Anchee Min Goldener Bambus

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Inhaltsangabe zu „Goldener Bambus“ von Anchee Min

Ende des 19. Jahrhunderts begegnen sich in der südchinesischen Kleinstadt Chinkiang zwei Mädchen und werden Freundinnen: Weide, einziges Kind einer bettelarmen Familie, und Pearl, Tochter eines amerikanischen christlichen Missionars. Sie teilen Hoffnungen und Träume, werden erwachsen, machen ihre Erfahrungen mit Liebe und Freundschaften. In der Zeit der großen Umwälzungen in China werden Fremde jedoch immer mehr bedroht, und Pearl muss schließlich nach Amerika fliehen. Weide steht zu ihrer Freundin im Exil, auch wenn unter Maos Regime die Gefahr für das eigene Leben durch »imperialistische« Bindungen wächst. Pearl und Weide leben nun in getrennten Welten, aber ihre Schicksale bleiben verbunden. Ein bewegender Roman über eine Frauenfreundschaft und ein wunderbares Porträt der Literaturnobelpreisträgerin Pearl S. Buck.

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  • Rezension zu "Goldener Bambus" von Anchee Min

    Goldener Bambus

    El.

    21. July 2012 um 09:49

    Weide lebt mit ihrem Vater und ihrer Großmutter in dem südchinesischen Dorf Chinkiang. Pearl ist die Tochter eines amerikanischen christlichen Missionars namens Absalom. Nach einigen anfänglichen Startschwierigkeiten werden die beiden Mädchen zu besten Freundinnen, denn sie sind sich ziemlich ähnlich. Obwohl Pearl Amerikanerin ist, fühlt und verhält sie sich wie eine Chinesin. Sie spricht die Sprache einwandfrei, singt chinesische Lieder und versteckt ihr blondes Haar unter einer Mütze um nicht zu sehr aufzufallen. Die beiden Mädchen werden erwachsen und Pearl muss schließlich nach Amerika, da Ausländer Anfang des 20. Jahrhunderts in China nicht geduldet wurden. Das Buch ist in fünf Abschnitte aufgeteilt, und hat insgesamt 36 Kapitel. Die Autorin wollte mit diesem Buch die Literaturnobelpreisträgerin Pearl S. Buck porträtieren. Geschrieben ist es aus der Sicht von Weide, die die Geschichte ihrer Freundin Pearl aus ihren Augen erzählt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich sehr viel über das damalige China und seine Besonderheiten lernen konnte. Vor allem über das chinesische Regime. Die Geschichte der beiden Mädchen ist sehr rührend, und das bis zum letzten Kapitel. Manche Passagen waren für mich sogar schockierend, da die Autorin sich sehr viel Mühe gegeben hat die Geschichte real darzustellen und man fühlt richtig mit. Im ersten Teil des Buches habe ich zwar noch überlegt ob ich es nicht weglege, da es darin fast nur um die Kindheit der beiden geht und manche Stellen doch eher langatmig geschrieben sind. Aber das durchhalten hat sich gelohnt, denn die nächsten Teile beschreiben die beiden Mädchen im Erwachsenenalter und die Probleme mit denen sie konfrontiert werden.

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