Anders Roslund Die Bestie

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Inhaltsangabe zu „Die Bestie“ von Anders Roslund

Ein psychopathischer Kindermörder, der aus dem Gefängnis flieht. Und wieder mordet. Ein Vater, der den Mörder seiner Tochter aufspürt und erschießt. Eine Stadt, die Beifall klatscht für diese Tat. Ein Richter im Konflikt. Ein Urteil mit schrecklichen Folgen. Der Bestseller aus Schweden

Was tust Du, wenn Dir plötzlich ein Kindermörder in die Hände fällt? Was tust DU?

— TheSilencer
TheSilencer

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BookHook

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  • Selbstjustiz - bist Du dazu fähig?

    Die Bestie
    TheSilencer

    TheSilencer

    31. March 2016 um 14:34

    Ein Sexualstraftäter kann aus der Haft fliehen. Wie ein freigelassenes Tier, das nach jahrelangem Wegschließen seine Freiheit nutzt, spürt er wieder ein kleines Mädchen auf. Er vergeht sich auf bestialische Weise an ihm und tötet es.Der Vater des Kindes erkennt die Hilflosigkeit der ermittelnden Behörden und macht sich selbst auf die Suche nach dem Psychopathen. Als er ihn findet, erschießt er ihn.Das, was dieses Autorenduo da abliefert, ist mit einer grauen tristen Schicht der Realität überzogen. Das Buch nimmt einen gefangen, man ist angewidert und tut es sich trotzdem an.Eine Hauptfigur im eigentlichen Sinne mag man nicht ausmachen. Da gibt es den Vater, den Psychopathen, die Kinder, die Polizisten, Knastinsassen, Gefängniswärter und den Staatsanwalt. In jeden Kopf darf man mal kurz reinschauen.Die Geschichte eskaliert am Ende. Und mit der Frage, ob und ab wann man Selbstjustiz beim gestörtesten Kindermörder anwenden darf, um weitere Kinder zu schützen, bleibt man zurück.

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  • Die Bestie

    Die Bestie
    Bambelino

    Bambelino

    19. June 2014 um 09:52

    Ein psychopathischer Kindermörder, der aus dem Gefängnis flieht und wieder mordet. Ein Vater, der den Mörder seiner Tochter aufspürt und erschießt. Eine Stadt, die Beifall klatscht für diese Tat. Ein Richter im Konflikt. Ein Urteil mit schrecklichen Folgen. Von mir bekommt dieses Buch leider nur einen Stern. Ich hatte mir besseres erhofft, aber ich fand bereits den Anfang einfach nur verwirrend. Da ich eher der Fan vollkommen spannender Bücher bin, ist dieses nun gar nicht mein Fall. Schade!:-(

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  • Der etwas andere Schwedenkrimi

    Die Bestie
    AnnaChi

    AnnaChi

    Mit dem Journalisten und Dokumentarfilmer Anders Roslund und dem ehemaligen Strafgefangenen Börge Hellström hat sich ein interessantes Autorenduo gefunden, das sich in diesem Buch der brisanten Thematik der Selbstjustiz annimmt. Ein Vater, dessen fünfjährige Tochter von einem ausgebrochenen Sexualstraftäter brutal ermordet wird, spürt diesen auf und erschießt ihn. Von der Öffentlichkeit wird dieser Mann als "Held" gefeiert und seine Tat von einigen Bürgern als Appell betrachtet, nun ihrerseits gegen /vermeintliche) Sexualstraftäter vorzugehen, während Polizei und Justiz ihn für seine Tat zur Rechenschaft ziehen müssen. Die Thematik, in einen spannenden Roman mit interessanten Protagonisten verpackt, bewegt den Leser nachhaltig. Lesenswert!

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    • 2
    Arun

    Arun

    28. February 2014 um 23:45
  • Gibt bessere Schwedenkrimis

    Die Bestie
    Armillee

    Armillee

    26. October 2013 um 13:54

    Mich haben die Figuren nicht angesprochen. Irrationales Verhalten bei den Romanfiguren, wenig glaubwürdig. Zuviele schwierige Namen, für mich schlecht zu überschauen. Dann die Wiederholung von mehreren aufeinander folgenden Worten...das war richtig nervig. Es gibt bessere Krimis aus Schweden, mit mehr Tiefe und dem richtigen Schuss Realität. Die Rezi von -  jansdarling2002 - bringt es schon absolut auf den Punkt. 'Die Bestie' ist nur eine Billigversion, ein Abklatsch.

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  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    Asmos

    Asmos

    30. November 2012 um 10:20

    Wo ist die Grenze zwischen Mord, Notwehr und Selbstjustiz? Als ein gefährlicher Sexualstraftäter aus dem Gefängnis flieht, steht Schweden Kopf. Und er tötet wieder, vergeht sich an einem fünfjährigen Mädchen und verschwindet erneut. Schlussendlich macht sich der Vater des Kindes auf die Suche nach dem Mörder seiner Tochter. Er findet ihn. Er erschießt ihn. Ein eindrucksvolles Buch, das so schrecklich direkt ist, dass es einem eiskalt den Rücken hinunter läuft. Als Leser stellt man sich während der Lektüre viele Fragen über Recht und Unrecht, denn während die Vergewaltigung und der brutale Mord einer Fünfjährigen so eindeutig falsch ist, wie es nur irgend möglich ist, befindet sich die Tat des Vaters, der auf eigene Faust loszieht und den Mörder seines Kindes richtet, in einer nur allzu bekannten Grauzone. Den Figuren des Buches geht es wie dem Leser: sie versuchen zu verstehen, ob das, was geschehen ist, Recht war. Hat die Tat des Vaters weitere Kinderleben gerettet oder hat er sich unerlaubt das Recht genommen zu entscheiden wer sterben muss und wer leben darf, etwas, das durch die Abschaffung der Todesstrafe in vielen Staaten nicht einmal dem Rechtsystem mehr zugesprochen wird? Aber zurück zum Anfang: als Leser schaut man hinter die Kulissen; Man lernt Marie und ihren Vater kennen, die ein herrlich unkompliziertes Leben zu führen scheinen. Es scheint ein Tag wie jeder andere zu sein, als Fredrik sein Kind verspätet in den Kindergarten bringt. Zu einer Frau, die seit der Trennung von Maries Mutter Teil seines Lebens ist, sein Bett teilt, seine Tochter liebt. Wo könnte diese sicherer sein? Man lernt auch Lund kennen. Den Sexualstraftäter. Den Pädophilen. Den Mörder. Der sich nicht unter Kontrolle hat, der ausbricht und dort weitermacht, wo er bei seiner letzten Verhaftung aufgehört hat. Und natürlich lernen wir auch die Männer und Frauen kennen, die das Rechtsystem vertreten: Richter, Anwälte, Gefängniswärter, Polizisten. Sie alle tragen ihre Geheimnisse mit sich herum und sie alle versuchen sich darüber klar zu werden, auf welcher Seite sie stehen. War der Tod dieses schrecklichen Mannes in ihren Augen Recht? Die große Frage, ob Selbstjustiz in bestimmten Situationen gerechtfertigt ist, bleibt das gesamte Buch über im Hintergrund. Was die Charaktere des Buches so lebendig und glaubhaft macht, ist die Tatsache, dass auch für einen Anwalt, einen Richter, einen Polizist ein Mord nicht nur ein Mord ist. Dass sie die menschlichen Züge besitzen und Sympathie für einen Mörder empfinden, der das getan hat, was eigentlich ihre Aufgabe gewesen wäre: einen gefährlichen Mann einzufangen und die Gesellschaft vor ihm zu beschützen. Die meisten Ereignisse werden schon im Klappentext erklärt. Dass ein Kinderschänder aus dem Gefängnis flieht, dass er erneut tötet, der Vater ihn richtet und sein Prozess weit reichende Folgen mit sich zieht. Normalerweise stört es mich, wenn mehr oder weniger die gesamte Handlung eines Buches im Klappentext angegeben wird, da oftmals viel Spannung aus der Geschichte genommen wird. Auch hätte ich darauf verzichten können, doch im Gegensatz zu den letzten Malen, in denen ich das Gefühl hatte der Klappentext verrät gute neunzig Prozent des Buches, konnte ich bei ‚Die Bestie’ gut damit leben. Der Inhalt ist schockierend genug, um den Leser auch ohne großartige Überraschungsmomente an das Buch zu fesseln, außerdem liegt das Hauptaugenmerk auf dem Hintergrund des Falles, eben auf dieser Schneise zwischen Recht und Unrecht. Das mag zwar inzwischen ein recht abgegriffenes Thema sein, allerdings noch immer ein hochaktuelles. Der Stil von ‚Die Bestie’ ist flüssig und angenehm zu lesen, fast ein wenig rasant, sodass man das nicht allzu lange Buch in kurzer Zeit durchgelesen hat. Auch als der Mörder schon längst tot ist und es nur noch darum geht zu entscheiden, ob er für lange Zeit ins Gefängnis muss oder freigelassen wird, verliert die Geschichte nicht an Tempo. Sie passt sich dem Umfeld an, wird rau und vulgär, wenn man sich hinter den Mauern des Gefängnisses befindet, wird spielerisch, wenn Marie mit ihrem Vater und ihrem besten Freund im Garten herumtollt. Fazit: Alles in allem ein brilliantes Buch, das geschickt unter die Haut geht. Dem Klappentext hätte es nicht geschadet etwas weniger vom Inhalt zu verraten, aber schlussendlich schafft es der Inhalt von ‚Die Bestie’ trotzdem zu fesseln.

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  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    vormi

    vormi

    16. June 2011 um 09:58

    Da es schon ein paar Jahre her ist, daß ich das Buch gelesen habe, kann ich leider nicht mehr genau sagen, warum es mir so gut gefallen hat. Was ich aber noch weiss: ich fand es wahnsinnig spannend! Ich habe mir gerade als Erinnerungshilfe nochmal den Klappentext durchgelesen und kann nur sagen, der hört sich richtig gut an. Mal was anderes! Und da ich mir kurz danach ein weiteres Buch der beiden Autoren gekauft habe, isr es ein weiteres Indiz dafür, wie gut mir dies gefallen haben muß.

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  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    04. April 2010 um 12:54

    ''' Ξ Story Ξ''' Strängnäs, Schweden. Der Schriftsteller Frederik Steffanssin lebt -geschieden von seiner Frau Agnes – mit seiner 5-jährigen Tochter Marie zusammen. Damit Steffansson auch seiner Berufung als Schriftsteller nachgehen kann, geht Marie in den Kindergarten, wo er schon vor einiger Zeit die dort arbeitende Erzieherin Micaela kennen gelernt hat. So nach und nach hat sich zwischen den beiden eine Beziehung entwickelt. Und das, obwohl Steffansson wegen des beträchtlichen Altersunterschied von 16 Jahren Bedenken hat, das diese Beziehung auf lange Sicht keinen Bestand haben könnte. Nicht nur dieser Aspekt sondern auch Erinnerungen an die Vergangenheit Steffanssons sorgen schon seit einem gewissen Zeitraum für eine Schreibblockade, lediglich seine Tochter ist noch der Grund, das sein Leben in halbwegs geordneten Bahnen läuft. Eines Sonntags quengelt seine Tochter ihn aus dem Bett, denn sie hat den innigen Wunsch noch ein paar Tage im Kindergarten zu verbringen. Eher gequält als erfreut kommt Steffansson diesem Wunsch nach und bringt seine Tochter in den nahe gelegenen Kindergarten. Als er den Kindergarten verlässt sitzt davor auf der Bank ein Mann, den er ohne Hintergedanken grüßt. Wieder zu hause und am telefonieren mit seiner Ex-Frau fällt sein Blick auf den stumm geschalteten Fernseher, wo eine Sondersendung gezeigt wird. Im Hintergrund des Fernsehstudios wird ein Suchbild eines Mannes eingeblendet -mit dem Untertitel Sexualstraftäter geflohen- Steffansson stockt der Atem, den Mann hat er gesehen, und zwar vor dem Kindergarten seiner Tochter. Er lässt alles stehen und liegen und macht sich in düstereren Vorahnung schwelgend auf den Weg zum Kindergarten, schon aus der Ferne sieht er Polizeiwagen vor dem besagten Kindergarten. Aus seinen Vorahnungen wird bittere Wahrheit...seine Tochter Marie ist entführt worden. Allerdings wird sie bald von einem Rentner-Ehepaar im nahe gelegenen Wald tot aufgefunden. Übelst verletzt, bis auf die Füße, diese sind sauber und wirken wie abgelegt, was sich bei der Obduktion auch bestätigt. Steffansson ist jenseits von Gut und Böse... Szenewechsel Bernd Lund ist bereits 4 Jahre in der Abteilung für Sexualverbrecher im Gefängnis Aspsås, eigentlich sollte er zum Haftrichtertermin gebracht werden, doch Trotz Hand und Fußfesseln kann er sich in die Flucht schlagen. Im Knast konnte er seiner Neigung nicht nachkommen, da musste er immer auf der Hut sein, denn Kinderschänder sind selbst im Knast nicht mit einem hohen Anerkennungswert behaftet. Nun ist er auf der Flucht und schon auf der Suche nach neuen Opfern.... seine Spezialität sind kleine hübsche Mädchen, die er penetriert und ihnen dann die Füße ableckt. Szenewechsel Ein neuer Fall für den knurrigen Kommissar Grens und seinen Adjutanten Sundkvist. Sie wissen wer die 5-jährige Marie entführt und umgebracht hatte. Aber man muss nun Tatktik anwenden, um weitere Entführungsfälle zu vereiteln. Steffansson denkt ähnlich und besorgt sich eine Waffe, und verübt Selbstjustiz im letzten Moment, bevor Lund erneut zuschlagen konnte. Diese Tat spaltet die Nation in zwei Lager, die einen sind entsetzt und fordern eine gerechte Strafe, die anderen – wohl auch weil sei selber einen Pädophilen in der Nachbarschaft wohnen haben – feiern Steffansson als Helden und versuchen alles zu mobilisieren um, selbigen vor dem Gefängnis zu bewahren... welches Lager wird gewinnen? Die Menschen oder die Gesetzeslage? . '''Ξ Leseprobe Ξ ''' S. 14 [… ] Er packt sie an den Armen, als sie den Kellergang betreten. Er packt heftig zu, eine mit jeder Hand, sie schreien, wie sie immer schreien, er packt noch fester zu. Er bestimmt hier. Er bestimmt und sie schreien, Er hat drei Nächte dort geschlafen, er weiß, das kein Arsch kommen wird, nicht am Abend, nicht in der Nacht. Zweimal hat er morgens Leute im Kellergang gehört, in einer Abstellkammer, dann war es wieder still. Sie können schreien. Sie sollen ruhig schreien. […] . S. 125 […] Er hasste Schnellficker. Genau wie alle anderen. Aber er war ein Profi. Das war nur ein Job. Das sagte sich er immer wieder. Ein Job, ein Job ein Job. Åke Andersson transportierte seit zweiunddreißig Jahren Häftlinge von einer schwedischen Justizvollzuganstalt zur anderen. Er selbst war jetzt neunundfünfzig, mit angegrauten, aber noch fülligen, gepflegten Haaren. Zwei Kilo Übergewicht. Groß, er überragte sämtliche Kollegen und auch alle Gauner, die jemals in seinem Wagen gesessen hatten. […] . ''' Ξ Meinung / Kritik Ξ ''' Mir war so, als ob ich schon einmal ein Werk von diesem Autoren-Duo gelesen hätte, aber ich hatte keine Erinnerungen mehr. Als ich mich dann in '''Die Bestie''' eingelesen hatte, da wusste ich wieder, warum mich das damalige Buch nicht unterhalten hatte... aber der Reihe nach. . Prinzipiell finde ich es nicht schlecht, wenn sich Autoren zusammen tun, die nicht unterschiedlicher sein können, so auch hier, ein Gesetzeskonformer Mann sowie ein ehemaliger Strafgefangener, das gibt vielerlei Stoff für unterhaltsame Bücher. Ja, wenn das Wörtchen Wenn nicht wäre. Natürlich sind '''viele Eindrücke aus beider Leben mit in das Buch eingeflossen, aber an der Umsetzung hapert es dann doch''' . Natürlich sollte das Thema Kindesentführung und Missbrauch in der heutigen Zeit kein Tabuthema mehr sein, denn nur gemeinsam und durch konsequente Aufdeckung bisheriger Fälle kann man aktiv gegen diese Perverslinge vorgehen, die sich an kleinen Geschöpfen vergehen, und auch nur gerechte Strafen sind hier gerecht Ich weiß momentan nicht wirklich, was ich bei diesem Buch erwartet habe, aber so nach den ersten knapp 100 Seiten verging mir eigentlich die Lust an der Story selber, denn es stellte sich für mich schnell heraus, das der Klappentext eigentlich schon die ganze Handlung als solches verraten hatte. Ok, dachte ich, schauen wir mal was die Autoren daraus machen, denn '''manche Passagen waren noch unterhaltsam''' , aber im Hinterkopf spukte immer der Klappentext herum, das wirkte sich bei mir massiv auf den '''Spannungsbogen''' aus, der für mich beim Lesen schon das Ende der Fahnenstange erreicht hatte, die '''Spannung war einfach nicht mehr vorhanden'''. . So konzentrierte ich mich mehr auf die '''Charakterzeichnung''', allerdings gab ich diese Konzentration dann auch schnell auf, und blätterte nur noch lustlos im Buch, immer drauf und dran, es beiseite zu legen. Warum? Nun, es tauchten '''ewig neue Charaktere auf, die ich nicht zuordnen konnte'''. Ebenso waren die '''Charaktere mehr als blass gezeichnet''', klar manche konnte man sich schon halbwegs vorstellen, aber die meisten konnte man wegen dem Bezug zur Handlung und den weiteren Charakteren nicht zuordnen und fand dann auch keinen Zugang zu selbigen. Schade, ein paar weniger hätten es auch getan, zumal es mir im Nachhinein immer noch nicht einleuchten will, was manch Charakter dort zur Handlung dazu tun konnte. . Das war dann auch schon so ein großer Minuspunkt, der auch nachher mit in die Gesamtbewertung einfließen wird. Weiter fällt mir zu den Charakteren noch ein, das manche nicht sehr tiefgründig skizziert wurden, so dass sich kein reales Gesamtbild ergeben wollte. . Ein '''weiterer Minuspunkt war auch der Schreibstil''', dieser ist einfach nur noch '''lang gezogen und ausschweifend''' . '''Stetige Wiederholungen und auch Füllwörter''', wie man der 2. Leseprobe entnehmen kann, lassen das Gesamtwerk langweilig erscheinen. Es ist einfach anstrengend, vor allem im Zusammenhang mit den zahlreichen Charakteren die man nicht zuordnen kann, da nicht zwangsweise den Faden zu verlieren. Hier wäre weniger mehr gewesen. Denn das hätte sich auch noch positiv auf die Spannung ausgewirkt. . Als positiv anmerken kann ich an dieser Stelle, das -wie schon eingangs erwähnt- hier viele reale Erfahrungen aus dem Leben der beiden Autoren eingeflossen sind. Man konnte richtig herauslesen, welcher Autor welchen Teil geschrieben hat, so fand ich die Passagen die vermutlich aus dem Lebensnahen Gedankengut von B.Hellström entstanden sind, ansprechend, wenn auch von der '''teils recht derben Formulierung und dem Sprachgebrauch''' her grenzwertig, aber es waren nun mal selbst gemachte Erfahrungen seitens des Autors. Auf der anderen Seite fand ich die Passegen von A.Roslund dann wirklich effektheischend, wie man es nun mal einem Journalist zuschreiben kann. Dazu der Schreisbtil, das machte auf mich dann wiederum keinen richtigen Eindruck. . Stellt sich nun die Frage, muss man ein solches Buch lesen, das die Thematik `Missbrauch von Kindern hat? Ich denke mal, da kann man geteilter Meinung sein, wenn man bedenkt, das hier zwei verschiedene Menschen aufeinander prallen -ich erinnere noch einmal, Journalist und ehemaliger Strafgefangener- dann vermutet man, dass man hier vielleicht den einen oder anderen Ansatz zu den Beweggründen mancher ausgetickter Kreatur erfährt. Gut im Nachhinein muss einem aber auch klar werden, vor allem wenn man sich auf den Straßen umschaut, das man sich nicht wundern sollte / muss, das manche Kinder und Jugendliche weggefangen und dann irgendwo vergewaltigt am Straßenrand liegen, mehr Tot als Lebendig, so wie manche herumlaufen...aufgetakelt bis zum geht nicht mehr, der Rock mutet eher wie ein Gürtel an, die Bluse lässt bis zum Bauchnabel schauen, egal ob -5°Grad sind. Führt man sich dieses vor Augen, dann kann man Ansätze heraus lesen, die aber irgendwie für mich nicht wirklich nachvollziehbar sind. Ich für meinen Teil werde auch weiterhin ab und an mal ein Buch lesen, das diese Thematik hat, aber ich kann auf der anderen Seite dieser Art an Büchern nicht wirklich etwas abgewinnen. Denn dafür war das vorliegende wieder einmal zu Effekte erheischend geschrieben, und das von skandinavischen Autoren, die ich ansonsten sehr schätze wegen ihrem ehrlichen und eben nicht Effekte erscheischenden Schreibstil. Nun weiß ich auch, warum ich damals das Buch -ich glaube das war Blasse Engel wieder beiseite gelegt habe. Dieses Autorenduo hat mich nun zum 2. mal enttäuscht, so das ich für meinen Teil beschlossen habe, diese einfach links liegen zu lassen. . ''' Ξ Fazit Ξ''' Schlussendlich war '''Die Bestie''' aufgrund der von mir hier angeführten Kritikpunkte, die odch sehr zahlreich daher kamen, ein absoluter Fehlgriff, dabei war es eine Empfehlung eines Buchhändlers. Aber vielleicht sollte man auch hier bedenken, das gerade in Sachen Literatur die Geschmäcker verschieden sind. Ich kann und will an dieser Stelle keine Empfehlung aussprechen, und lasse auch nur 2 Sterne fallen. Ja, 2 Sterne dennoch, denn der Ansatz war nicht schlecht und es ist noch keine allzu sehr ausgelutschte Thematik. Aber die Umsetzung ist aus meiner persönlichen Sichtweise komplett misslungen. . In diesem Sinne sage ich herzlichen Dank für das Lesen, Bewerten und kommentieren, Eure Leseratte Chrissy die nun schon wieder das nächste Buch durchgelesen hat

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  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    mausimotte

    mausimotte

    13. January 2010 um 12:16

    also nach den kritiken die ich gelesen habe, dacht ich man das ist ja mega unbedingt lesen.
    jetzt muss ich sagen schön das ich fertig bin.
    dieses buch ist nicht gerade der knaller.
    die gesichte ist an sich nicht schlecht aber auch nicht so unglaublich mitreissend.
    für fans von cornwell und reichs ist es nichts.

  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    Cassy296

    Cassy296

    12. January 2010 um 16:09

    Ein psychopathischer Kindermörder, der aus dem Gefängnis flieht. Und wieder mordet. Ein Vater, der den Mörder seiner Tochter aufspürt und erschießt. Eine Stadt, die Beifall klatscht für diese Tat. Ein Richter im Konflikt. Ein Urteil mit schrecklichen Folgen. Von mir bekommt dieses Buch leider nur einen Stern. Ich hatte mir besseres erhofft, aber ich fand bereits den Anfang einfach nur verwirrend. Da ich eher der Fan vollkommen spannender Bücher bin, ist dieses nun gar nicht mein Fall. Schade!:-(

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  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    mausi1989

    mausi1989

    18. November 2009 um 09:22

    gutes Buch, am Anfang ein bisschen verwirrt aber der Schluss ist klasse.

  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    Gruenente

    Gruenente

    15. July 2009 um 19:42

    Ein Kindermörder flieht aus dem Strafvollzug und sucht sich direkt das nächste Opfer: Marie, ein kleines Mädchen. Er missbraucht und tötet sie. Der Vater des Mädchens nimmt die Sache in die Hand, spürt ihn auf und erschießt ihn. Ist diese Art von Selbstjustiz rechtens? Vor allem, wenn man bedenkt unter welchen Umständen der Mörder erschossen wurde. Ganz Schweden streitet sich darum und nimmt Anteil am Schicksal des Vaters. War die Tat Notwehr oder Mord? Andere nehmen ihn sich zum Beispiel, der Staatsanwalt wird bedroht, die Richterin hat auch Angst. Die Auswirkungen von Selbstjustiz werden gut aufgezeigt.

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  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    luoliahn

    luoliahn

    29. April 2009 um 15:29

    Ich hatte Probleme, diesem Buch irgendwie zu folgen, das heißt, dass es ganz okay geschrieben war und das es eine gute Idee war, von einem Menschen zu schreiben, der richtig gelitten hat. Doch ich finde, das Menschen nie zu zweit ein Buch schreiben sollen, da jeder ja ganz andere Vorstellungen hat. Von mir leider nur zwei Sterne.

  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    Angelseys85

    Angelseys85

    23. February 2009 um 12:20

    Ging mir in Mag und Bein!! Ich habe mich wärend des Lesens in die Personen hineinversetzt und war durch die Menschlichen Gedanken und Abgründe an jede einzelnen Seite gefesselt. Der Vater der das Gesetzt in die eingene Hand nimmt und ein Mörder der seinem Drang nachgeben muss. Gut geschrieben!

  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    Nub

    Nub

    14. July 2008 um 20:07

    Ein bedrückendes und eindrucksvolles Buch aus Schweden.

  • Rezension zu "Die Bestie" von Anders Roslund

    Die Bestie
    Wortklauber

    Wortklauber

    26. June 2008 um 19:34

    Ein Kindermörder bricht aus dem Gefängnis aus und begeht erneut einen Mord an einem kleinen Mädchen. Der Vater des Mädchens nimmt das Gesetz in die eigene Hand, weil er zu der (begründeten) Überzeugung gelangen musste, dass Polizei und Justiz weitere Morde nicht zuverlässig verhindern können. Er wird vor Gericht gestellt und des Mordes angeklagt. Während ihn die Gesellschaft als Helden feiert, geraten die mit dem Fall befassten Juristen, allen voran der Staatsanwalt, in den Zwiespalt, nach dem Buchstaben des Gesetzes handeln zu müssen bzw. zu wollen. Teile der Bevölkerung warten nur auf einen Freispruch, um ihrerseits das tun zu dürfen, was sie meinen, dass es nur rechtens ist: nämlich massive Gewalt gegen Sexual-Täter zu ergreifen, und sei deren Vergehen noch so lange her und noch so weit entfernt von dem des psychopathischen Kindermörders. Der Roman erzählt aus vielen verschiedenen Perspektiven: u. a. aus der - des Kindermörders selbst - des Vaters des ermordeten Mädchens - des leitenden Staatsanwaltes, der zuerst einen Karriereschub erwartet und dann eben diese Karriere den Bach runtergehen sieht - eines notorischen Kriminellen, der im gleichen Gefängnis einssitzt, aus dem der Kindermörder geflohen ist und der aufgrund eigener Kindheitserfahrungen einen noch größeren Hass auf die Sexualstraftäter entwickelt hat als seine Mitgefangenen - des zuständigen Abteilungsleiters des Gefängnisses - des ermittelnden Polizistenduos - von Vertretern der radikal reagierenden Bevörkerung, die das Gesetz in die eigenen Hände nehmen Mein erste Roman eines Autorenduos. Nach zwei amerikanischen Romanen wieder mal ein skandinavischer, in diesem Fall ein schwedischer. Es gibt zwar mehrere Romane mit dem skurrilen Polizisten Ewert Grens, der seine Kollegen konstant mit alten Siv Malmquist-Liedern beschallt, trotzdem kann man ihn zumindest in diesem hier kaum als "Serienhelden" erkennen, dazu ist er zu sehr Nebenfigur bzw. eine Figur von vielen. Der Roman ist oft beklemmend, besonders, wenn er aus der Sicht des Kindermörders oder des Vater berichtet, als der erkennen muss, dass seine Tochter geschändet und ermordet worden ist. Von einem "spannenden" Roman kann man nicht sprechen, auch gibt es keine Rätsel zu lösen. Es ist ein Roman, der - meines Empfindens nach - sehr nah an der Realität ist und von daher umso beklemmender wirkt. Und ein Roman, der ein krasses Ende hat (es war am Schluss dann vorauszusehen; letzendlich mussten die Autoren auch die "losen Enden", die vielen verschiedenen Handlungsstränge beenden bzw. zusammenknüpfen und das ist, wie ich finde, mit diesem Ausgang sehr gut gelungen).

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