Madame Mao

von Anchee Min 
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Madame Mao
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Die mächtige Madame Mao hat massgeblich zur chinesischen Kulturrevolution beigetragen! Ein schönes Portrait der vierten Frau Maos.

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Einerseits geschichtlich-politisch spannend, andererseits mehr Romanbiografie als Sachbuch.

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Inhaltsangabe zu "Madame Mao"

§1937 trifft die junge, attraktive Schauspielerin Lan Ping den charismatischen Revolutionär Mao. Die Liebe zwischen den beiden wird nicht nur ihr eigenes Leben, sondern das von Millionen Menschen in China bestimmen. Anchee Min erzählt in ihrem Roman die dramatische Geschichte einer leidenschaftlichen, zornigen Frau, die zur gefürchteten Herrscherin wurde.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426624661
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:364 Seiten
Verlag:Droemer/Knaur

Rezensionen und Bewertungen

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    buchbunts avatar
    buchbuntvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die mächtige Madame Mao hat massgeblich zur chinesischen Kulturrevolution beigetragen! Ein schönes Portrait der vierten Frau Maos.
    Faszinierender Einblick in das Leben der Madame Mao im kommunistischen China

    Ein faszinierender Einblick in das Leben der mächtigen Madame Mao im kommunistischen Regime Chinas. Sie war die vierte Frau von Mao Zedong und hat massgeblich zur Kulturrevolution beigetragen.

    Min Anchee hat ein schönes Portrait der mächtigen, erst vom Volk geliebten und später geächteten Frau geschrieben.

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    Wihteblacks avatar
    Wihteblackvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und wahre geschichte
    Ihr Leben

    Es wird von klein auf beschrieben wie sie aufwächst und schon als Kind in die Politik gedrillt wurden diese Kinder das sie später zur roten Armee gehen können müssen den wer das nicht macht ist ein verräter und so lernt sie ihren Mann kennen mao ze tung und Jahre später wird sie sich entscheiden müssen ....

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einerseits geschichtlich-politisch spannend, andererseits mehr Romanbiografie als Sachbuch.
    Eine fiktive Biografie über Maos letzte Ehefrau

    Diese fiktive Biografie der letzten Ehefrau Maos, mit der er von 1939 bis zu seinem Tod 1976 verheiratet war, ist einerseits geschichtlich-politisch hochinteressant, andererseits gibt es so wenig gesicherte Informationen über diese Frau, dass sehr vieles in den Bereich der Fantasie eingeordnet werden muss.

    Madame Mao wurde 1914 in der chinesischen Provinz Shangdong als unerwünschte Tochter einer Konkubine geboren. Schön, zäh und willensstark floh sie bereits mit 15 zum ersten Mal von zuhause, schloss sich einer Operntruppe an und machte Karriere in Shanghai. Sie wurde Kommunistin, leugnete dies allerdings in der Haft, was ewig ein wunder Punkt in ihrer Biografie war.

    Als sie 1939 in vierter Ehe den 46-jährigen Mao heiratete, glaubte sie, endlich eine politische Rolle spielen zu können, wurde jedoch nach dessen Machtergreifung kaltgestellt. Erst in den letzten Jahren vor Maos Tod kam sie als Mitarbeiterin im Kulturministerium und im Politbüro der KP zu Macht und wurde zur treibenden Kraft der Kulturrevolution. Nach Maos Tod 1976 wurde sie als Haupt der sogenannten Viererbande verhaftet, zum Tode verurteilt und später begnadigt. 1991 beging sie Selbstmord.

    Anchee Min wurde mit 17 Jahren in ein Arbeitslager gesteckt und nach vielen Jahren dort von Madame Maos Talentsuchern entdeckt. Sie machte Karriere und wanderte nach Maos Tod in die USA aus.

    Die wechselnden Erzählperspektiven zwischen "ich" und "sie" machen die fiktive Biografie unterhaltsam und abwechslungsreich. Allerdings hat es mich beim Lesen gestört, dass ich nie wusste, was wahr und was erfunden ist. Insgesamt sind mir Sachbuch-Biografien einfach lieber als Romanbiografien.

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    sumsidievor 8 Jahren
    Rezension zu "Madame Mao" von Anchee Min

    Mao hatte viele Frauen, Jiang Qing ist darunter die bekannteste. In der Geschichte ist sie vor allem für die Organisation der Kulturrevolution bekannt, in der nicht nur fast alle historischen Bauten Chinas zerstört wurden, sondern auch zahllose Menschen starben. Das macht die Figur der Madame Mao interessant. Anchee Min schafft es den historischen Stoff sehr lesenswert aufzuarbeiten und den Charakter Jiang Qins nachzuzeichnen. Doch hier liegt auch das Problem. Es gibt nur wenige gesicherte Informationen zu Madame Mao, so dass die empirischen Belege sehr dünn sind und man dadurch an vielen Stellen im Buch das Gefühl hat hier wird mehr gemutmaßt als alles andere. Dennoch ein Buch, das man lesen kann, wenn man sich für die Geschichte Chinas interessiert.

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    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 9 Jahren
    Rezension zu "Madame Mao" von Anchee Min

    Es ist nich immer ganz leicht, dem zeitlichen Ablauf der Geschichte zu folgen. Zwar wird chronologisch erzählt, die beschriebenen Zeitabstände schwanken aber stark.
    Die Geschichte selbst ist gut erzählt, mit wechselnden Perspektiven, zwischen den Abschnitten. Entweder ist Madame Mao selbst Ich-Erzählerin oder ein allwissender Erzähler schildert in der dritten Person die Geschehnisse. So werden Fakten und Fiktion geschickt verwoben und spannend erzählt.
    Gewisse historische und politische Kenntnisse des Chinas den 20. Jh. werden vorausgsetzt, es gbt aber auch eine Art Zeitleiste im Anhang des Buches, in dem man die wichtigsten Geschehnisse nachlesen kann.

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    Marcovor 10 Jahren
    Rezension zu "Madame Mao" von Anchee Min

    Das lange und bewegte Leben der Madame Mao hineingepresst in 360 Seiten. Der gewöhnungsbedürftige Stil wechselt in kurzer Abfolge zwischen der beobachtenden Erzählerin und der Ich-Erzählerin. Nichts von Madame Maos innerer Gefühlswelt bleibt verborgen, alle Verklärtheit der chinesischen Kulturrevolution und dem großen Kampf Mao Zedongs wird gnadenlos aufgedeckt. Ein spannendes Buch für politisch interessierte Leser und doch keine politische Biographie. Im Vordergrund stehen die Gefühle die Emotionen. Manche Passagen sind von Min sehr poetisch geschrieben. Bevor man sich aber in der Poesie verlieren kann, schlägt die Kälte zu, die einen Teil der faszinierenden Frau Maos ausmachte.

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    vpnessa
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