Anatole France The Revolt of the Angels

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Inhaltsangabe zu „The Revolt of the Angels“ von Anatole France

Funny and insightful, but also pretty weird at times. Has way too many side stories that seem quite unnecessary in the end.

— Sakuko
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  • Gute Gedanken zu Religion, Wissenschaft und Atheismus, unterbrochen von zu viel Nebenhandlung

    The Revolt of the Angels

    Sakuko

    03. July 2017 um 07:36

    In der Bibliothek der d’Esparvieu Familie verschwinden immer wieder Bücher oder werden des Nachts durch die Gegend getragen, bis der Kurator fast am verzweifeln ist, hat doch außer ihm niemand zugriff. Dann offenbart sich dem Sohn der Familie der Engel Arcade, sein Schutzengel, der sich an den Büchern gebildet hat und somit zu einem Atheisten geworden ist, der der Meinung ist Gott könnte das Universum nicht geschaffen haben, hat er doch selbst keine Ahnung, wie es funktioniert. Und somit verlässt Arcade seinen Schutzbefohlenen um eine Revolte gegen den Himmel zu starten, wie es einst Luzifer versucht hatte.Das Buch hat, wie für seine Zeit nicht ungewöhnlich, unvorteilhafte Längen. Gerade der Beginn wird in unnötiger Detailreiche von einem viel zu frühen Zeitpunkt an erzählt. Auch die Kapitel, in denen der Kurator verzweifelt versucht den Buchdieb aufzuspüren, haben zwar gewissen komischen Wert, bringen aber die Geschichte nicht weiter.Leider ist das ein Problem, dass nicht nur den Anfang betrifft. Das Buch verliert sich immer wieder in die Geschichte von Nebencharakteren, die nirgendwo hin führen und mit der eigentlichen Storyline wenig bis gar nichts zu tun haben.Die Hauptgeschichte hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Arcade argumentiert sowohl mit seinem Schützling als auch mit anderen gefallenen Engeln seinen atheistischen Standpunkt und es geht sehr viel um das Wesen von Gott und den Engeln, um Religion, die praktischen Ausprägungen davon und die Plausibilität von Religion in einem wissenschaftlich geprägten Zeitalter. Dazu gibt es auch viele passende Aussagen, gute Ideen und sarkastische Quibs. Die Charaktere bleiben allerdings grundsätzlich ziemlich flach und durch die ganzen Nebenhandlungen wirkt die Geschichte oft verzogen und unrealistisch. Auch wenn diese dazu benutzt werden, das menschliche Wesen detaillierter zu beleuchten wirken sie doch oft fehl am Platze und, am Ende, unabgeschlossen und unwichtig.

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