Anders de la Motte

 4 Sterne bei 126 Bewertungen
Autor von Sommernachtstod, Game und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Spätsommermord

Erscheint am 01.03.2019 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von Anders de la Motte

Sommernachtstod

Sommernachtstod

 (89)
Erschienen am 02.05.2018
Game

Game

 (29)
Erschienen am 12.09.2011
Hype

Hype

 (8)
Erschienen am 10.12.2012
Spätsommermord

Spätsommermord

 (0)
Erschienen am 01.03.2019
Dead

Dead

 (0)
Erschienen am 13.01.2014

Neue Rezensionen zu Anders de la Motte

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Elchi130s avatar

Rezension zu "Sommernachtstod" von Anders de la Motte

Das Ende war gut, der Rest hat mich eher genervt
Elchi130vor einem Monat

Im Sommer 1983 verschwindet ein kleiner Junge in einem kleinen Dorf in Südengland. Sein Verschwinden zerstört mehr als ein Leben, es zerstört eine Familie, ja ein ganzes Dorf. 20 Jahre später ist seine Schwester Vera Therapeutin in Stockholm. Sein großer Bruder ist im Dorf geblieben und Polizist geworden.

Die Ereignisse des Buches werden auf zwei Zeitebenen geschildert. Zum einen im Sommer 1983. Und dann 20 Jahre später, als Vera in einer ihrer Trauergruppen einen jungen Mann trifft, der von einem verschwundenen Jungen aus seiner Kindheit berichtet.

Die Erzählungen von 1983 fand ich gut. Sie erinnerten sehr an einen klassischen Kriminalroman. Der Kommissar sucht den Täter und versucht die Umstände der Tat aufzuklären. Die Geschichte um Vera hingegen fand ich lange Zeit äußerst verwirrend. Vera ist eine Therapeutin, die selber offensichtlich eine schwere psychische Störung aufweist. Ständig habe ich mich gefragt, was ihr Exfreund mit den Ereignissen zu tun hat und warum sie so psychisch gestört angelegt ist als Figur. Dadurch war sie mir unangenehm und ich konnte mich mit ihr, die ja die Hauptfigur war, nicht identifizieren. Übrigens frage ich mich das, nachdem ich das Buch beendet habe, immer noch.

Sympathisch waren mir lediglich Isak, also der junge Mann, der in der Trauergruppe auftaucht und von dem verschwundenen Jungen aus seiner Kindheit erzählt. Veras Vater, über den ich hier nicht zu viel verraten möchte. Und der Kommissar, der in dem Fall 1983 ermittelt hat und auch später wieder auftaucht. Doch als Identifikationsfiguren taugen sie alle drei nicht, da sie nicht die Personen sind, die die Handlung tragend voran treiben.

Das einzige an diesem Buch, was nach meiner Ansicht Pluspunkte verdient, ist das Ende – die Auflösung. Die kam für mich zum einen unerwartet und zum anderen hat mir die Idee gefallen. Dafür gibt es zwei Sterne.

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trollchens avatar

Rezension zu "Sommernachtstod" von Anders de la Motte

Hat mich nicht vom Hocker gerissen
trollchenvor 3 Monaten

Sommernachtstod
Herausgeber ist der Verlag Droemer TB (2. Mai 2018) und es hat 432 Seiten.
Kurzinhalt: Ein Kind verschwindet, ein Dorf schweigt - ein fesselnder Kriminalroman von Schwedens peisgekröntem Autor Anders de la Motte

Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos verschwand. Die Mutter des Jungen nahm sich daraufhin das Leben, ein Verdächtiger, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte, tauchte unter und ließ Frau und Kinder im Stich.
Nun kehrt Billys Schwester, die Therapeutin Vera Lindh, in ihren Heimatort zurück: Ihr neuer Patient Isak hat ihr eine alarmierende Geschichte über einen verschwundenen Jungen erzählt, und Vera will endlich wissen, was damals wirklich geschehen ist. Längst nicht jedem im Dorf gefallen ihre hartnäckigen Fragen. Und wie vertrauenswürdig ist eigentlich Isak?
Meine Meinung: Ich hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut, da ich von dem Autor schon Bücher gelesen habe. Aber diesmal fand ich das Buch sehr langatmig und es passierte kaum etwas. Das Buch wurde ja in 2 Phasen geschrieben, einmal wo Billy verschwand und einmal aus der Sicht von Vera, die jetzt Therapeutin ist. Eins muss ich glich dazu sagen, Vera war mir kaum sympathisch, sie blieb eigentlich das ganze Buch hinweg einfach nur ausdruckslos, ihre Emotionen blieben gleich null und sie hatte ja auch viele Schwierigkeiten mit dem Leben, obwohl sie andere zu therapieren versucht hat. Ich bin ja sonst immer dafür zu haben, dass ich gern in die menschlichen Abgründe sehe, aber diesmal ist wirklich sehr lange nix passiert, die Geschichte dümpert nur so vor sich her. Im letzten Drittel wird es dann mal etwas spannend, als Vera wieder zu Hause ist, aber vorher passiert echt kaum etwas. Am Ende wurde es wieder sehr spannend, obwohl vieles für mich sehr konstruiert wirkte. Leider nur ein mittelmäßiger Krimi für mich, ich hatte mir nach dem Klappentext etwas anderes vorgestellt.
Der Autor hätte schon noch etwas aus der Geschichte herausholen können, aber so plätscherte es meist vor sich hin und ich wusste nicht, was ich noch erwarten soll von dem Buch.
Mein Fazit: Ich vergebe noch 3 Sterne, aber mich hat das Buch nicht unbedingt vom Hocker gerissen, ich hatte mit etwas mehr erhofft. Und ich kann auch keine klare Leseempfehlung geben, das es für mich sehr langatmig war.

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Silkchen2909s avatar

Rezension zu "Sommernachtstod" von Anders de la Motte

Solider skandinavischer Krimi
Silkchen2909vor 5 Monaten

Sommer 1983: Billy ist fünf, spielt draußen und ist dann verschwunden. Für immer. Sein Verschwinden zerstört nicht nur seine Familie, sondern nimmt auch das kleine Dorf, in dem Billys Familie lebt, ziemlich mit. Seine ältere Schwester Vera kehrt nach Jahren zurück in eben jenes Dorf, weil sie wissen will, was damals mit Billy passiert ist. Angestachelt wird die Therapeutin von ihrem Patienten Issak. Aber nicht jedem gefallen Veras Fragen und auch Isaak hat seinen eigenen Plan.

 

Dies war mein erstes Buch von Anders de la Motte und sein Stil hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind alle nachvollziehbar gezeichnet und so wunderbar unterschiedlich, dass dies besonderen Spaß gemacht hat. Veras Verzweiflung und ihre damit verbundene Naivität haben mein Herz berührt. Am Ende habe ich mich etwas schwer getan, die Auflösung zu verstehen, aber das tut diesem sehr soliden Krimi keinen Abbruch.

 

Besonders gut fand ich, dass Vera selbst ermittelt und dabei auch Fehler macht. Es gibt keinen grummeligen, aber genialen Kommissar, der am Ende alles alleine löst. Dieser Krimi löst den Fall anders und das ist gut so.

 

Für Freunde von skandinavischen Krimis, die keinen grummeligen Kommisar brauchen, ist dieses Buch eine Empfehlung!

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Gespräche aus der Community

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Letzter Beitrag von  LovelyBooks-Uservor 4 Monaten
ein tolles Buch voller Spannung.
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