Anchee Min Madame Mao

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Inhaltsangabe zu „Madame Mao“ von Anchee Min

Im Gedächtnis vieler Menschen ist sie die weißknöchrige Teufelin, ehrgeizig, unversöhnlich und grausam. Wer Madame Mao wirklich war, bleibt Phantasie und Geheimnis. Dieser Roman erzählt auf unvergleichlich brillante Weise die Geschichte einer Frau, die wie keine andere in China eine ganze Generation geprägt hat und zu den faszinierendsten Frauen des 20. Jahrhunderts gehört. Anchee Min blickt tief in Madame Maos Seele und verleiht einer überaus talentierten, leidenschaftlichen, zornigen Frau eine Stimme. »Liebesgeschichte und politisches Epos zugleich. Die Geschichte der Madame Mao, einer stolzen Schönheit, die zur mächtigsten, meist gefürchteten und schließlich geächteten Frau in China wurde.« ELLE

Die mächtige Madame Mao hat massgeblich zur chinesischen Kulturrevolution beigetragen! Ein schönes Portrait der vierten Frau Maos.

— buchbunt
buchbunt

Einerseits geschichtlich-politisch spannend, andererseits mehr Romanbiografie als Sachbuch.

— Barbara62
Barbara62

Spannend und wahre geschichte

— Wihteblack
Wihteblack

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  • Faszinierender Einblick in das Leben der Madame Mao im kommunistischen China

    Madame Mao
    buchbunt

    buchbunt

    25. May 2016 um 09:44

    Ein faszinierender Einblick in das Leben der mächtigen Madame Mao im kommunistischen Regime Chinas. Sie war die vierte Frau von Mao Zedong und hat massgeblich zur Kulturrevolution beigetragen.

    Min Anchee hat ein schönes Portrait der mächtigen, erst vom Volk geliebten und später geächteten Frau geschrieben.

  • Ihr Leben

    Madame Mao
    Wihteblack

    Wihteblack

    11. May 2016 um 15:01

    Es wird von klein auf beschrieben wie sie aufwächst und schon als Kind in die Politik gedrillt wurden diese Kinder das sie später zur roten Armee gehen können müssen den wer das nicht macht ist ein verräter und so lernt sie ihren Mann kennen mao ze tung und Jahre später wird sie sich entscheiden müssen ....

  • Eine fiktive Biografie über Maos letzte Ehefrau

    Madame Mao
    Barbara62

    Barbara62

    14. April 2016 um 08:45

    Diese fiktive Biografie der letzten Ehefrau Maos, mit der er von 1939 bis zu seinem Tod 1976 verheiratet war, ist einerseits geschichtlich-politisch hochinteressant, andererseits gibt es so wenig gesicherte Informationen über diese Frau, dass sehr vieles in den Bereich der Fantasie eingeordnet werden muss. Madame Mao wurde 1914 in der chinesischen Provinz Shangdong als unerwünschte Tochter einer Konkubine geboren. Schön, zäh und willensstark floh sie bereits mit 15 zum ersten Mal von zuhause, schloss sich einer Operntruppe an und machte Karriere in Shanghai. Sie wurde Kommunistin, leugnete dies allerdings in der Haft, was ewig ein wunder Punkt in ihrer Biografie war. Als sie 1939 in vierter Ehe den 46-jährigen Mao heiratete, glaubte sie, endlich eine politische Rolle spielen zu können, wurde jedoch nach dessen Machtergreifung kaltgestellt. Erst in den letzten Jahren vor Maos Tod kam sie als Mitarbeiterin im Kulturministerium und im Politbüro der KP zu Macht und wurde zur treibenden Kraft der Kulturrevolution. Nach Maos Tod 1976 wurde sie als Haupt der sogenannten Viererbande verhaftet, zum Tode verurteilt und später begnadigt. 1991 beging sie Selbstmord. Anchee Min wurde mit 17 Jahren in ein Arbeitslager gesteckt und nach vielen Jahren dort von Madame Maos Talentsuchern entdeckt. Sie machte Karriere und wanderte nach Maos Tod in die USA aus. Die wechselnden Erzählperspektiven zwischen "ich" und "sie" machen die fiktive Biografie unterhaltsam und abwechslungsreich. Allerdings hat es mich beim Lesen gestört, dass ich nie wusste, was wahr und was erfunden ist. Insgesamt sind mir Sachbuch-Biografien einfach lieber als Romanbiografien.

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  • Rezension zu "Madame Mao" von Anchee Min

    Madame Mao
    sumsidie

    sumsidie

    04. October 2010 um 09:55

    Mao hatte viele Frauen, Jiang Qing ist darunter die bekannteste. In der Geschichte ist sie vor allem für die Organisation der Kulturrevolution bekannt, in der nicht nur fast alle historischen Bauten Chinas zerstört wurden, sondern auch zahllose Menschen starben. Das macht die Figur der Madame Mao interessant. Anchee Min schafft es den historischen Stoff sehr lesenswert aufzuarbeiten und den Charakter Jiang Qins nachzuzeichnen. Doch hier liegt auch das Problem. Es gibt nur wenige gesicherte Informationen zu Madame Mao, so dass die empirischen Belege sehr dünn sind und man dadurch an vielen Stellen im Buch das Gefühl hat hier wird mehr gemutmaßt als alles andere. Dennoch ein Buch, das man lesen kann, wenn man sich für die Geschichte Chinas interessiert.

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  • Rezension zu "Madame Mao" von Anchee Min

    Madame Mao
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    20. May 2009 um 13:24

    Es ist nich immer ganz leicht, dem zeitlichen Ablauf der Geschichte zu folgen. Zwar wird chronologisch erzählt, die beschriebenen Zeitabstände schwanken aber stark. Die Geschichte selbst ist gut erzählt, mit wechselnden Perspektiven, zwischen den Abschnitten. Entweder ist Madame Mao selbst Ich-Erzählerin oder ein allwissender Erzähler schildert in der dritten Person die Geschehnisse. So werden Fakten und Fiktion geschickt verwoben und spannend erzählt. Gewisse historische und politische Kenntnisse des Chinas den 20. Jh. werden vorausgsetzt, es gbt aber auch eine Art Zeitleiste im Anhang des Buches, in dem man die wichtigsten Geschehnisse nachlesen kann.

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  • Rezension zu "Madame Mao" von Anchee Min

    Madame Mao
    Marco

    Marco

    15. June 2008 um 12:15

    Das lange und bewegte Leben der Madame Mao hineingepresst in 360 Seiten. Der gewöhnungsbedürftige Stil wechselt in kurzer Abfolge zwischen der beobachtenden Erzählerin und der Ich-Erzählerin. Nichts von Madame Maos innerer Gefühlswelt bleibt verborgen, alle Verklärtheit der chinesischen Kulturrevolution und dem großen Kampf Mao Zedongs wird gnadenlos aufgedeckt. Ein spannendes Buch für politisch interessierte Leser und doch keine politische Biographie. Im Vordergrund stehen die Gefühle die Emotionen. Manche Passagen sind von Min sehr poetisch geschrieben. Bevor man sich aber in der Poesie verlieren kann, schlägt die Kälte zu, die einen Teil der faszinierenden Frau Maos ausmachte.

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