Das Mädchen am Rio Paraíso

von Ana Veloso 
3,6 Sterne bei39 Bewertungen
Das Mädchen am Rio Paraíso
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Positiv (28):
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ein richtig schöner exotischer Schmöker, den ich wirklich verschlungen hab! Einzig die Sex-Szenen (die meiner Meinung nach völlig überflüssi...

Kritisch (5):
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Nicht vergleichbar mit "Der Duft der Kaffeeblüte", welches grandios war.

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Inhaltsangabe zu "Das Mädchen am Rio Paraíso"

Südbrasilien, 1826: Am Ufer des Rio Paraíso findet der Gaucho Raúl Almeida ein schwerverletztes Mädchen. Als sie erwacht, weiß sie weder, wo sie sich befindet, noch, wer sie ist – und sie versteht seine Sprache nicht. Raúl vermutet, dass sie eine Deutsche aus einem der Einwandererdörfer sein könnte. Dort wurde ein Mann umgebracht, und dessen Frau ist seitdem verschwunden. In Raúl regt sich ein schrecklicher Verdacht. Wer ist seine schöne Fremde, die sich Clara nennt? Sollte sie tatsächlich zu einem Mord fähig sein? Clara muss sich ihrer Vergangenheit stellen, um endlich ihr Glück finden zu können …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426638248
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Vivian_Neumanns avatar
    Vivian_Neumannvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht vergleichbar mit "Der Duft der Kaffeeblüte", welches grandios war.
    Erwartungen nicht erfüllt :(

    Die junge Klara aus einem deutschen Einwandererdorf in Brasilien kommt in einem fremden Bett zu sich. Vor ihr sitzt eine dunkelhäutige Frau und redet mit ihr. Sie versteht kein Wort. Bald schon wird sie erfahren, dass sie von einem Mann namens Raúl, in dessen Haus sie sich befindet, bewusstlos und schwer verletzt am Rio Paraiso gefunden und gerettet wurde. Nach und nach löst sich ihre Amnesie und sie weiß wieder wie sie heißt und wo sie herkommt. Auch Ereignisse kurz vor ihren Unfall treten wieder in ihr Gedächtnis. Nur der eigentliche Hergang bleibt ein Rätsel. In der Zeit ihres Aufenthaltes in dem fremden Haus entsteht eine Romanze zwischen Klara und Raúl. Beide bemühen sich um Aufklärung und erleben dabei so manches Abenteuer.

    Aus dem Thema der Einwanderungspolitik des frühen 19. Jh. in Brasilien kann man viele spannende Geschichten spinnen. Leider ist das Ana Veloso, dessen erster Roman „Der Duft der Kaffeeblüte“ für mich ein Festschmaus war, in ihrem zweiten Buch nicht gelungen. Die eigentliche Geschichte um das deutsche Mädchen Klara ist sehr interessant und dramatisch. Allerdings sind die Dialoge sehr einfach und anspruchslos gehalten. Weiterhin gibt es immer wieder portugiesische Wörter und Sätze die eingebaut wurden um dessen Bedeutung zu erfahren man erst in einem Anhang am Ende des Buches nachschlagen musste. Das beeinträchtigte den Lesefluss erheblich. Viele Einzelwörter wurden erst gar nicht erklärt. Es gab auch viele Längen, die den Spannungsbogen störten. Die Entstehung der Romanze ist mit so wenigen und recht plumpen Worten beschrieben, dass sie für mich nicht wirklich nachvollziehbar ist.

    Mir scheint, dass Buch entstammt aus einer anderen Feder als der von Ana Veloso. Die Schreibqualität und –stil sind vergleichbar mit ihren ersten Roman. Von mir gibt es hier keine Leseempfehlung.

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    HollandTinevor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Mädchen am Rio Paraíso" von Ana Veloso

    Das Buch ist ein schöner Urlaubsroman !
    Etwas seicht zwischendurch, aber die Hauptpersonen sind so sympathisch, dass man einfach wissen will wie es weitergeht!

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    cherubinavor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Mädchen am Rio Paraíso" von Ana Veloso

    Das Buch gibt noch nicht mal eine vernünftige Rezension her. Es ist ein netter Herzschmerzroman, den man gut für Seele-baumeln-lass Tage nehmen kann in denen man sich ganz unangestrengt durch ein wenig anspruchsvolles Buch treiben lassen möchte. Das Strickmuster bei Ana Velosos Büchern ist stets dasselbe und das soll jetzt bitte nicht abwertend verstanden werden. Bei ihren Romanen weiss man, dass man ohne Anstrengung gut unterhalten wird. Ist bei mir hinterlegt unter dem Begriff "Strandlektüre".

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    Lesemaus85vor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Mädchen am Rio Paraíso" von Ana Veloso

    Südbrasilien, 1826: Am Ufer des Rio Paraíso findet der Gaucho Raúl Almeida ein schwerverletztes Mädchen. Als sie erwacht, weiß sie weder, wo sie sich befindet noch wer sie ist - und sie versteht seine Sprache nicht. Raúl vermutet, dass sie eine Deutsche aus einem der Einwandererdörfer sein könnte. Dort wurde ein Mann umgebracht, und dessen Frau ist seitdem verschwunden. In Raúl regt sich ein schrecklicher Verdacht ... Wer ist die schöne Fremde wirklich?
    *******************************************************
    Ana Veloso hat mal wieder eine schöne, spannende und unterhaltsame Liebesgeschichte vor dem taumhaften Landschaft des wilden Brasiliens geschaffen.
    Ihre Hauptcharektere sind fantastisch, facettenreich und glaubwürdig.
    Clara so tapfer, mutig, so liebevoll und doch so stark, kämpft sich durch ein schweres Leben voller Arbeit, Erniedrigung. Man durchlebt mit ihr alle Schrecken, Gefahren und Missverständnisse und hat sie gern, wie eine gute Freundin.
    Raul so männlich, stark und tapfer. Und gleichzeitig so hingebungsvoll und zärtlich... einfach ein richter (Traum-)Mann.
    Besonders gut gelungen finde ich, wie Ana Veloso zwei Handlungstränge zu einer verwirkt.
    Einerseits erzählt Klara aus der Ich-Perspektive, wie sie nach Brasilien kam, was mit Hannes geschah und arbeitete so langsam, Schritt für Schritt ihren Gedächtnisverlust auf. Man lernt sie von Allen am besten kennen.
    Andererseits erlebt man Raul und Klara vom Zeitpunkt, als er sie verletzt und halbtot aus dem Fluss zieht. Man sieht, wie sie zusammen versuchen, die Geschichte aufzuarbeiten, sich näher kommen und diese wunderbare Liebe entwickeln.
    Durch die Zeitsprünge ist die Geschichte recht spannend und unterhaltsam. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.
    Auch haucht die Autorin allen ihren Personen Charekter ein und macht die Handlung glaubwürdig.
    Einziger Minuspunkt ist die Auflösung des Rätsels um den Tod von Klaras Mann Hannes. Das war mir einfach etwas zu unspektakulär gelöst und auch, dass der "Mörder" keine besonders große Rolle einnahm.
    Aber sonst, die Liebesgeschichte hat mein Herz erwärmt und (obwohl eigentlich nicht wahnsinnig viel passiert!) mich gut unterhalten.
    Ich kann den Roman wirklich nur empfehlen!!!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Mädchen am Rio Paraíso" von Ana Veloso

    "Das Mädchen vom Rio Paraiso" von Ana Veloso ist ein spannender Roman zur Zeit der deutschen Auswanderer nach Brasilien.
    Der reiche Portugiese Raul findet die schwerverwundete und an Gedächtnisverlust leidende Klara am Rio Paraiso. Er nimmt sie mit nach hause und pflegt sie gesund. Nach und nach stellen sich Klaras Erinnerungen wieder ein, beginnend bei ihrer Kindheit im deutschen Hundsrück. So ist auch das ganze Buche in abwechselnd Vergangenheit und Gegenwart geschrieben.
    Es dauert nicht lange und Raul hört von einem Mord in der deutschen Kolonie. Ein Mann wurde ermordet aufgefunden, seine Frau seither vermisst. Ist Klara diese Frau und hat sie ihren Mann ermordet?
    Je weiter man mit Lese kommt, desto größer wird die Spannung. Hinzu kommt die beginnende Liebe zwischen Klara und Raul, die aus völlig fremden Welten kommen. Man erlebt Klaras schweren Weg der Auswanderung, den Neubeginn in Brasilien, ihre Hoffnung auf ein besseres Leben...

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    Minnis avatar
    Minnivor 8 Jahren
    Kurzmeinung: ein richtig schöner exotischer Schmöker, den ich wirklich verschlungen hab! Einzig die Sex-Szenen (die meiner Meinung nach völlig überflüssi...
    D
    dietrappsvor 3 Monaten
    CorneliaPs avatar
    CorneliaPvor 6 Monaten
    Ylvias avatar
    Ylviavor einem Jahr
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    Lujomavor 2 Jahren

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