Anatoli Marienhof Jekaterina

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Inhaltsangabe zu „Jekaterina“ von Anatoli Marienhof

Was treibt einen Menschen, der bedingungslos ins Zentrum der Macht strebt? Und welchen Preis ist er bereit, dafür zu zahlen? Diesen Grundfragen der Menschheit, die zu jeder Zeit Konjunktur haben, geht der endlich wieder entdeckte russische Avantgardist Anatoli Marienhof in "Jekaterina" nach.§Der Roman setzt ein mit der Geburt von Sophie Friederike Auguste Prinzessin von Anhalt-Zerbst, genannt Fieke, und zeichnet den Aufstieg der Deutschen zur russischen Zarin Katharina II. nach. Den Aufstieg einer Frau, die mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln nach der Krone strebt, dabei vor gefährlichen politischen Ränkespielen und Intrigen nicht zurückschreckt.§Von der ersten Seite an besticht Marienhof mit dem ihm eigenen ironisch-eleganten Stil: Präzise und scharfzüngig blickt er in die Geschichte und beleuchtet die Schwächen der politischen Akteure des 18. Jahrhunderts in lebendigen Bildern. Kaleidoskopartig entfaltet sich vor dem geistigen Auge des Lesers eine untergegangene Adelswelt, deren Schilderung auf Nostalgie und Verklärung verzichtet.§Ein großes Lesevergnügen, bei dem man ganz nebenbei viel über Russland lernt und darüber, wie vor 250 Jahren Politik gemacht wurde.

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  • Rezension zu "Jekaterina" von Anatoli Marienhof

    Jekaterina

    mabuerele

    25. September 2010 um 17:55

    Das Buch vermittelt ein Stück deutsch-russischer Geschichte. Es beginnt mit der Geburt von Frederike von Anhalt-Zerbst, der späteren Katharina II. von Russland; und endet mit dem Tode Peters III. Der Roman versucht darzustellen, wie ein Mädchen vom verarmten Adel, weder schön, noch gesund, zur Zarin Russlands aufsteigen konnte. Frederike von Anhalt-Zerbst, genannt Fieke, war ehrgeizig. Sie wollte raus aus ihren armen Verhältnissen. Die historischen Fakten stimmen. Das betrifft sowohl die Geschichte Russlands nach Peter I., als auch den Einfluss Friedrich des Großen auf den russischen Zaren. Dem Text wurden Zitate aus Originalquellen beigefügt. Doch gefallen hat mir der Roman nicht. Das lag weniger an der Handlung, sondern mehr an den verwendeten sprachlichen Mitteln. Satire mag ein übliches Mittel der Literatur sein, doch in dem Roman stört sie mich. Der Autor schildert alles als hässlich, unfein, liederlich. Es scheint weder in Deutschland, noch in Russland irgendetwas Positives zu geben. Die Handlung wirkt auf mich stellenweise zerrissen, wie in Sprüngen. Es kommt keine Spannung auf. An einigen Stellen der Erzählung lässt der Autor auch durchblicken, dass er von Frauen wahrscheinlich nicht viel hält, sonst wären seine abwertenden, ja teilweise zynischen Worte nicht zu verstehen..

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