Anatol Stefanowitsch Eine Frage der Moral

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Inhaltsangabe zu „Eine Frage der Moral“ von Anatol Stefanowitsch

„Sprachpolizei", „Moralapostel", „Genderkrampf" - warum erhitzen sich die Gemüter so an Political Correctness? Warum protestieren Menschen gegen die Bekämpfung von sexistischem und rassistischem Sprachgebrauch? Der Sprachwissenschaftler und Blogger Anatol Stefanowitsch analysiert aufgeheizte Debatten der letzten Jahre: „Gerechte Sprache allein schafft noch keine gerechte Welt. Aber indem wir sie verwenden, zeigen wir, dass wir eine gerechte Welt überhaupt wollen."

Eine knackige Streitschrift, die zum Nachdenken über Sprache und politisch korrekte Sprache anregt.

— Schnick

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  • Ein Plädoyer für politisch korrekte Sprache.

    Eine Frage der Moral

    Schnick

    09. April 2018 um 21:16

    "Aber ein Bemühen um eine nicht diskriminierende Sprache wäre ein Zeichen, dass wir überhaupt Gleichheit wollen." Anatol Stefanowitsch ist Sprachwissenschaftler und Blogger. Ich habe zwar vorher schon ein paar Beiträge auf Twitter gelesen, weiß aber sonst nicht viel über ihn. Dieses Buch aber hat es mir aber sofort, nachdem ich es entdeckt habe, angetan. Es ist nicht unbedingt so, dass ich eine Befürworterin so genannter politisch korrekter Sprache bin. Sicher verwende ich das N-Wort nicht, aber mir erscheinen viele Auswüchse als übertrieben. Aber eigentlich sollte ich "erschienen" schreiben, denn Stefanowitsch schreibt in dieser Streitschrift sehr anschaulich, weshalb politisch korrekte bzw. nicht diskriminierende Sprache sinnvoll ist. Natürlich geht er dabei auch kurz auf einige Argumente ein, die Gegner der politisch korrekten Sprache immer wieder anführen. Auch ich habe mich während der Lektüre mit Schrecken immer wieder selbst erkannt. Mir hat besonders gefallen, dass Stefanowitsch nie herablassend schreibt und auch nie belehrend wirkt. Er beschreibt einfach Sprache und ihre Wirkung und verdeutlicht dadurch auch die Macht der Sprache und somit auch die Macht der Herabwürdigung durch Sprache.  Ich bin leider keine Wissenschaftlerin und ich bin leider auch nicht gut darin, Rezensionen zu schreiben, aber ich kann das Buch wirklich allen empfehlen, die offen sind für andere Sichtweisen, für Argumente, vielleicht sogar für ein besseres Miteinander. Das Büchlein hat nur 63 Seiten und ist schnell gelesen, aber es wirkt nach. 

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