Anaconda Verlag

 3,9 Sterne bei 29 Bewertungen

Neue Bücher

Cover des Buches Notizheft Banksy (ISBN: 4250940200411)

Notizheft Banksy

Erscheint am 13.01.2027 als Taschenbuch bei Anaconda Verlag.
Cover des Buches Notizheft Kahlo (ISBN: 4250940200404)

Notizheft Kahlo

Erscheint am 13.01.2027 als Taschenbuch bei Anaconda Verlag.
Cover des Buches Notizheft Hokusai Welle (ISBN: 4250940200428)

Notizheft Hokusai Welle

Erscheint am 13.01.2027 als Taschenbuch bei Anaconda Verlag.
Cover des Buches Notizheft Drachen (ISBN: 4250940200435)

Notizheft Drachen

Erscheint am 13.01.2027 als Taschenbuch bei Anaconda Verlag.

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Neue Rezensionen zu Anaconda Verlag

Gruselgeschichten

Die Anthologie enthält 17 Geschichten von bekannten Autoren und Autorinnen. Mal kurz und atmosphärisch, mal ausführlicher und spannend erzählt. Gerade diese Mischung macht das Buch abwechslungsreich und sorgt dafür, dass man immer wieder Lust bekommt, noch „nur eine Geschichte“ zu lesen.
Besonders gefallen hat mir die klassische, düstere Stimmung vieler Erzählungen. Einige Geschichten sind wirklich unheimlich und erzeugen eine tolle Gänsehaut-Atmosphäre. Das Buch lebt von geheimnisvollen Häusern, Geistern und psychologischer Spannung.
Mein persönliches Highlight war eindeutig "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde. Die Geschichte verbindet Humor und Grusel auf wunderbare Weise und hebt sich dadurch besonders hervor.
Nicht jede Geschichte konnte mich gleich stark fesseln, und manche Texte wirken heute sprachlich etwas altmodisch. Trotzdem ist diese Sammlung für Fans klassischer Horror- und Geistergeschichten absolut empfehlenswert.

durchwachsene Auswahl, furchtbares KI-Cover

Über 500 Seiten Lesestoff für knapp zehn Euro bekommt man selten im Buchhandel, also greift man grundsätzlich mit einem guten Gewissen zu. Die Anthologie vereint zahlreiche Klassiker des Genres, wobei sie sich interessanterweise nicht nur auf die Epoche der Schauerliteratur fokussiert. Vielmehr beginnt Herausgeber und Übersetzer Jochen Veit mit einem Text von Plinius dem Jüngeren, der fast 2.000 Jahre auf dem Buckel hat und von einem Spukhaus im antiken Griechenland handelt.

Weiter geht es mit Auszügen von Spukhausgeschichten in klassischen Märchen von Ludwig Bechstein über Wilhelm Busch bis zu den Gebrüdern Grimm. Die hier ausgewählten Exemplare sind zwar weniger im Allgemeinwissen verankert als etwa "Rotkäppchen" oder "Das tapfere Schneiderlein", nichtsdestotrotz ist die Aufnahme ins Buch eine nachvollziehbare und interessante Erscheinung, die das oft verniedlichte Genre Märchen als Vorbild für die moderne Horrorliteratur zeigt.

Über die Hälfte des Buchs gehört jedoch englischsprachigen Autorinnen und Autoren wie H. P. Lovecraft, Virginia Woolf, Oscar Wilde, Edgar Allan Poe oder Algernon Blackwood - alten Bekannten, deren Werk Horrorfans längst geläufig sein dürfte. Mit Eduard Mörike und E. T. A. Hoffmann sind immerhin noch zwei deutschsprachige Autoren jenseits der Märchenauszüge dabei, andere Sprachräume kommen leider überhaupt nicht vor.

Schade, denn trotz der interessanten historischen Rückblicke und erklärender Einleitungen des Herausgebers erweckt die Antholgie zuweilen den Eindruck einer Billigproduktion. Zwar wurde eine Handvoll Texte für diese Ausgabe neu übersetzt, doch auffällig viele Autoren sind längst gemeinfrei und ihre Geschichten schon in früheren Anaconda-Titeln erschienen beziehungsweise vom Herausgeber selbst übersetzt, der vermutlich jenseits seinen Standardvertrags kein zusätzliches Honorar gesehen hat.

Auch beim Cover wurde gespart - das ist billigster KI-Schund vom Feinsten. Kein Fenster im Haus gleicht dem anderen, Arkaden und Dachlinien sind krumm und schief, der Mond löst sich in der Mitte auf, die Sterne sind unförmige Flecken und mysteriöse Äste wachsen aus dem Nichts. Vielleicht hat man den Auftrag eines "Horror-Covers" ein wenig zu ernst genommen? Dass hier laut Impressum eine professionelle Grafikagentur unter Zuhilfenahme eines Stock-Illustration gearbeitet haben soll wirkt unglaubwürdig und die gesamte Gestaltung wie Verrat am Leser.

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• Werbung - Rezension 3/5 ⭐️ •

"Geister lauern in englischen Herrenhäusern und abgelegenen Ruinen, das weiß jeder. Aber auch in einem Puppenhaus kann sich das Grauen einnisten. Dem Schrecken im »Grauen Zimmer« dagegen kann sich nur der viktorianische Geisterjäger Carnacki entgegenstellen. Das Spukhaus lässt das Grauen ins eigene Heim einziehen, und in spinnwebenverhangenen Spiegeln erblicken wir die Abgründe unserer eigenen Psyche. Diese Anthologie enthält über 20 Spukhausgeschichten, von den großen Namen des Horrors, von klassischen Autor*innen und unbekannten viktorianischen Schreibtalenten.

Mit Geschichten von Eduard Mörike, Sheridan Le Fanu, E. A. Poe, E. T. A. Hoffmann, Charlotte Perkins Gilman, Virginia Woolf, Oscar Wilde, Ambrose Bierce, Edith Wharton, M. R. James, Bechstein, den Gebrüdern Grimm, H. P. Lovecraft, William Hope Hodgson, Algernon Blackwood u.v.m.

  • Poltergeist, Hexenhaus und Geisterjäger
  • Alles unter einem Spukhaus-Dach: von der Antike bis zur Schauerromantik, vom Märchen zur literarischen Moderne, von Weird Fiction bis Cosmic Horror
  • Neu zusammengestellt und extrem vielfältig: 20 Geschichten mit schaurig-schönem Oldschool-Charme
  • »Wenn Monsieur nichts dagegen einzuwenden habe, gäbe es nun wohl doch ein Zimmer, im ersten Stock, nur sei es, nun ja, auf gewisse Art ˃belegt˂, will meinen - -« Aus Das belegte Zimmer von Algernon Blackwood


Das Buch umfasst 17 Geschichten die mir mehr oder weniger gefallen haben. Es sind alles ältere Geschichten, zum Teil sehr bekannt, wie zB "Der Untergang des Hauses Usher", aber auch eher unbekanntere Erzählungen. 

Alles in allem habe ich etwas mehr erwartet. Mehr Grusel, mehr Spannung. Auch die Sprache bzw Ausdrucksweise war teilweise schwierig zu lesen für mich. 

Würde das Buch empfehlen, man sollte allerdings nicht zu viel erwarten. 

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