Ana Veloso Januarfluss

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Inhaltsangabe zu „Januarfluss“ von Ana Veloso

Eine Liebe gegen alle Widerstände Brasilien, 1889. Die 15-jährige Isabel de Oliveira, Tochter eines verarmten Kaffeeplantagenbesitzers, soll mit dem mächtigen Dom Fernando verheiratet werden – der einfach nur abscheulich ist! Isabel flieht nach Rio de Janeiro, doch sie hat es sich einfacher vorgestellt, sich dort durchzuschlagen. Der 17-jährige Luiz erweist sich als Retter in der Not und gewährt ihr Unterschlupf. Allerdings verfolgt er seine eigenen Pläne, er kämpft gegen skrupellose Sklavenhändler – wie Dom Fernando. Hat die aufkeimende Liebe zwischen Isabel und Luiz unter diesen Umständen eine Chance?

Eine sehr schöne Geschichte vor der Kulisse Brasilies. Hat mich sehr gefesselt.

— Heleni
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    Januarfluss
    Hobbylesen

    Hobbylesen

    09. July 2016 um 18:10

    Ich liebe die Bücher von Ana Veloso. Ihre Geschichten entführen uns in lang vergangene Zeiten nach Brasilien und Rio de Janeiro. Es geht um reiche Kaffeeplantagenbesitzer, schöne Sinhazinha's, und um die Bekämpfung des Sklavenhandels und natürlich immer um eine hinreißende Liebesgeschichte, zwischen zwei Menschen, die sich vom Stand her niemals ineinander verlieben dürften. Da ich alle ihre Bücher bereits verschlungen habe, blieb nun nur noch ihr Jugendbuch "Januarfluss" übrig, welches ich auch sehr gerne gelesen habe. Ich hoffe sehr auf neue Geschichten dieser Autorin!

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  • Ein sehr guter historischer Jugendroman vor der Kulisse Brasiliens

    Januarfluss
    AnnaBerlin

    AnnaBerlin

    Inhalt: Die 15-jährige Isabel de Oliveira lebt im Brasilien des Jahres 1889. Sie ist die Tochter eines verarmten Kaffeeplantagenbesitzers und soll deswegen mit dem mächtigen Dom Fernando verheiratet werden. Isabel möchte aber auf gar keinen Fall mit diesem abscheulichen Mann zusammenleben, deswegen flieht sie nach Rio de Janeiro. Doch schon bald merkt sie, dass es nicht so einfach ist, sich alleine durch zuschlagen. Hilfe findet sie bei dem 17-jährigen Luiz, der ihr sogar Unterschlupf gewährt. Doch er verfolgt andere Pläne und zieht Isabel ebenfalls mit hinein…  Der Story-StapelErster Satz: „Es ist vorbei.“Die Geschichte beginnt ruhig, aber sehr atmosphärisch. Dadurch bekommt man direkt ein Gefühl von der damaligen Welt und lernt gleichzeitig die Protagonistin Isabel kennen. Mit der Flucht von Isabel steigt dann auch der Spannungsbogen rasant an, wenn er auch noch einmal etwas ruhiger wird in ihrer ersten Zeit in Rio. Mit dem Kennenlernen von Luiz ist die Ruhe aber dahin und man rennt förmlich durch die Geschichte und ist gleichzeitig immer wieder geschockt über die Zustände und den Umgang mit den Sklaven. Der Charakter-StapelIsabel ist am Anfang das typische, weiße verwöhnte Püppchen, die nichts kann und die unglaublich hochnässig ist. Doch mit jedem Tag mehr alleine in der Freiheit und Armut verändert sie sich. Sie fängt an, Dinge zu hinterfragen, vor allem auch ihr eigenes Verhalten und gleichzeitig zeigt sie viel Biss, Zähheit und Stärke. Ihre Entwicklung ist toll und sehr authentisch gestaltet, so dass es immer glaubhaft bleibt, da sie gewisse Gedanken und Verhaltensweisen nicht so einfach ablegen kann.Luiz ist mystisch, geheimnisvoll und toll. Er ist so aufopferungsvoll, bewegt sich oft in Grauzonen und trotzdem trägt er das Herz am rechten Fleck. Er trägt die Geschichte gut voran und holt aus Isabel die guten Seiten hervor. Sein Kampf, den er führt, ist ehrenhaft und mutig und dafür hat er die Bewunderung des Lesers auf jeden Fall sicher. Der Stil-StapelDas Buch liest sich sehr flüssig und leicht. Dennoch kommt die tropische Atmosphäre Brasiliens und zahlreiche Details nicht zu kurz. Die Welt erwacht vor den Augen des Lesers zum Leben und gerade die damals noch ruhige Copacobana wirken paradiesisch. Das Buch vermittelt historisches Wissen, ohne, dass es zäh wirkt, zumal der Blickwinkel gut gewählt ist und man wirklich in verschiedene gesellschaftliche Schichten blicken kann. Der Kritik-StapelIch fand das Buch sehr rund – es war ruhig, aber trotzdem spannend. Die damalige Zeit wurde authentisch an den Leser vermittelt und dennoch blieb der rote Faden die ganze Zeit vorhanden und straff gespannt. Dadurch hat man Isabel auf ihrem Weg in die Freiheit gerne begleitet und hätte dabei gleichzeitig ebenfalls am Strand von Rio de Janeiro Pause gemacht und einen Kaffee getrunken. Auf den Lesen-Stapel?Ja, jeder der gerne historische Jugendbücher liest, kann bei „Januarfluss“ gerne zugreifen. Das Buch entführt in das Brasilien des ausgehenden 19. Jahrhunderts und spiegelt die damalige Zeit sehr authentisch wider. Die zarte Liebesgeschichte ist genau richtig dosiert, so dass die eigentliche Geschichte im Vordergrund bleibt. Mich hat das Buch in die Hitze Brasiliens entführt, fasziniert und gut unterhalten. Von mir gibt es deswegen verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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    • 7
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    01. April 2016 um 15:18
    Janna_KeJasBlog schreibt Trotz deiner begeisterten Rezi, ist dieses Buch wohl eher nichts für mich

    Geht mir hier genauso :)

  • Eine Flucht, die alles verändert...

    Januarfluss
    KatyAnn

    KatyAnn

    27. November 2015 um 20:11

    Inhalt: "Brasilien 1889. Die 15-jährige Isabel de Oliveira, Tochter eines verarmten Kaffeeplantagenbesitzers, soll mit dem mächtigen Dom Fernando verheiratet werden - der einfach nur abscheulich ist! Isabel flieht nach Rio de Janeiro, doch sie hat es sich einfacher vorgestellt, sich dort durchzuschlagen. Der 17- jährige Luiz erweist sich als Retter in der Not und gewährt ihr Unterschlupf. Allerdings verfolgt er seine eigenen Pläne, denn er kämpft gegen skrupellose Sklavenhändler - wie Dom Fernando. Die Vernunft warnt Isabel eindringlich vor dem gutaussehenden und cleveren Jungen, und doch verliert sie ihr Herz an ihn..." Personen: An Isabel fand ich besonders sympathisch, dass sie sich nicht alles gefallen lässt und nicht einfach ja sagt wenn ihre Eltern sie verheiraten wollen. Sie beweist Mut und Tapferkeit, denn es ist nicht einfach in einer Stadt wie Rio de Janeiro für ein 15- jähriges Mädchen, welches allein unterwegs ist. In den billigsten Absteigen und Pensionen muss sie mit wenig Geld versuchen zu leben, nur um nicht wieder nach Hause zu müssen.... und Dom Fernando zu heiraten. Luiz ist sehr verschlossen und geheimnisvoll. Beispielsweise verschwindet er immer lautlos und ist zur Stellen wenn Bel es am wenigsten erwartet. Er bewart sie vor einem schlimmen Verrat und hilft ihr sich zu verstecken. Zu Dom Fernando gibt es eigentlich nur wenig zu sagen. Er ist ein Schuft, ein mieser Sklavenhändler und er schreckt nicht vor Gewalt (egal wem gegenüber) zurück. Meine Meinung: Auch wenn es kein Fantasy- Buch war, hat es mir gut gefallen. Die Charaktere und die Story ist toll, vor allem weil ich auch Bücher sehr mag, die in der Vergangenheit spielen. So bekommt man auch übermittelt, wie es den Sklaven zu dieser Zeit ging, und wie grausam Sklaverei in Wirklichkeit war. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.... auch Lesern, die so wie ich eher Fantasy bevorzugen...<3

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  • Januarfluss (Ana Veloso)

    Januarfluss
    die-lesende

    die-lesende

    09. June 2015 um 19:19

    Inhalt Brasilien, 1889. Die 15-jährige Isabel de Oliveira, Tochter eines verarmten Kaffeeplantagenbesitzers, soll mit dem mächtigen Dom Fernando verheiratet werden – der einfach nur abscheulich ist! Isabel flieht nach Rio de Janeiro, doch sie hat es sich einfacher vorgestellt, sich dort durchzuschlagen. Der 17-jährige Luiz erweist sich als Retter in der Not und gewährt ihr Unterschlupf. Allerdings verfolgt er seine eigenen Pläne, er kämpft gegen skrupellose Sklavenhändler – wie Dom Fernando. Hat die aufkeimende Liebe zwischen Isabel und Luiz unter diesen Umständen eine Chance? Cover Das Cover ist einfach nur wunderschön. So bin ich auch in der Bücherei auf dieses Buch aufmerksam geworden.An sich ist das ganze eine Fotografie, doch darüber wurde ein Zeichnung gelegt und das verleiht dem ganzen ein besonderes Aussehen. Vor allem symbolisiert die junge rennende Frau die Freiheit für mich, die in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt. Meinung Ja, wieder ein Buch, das eigentlich meinem typischen Beuteschema entspricht. Historisches und dazu noch Brasilien? Der Klappentext hatte mich aber neugierig gemacht und so beschloss ich es zu lesen. Geschrieben ist das ganze aus der Ich- Perspektive, also direkt aus Isabels Sicht. Die Jugendliche ist zunächst etwas arrogant, verwöhnt und vor allem naiv und stürmisch, da sie wirklich überstürzt von Zuhause flieht, ohne die weiteren Geschehnisse abzuwarten (dies wirkte leicht unrealistisch). Doch im Laufe der Ereignisse- Isabel erlebt wirklich sehr viel, sowohl Gutes als auch Schlechtes- entwickelt sich aus ihr eine mutige, selbstständige Frau mit modernen Ansichten. Und diese starke, aber gut nachvollziehbare Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Zudem waren alle Charaktere- selbst wenn sie nur einen Kurzauftritt alle sehr lebendig und vielseitig! Bei jeder Station von Isabels Reise schient sich die Situation zuzuspitzen, dementsprechend wird es immer spannender, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Lu war einfach total meins: nicht übertreiben kitschig, einfach so, dass es ein Mädchenherz zum Schmelzen bringt. Was ebenfalls noch zu erwähnen ist, ist, dass die Autorin sehr authentisch das Rio de Janeiro des 19. Jahrhunderts darstellt, die krassen Gegensätze zwischen Arm und Reich, zwischen den Schwarzen und Weißen, die beiden Seiten der Stadt, zu einem die verwahrlosten Favelas, zu anderem die großen geschmückten Villen der Plantagenbesitzer. Auch das Ende kommt nicht zu abrupt, sodass die Geschichte schön abgerundet wird und man sogar etwas traurig ist, dass alles nun zu Ende ist! Fazit Dieses Buch hat mich sehr überrascht und das im positivem Sinne! Starke Charaktere in einer Umgebung, die man als Leser bildlich vor Augen hat- einfach das perfekte Buch!

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  • Januarfluss

    Januarfluss
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2015 um 10:12

    Brasilien, 1889. Nach ihrer Flucht von der elterlichen Kaffeeplantage landet die 15-jährige Isabel de Oliveira auf dem harten Boden der Realität und macht eine enorme Entwicklung durch. Das weltfremde, wohlbehütete Mädchen macht die Bekanntschaft mit der untersten Schicht der Gesellschaft und erlebt am eigenen Leib, was Sklaverei bedeutet. In Rio de Janeiro trifft sie auf den geheimnisvollen Lu, der ihr zwar immer mal wieder aus der Klemme hilft, aber genau so oft spurlos verschwindet. Durch die Ich-Perspektive, in der Ana Veloso schreibt, bekommt man das Gefühl, das Tagebuch des Mädchens zu lesen. Sie stellt die Personen vor, plaudert über Schwärmereien, stellt jedoch auch immer mehr tiefer greifende Überlegungen an – wem sie vertrauen kann, und was sie selbst, als Tochter eines Plantagenbesitzers, vom Leben eigentlich erwartet. Als Leser erlebt man dies alles hautnah mit und so kann man sich sehr gut in die Protagonistin einfühlen. Ich fand diesen fiktiven Roman vor dem historischen Hintergrund der Sklaverei überaus interessant und unterhaltsam. Ein Jugendbuch, das durchaus auch etwas für Erwachsene ist. Hat mir sehr gut gefallen und deshalb *****

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  • Super

    Januarfluss
    feelgood

    feelgood

    04. March 2014 um 16:51

    An sich eine absolut empfehlenswerte Geschichte, mit tollem Hintergrund. Die Romanze passt absolut in die Geschichte und verdeutlicht noch einmal, wie unterschiedlich das Leben doch sein kann, auch wenn es nur 2 Straßen weiter ist. Ein Thema, das auch heute noch von Bedeutung ist. Tolles Buch!

  • geht unter die Haut

    Januarfluss
    -Favola-

    -Favola-

    02. January 2014 um 23:24

    30 Tage lang lässt uns die 15-jährige Isabel de Olivera an ihrem Leben teilhaben, 30 Tage, die ihre Welt, ihr Denken über den Haufen werfen und nachhaltig verändern. Wir steigen am 11. Februar 1888 in die Geschichte ein, Karnevalssamstag in Rio de Janeiro. Doch Isabel ist nicht zum Lachen und Feiern zu Mute. Sie versteckt sich in einer dunklen und stickigen Kammer und bangt um ihr Leben. Danach schwenkt die Kamera 29 Tage zurück und wir erfahren nach und nach, wie Isabel in diese heikle Lage kam. Dieser geschickte Aufhänger macht sofort neugierig und man möchte unbedingt wissen, wie es dazu kam, denn sie kennt sich eigentlich besser mit Mode und tadellosem Benehmen aus als mit dem wahren Leben. Nach ihrer Flucht von der elterlichen Kaffeeplantage landet sie auf dem harten Boden der Realität und macht eine enorme Entwicklung durch. Das weltfremde, wohlbehütete Mädchen macht die Bekanntschaft mit dem anderen Ende der Gesellschaft, erlebt hautnah, was Sklaverei bedeutet und lernt, sich zu behaupten.  In Rio de Janerio trifft sie auf den geheimnisvollen Lu, der ihr zwar immer mal wieder aus der Klemme hilft, aber genau so häufig wieder spurlos untertaucht.  Ana Veloso schreibt angenehm flüssig und authentisch. Durch die ich-Perspektive bekommt man das Gefühl, das Tagebuch von Isabel zu lesen. Sie stellt die Personen vor, plaudert von Schwärmereien, stellt jedoch immer mehr auch tiefgreifendere Überlegungen an. Wem kann sie vertrauen? Was erwartet sie vom Leben? Als Leser erlebt man dies alles hautnah mit und so kann man sich sehr gut in die Protagonistin einfühlen. Fazit: "Januarfluss" ist mehr als ein Jugendbuch. Es ist eine erfundene Geschichte vor dem brutalen Hintergrund der Sklaverei, eine Liebesgeschichte, die ohne Kitsch auskommt, Spannung, die unter die Haut geht. Ein Buch, das man nicht mehr so schnell aus der Hand legt.

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  • Renzension

    Januarfluss
    lesewurmteri

    lesewurmteri

    23. October 2013 um 13:26

    Ich fand es wirklich fesselnd aber mir hat am Ende etwas gefehlt ich auch nicht was .Der Hintergrund mit dem Sklavenhandel fand ich wirklich sehr gut gemacht. Wirklich empfehlenswert