Ana Zirner nimmt uns mit auf eine Hochgebirgstour in den Alpen. Es geht im Osten in Slowenien los, über Österreich, Italien, Schweiz bis nach Frankreich. Ganz allein mit ihren Gedanken und Gefühlen ist es teilweise eine Grenzerfahrung für die junge Frau, aber auch voll mit unvergesslichen Momenten und Begegnungen.
Ana Zirner lässt uns an all ihren Gedanken, Gesprächen mit sich und den Menschen denen sie unterwegs begegnet und ihren Erlebnissen hautnah teilhaben. Wir spüren die Hitze am Anfang genauso wie die Kälte zum Schluß, die Einsamkeit, aber auch die Ruhe und Zufriedenheit die das Alleinsein mit sich bringen.
Am Ende einer jeden Etappe steht noch etwas wissenswertes über die Berge, die Natur, die Hütten ect. Auch gibt es vorne eine Karte mit der kompletten Route und zu jeder Etappe noch eine Karte für diesen Abschnitt. Das hat es mir oft leichter gemacht mich zu orientieren wo "wir" uns gerade befinden.
Einzig ihre teils überhebliche und belehrende Art, die vielleicht auch der langen Einsamkeit geschuldet ist, hat mich dazu bewogen einen Stern abzuziehen. Ansonsten ein interessantes und durchaus spannendes Buch, das Lust macht auch einfach loszumarschieren.















