Anders de la Motte

 4 Sterne bei 135 Bewertungen
Autor von Sommernachtstod, Game und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anders de la Motte

Autor aus Erfahrung: Lars Anders Thomas de la Motte, geboren am 19. Juni 1971 in Billesholm, ist ein Schwedischer Krimi-Autor. Er wuchs in Stockholm auf und machte dort eine Ausbildung zum Polizisten. Hier arbeitete er bis 2001. Dann zog er nach Skane Lomma und arbeitete bis 2012 als Security. Er nutzte seine Arbeitserfahrung für seine Romane und tut es auch heute noch. 2010 bekam er für seine Werke den Swedish Crime Writers´ Academy Debut for Game. 2015 wurde er dann mit dem Swedish Crime Writers´ Academy award for Best Swdish Crime Novel für sein Buch UltiMatum ausgezeichnet.

Alle Bücher von Anders de la Motte

Sommernachtstod

Sommernachtstod

 (95)
Erschienen am 02.05.2018
Game

Game

 (29)
Erschienen am 12.09.2011
Hype

Hype

 (8)
Erschienen am 10.12.2012
Spätsommermord

Spätsommermord

 (3)
Erschienen am 01.03.2019
Winterfeuernacht

Winterfeuernacht

 (0)
Erscheint am 04.11.2019
Dead

Dead

 (0)
Erschienen am 13.01.2014

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Neue Rezensionen zu Anders de la Motte

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Rezension zu "Spätsommermord" von Anders de la Motte

Eine Nacht mit einem schrecklichen Geheimnis....
Kat_Von_Ivor einem Monat

Anna Vesper wird als neue Polizeichefin in Nedanas eingesetzt. Sehr bald wird sie auf einen 27 Jahre alten Fall gestoßen, mit dem die betroffene Familie einfach nicht abschließen kann. Vor 27 Jahren feierten fünf gute Freunde ihren Abitur Abschluss mit Lagerfeuer und Zelten. Am nächsten Tag tauchen aber nur 4 lebendig wieder auf. Der 5. Freund wird tot in einem Basaltsee gefunden. Alles deutet auf einen tragischen Unfall hin. Kurz nachdem Anna ihren Dienst antritt wird eine Leiche gefunden, ihre Kollegen vermuten das es Selbstmord war, aber Anna wird das Gefühl nicht los, dass dies kein Selbstmord war. Während der Ermittlungen findet Anna heraus das es eine Verbindung zu dem tragischen Unfall vor 27 Jahren gibt. Die Indizien und Beweise häufen sich und die 4 Freunde von damals rücken diesmal in den Vordergrund der Ermittlungen. Anna merkt das alle 4 etwas zu verbergen haben und sich in ihren Lügen verstricken. 
Waren beide Unfälle gar keine Unfälle? 
Plötzlich scheint Anna nicht mehr so willkommen zu sein und muss um ihr eigenes Leben bangen..... 

Meine Meinung:
Das war mal wieder ein Krimi ganz nach meinem Geschmack 🤩 Zu Anfang musste ich bei den vielen Namen die auftauchen erstmal den Überblick behalten aber das bekam ich schnell in den Griff und ab dem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen 😍 Es war vom Anfang an soooo fesselnd und enorm spannend. Dank der düsteren Atmosphäre und den vielen geschickten Wendungen war es Nervenkitzel pur 😱🤩
Das Buch ist in 2 Erzählweise geteilt, Vergangenheit und Gegenwart im Wechsel. Durch den Blick in die Vergangenheit erfährt man was an dem Abend der Abschlussfeier mit den 5 Freunden passiert. 
Anders De La Motte hat die wunderbare Gabe den Leser fast verrückt zu machen 😄 Er baut so geschickt Spannung auf das ich teilweise mit angehaltenem Atem gelesen habe und total nervös und aufgeregt wurde 🙈🤣 Oft ist mir auch ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen weil es an manchen Stellen schon ein wenig düster war 😄
Er hat ausserdem das Talent den Leser dauerhaft auf falsche Fährten zu locken. 
Total grandios 🤩 Sein Schreibstil ist sehr klar aber trotzdem mit Liebe zum Detail. 
Manches war für mich ein wenig  vorhersehbar aber darüber kann man hinwegsehen 😊
Alle Protagonisten waren sehr gut ausgearbeitet und man konnte sofort eine Bindung zu allen Beteiligten aufbauen. Alle Charaktere hatten eine gewisse Tiefe, die ihr Handeln und Denken nachvollziehbar machten. Besonders die Hauptperson, Ermittlerin Anna, wurde sehr gut dargestellt und war mir total sympathisch. Zu ihr baut man als Leser gleich eine besondere Bindung auf. Es geht im Buch nicht nur um ihre Polizeiarbeit sondern auch um sie als Mensch. Anna und ihre Teenager Tochter haben einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften. Man bekommt Einblicke in ihre Gefühlslage und das gibt ihr die gewisse Tiefe. 
Am Ende kommt dann nochmal ein richtiger 
Showdown 🤩 
Mit diesem Ende hatte ich absolut nicht gerechnet und ich war echt überrascht. 
Spätsommer Mord ist ein grandioses Buch über ein tragisches Schicksal und absolut lesenswert! Ich vergebe die vollen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus! 
 



  

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Rezension zu "Sommernachtstod" von Anders de la Motte

Insgesamt guter Krimi aus Schweden
vronika22vor 3 Monaten

Die Therapeutin Vera Lindh kehrt nach mehr als 20 Jahren in ihr Heimatdorf in Schweden zurück. Damals ist ihr kleiner Bruder Billy spurlos verschwunden und man hat angenommen, dass er ermordet wurde. Da aber niemals die Leiche aufgetaucht ist, hat Vera dies bis heute nicht richtig verarbeitet. Als bei ihr der Patient Isaak auftaucht und es sehr viele Parallelen zu Isaak gibt, kommt alles aufs Neue bei ihr hoch und sie fängt nochmal an zu ermitteln, was damals wirklich passiert ist und hat neue Hoffnung, dass Billy lebt.

„Sommernachtstod“ war für mich der erste Krimi dieses Autors.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und irgendwie ist er sehr atmosphärisch. Die Landschaft und die Gegend werden so schön geschildert, dass man richtig in den Sog des Buches hineingezogen wird. Stellenweise war mir das dann aber doch fast ein wenig zu viel der Beschreibungen gewesen, so dass sich kleine Längen eingeschlichen haben.

Es kommt recht schnell Spannung auf und der Spannungsbogen bleibt auch wirklich bis zum Ende erhalten. Im Gegenteil, am Ende gab es dann nochmal eine richtige Überraschung, mit der man nicht unbedingt rechnen konnte.

Der Wechsel der zwei verschiedenen Zeitebenen ist dem Autor sehr gut gelungen und beides wurde sehr gut verknüpft. Ich fand diesen Wechsel als sehr angenehm und abwechslungsreich.

Alles in allem ein guter Kriminalroman mit Anteilen eines Psychothrillers. Das einzige was mich gestört hat, waren die kleinen Längen zwischendurch. Man hätte das 432 Seiten dicke Buch doch um einiges kürzen können, ohne dass etwas vom Inhalt verloren gegangen wäre.

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Rezension zu "Sommernachtstod" von Anders de la Motte

Das Ende war gut, der Rest hat mich eher genervt
Elchi130vor 8 Monaten

Im Sommer 1983 verschwindet ein kleiner Junge in einem kleinen Dorf in Südengland. Sein Verschwinden zerstört mehr als ein Leben, es zerstört eine Familie, ja ein ganzes Dorf. 20 Jahre später ist seine Schwester Vera Therapeutin in Stockholm. Sein großer Bruder ist im Dorf geblieben und Polizist geworden.

Die Ereignisse des Buches werden auf zwei Zeitebenen geschildert. Zum einen im Sommer 1983. Und dann 20 Jahre später, als Vera in einer ihrer Trauergruppen einen jungen Mann trifft, der von einem verschwundenen Jungen aus seiner Kindheit berichtet.

Die Erzählungen von 1983 fand ich gut. Sie erinnerten sehr an einen klassischen Kriminalroman. Der Kommissar sucht den Täter und versucht die Umstände der Tat aufzuklären. Die Geschichte um Vera hingegen fand ich lange Zeit äußerst verwirrend. Vera ist eine Therapeutin, die selber offensichtlich eine schwere psychische Störung aufweist. Ständig habe ich mich gefragt, was ihr Exfreund mit den Ereignissen zu tun hat und warum sie so psychisch gestört angelegt ist als Figur. Dadurch war sie mir unangenehm und ich konnte mich mit ihr, die ja die Hauptfigur war, nicht identifizieren. Übrigens frage ich mich das, nachdem ich das Buch beendet habe, immer noch.

Sympathisch waren mir lediglich Isak, also der junge Mann, der in der Trauergruppe auftaucht und von dem verschwundenen Jungen aus seiner Kindheit erzählt. Veras Vater, über den ich hier nicht zu viel verraten möchte. Und der Kommissar, der in dem Fall 1983 ermittelt hat und auch später wieder auftaucht. Doch als Identifikationsfiguren taugen sie alle drei nicht, da sie nicht die Personen sind, die die Handlung tragend voran treiben.

Das einzige an diesem Buch, was nach meiner Ansicht Pluspunkte verdient, ist das Ende – die Auflösung. Die kam für mich zum einen unerwartet und zum anderen hat mir die Idee gefallen. Dafür gibt es zwei Sterne.

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Lesereise


Bei unserer LovelyBooks Lesereise geht es heute nach Stockholm mit  "Spätsommermord"  – und ihr könnt eines von 5 Exemplaren  des Buches gewinnen! 

Bewerbt euch heute am 02.06.2019 direkt über den blauen „Jetzt bewerben“-Button und verratet uns, wo ihr lieber euren Urlaub verbringt: In der Stadt oder auf dem Land?

Die LovelyBooks Lesereise nimmt euch mit zu einer literarischen Reise um die Welt. Begleitet uns in den nächsten Wochen zu sehenswerten Urlaubsorten und verpasst nicht die täglichen Gewinnchancen und eure Gelegenheit auf den Hauptgewinn. Alle Infos hierzu findet ihr auf unserer Aktionsseite 

Mehr zum Buch: 
Im August 1990 zelten fünf Jugendfreunde an einem stillgelegten Steinbruch in Süd-Schweden. Sie haben die Schule beendet, heute Nacht wollen sie zum letzten Mal diesen Sommer baden und dann erwartet sie das richtige Leben. Aber als der Morgen graut und der erste Herbst-Regen fällt, liegt einer der Freunde tot im dunklen Wasser. Ein tragischer Unfall, lautet das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen … aber viele in der kleinen Kommune Nedanås zweifeln daran.

Als siebenundzwanzig Jahre später Anna Vesper von der Mordkommission Stockholm, auf der Flucht vor einer ganz persönlichen Tragödie, nach Nedanås zieht, setzen sich die Dinge wieder in Bewegung. Ein neuer, makaberer Todesfall ereignet sich, der eine Verbindung zu den Ereignissen im Steinbruch zu haben scheint, und bald werden Anna und ihre Teenager-Tochter in den alten Konflikt hineingezogen. Während Anna zugleich verzweifelt versucht, ihr eigenes Geheimnis zu wahren, nimmt sie die Ermittlungen auf. Was sie herausfindet, ist ebenso erschütternd wie gefährlich für ihr eigenes Leben …


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L
Letzter Beitrag von  LovelyBooks-Uservor 10 Monaten
ein tolles Buch voller Spannung.
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Anders de la Motte wurde am 19. Juni 1971 in Billesholm (Schweden) geboren.

Anders de la Motte im Netz:

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auf 69 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

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