Anders de la Motte Game

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Inhaltsangabe zu „Game“ von Anders de la Motte

Spiel um dein Leben! Als Henrik Pettersson, kurz HP genannt, noch leicht benommen von der letzten durchzechten Nacht, im Zug nach Stockholm ein Handy findet, steckt er es kurzerhand ein und überlegt, es zu Geld zu machen. Doch plötzlich erscheinen folgende Worte auf dem Display: WANNA PLAY A GAME? HP zögert, drückt dann aber auf YES. Und damit beginnt das Spiel und der allergrößte Nervenkitzel, den er je erlebt hat – bis es irgendwann um sein eigenes Leben geht.

Die Einladung zum Weiterspielen muss ich leider ablehnen und steige aus. So richtig konnte das Spiel mich nicht überzeugen.

— Lrvtcb
Lrvtcb

Ein richtig guter Thriller mit viel Action und Spannung bis auf die letzte Seite!

— Sabriiina_K
Sabriiina_K

Rasanter Schwedenmix aus Polizeikrimi und Verschwörungsthriller. Raffiniert und atemlos spannend.

— Die Buchprüferin
Die Buchprüferin

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    Game
    Sabriiina_K

    Sabriiina_K

    13. July 2016 um 17:11

    Ich habe mich letztens mal durch meinen Sub (Stapel ungelesener Bücher) gewühlt und bin dabei auf dieses Buch gestoßen. Ich habe es damals neben einigen anderen Büchern in einem kleinen Bücheroutlet gekauft und habe es irgendwie nicht hinbekommen es zu lesen. Das habe ich diesen Monat geändert und ich finde dass dieses Buch definitiv zu lange auf meinem Sub gelesen hat!Das Buch ist das Romandebüt des schwedischen Autors Anders de la Motte. Bisher habe ich noch keine Berührung mit der schwedischen Literatur gehabt, sodass ich sehr neugierig war, ob man es denn auch als „typisch“ schwedischen Roman erkennen kann. Ich würde sagen, man kann es bedingt. Die Straßennamen und Handlungsorte klingen alle sehr schwedisch…damit hört es dann aber auch schon auf :P Die Namen wie „Rebecca“ und „Henrik“ finde ich jetzt nicht so schwedisch. :DWas ich aber auf jeden Fall festhalten kann, ist dass dieser schwedische Thriller locker mit den deutschen Thrillern mithalten kann. Man wird als Leser mitten ins Geschehen gestellt und bekommt alles hautnah mit. Es herrscht Spannung und Action von der ersten Seite an. Ich fand den Handlungsverlauf besonders gelungen, einfach weil wirklich in jeder Szene etwas passiert und es nie langweilig wird. Und auch das Ende fand ich wirklich gut, weil es nochmal einen großen Showdown gab. Für mich sind das alles Kriterien, die ein guter Thriller erfüllen muss!Worum geht es denn jetzt eigentlich thematisch?Es geht in diesem Buch vorrangig um Henrik Petterson, der in einem Zug ein Handy findet, dass ihn auffordert ein Spiel zu spielen. Das Handy scheint HP genau zu kennen und alles über ihn zu wissen. Es handelt sich bei dem Spiel um ein Alternate Reality Game, bei dem HP Aufgaben in der realen Welt erfüllen muss und dafür Punkte bekommt. Henrik ist dabei schon sowas wie ein Antiheld. Er bekommt sein Leben irgendwie nicht wirklich auf die Reihe und reitet sich von einer brenzligen Situation in die nächste. Aber gerade das macht ihn ziemlich sympathisch. Natürlich sind die Aufgaben, denen Henrik sich stellen muss, mehr oder weniger gefährlich und illegal. Es geht also neben dem Alternate Reality Game auch im Cyberkriminalität und die Gefahren im Netz. Diese Themen sind, wie ich finde, sehr gut in die Story eingebaut, sodass der Leser sich davon nicht überrollt fühlt aber sich dennoch seine eigenen Gedanken macht.Eine weitere wichtige Figur im Buch ist Rebecca Normén, die als Personenschützerin arbeitet und ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit sich rumschleppen muss. Im Laufe der Geschichte verdichten sich die Ereignisse und Rebeccas und Henriks Wege kreuzen sich. Der Schreibstil im Buch hat mich sehr angesprochen. Es war locker und flüssig und damit einfach sehr angenehm zu lesen. Nur Henriks englische Ausrufe gingen mir zwischenzeitlich ziemlich auf den Wecker. Die Kapitel sind zwar relativ kurz gehalten, aber dafür mit kleinen Cliffhangern so geschickt miteinander vernetzt, dass ich die Spannung beim Lesen einfach nicht aushalten konnte und immer direkt weiterlesen musste.Fazit: Ein wirklich cooler Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite mit Action und Spannung gefüllt ist! Eine klare Empfehlung für jeden Thrillerliebhaber!

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  • Rezension zu "Game" von Anders de la Motte

    Game
    gaby2707

    gaby2707

    30. November 2012 um 12:34

    Klappentext: Spiel um Dein Leben! Als Henrik "HP" Petterson im Zug ein Handy findet, steckt er es kurzerhand ein und überlegt, es zu Geld zu machen. Doch plötzlich erscheinen die folgenden Worte auf dem Display: WANNA PLAY A GAME? HP zögert, drückt dann aber YES. Und damit beginnt der allergrößte Nervenkitzel, den er je erlebt hat - bis es irgendwann um sein eigenes Leben geht... Spannend von der ersten Seite an, kaum vorhersehrbar, und mit einem Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe - ein tolles Buch - empfehlenswert. Von der schwedischen Krimiakademie nicht umsonst als bestes Krimidebüt 2011 gekürt.

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  • Rezension zu "Game" von Anders de la Motte

    Game
    trollchen

    trollchen

    07. October 2012 um 15:30

    Game Cover: Ist sehr ernüchternd und hat eigentlich nicht viel mit dem Buch gemeinsam. Die idee ist nicht schlecht, eine Rolltreppe, die ins Nichts führt und darauf Game und an den Seiten der Vorname und Name des Autors. Hinten auf der Rückseite der Klappentext, der eigentlich sehr gut klang, aber mich leider ein wenig enttäuscht hat. Stil: Der Schreibstil ist an sich nicht schlecht, mit was ich gar nichts anfangen konnte, waren von Anfang an diese komischen Doppelwörter, meist ein Deutsch-Englisch kauderwelsch, was manchmal gar keinen richtigen Sinn ergab, leider. Ich hatte schon die Vermutung, ob nicht richtig übersetzt wurde aus dem schwedischen, aber dem war leider nicht so, es war einfach nur ein schlechtes Englisch, wie z. B. „es müsste pretty fucking big sein" oder „Das war useful information", das fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Ansonsten konnte man schnell lesen, die kapitel waren recht kurz, es gab immer zwei handlungsstränge, die zu einem Ende führten. Leider war die Spannung nach den ersten 80 Seiten ungefähr weg, denn am Anfang waren es ja noch Aufgaben, die bewältigt werden mussten, aber dann flaute die Handlung ab. Ich war auch der Meinung, dass der Protagonist HP irgendwie komisch war, denn er war zwar ein teeni, aber irgendwie hat er mir nicht den Eindruck vermittelt, als sei er klug, sondern eher ein wenig zurückgeblieben, wenn nicht sogar dumm. Inhalt: Recht schnell erzählt, HP findet ein Handy, was ihn zu einem Spiel animiert und er spielt mit, am Anfang auch alles noch gut, er kann sogar seine Clips hochladen und bekommt dafür Punkte und Geld und anfangs sind es auch keine schwierigen Sachen, wie jemanden einen Schirm klauen. Aber dann wird der Einsatz höher und die Aufgaben dementsprechend auch. Er hat zuletzt sogar auf einer Autobahnbrücke einen Stein auf ein Polizeiauto geschmissen, in dem seine Schwester saß. Aber dann fängt er langsam an, zu überlegen und als er daraufhin einen falschen Polizisten, die vom Spielleiter angeheuert wurden die Wahrheit erzählt, wird er vom Spiel ausgeschlossen, denn eine Bedingung war ja, keine Informationen weiterzugeben. Deswegen will er mit seinem Freund dem Spiel den Garaus machen, was ihn nur teilweise gelingt. Fazit: Ein unbefriedigendes Ende, komische Zufälle, eine Handlung, die immer mehr an Spannung abnimmt und eine Held, der ein wenig sehr naiv und intellektuell herüberkommt. Für Teenies vielleicht noch ein gutes Buch, aber ich konnte ihm nicht allzu viel abgewinnen, denn man kam auch gar nicht so sehr in die Materie der Handywelt und der Computerwelt hinein. Also, ich kann das Buch nur bedingt weiterempfehlen, ich würde es nicht mehr lesen wollen. Obwohl ich schwedischen Autoren immer gern mal den Vorzug gebe, war ich hier ein wenig enttäuscht.

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  • Rezension zu "Game" von Anders de la Motte

    Game
    Kendra

    Kendra

    28. July 2012 um 22:06

    Das Buch " Game" ist ein wirklich sehr schwer zu beurteilender Roman. Einerseits fand ich es am Anfang etwas zäh zu lesen und daher habe ich es beim 1. Leseversuch auch schnell zur Seite gelegt. Irgendwann habe ich es dann doch noch mal probiert und nachdem ich bei der Hälfte angelangt war, änderte sich plötzlich der Lesefluss und ich war begeistert! Die Story steigert sich stetig und irgendwann kann man es nicht mehr aus den Händen legen. Schade halt nur, dass man sich bis zur Hälfte erst durchkämpfen muss.... Das Buchcover an sich finde ich nicht wirklich beeindruckend oder auffallend. Dennoch besticht die Inhaltsangabe zu einem Kauf, wie auch mich damals^^ Irgendwie erinnnerte mich jedoch der Inhalt ein bisschen an "Erebos". Nur dass es sich hier um ein Handy dreht, und nicht um ein Computerspiel.^^ Was mich besonders an diesem Buch gefiel ist, dass der Schluss wahrlich überraschend ist und ich mit dieser fantastischen Auflösung nie gerechnet hätte! Hut ab , vor soviel hinters Licht führen :-) Zu den Charakteren sei noch gesagt, dass sie einen nicht wirklich ans Herz wachsen. Für mich kamen sie kalt und ziemlich hartherzig herüber. Man fühlt nicht wirklich mit ihnen, oder ihren "Altlasten" die sie mit sich herumtragen wie schwere Steine, mit. Ach ja eine Szene die im Buch vorkommt, wurde ziemlich schwer von einer Filmszene abgekupfert^^ Welche das ist , wird nicht verraten :)) ------- H.P., der eigentlich Henrik Petterson heißt findet im Zug ein Handy, das sein Leben gehörig auf den Kopf stellt. Denn mit diesem Fund fängt das Spiel an, dass sich letztendlich um viel mehr dreht als Aufgaben für die Ranking Liste zu erfüllen. Doch H.P der sich nach Aufmerksamkeit und Bewunderung sehnt, ist ein gefundenes "Opfer" für den Spielleiter. Mit Eifer erledigt er alll seine aufgetragenen Aufgaben, mit Moral und mit schlechten Gewissen plagt er sich nicht herum, denn er fühlt sich als Opfer des Lebens! Die Ungerechtigkeit der Justiz, die ihn dazu verdammte in den Knast zu wandern. Doch nicht nur er schiebt seine Vergangenheit vor , nein, auch seine Schwester, die Polizistin Rebecca hat mit ihrem früheren Leben noch keinen Frieden geschlossen. Nachdem ihr Bruder sie schließlich ungewollt mit ins Spiel bringt und dabei ihr Leben gefährdet, versucht sie ihm zu helfen. Doch H.P wandelt sich plötzlich zum Moralapostel und möchte das "Böse" bekämpfen, daher schlägt er die Idee der Flucht aus, und versucht auf eigene Faust dem Drahtzieher das Handwerk zu legen..... --------- Ein spannendes Buch, dass mich nach Anlaufschwierigkeiten wirklich überzeugen konnte. Negativ fand ich jedoch die vielen Englischen Satzfetzen die im Laufe der Geschichte fast ständig vorkamen und mich leicht irritierten und mir irgendwann nur gehörig auf den Wecker gingen. Auch wenn dies halt seine Denkweise ist sich auszudrücken von der Hauptperson H.P., finde ich es doch etwas suspekt und zuviel des Guten. ------------ Fazit: Ein Buch das man nicht unbedingt lesen muss, aber das man dennoch beruhigt lesen kann, sollte man die ersten Seiten überstehen^^ Von mir gibt es dennoch 4 Punkte von 5, da mich der Schluss doch wirklich überzeugen konnte! Ein Aha! Effekt der es in sich hat :-)

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  • Rezension zu "Game" von Anders de la Motte

    Game
    evilein

    evilein

    25. June 2012 um 11:43

    Eine ganzschön abgefahrene Geschichte und bestimmt lesenswert für alle, die sich in Internet-Games bewegen. Wie auch bei Erebos greift hier ein Spiel massiv ins reale Leben ein. Henke, genannt "HP" findet im Zug ein liegengebliebenes Handy. Zunächst will er es zu Geld machen, aber als auf dem Handydisplay plötzlich die Worte : Wanna play a Game? erscheinen, klickt er nach kurzem Überlegen auf "Ja", und das Spiel beginnt. Spannend in großen Abschnitten, einige Längen im Mittelteil und ein etwas enttäuschender Schluss. Gestört haben mich hauptsächlich die massiven Einsätze der englischen Sätze - alle drei Seiten einer statt drei auf einer Seite hätten auch genügt. Größtenteils sehr spannend und gut zu lesen war es aber - ich kann es nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Game" von Anders de la Motte

    Game
    cvcoconut

    cvcoconut

    11. April 2012 um 19:25

    Anfangs war es recht spannend geschrieben. HP findet ein Handy, das ihn zum Spiel auffordert. Das Buch war auch so wie ein Spiel aufgebaut, was ich sehr interessant fand und auch sehr schnell durch gelesen hatte. Dann wurde es allerdings etwas schleppend. HP`s Schwester kam noch mit dazu und es folgten außerdem sehr viele Rückblenden. Es gab ein paar gute Kapitel, aber das hat mich nicht so umgehauen. Zum Schluß hin dann, nahm das Tempo wieder zu. Es gab kurze knappe Absätze, die ständig zwischen den Schauplätzen wechselten. Ein Nachteil noch an dem Buch, es waren zwischenzeitlich immer wieder englische Sätze, die allerdings nicht jeder verstehen kann.

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  • Rezension zu "Game" von Anders de la Motte

    Game
    happytanny

    happytanny

    29. February 2012 um 17:36

    An Spannung mangelt es in diesem Buch nicht, jedoch ist vieles ziemlich an den Haaren herbeigezogen und nicht nachvollziehbar. Es erinnert eher an einen Hollywood-Actionfilm mit viel BummBumm und wenig Tiefgang. Keine Person war mir wirklich sympathisch und mit niemandem konnte ich mich identifizieren. Das Ende enttäuscht dann doch auch ein bisschen und macht die Spannung ganz kaputt. Wenn man auf abgedrehte Bücher steht, in denen die Bedrohung der Welt von einem einzelnen Menschen abhängt, dann kann man dieses Buch aber durchaus lesen.

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  • Rezension zu "Game" von Anders de la Motte

    Game
    Natasha

    Natasha

    26. February 2012 um 10:11

    „GAME“ ist ein absolut atemloser Thriller mit einer spannenden Idee, temporeich und glaubwürdig umgesetzt. Lesen!

  • Rezension zu "Game" von Anders de la Motte

    Game
    Jare

    Jare

    21. October 2011 um 21:30

    Temporeiches Debüt! Als Henrik Petterson im Zug nach Stockholm ein Handy findet, steckt er es ein, um es zu Geld zu machen. Immer wieder erscheint auf dem Display die Frage: „WANNA PLAY A GAME?“ Zunächst hält Henrik es für einen Scherz, doch schließlich drückt er auf „YES“. Schritt für Schritt folgt er den Spielanweisungen, die auf dem Display erscheinen. Das ganze verspricht ein Riesenspaß zu werden, zumal Henrik mit dem Spiel auch noch Geld verdienen kann. Jeder Auftrag zieht eine Belohnung nach sich und jeder Erfolg wird in einer Highscoreliste mit entsprechenden Bewertungen gefeiert. Bewertungen nach denen Henrik, der sein Leben nicht wirklich auf die Reihe bekommt, sehr schnell süchtig wird. Doch plötzlich läuft das Spiel aus dem Ruder. Nach einem spektakulären Auftrag wird Henrik von der Polizei geschnappt. Entgegen der Regel niemandem von dem Spiel zu erzählen gesteht Henrik alles - und löst eine Lawine aus. Plötzlich ist er wieder im Spiel, doch der Einsatz ist jetzt besonders hoch - nämlich sein eigenes Leben! Anders de la Motte ist Sicherheitschef eines Technologie-Unternehmens und hat mit „Game“ sein Romandebüt vorgelegt. Ein Debüt, dass von der Schwedischen Krimiakademie als Bestes Krimidebüt im Jahr 2010 ausgezeichnet wurde. Eine Ehrung, die völlig zu Recht ausgesprochen wurde. Ähnlich wie der Brite Simon Kernick zieht Anders de la Motte den Leser sofort in die Handlung hinein. Es gibt keine Aufwärmphase. Mit dem Fund des Handys beginnt nicht nur für Henrik Petterson ein Strudel aus unglaublichen Ereignissen. Auch der Leser hängt gebannt an den Buchseiten und taucht Stück für Stück in die Welt eines ungewöhnlichen Alternate Reality Games ein. Um die Spannung weiter anzuheizen, hat der Autor noch eine zweite Hauptfigur geschaffen: Rebecca Normén ist Personenschützerin und trägt ein dunkles Familiengeheimnis mit sich herum. Wie diese beiden Figuren zusammengehören sei hier nicht verraten, da der Roman gerade in der ersten Hälfte einen Großteil seiner Spannung auch aus dieser Frage zieht. Mit hervorragend gesetzten Cliffhangern wechselt Anders de la Motte die Szenen und zwingt den Leser dadurch zum Weiter lesen. Mit Henrik Petterson hat der Autor einen sympathischen Antihelden geschaffen, der durchaus die Handlung stemmen kann. Immer wieder lässt er seine Figur ein paar englische Filmzitate oder Aussprüche sagen, die im Verlauf des Romans ein wenig nerven. Gerade zum Schluss treten sie etwas gehäuft auf. Großer Pluspunkt ist die Tatsache, dass die Handlung niemals langweilig wird. Ich habe bisher wenige Debütromane gelesen, die über die gesamte Romanlänge die Spannung so ausgezeichnet am Kochen halten. Überaus interessant gelingt es Anders de la Motte Themen wie Cyberkriminalität oder Terrorismus in seine Geschichte einzubinden. Sicher, strenge Kritiker werden den einen oder anderen Makel finden, doch letztlich ist „Game“ kein Sachbuch, sondern ein Thriller und soll unterhalten. Und das macht der Roman ganz ausgezeichnet. Fazit: Mit „Game“ legt der Schwede Anders de la Motte ein hochspannendes Debüt vor. Gerade die ersten 250 Seiten lesen sich wie im Flug weg. Schön ist, dass diesem Debüt auch zum Ende nicht die Luft ausgeht. Wer nicht unbedingt einen literarisch höchstanspruchsvollen Thriller sucht, kann bei diesem Roman nichts falsch machen.

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  • Rezension zu "Game" von Anders de la Motte

    Game
    Sue71207

    Sue71207

    06. October 2011 um 18:49

    Was mir als erstes beim lesen auffiel ist, das bestimmte Sätze als Floskeln in Englisch verwendet werden. Das Buch ist somit nicht komplett in Deutsch. Als Beispiel kann man den Klappentext nehmen. Dort steht: "Wanna play a game?" und nicht "Willst du ein Spiel spielen?". So ähnlich zieht es sich durch das ganze Buch. Mein Englisch ist nicht sehr gut, aber ich habe es doch hin bekommen mir die paar Sätze zu übersetzen. Die Geschichte ist zwar nicht neu, aber auch noch nicht so oft beschrieben worden wie das übliche Katz und Maus Spiel zwischen einem Ermittler und dem Mörder. Somit habe ich mich sehr auf das Buch gefreut, weil es eine Abwechslung bedeutete. Die Geschichte erinnert stark an ein ARG. Im Buch kommt auch der Satz vor: "Folge dem weißen Kaninchen." Da musste ich sofort an das ARG "Folge dem Kaninchen" denken. (Wo ich übrigens auch angemeldet bin.) Henrik (HP) und Rebecca sind die Hauptpersonen. Am Anfang wird pro Kapitel entweder über Henrik gesprochen oder über Rebecca. Was die beiden miteinander zu tun haben kommt erst später heraus. Der Schreibstil ist einfach und somit flüssig zu lesen. Bis auf die schwedischen Straßennamen etc. Aber da die Geschichte in Schweden spielt war das ja zu erwarten. Die Geschichte hat mich nicht übermäßig gefesselt, aber es war schön mal einen etwas anderen Thriller zu lesen, der nicht in das übliche Schema fällt. Es bleibt bis zum Schluss spannend wer, wie mit wem in Verbindung steht. Wer in die ganze Geschichte verstrickt ist oder auch nicht. Das Ende hat mich sehr überrascht. Wenn man denn überhaupt von einem richtigen Ende sprechen kann. Es hat auf mich den Eindruck gemacht als würde der Autor sich die Möglichkeit einer Fortsetzung offen halten.

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