns trägt

 (39)
Erschienen am 01.04.2009
Cover des Buches Januarfluss (ISBN: 9783570157114)

Januarfluss

 (26)
Erschienen am 26.08.2013
Cover des Buches Der indigoblaue Schleier (ISBN: 9783426501306)

Der indigoblaue Schleier

 (15)
Erschienen am 01.10.2013
Cover des Buches Unter den Sternen von Rio (ISBN: 9783426510797)

Unter den Sternen von Rio

 (13)
Erschienen am 03.12.2012
Cover des Buches Das Lied des Kolibris (ISBN: 9783426501313)

Das Lied des Kolibris

 (12)
Erschienen am 01.07.2015

Neue Rezensionen zu Ana Veloso

Neu

Rezension zu "Der Duft der Kaffeeblüte" von Ana Veloso

Detailliert und fundiert
NiciXvor einem Jahr

Ana Veloso beschreibt das Leben in Brasilien im Allgemeinen und das Leben auf einer Kaffeeplantage im Besonderen so detailliert, interessant und fundiert, als wäre sie tatsächlich 1880 dort gewesen und hätte Vita und Leon Tag für Tag beobachtet. Einfach große Klasse!

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Rezension zu "Der Duft der Kaffeeblüte" von Ana Veloso

Liebe, Kaffee, Sklaverei..
Alruna92vor einem Jahr

Inhalt: 

"Der Duft der Kaffeeblüte" handelt von Vita, welche in Brasilien des 19. Jahrhunderts als Tochter eines Kaffeebarons auf einer Kaffeeplantage groß wird. Obwohl sie viele Verehrer hat, verliebt sie sich gerade in den Journalisten und Rebellen León. Dieser ist für die Abschaffung der Sklaverei, welche jedoch die Grundlage für den Wohlstand von Vita und ihrer Familie darstellt. Doch dies ist noch kein Grund, den Mann ihrer Träume aufzugeben, aber dann verschwindet er spurlos und Vita entdeckt, dass sie schwanger ist... 

Meinung:
Ich muss zugeben, mich hat das Buch zunächst nicht angesprochen und ich hätte es mir wohl nie gekauft. Doch mir hat es die Großmutter meines Freundes mitgegeben und nachdem es lange im Regal stand und ich nichts zu lesen hatte, habe ich dem Buch eine Chance gegeben. 

Und es hat mich eines Besseren belehrt, denn es hat mir gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil der, mir bisher unbekannten, Autorin und es ist ihr gut gelungen, die brasilianische Atmosphäre des 19. Jahrhunderts rüber zu bringen und das, obwohl ich sonst Romane mit europäischem Hintergrund bevorzuge. 

Die Geschichte ist spannend, es geht nicht nur um die Liebe von Vita & León, sondern Sklaverei ist auch ein Thema in dem Buch. Besonders gefallen hat mir dabei die realistische Darstellung der Schwierigkeiten der Abschaffung der Sklaverei. Denn natürlich ist (hoffentlich) heute jeder froh, dass sie abgeschafft wurde, aber ich habe bisher nie darüber nachgedacht, wie die Abschaffung vonstatten gegangen ist. Auch dass sie womöglich für einige erst einmal gar nicht so befreiend war und nicht unbedingt für bessere Lebensbedingungen gesorgt hat, ist eine interessante Erkenntnis, welche ich durch das Buch erlangt habe. 

Was mich etwas gestört hat, an dem Buch, weswegen ich ihm auch nur 4 Sterne gegeben habe, ist der Charakter von Vita. Ich mag es, über eigensinnige Charaktere zu lesen und zu versuchen, mich in sie hineinzuversetzen. Aber Vita hat mich im Laufe des Buches so manches mal wirklich genervt mit ihrer Art, denn es gab so viele Missverständnisse zwischen den beiden, welche so vermeidbar gewesen wären, wenn Vita sich etwas anders verhalten hätte. 

Fazit: 
Empfehlenswertes Buch, welches neben einer schönen Liebesgeschichte interessante Einblicke in das Leben auf einer Kaffeeplantage und zur Abschaffung der Sklaverei bietet. 

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Rezension zu "Das Mädchen am Rio Paraíso" von Ana Veloso

Erwartungen nicht erfüllt :(
Vivian_Neumannvor 2 Jahren

Die junge Klara aus einem deutschen Einwandererdorf in Brasilien kommt in einem fremden Bett zu sich. Vor ihr sitzt eine dunkelhäutige Frau und redet mit ihr. Sie versteht kein Wort. Bald schon wird sie erfahren, dass sie von einem Mann namens Raúl, in dessen Haus sie sich befindet, bewusstlos und schwer verletzt am Rio Paraiso gefunden und gerettet wurde. Nach und nach löst sich ihre Amnesie und sie weiß wieder wie sie heißt und wo sie herkommt. Auch Ereignisse kurz vor ihren Unfall treten wieder in ihr Gedächtnis. Nur der eigentliche Hergang bleibt ein Rätsel. In der Zeit ihres Aufenthaltes in dem fremden Haus entsteht eine Romanze zwischen Klara und Raúl. Beide bemühen sich um Aufklärung und erleben dabei so manches Abenteuer.

Aus dem Thema der Einwanderungspolitik des frühen 19. Jh. in Brasilien kann man viele spannende Geschichten spinnen. Leider ist das Ana Veloso, dessen erster Roman „Der Duft der Kaffeeblüte“ für mich ein Festschmaus war, in ihrem zweiten Buch nicht gelungen. Die eigentliche Geschichte um das deutsche Mädchen Klara ist sehr interessant und dramatisch. Allerdings sind die Dialoge sehr einfach und anspruchslos gehalten. Weiterhin gibt es immer wieder portugiesische Wörter und Sätze die eingebaut wurden um dessen Bedeutung zu erfahren man erst in einem Anhang am Ende des Buches nachschlagen musste. Das beeinträchtigte den Lesefluss erheblich. Viele Einzelwörter wurden erst gar nicht erklärt. Es gab auch viele Längen, die den Spannungsbogen störten. Die Entstehung der Romanze ist mit so wenigen und recht plumpen Worten beschrieben, dass sie für mich nicht wirklich nachvollziehbar ist.

Mir scheint, dass Buch entstammt aus einer anderen Feder als der von Ana Veloso. Die Schreibqualität und –stil sind vergleichbar mit ihren ersten Roman. Von mir gibt es hier keine Leseempfehlung.

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