Anastasia Zampounidis

 4.2 Sterne bei 44 Bewertungen
Anastasia Zampounidis

Lebenslauf von Anastasia Zampounidis

In Griechenland geboren und in Deutschland aufgewachsen ist Anastasia Zampounidis eine bekannte Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin. Sie beendete ein Studium der Kommunikationswissenschaften ohne Abschluss und begann zunächst als DJ bei Kiss FM, einem Beliner Radiosender. Beim Sender Energy Berlin erhielt sie später eine eigene Radioshow. Sie moderierte bei MTV, im ZDF und bei RTL II. Außerdem moderierte sie "popXport - Das Deutsche Musikmagazin", die Coca-Cola Soundwave Discovery Tour und "sixx - Das Magazin". Ihr Bruder George Zampounidis ist Radiomoderator bei Radio Regenbogen. Anastasia Zampounidis unterstützt PETA, eine Tierrechtsorganisation, lebte einige Zeit vegan und verzichtet seit 2006 auf Zucker.

Alle Bücher von Anastasia Zampounidis

Für immer zuckerfrei

Für immer zuckerfrei

 (35)
Erschienen am 29.09.2017

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Rezension zu "Für immer zuckerfrei – Meine Glücksrezepte" von Anastasia Zampounidis

Mehr als ein Rezeptbuch!
Aksivor 8 Tagen

Im Gegensatz zu mir verzichtet Anastasia Zampounidis auf Industriezucker und achtet immer darauf, sich gesund zu ernähren. Und das schon seit über 10 Jahren! Da ich die zuckerfreie Lebensweise sehr bewundere und ständig auf der Suche nach neuen Rezepten bin, wollte ich mir Anastasias neues Buch ‚Für immer zuckerfrei - Meine Glücksrezepte‘ nicht entgehen lassen.  

Auf dem Cover ist die Autorin zu sehen, was ich gut finde, da man zu dem Namen gleich ein Gesicht hat. Wobei ich mir sicher bin, dass Anastasia hierzulande vielen Menschen bekannt ist. Außerdem sind einige Gemüsesorten zu sehen, die deutlich machen, dass in dem Buch nur gesunde Rezepte enthalten sind. 

‚Für immer zuckerfrei - Meine Glücksrezepte‘ besteht aus vier Kapiteln und einem Anhang:
1. Kapitel: Ohne Zucker lebt es sich viel süßer
2. Kapitel: So essen Sie sich glücklich
3. Kapitel: Die wichtigsten Zuckerfrei-Tipps auf einen Blick
4. Kapitel: Meine Glücksrezepte 

Im ersten Kapitel erklärt Anastasia, warum Zucker schlecht ist und weshalb man darauf besser verzichten sollte. Dabei gibt sie zu, dass es nicht leicht ist, zuckerfrei zu leben und geht kurz darauf ein, wie sie vor einigen Jahren mit dem Verzicht auf Zucker angefangen hat. Interessant fand ich in diesem Kapitel die Bezeichnung Sugarholic, die ich zwar schon mal gehört habe, aber mir nie viele Gedanken darüber gemacht habe, was es tatsächlich bedeutet und was damit einhergeht. 

Im zweiten Kapitel geht die Autorin ausführlich auf die 5-Elemente-Ernährung ein, die, wie es der Name bereits deutlich macht, auf der Lehre der fünf Elemente (Metall, Holz, Wasser, Erde und Feuer) beruht. Darüber hinaus wird auf die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Ayurverda eingegangen. Dieses Kapitel war für mich besonders interessant, da ich mich vorher mit keinem der hier genannten Themen beschäftigt habe.

Bevor es endlich mit den Rezepten losgeht, enthält das dritte Kapitel einige hilfreiche Tipps und Tricks. 

Im vierten und längsten Kapitel geht es um das Kernthema des Buches, die gesunden Rezepte, die die Autorin glücklich machen. Dass Zampounidis von TCM und 5-Elemente-Lehre zum zuckerfreien Leben animiert wurde, spiegelt sich in der Anordnung der Rezepte wider. Diese gliedern sich nämlich in verschiedene Stimmungslagen, was für mich etwas gewöhnungsbedürftig war.

Vermisst habe ich allerdings Fotos zu manchen Gerichten. Es sind zwar Bilder enthalten, aber nicht zu allen Rezepten. Und da viele Gerichte außergewöhnlich und beinahe exotisch sind, hätte ich vorher gerne gewusst, wie das Endergebnis aussehen wird. Dafür mangelt es aber nicht an Fotos von der Autorin, wie sie umgeben von gesunden Lebensmitteln, fröhlich in die Kamera lächelt.

Die über 80 Rezepte werden zwischendurch von kurzen Geschichten, die sich auf das Essen beziehen, gelockert. Da die Autorin oft die Umgangssprache verwendet, entsteht der Eindruck, man würde sich mit einer Freundin oder Nachbarin unterhalten. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Autorin mehrmals auf ihre Herkunft hinweist. 


Fazit

Mit ihrem Buch vermittelt Anastasia Zampounidis den Eindruck, dass gesunde Ernährung Spaß macht. Das Rezeptbuch eignet sich für alle, die auf Industriezucker bereits verzichten und sich gesund ernähren. Da es keine Gerichte mit Fleisch gibt, werden Vegetarier hier ebenfalls fündig. Wer mehr über Anastasias zuckerfreies Leben erfahren möchte, kann in ihrem ersten Buch ‚Für immer zuckerfrei - Schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift’ stöbern.

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Rezension zu "Für immer zuckerfrei" von Anastasia Zampounidis

Bitte keinen Ratgeber erwarten
LinaLabertvor 8 Tagen

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es liest sich sehr gut, ich war nie gelangweilt und immer gut unterhalten.

Anastasia schreibt sehr sympathisch, und sie kommt authentisch rüber. In fast allen Dingen bin ich ganz ihrer Meinung, selbst wenn sie manchmal ganz sanft ihre politischen sowie weltlichen Ansichten einfließen lässt.  Manchmal schwingt sie auch eine kleine Moralkeule, doch das macht sie mit solch einer charmanten Art, dass es wohl den wenigsten auffällt.

Ich kannte diese Frau vorher nicht, doch da sie eine Art Biografie verfasst hat, kenne ich nun ihren Werdegang und auch ein paar Details über ihre Erfahrungen mit den Fernsehsendern. Auch das war interessant zu lesen, doch ich weiß nicht, wie es einem Leser geht, der sich brennend für ein zuckerfreies Leben interessiert und hofft, mit diesem Buch wertvolle Tipps zu erhalten- Ist so ein Leser dann enttäuscht?

Mich interessierte natürlich auch, wie sie es geschafft hat, KOMPLETT auf Zucker zu verzichten, da auch ich mich sehr mit unserer Industrienahrung auseinandersetze und auch darüber blogge. Auch ich habe herausgefunden, welch Vitalität, Energieschübe, Glücksgefühle und vor allem Gesundheit man erreichen kann, wenn man sich nur anständig ernährt. Aber gleichzeitig habe ich auch gemerkt, wie schwer es ist, Menschen davon zu überzeugen, dass er eben was umstellen –d.h. auch was aufgeben- muss. Ich habe selbst totkranke Menschen erlebt, die nicht bereit waren, in ihrem Leben etwas umzustellen, weil sie Angst haben, ihren „Genuss“ aufgeben zu müssen, weil „es doch so gut schmeckt“. Dass es bei dem „Genuss“ und dem „Geschmack“ aber nur um eine große Lüge geht, und unser Hirn schon total versaut ist durch Aromen, Geschmacksverstärker und auch zu viel Zucker, wissen die wenigsten.

Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil Anastasia sich als „Sugarholic“ bezeichnet, und ich hatte mir erhofft, dass das Thema „Sucht“ im Zusammenhang mit dem Essen näher behandelt wird.

Ich bin nämlich überzeugt, dass wir uns erst dann mit dem Essen in den Griff kriegen, wenn wir auch EINSEHEN, dass wir einer Sucht unterliegen und dass unser Hirn die ganze Zeit nur verarscht wird. Geschmäcker ändern sich, und Genuss kann auch völlig anders erlebt werden.

Und da hätte ich mir mehr von Anastasias Erfahrungen gewünscht. Sie deutet zwar kurz an, dass ihre Gelüste verschwanden und sie ein wahres Hochgefühl erlebte, nachdem sie ein paar Wochen zuckerfrei lebte, doch mir war das etwas zu wenig.

Einen Sugarholic, der wie sie vom Zucker wegkommen möchte, wird sie mit den wenigen Ausführungen über den Vorteil von einem zuckerfreien Leben eher nicht überzeugen können. Ich weiß, wie schlimm das ist, wenn man mit einer solchen Sucht kämpft- aber alles aufgeben, von dem man bisher gedacht hatte, dass das das Leben ausmacht, wie soll man das denn hinkriegen?

Auch die Vorteile des zuckerfreien Lebens, die Anastasia beschreibt, sind für jemanden, der gerade Angst hat, seine ganzen Genüsse genommen zu kriegen, sehr dürftig.

OK, Anastasia sieht fast 20 Jahre jünger aus als sie ist und kann sich nicht mehr daran erinnern, wann sie das letzte Mal krank war. Aber gleichzeitig ist sie mit gesunder klassischen griechischen Küche großgeworden, hat sich –vom Zucker abgesehen- immer halbwegs gesund ernährt, hatte nie ernsthafte Gewichtsprobleme und ist inzwischen Veganerin. Das sind alles Punkte, die jeder Zweifler sofort aufführen würde.

Was soll ich da sagen? Ich bin mit Ravioli aufgewachsen und wurde schon im Mutterleib zum Glutamat-Junkie. Als Teeny habe ich mich mit Schokolade und Cola ernährt und literweise Kaffee dazu getrunken!

Anastasias Motive, warum sie überhaupt vom Zucker weggkommen wollte, sind sehr dürftig, was sie ja selbst zugibt. Auch wenn sie ihre Fressflashs auf Süßes beschreibt, so ist das nichts gegen die Zucker-Junkies, die ich kenne. Und solche harten Fälle werden sich natürlich fragen: „Was will die überhaupt? Das sind doch keine echten Probleme?“

Damit möchte ich das Buch nicht schlecht machen, sondern nur diejenigen warnen, die ihren Zuckerkonsum als großes Problem sehen und sich mit Anastasias Buch eine Heilung versprechen. Lesenswert ist es auf jeden Fall, und für den Einstieg ist bestimmt hilfreich. Zumindest wird nach der Lektüre jeder mal seinen Zuckerkonsum gründlich überdenken.

Da ich das Buch wirklich gut und empfehlenswert  finde, müsste ich eigentlich 5 Sterne vergeben.

 Ich ziehe aber einen Stern ab, aus folgendem Grund:

Anastasia ernährt sich nach TCM bzw. Ayurveda, was natürlich sehr empfehlenswert ist. Diese Ernährungslehren sind über 5000 Jahre alt, weshalb viel Anhänger dieses Wissen über alle Zweifel erhaben ansehen. Allerdings wurde dieses Wissen von kulturellen Begebenheiten geprägt und das hat leider gar nichts mehr mit unserem westlichen industriellen Leben zu tun. Außerdem haben wir heute einen Zugang zu einem größeren Spektrum an Wissen. Manche der dümmsten Gewohnheiten der Menschen ist wahrscheinlich noch älter. Deshalb ist es heute gar nicht mehr ratsam, ALLES 1:1 zu übernehmen.

Deshalb finde ich es nicht schön, dass Anastasia zum Beispiel Rohkost als einen „Modetrend“ ansieht. Das ist nicht fair.

Zumal sie, was die Übersäuerung im Körper angeht (wobei da Zucker und Kohlehydrate die Hauptverursacher sind), ihre Hausaufgaben nicht richtig gemacht hat. Dieses Thema schneidet sie nur kurz an, obwohl Übersäuerung  eigentlich der Hauptgrund für alle Krankheiten ist! Da hätte ich mir auf jeden Fall mehr gewünscht für die, die sich mit dem Thema gesunde Ernährung noch nicht so sehr befasst haben.

Außerdem empfiehlt sie, sich den pH-Wert beim Arzt ermitteln zu lassen. Hä? Wie denn? Übers Blut? Oh nein, das Blut hat immer den gleichen pH-Wert, sonst wäre der Patient tot. Es geht über den pH-Wert des Körpers, der Gewebeflüssigkeit. Nun befasst sich ein Schulmediziner aber in der Regel nicht mit der Lymphe, was willst du also beim Arzt, wenn du wissen willst, ob du übersäuert bist? Also Anastasia, hier ein glatte 6. Ich bin entsetzt, das das Lektorenteam sowas durchgelassen hat.

Was ich auch vermisst habe:

Dr. Lustig ist in den USA unbestritten der größte Gegner des Zuckers, und es war sehr unterhaltsam, seine Geschichte zu lesen. Allerdings haben wir auch hierzulande einen Pionier, der wenigstens eine Erwähnung verdient hätte: Dr. M.O. Bruker. Er musste sich vor Gericht verantworten, weil er seine Aussage „Zucker sei gesundheitsschädlich“ nicht zurücknehmen wollte. Eigentlich hatte ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass er wenigstens einmal erwähnt wird.

Für alle, die sich nicht zutrauen, KOMPLETT auf Zucker zu verzichten (weil dieses Teufelszeug eben fast überall drin ist), wäre Dr. Bruker nämlich eine große Hilfe.  Von ihm gibt es zahlreiche Bücher und viele, viele Ernährungstipps und Rezepte.

Auch wenn Anastasias Buch ein netter Ausflug war: Alles in allem habe ich beschlossen, es gar nicht erst zu versuchen, komplett auf Zucker zu verzichten. Es gibt noch andere Wege, gesund und glücklich zu leben- wobei auch da eine Umstellung der Lebensgewohnheiten notwendig ist. Doch unnötig schwer möchte ich mir trotzdem nicht tun.

Falls meine Rezi für dich hilfreich war, findest du vielleicht meinen Blog interessant. Dort beschreibe ich gerade meinen Weg in ein gesundes und glückliches Leben, ganz ohne Zwänge.

Vielleicht interessiert dich meine Anfangsgeschichte:

https://www.pfaelzer-lebenslust.de/wohlbefinden


Hier ist eine Blogreihe über den Einstieg in ein gesundes Leben:

https://www.pfaelzer-lebenslust.de/rohkost-schritt-1


In dieser Blogreihe gehe ich den Essüchten auf den Grund, da sind mehrere Teile geplant:

https://www.pfaelzer-lebenslust.de/essverhalten

 

Liebe Grüße, Lina Labert

 

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L

Rezension zu "Für immer zuckerfrei" von Anastasia Zampounidis

...endlich los von der Zuckersucht...
Lesebegeistertevor 21 Tagen

Der Titel hört sich ja schon recht vielversprechend an. Für jeden Leser, der die Finger nicht von Süßigkeiten lassen kann, der optimale Ratgeber. Die Autorin erzählt wie sie es schaffte von der Zuckersucht los zu kommen und wie sich das auf ihre Gesundheit ausgewirkt hat. Viele Tipps und Rezepte inklusive. Fand diesen Ratgeber sehr aufschlussreich und konnte so einiges umsetzten.

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Anastasia Zampounidis wurde am 28. Dezember 1968 in Thessaloniki (Griechenland) geboren.

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