Mit Shaped in Fire entführt Anastasis Spitsin in eine Welt, in der Leben und Tod, Schicksal und freier Wille untrennbar miteinander verwoben sind. Im Mittelpunkt steht Elithalia, eine junge Frau, die in ein grausames Auswahlritual hineingeboren wird, eines, das über Leben, Liebe und Krone entscheidet. Ihr Weg ist von Blut, Schmerz und Machtkämpfen gezeichnet, doch inmitten der tödlichen Prüfung flammt auch etwas anderes auf: das gefährliche Speil der Herzen.
Sprache und Atmosphäre:
Der Schreibstiel ist intensiv und bildreich. Man spürt die Emotionen und es schafft eine düstere Atmosphäre. Trotzdem wirkt die Sprache an manchen stellen überladen. Manche Passagen wollen zu viel auf einmal, was den Lesefluss leicht ausbremst.
Charaktere und Beziehung:
Elithalia ist eine starke, aber zerrissene Figur, die gut ins düstere Setting passt. Trotzdem fiel es mit schwer , richtig in die Charaktere hineinzufinden. Trotzdem spürt man die Spannung und das Potenzial zwischen den Figuren, besonders in den Machtspielen und stillen Momenten. Mit etwas mehr Tiefe wäre hier richtig viel drin gewesen.
Handlung und Struktur:
Die Story. folgt klassischen Romantasy-Strukturen, Prüfung, Intrigen, verbotenen Liebe und spielt gekonnt den Erwartungen des Genres. Die Prüfungen sind spannend beschrieben. Manchmal fehl der Handlung jedoch etwas an Klarheit, vile grossen Ideen prallen aufeinander.
Emotion und Wirkung:
Emotionale überbezeugt Shapes in Fire vor allem durch seine Intensität. Die Geschichte ist brutal und tragisch. Manche Gefühle bleiben an der Oberfläche, wo ein bisschen mehr Ruhe oder Entwicklung gutgetan hätte.
Fazit:
Kraftvoller Auftakt, der mit seiner düsteren Atmosphäre überzeugt.Anastasia Spitsin schafft es, eine mythisch aufgeladene Welt zu erschaffen, in der Liebe und Tod untrennbar miteinander verbunden sind.
Kleinere Schwächen im Tempo und in der Figurenbalance mindern den Gesamteindruck etwas, doch das Werk bleibt fesselnd.
Anastasia Spitsin
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Anastasia Spitsin
Shaped In Fire
Shaped In Fire
The Deadman Deck
Neue Rezensionen zu Anastasia Spitsin
Ich muss gestehen, nach Band 1 war ich nicht wirklich motiviert Band 2 zu lesen. Es war einfach so verwirrend und durcheinander, dass ich nicht wusste, wie es weitergehen soll. Band 2 hatte für mich einen erkennbareren roten Faden, konnte mich aber leider trotzdem nicht wirklich abholen. Es war irgendwie ein ewiges hin und her, zwischen "ich lasse die Welt untergehen" und "oh nein, ich mlchte nicht noch mehr Menschen töten". So war es immer wieder abwechselnd. Auch die Auflösung am Ende hat mich ziemlich durcheinander gebracht und ich muss sagen: ich verstehe leider nicht, was diese Dilogie mir sagen wollte. Ich bin bis zum Schluss nicht durch die Geschichte durchgestiegen, habe die Intentionen der Charaktere nicht verstanden und auch leider keine Beziehung zu den Protagonisten aufgebaut. Ich fand die Idee mit dem Phönix aus der Asche super interessant. Nur leider konnte mich die Geschichte einfach nicht mitreißen und überzeugen.
Ich muss sagen, ich weiß nicht so recht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Mich hat der Anfang total verwirrt. Es hat eine Weile gedauert, bis klar wurde, worum es überhaupt ging und was da eigentlich passiert. Nachdem klar war, dass Elithalia Teil eines Auswahlverfahrens für die zukünftigen Bräute der Prinzen ist, wurde es etwas besser. Aber so richtig klar, wieso ein solches Auswahlverfahren stattfindet weiß ich immer noch nicht. Es gab zwar hier und da eine Erklärung, die aber irgendwie für mich nicht ausreichend war. Ich hatte mir eine Liste erstellt, welcher Prinz zu welchem Land gehört und welche Fähigkeiten jeder hatte, sonst wäre ich wahrscheinlich ziemlich aufgeschmissen gewesen und weiterhin verwirrt. An sich ging die Story dann interessant weiter. Hier und da gab es ein paar Twists, die etwas überraschend kamen. Trotzdem war ich im großen und ganzen immer noch durcheinander. Ich habe die Beziehungen zwischen den Prinzen überhaupt nicht verstanden. Ich dachte eigentlich, dass sie Freunde oder sogar Brüder wären, aber sie verhalten sich nicht so. Ich hatte auch leider das Gefühl, dass sie ziemlich oberflächlich beschrieben wurden und sich keine Tiefe in den Charakteren gefunden hat. Auch bei Elathalia ging es mir so. Erst mag sie den einen Prinzen, dann den anderen. Der eine verrät sie, der andere ist grausam zu ihr, aber dann doch irgendwie ihr Loveinterest? Dann aber wieder nicht und der erste ist wieder der Beste? Dann ist der aber wieder abgeschrieben und der andere wieder da? Das hat sich mir alles überhaupt nicht erschlossen. Und auch das Ende hat mich komplett verwirrt. Keine Ahnung wieso da jetzt sowas passiert ist. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht wirklich einen roten Faden in dem Buch gab, außer, dass massenweise Frauen sterben. Leider war auch der Schreibstyl nicht wirklich meins. Die vielen kurzen Sätze sollten wahrscheinlich die Spannung der Geschichte rüberbringen. Für mich las es sich leider einfach nur abgehackt und gar nicht flüssig. Die Idee der Story fand ich wirklich interessant, nur leider ist das Buch meiner Meinung nach hinter den Möglichkeiten der Idee zurückgeblieben.
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