Anabelle Rosell Aguilar , Reyna Jaime Not Food for Old Men: Baja California: A Mexican Culinary Adventure

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Inhaltsangabe zu „Not Food for Old Men: Baja California: A Mexican Culinary Adventure“ von Anabelle Rosell Aguilar

Baja California is extreme. It is a strip of desert and cacti more than a thousand miles long, with the Pacific on one side and the Sea of Cortez on the other. Swept by strong winds, battered by giant waves, seared by the blistering summers, and surrounded by a sea rich in fish, it is nothing if not unique. This gastronomic and photographic adventure enables us to explore Baja California and its cuisine, a synthesis of traditional Mexican cooking and powerful influences coming from the American Southwest. For those who love pungent dishes, with chili packing a powerful punch, there is no place in the world better than Mexico. Burritos, huevos rancheros, guacamole, and tacos are dishes that everyone craves; and revisited in a Southern Californian key they become the cornerstones of a frontier region often neglected and, for this very reason, all the more authentic.

Wow! Ganz, ganz toll und mehr als nur ein Kochbuch!

— Sommerregen
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  • Ganz, ganz toll!!!

    Not Food for Old Men: Baja California: A Mexican Culinary Adventure

    Sommerregen

    Baja California, was auf Deutsch Niederkalifornien heißt, liegt im nördlichsten Staat Mexikos. Diese 1.220 Kilometer lange Halbinsel wird landschaftlich durch zahlreiche Wüstengebiete und Kakteen geprägt. Durch das nur so weit wie nötig ausgebaute Straßennetz, die kleinen Dörfer, beeindruckende Landschaften und Meeresabschnitte und die dort herrschende Wildnis ist die zweitgrößte Halbinsel der Welt ein Ort ländlicher und nostalgischer Atmosphäre. Auch der Artenreichtum trägt zu dem bunten Bild Baja Californias bei.Gerade durch die Sandstrände, Natur und Kultur ist die Halbinsel sehr attraktiv. Auch die Höhlenmalereien in der Gegend von Mulegé üben auf viele Reisenden eine große Faszination aus. In “Not food for old men” wird Baja California vorgestellt und durch viele, die tollen Rezepte ergänzenden, Texte dem Leser nähergebracht. So beginnt das Buch mit der Geschichte Niederkaliforniens, was mir ausgesprochen gut gefällt, da man so einen tiefen Einblick in Kultur und Leben erhält und sich der Heimat der folgenden Gerichte deutlich näher fühlt. Es ist sehr spannend erst etwas über ein Gebiet zu erfahren, bevor man Rezepte von dort nachkocht. Das Buch ist unterteilt in die Kapitel “Snacks, Salsa and mole”, “Whale watching”, “Salad, soup, and tacos”, “The Caesar salad”, “The tortilla’s culinary identity in Mexico”, “Seafood”, “Ensanada”, “Meat”, “Baja Mil”, “Desserts and cocktails”, “Hotel California, a legend of the legend”, “Mexican wine and the route of wine” und “Chefs” gegliedert. Ich finde diesen Aufbau sehr gelungen, da Texte beispielsweise über Wahlbeobachtungen, die Abschnitte mit Rezept unterbrechen und auflockern. Man erfährt hierbei viel Neues, was mich sehr neugierig gemacht hat, sodass ich mich noch weiter über Baja California informiert habe. Außerdem ist das Buch äußerst ansprechend gestaltet. Viele abwechslungsreiche Fotos regen zum Nachkochen und -backen an und lassen die Vorfreude auf den jeweiligen Gaumenschmauß steigen. Aber auch liebevolle Zeichnungen vermitteln das Gefühl, dass sehr viel Arbeit und Liebe in dieses Buch geflossen sind. Auch die Rezepte an sich sind sehr schön gestaltet. Im gesamten Buch ist alles einmal auf Spanisch und einmal auf Englisch geschrieben, was ich eine sehr nette Idee finde. So sind die Rezepte auch gut verständlich und das Kochbuch erscheint auch sehr viel authentischer und mehr mit Herzblut gefüllt. Wie man schon am Titel erahnen kann ist Schärfe ein wichtiger Bestandteil der Rezepte. Allerdings war ich sehr erstaunt über die vielen Arten Meeresfrüchte zuzubereiten. Fisch, Shrimps und Muscheln stehen genauso auf dem Speiseplan wie leckerer Reispudding, die bekannten Churros, erfrischende Cocktails und Salate. Eine derart vielfältige Küche hatte ich ehrlich gesagt vorab gar nicht erwartet. Es werden so viele verschiedene Zubereitungsarten, Kombinationen und Gewürze vorgestellt, dass es schwerfällt, sich zu entscheiden, welches Gericht als nächstes zu kochen ist. Kraftvolle Gerichte wechseln sich mit ganz zarten ab, sodass keine Langeweile aufkommt. Alle von mir ausprobierten Rezepte waren unglaublich lecker und gar nicht so schwierig zuzubereiten. Auch der Zeit- und Arbeitsaufwand war keineswegs so, wie man ihn für so leckere Gerichte erwarten würde. Ich bin völlig begeistert! Außerdem gefällt mir auch, dass in einem Kapitel die Weine aus Baja California thematisiert werden: Es wird erklärt, woher sie kommen, woraus sie gemacht werden, wie sie schmecken und wozu sie deswegen am besten passen. Auf 240 Seiten wird ein ganz umfassendes und buntes Bild von Baja California gezeichnet, sodass man sich immer wieder dorthin versetzt fühlt. “Not food for old men” ist mehr als ein Kochbuch: Es entführt nach Mexiko und überwältigt mit wunderschönen Fotos, so abwechslungsreichen wie auch vielfältigen Rezepten, Hintergrundinformationen zum Leben in Baja California, sowie zu Kultur und Geschichte. Ich liebe Kochbücher, die mehr sind als nur eine Aneinanderreihung von Rezepten, die liebvoll gestaltet sind, die mit wunderbaren Rezepten überzeugen und so eine Auszeit bieten. Dieses Kochbuch ist definitiv ein solches und verdient daher meine klare Empfehlung!

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    lesebiene27

    20. December 2015 um 21:02
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