Ana Veloso Das Lied des Kolibris

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Inhaltsangabe zu „Das Lied des Kolibris“ von Ana Veloso

Bahia 1763. Die junge Sklavin Lua arbeitet seit Kindesbeinen auf der Zuckerrohrplantage São Fidélio. Lua ist schön – und sie hat ein Geheimnis: Sie kann lesen und schreiben, was Sklaven unter Strafe verboten ist. Niemals hat sich Lua für die Geschichte ihrer Ahnen interessiert und ist deshalb erstaunt, als die alte Imaculada sie bittet, ihre Lebensgeschichte aufzuzeichnen. Die Alte ist eine der wenigen Schwarzen, die noch mit einem Sklavenschiff aus Afrika nach Brasilien verschleppt wurden. Zunächst widerstrebend, aber dann zunehmend fasziniert, lauscht Lua Imaculadas Geschichte und gerät in ihren Bann – und in den Bann des atemberaubend schönen Sklaven Zé, der von einem Leben in Freiheit träumt …

Schön und tragisch

— Yogamama

Eine großartige Geschichte über die Sklaverei in Brasilien und den Kampf um ein bisschen Würde, bis hin zu einem Leben in Freiheit.

— Archies

Sterbenslangweilig

— enii

Eine leichte Lektüre für den Sommerurlaub. Habe schon viel bessere Bücher über Sklaverei gelesen (z.B. "Die Küste der Freiheit").

— redlips93

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  • Das Lied des Kolibris

    Das Lied des Kolibris

    Yogamama

    30. July 2017 um 14:54

    Ein schönes Buch und dieses Mal nicht aus dem Ex-Libris. Es geht um die Sklaverei in Brasilien und man bekommt einen EInblick in eine ganz neue Lebenswelt. Sehr mitreißend und zum Teil tragisch. Ich habe mich nicht ganz durchgewurschtelt aber die Charaktere sind unglaublich mitreißend. 519 Seiten

  • Verwirrter Kolibri

    Das Lied des Kolibris

    Athene

    19. August 2013 um 12:53

    INHALT: Die junge Haussklavin Lua hat ein Geheimnis, sie kann lesen und schreiben. Als eine alte Sklavin namens Imaculada sie bittet, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben und der junge und attraktive Sklave Ze auf die Plantage gebracht wird, kommt eine Verkettung an Ereignissen in den Gang. FAZIT: Ich gebe zu, eigentlich wollte ich mich an dem Buch "Der Duft der Kaffeeblüte" versuchen. Leider war dies in der Bücherei gerade vergriffen, so dass ich zu diesem Buch der Autorin griff. Die Sprache und die Schilderungen der Autorin haben mir gut gefallen und ließen sich gut "herunter" lesen. Man konnte sich bildlich das Herrenhaus, die Sklavenunterkunft und die Plantage vorstellen. Leider war mir der Handlungsstrang etwas zu sehr aufgefächert. Normalerweise gibt es ja bei historischen Romanen ein paar Hauptfiguren, deren Weg sich mehrfach kreuzen oder die sich an irgendeinem Ziel treffen und der Leser hat eine "Ahnung" wohin die Handlung führt. Irgendwie war mir das hier nicht so ganz eindeutig. Es gab so viele Haupt- und Nebenfiguren und das eigentliche "Ziel" war lange unklar, so dass ich die 528 Seiten als sehr schleppend empfand. Daher vergebe ich 3 von 5 Punkten, werde aber dennoch wie eigentlich geplant das Buch "Der Duft der Kaffeeblüte" demnächst lesen. http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2013/08/ana-veloso-das-lied-des-kolibris-von.html

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  • Rezension zu "Das Lied des Kolibris" von Ana Veloso

    Das Lied des Kolibris

    Ajana

    11. July 2011 um 19:47

    Dank der Weltbild-Ausgabe konnte ich dieses Buch schon Monate vor dem richtigen Erscheinungstermin lesen. Dezember wäre mir für ein Buch von Veloso viel zu weit entfernt gewesen. Auch diesmal verschlägt einen die Geschichte wieder nach Brasilien. Lua ist eine junge Sklavin auf einer Zuckerrohrplantage. Sie hat es für ihre Art gut getroffen. Sie darf mit mehreren Sklaven im Haus leben und der Tochter ihres Besitzers dienen. Niedere Arbeiten wie auf dem Feld arbeiten, waschen usw. hat sie in ihrem Leben auf der Plantage bisher nicht erlebt. Eigentlich fällt ihr an nichts... doch einiges Tages bittet sie die Sklavin Imaculada ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben, da sie weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat... Lua ist erschüttert von dem was sie erfährt...wie Sklaven wirklich behandelt werden...wie sie verschleppt und misshandelt werden... Zur selben Zeit wird der Tochter ihrer Besitzerin ein neuer SKlave als Verlobungsgeschenk geschenkt. Ein Blick und Lua ist magisch angezogen von Zé. Doch in Zé brodelt es gefährlich... er will die Freiheit, koste es was es wolle... tatsächlich gelingt ihm die Flucht... und doch kann er Lua nie vergessen und sie ihn auch nicht... Als Lua mit einem anderen Sklaven verheiratet werden soll, flieht sie... doch die überstürzte Flucht hat viele Folgen... nie wieder wird ihr Leben wie zuvor sein... wird sie Zé je wieder sehen? Und wird man sie für ihre Flucht töten? Wieder einmal hat es Veloso geschafft, mich mit ihrer Geschichte in den Bann zu sehen. Ich habe mit Lua mitgelitten, als ihr Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird und sie merkt, was es wirklich heißt ein Sklave zu sein und dass die Freiheit gleichzeitig etwas Wundervolles sein kann und doch so gefährlich... auch die Liebesgeschichte zwischen Zé und Lua beschreibt sie sehr ausführlich und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass die Geschichte von den beiden gut ausgehen wird... In diesem Buch laufen eigentlich zwei Geschichten nebeneinander her...einmal die Geschichte von Lua und dann die Leidvolle von Imaculada, wie sie zu einer SKlavin geworden und auf der Plantage von Lua nach vielen Jahren gelandet ist. Ich kann dieses Buch wie alle anderen Bücher von Veloso nur empfehlen, vor allem denjenigen, die gerne Geschichten über die Zeit der Sklaven rund um das 1800 Jahrhundert lesen. Liebe, Trauer, Verzweiflung, Hass...in diesem Buch ist wieder alles vorhanden und leider hatte ich es wieder viel zu schnell durch... bleibt mir nur zu hoffen, dass Veloso schon an ihrem nächsten Buch sitzt. Wer jedoch nur eine einfache LIebesgeschichte lesen will, sollte wohl die FInger von diesem Buch lassen, denn es handelt sich nicht wirklich um die abenteuervolle Liebesgeschichte, sondern hat auch viele schreckliche Seiten... es wird in diesem Buch auch darüber informiert, wie schrecklich die Afrikaner und viele andere früher behandelt wurden.

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