Anchee Min Wilder Ingwer

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Inhaltsangabe zu „Wilder Ingwer“ von Anchee Min

Eine mitreißende Liebesgeschichte, das poetische Porträt einer verblendeten JugendShanghai, Kulturrevolution 1969: Wilder Ingwer, ein rebellisches, bildschönes Mädchen mit ungewöhnlich gelbgrünen Augen, hat es wegen seines fremdländischen Aussehens schwer. Die chinesische Regierung unter der grausamen Herrschaft Maos duldet keine Ausländer. Doch Wilder Ingwer ist selbst eine leidenschaftliche Anhängerin der maoistischen Lehre. Für eine führende Position in diesem totalitären Regime wird sie schließlich ihre Eltern, ihre beste Freundin und sogar den Mann ihres Lebens verraten …

China zur Zeit der Kulturrevolution, das ist ein häufiges Romanthema - und wurde hier sehr schön umgesetzt.

— Zen-Cola
Zen-Cola

Ist schon länger her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Aber es war einfach toll. Besonders die Perspektive der idealistischen jungen Leute ist sehr gut getroffen gewesen. Und es endet natürlich - tragisch...

— rumble-bee
rumble-bee

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  • Aus dem Leben einer fanatischen Rotgardistin

    Wilder Ingwer
    Zen-Cola

    Zen-Cola

    05. October 2014 um 03:10

    Im Laufe der letzten Monate habe ich fast vergessen, wie sehr ich an der chinesischen Literatur hänge. Mit »Wilder Ingwer« wurde diese Liebe wieder aktiviert, denn: es ist ein wunderbares Buch. Wenn man sich die Übersetzungen zeitgenössischer chinesischer Romane anguckt, bekommt man fast den Verdacht, jedes zweite Buch sei über die Kulturrevolution - es war nun mal ein sehr prägender Abschnitt im letzten Jahrhundert; und so überrascht es dann auch nicht, dass sich derart viele Autoren und Autorinnen in ihren Romanen mit den zehn Jahren von 1966 bis 1976 beschäftigen. In »Wilder Ingwer« geht es um zwei Rotgardistinnen: die Ich-Erzählerin und teilweise eher Beobachterin »Ahorn« - und die titelgebende Figur »Wilder Ingwer«. Beide verbindet eine Freundschaft, die sich bewähren muss. »Wilder Ingwer« kommt neu in die Klasse. Da ihre Eltern als Spione angeklagt wurden, sieht sie sich Misstrauen und Schmähungen ausgesetzt, obwohl sie es sich zum Lebensinhalt gemacht hat, bis aufs Blut eine gute Maoistin zu sein. Es kommt zu Komplotten, zu Irrungen und Wirrungen - bis zum grandiosen Ende. Der Plot wird wunderbar in Szene gesetzt - langsam beginnend, entfaltet er sich dann stetig. Die Protagonistinnen sind glaubhaft und stark, die Geschichte ist tragisch, nur manchmal schön, meistens tieftraurig. So traurig wie die Kulturrevolution. Die Sprache bleibt größtenteils knapp, selten wird sie poetisch, immer aber ist sie ansprechend und flüssig zu lesen. Fazit: berührend, interessant, spannend, lehrreich, ein Stück Zeitgeschichte, ein wunderbarer, dramatisch-tragischer Roman ...

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  • Leserunde zu "Der Totenleser" von Antonio Manuel Garrido

    Der Totenleser
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Der chinesische Medicus China, um das Jahr 1200: Mitten in den turbulenten Zeiten der Song-Dynastie arbeitet sich der mittellose und verwaiste Song Ci mit Fleiß und Entschlossenheit vom Leichenbestatter zum besten Studenten der angesehenen Ming-Akademie hoch. Seine Gabe, die dunklen Geheimnisse aufzudecken, die sich hinter den Verletzungen der Toten verbergen, erregt Aufsehen – aber auch Missgunst. Ci wird denunziert und wegen seiner revolutionären Obduktionsmethoden von der Justiz verfolgt. Doch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten sprechen sich herum, bis sie schließlich auch dem Kaiser Song Nin Zong zu Ohren kommen. Er lässt den „Totenleser“ zu sich rufen und bittet ihn, eine Reihe grausamer Morde am Hof zu untersuchen, die seine Dynastie zu vernichten drohen. Song Ci willigt ein – nicht ahnend, zwischen welche Fronten er schon bald gerät, gegen welche Mauern aus Schweigen er stoßen und welchen Intrigen er begegnen wird. Als er sich leidenschaftlich in die kaiserliche Konkubine Blaue Iris verliebt, wird die Luft im Palast dünn für ihn. Wem kann er vertrauen, und wer wird ihn verraten? Wollt Ihr gemeinsam mit uns in das alte, geheimnisvolle China reisen und das faszinierende Leben des ersten Gerichtsmediziners der Geschichte kennenlernen? Dann bewerbt Euch bis einschließlich 2.12. für eines von 25 Freiexemplaren.  Hier geht´s zur Leseprobe.  Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf das gemeinsame Lesen.  Euer Team vom Aufbau Verlag

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  • Rezension zu "Wilder Ingwer" von Anchee Min

    Wilder Ingwer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. May 2010 um 01:08

    Wilder Ingwer wächst 1969 im kommunistischen China auf. Sie ist sehr temperamentvoll und ehrgeizig. Sie verehrt Mao und lebt für den Kommunismus, ihr einziges Manko sind ihre untypischen grünen Augen. Doch dank ihres feuereifers für Maos Lehre und ihre Hingabe an die Volksrepublik China, steigt sie auf der Karriereleiter stetig nach oben. Und für ihr höchstes Ziel ist sie bereit alles zu opfern, auch ihre grosse Liebe und ihre beste Freundin. Ein dramtisches Buch, dass einem viel über Chinas jüngste Geschichte verrät und vorallem über Menschen und was Macht mit ihnen anstellen kann.

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