Ana Veloso Lebwohl, Lisboa

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Inhaltsangabe zu „Lebwohl, Lisboa“ von Ana Veloso

Eigentlich eine tolle Story, mit interessanten Charakteren, aber sehr langatmig und man braucht lange, bis man richtig "drin" ist.

— JessSoul
JessSoul

war nicht meins, leider

— natti_ Lesemaus
natti_ Lesemaus
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  • Eine Familiengeschichte über Generationen hinweg

    Lebwohl, Lisboa
    Ajana

    Ajana

    12. July 2013 um 16:42

    *Inhalt* Die Fado-Sängerin war hinreißend. Das Lokal war es nicht. Juhu fühlte sich wie ein Fremdkörper unter all den ärmlich gekleideten Leuten, Fischweibern, Handwerken, Busfahren, Näherrinen oder Zeitungsjungen. Der Wein war sauer, die Holzbank, auf der sie saßen, unbequem. Dennoch genoss Juhu den Abend: Das Kerzenlicht und die melancholischen Klänge des Fados, der von Wehmut und unerwiderter Liebe, vom Abschied und von fernen Welten erzählte, reflektierten ihre Gefühle, wie keine noch so großartige Soiree und kein noch so frivoles Varieté es je getann hatten. "Lebwohl, Lisboa" heiß es im Refrain und Juju dachte dabei unwillkürlich an ihre bevorstehende Abreise, fort von Fernando, zurück in die Einsamkeit. *Meine Meinung* Dies ist das 5. Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen und das Zweite, dass diese Autorin geschrieben hat. Die Inhaltsbeschreibung auf dem Bücherrücken greift der Geschichte schon ein wenig vorweg, den sie spielt erst ein bisschen später im Buch. Es geht um Juju und Fernando. Juju stammt aus einer reichen Familie und Fernando aus einer Arbeiterfamilie. Eigentlich dürften die beiden keine Zeit mit einander verbringen, doch schon als Kinder sind sie unzertrennlich und später  als Jugendliche tauschen sie heimliche Küsse aus. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen und trennt sie immer wieder. Doch ihre Geschichte zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Immer spielt jemand aus Fernandos oder Juhus Familien eine Rolle und die Geschichte entwickelt sich über Jahrzehnte hinweg und ist immer aus anderen Perspektiven geschrieben. Den Schreibstil der Autorin fand ich wie immer toll. Anfangs konnte mich das Buch auch richtig fesseln, aber Zwischendurch zog es sich aber dann doch. Zu viele Details zu den Familien, zu viele unnötige Passagen, die die Autorin auch hätte weglassen können. Es ist aber dennoch eine Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen. Trauer, Liebe, Verzweiflung, Hass finden hier zusammen. Juju und Fernando treffen immer wieder aufeinander und können nicht von einanderlassen, auch wenn sie dies eigentlich tun sollten. Doch es scheint eine aussichtslose Liebe zu sein... ob die beiden sich dennoch am Ende finden werden, lasse ich jetzt natürlich mal offen, da es sonst ja zu langweilig wäre ;) Man sollte trotz langwieriger Stellen dennoch nicht das Interesse an dem Buch verlieren, denn es gibt immer wieder ein paar schönere Stellen, die die anderen ausmerzen. Eigentlich würde ich dem Buch 3,5 Sterne geben, da es hier aber nicht geht, weiche ich wie immer auf die niederige Anzahl von Sternen aus. *Mein Fazit* Eine Familiengeschichte, mit vielen Höhen und Tiefen, in einer Zeit, in der man noch nicht lieben durfte, wen man wollte.

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