Sommernachtstod

von Anders de la Motte 
4,2 Sterne bei87 Bewertungen
Sommernachtstod
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Positiv (71):
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Schöner Schwedenkrimi um ein verschwundenes Kind und die Auswirkungen auf seine verbliebene Familie und das Dorf sowie den Täter.

Kritisch (2):
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Hab mich schwer getan

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Inhaltsangabe zu "Sommernachtstod"

Ein Kind verschwindet, ein Dorf schweigt - ein fesselnder Kriminalroman von Schwedens peisgekröntem Autor Anders de la Motte

Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos verschwand. Die Mutter des Jungen nahm sich daraufhin das Leben, ein Verdächtiger, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte, tauchte unter und ließ Frau und Kinder im Stich.
Nun kehrt Billys Schwester, die Therapeutin Vera Lindh, in ihren Heimatort zurück: Ihr neuer Patient Isak hat ihr eine alarmierende Geschichte über einen verschwundenen Jungen erzählt, und Vera will endlich wissen, was damals wirklich geschehen ist. Längst nicht jedem im Dorf gefallen ihre hartnäckigen Fragen. Und wie vertrauenswürdig ist eigentlich Isak?

'Ein absolut brillanter Krimi! So scharfsinnig und einfühlsam, und gleichzeitig so unendlich spannend.' Kristina Ohlsson

'Ein packender Krimi mit atmosphärischem Setting, starken Figuren und spannender Story! Mit ›Sommernachtstod‹ hat Anders de la Motte bewiesen, dass er einer der begabtesten Krimi-Autoren Schwedens ist!' Erik Axl Sund

'Ein meisterhafter Kriminalroman [.]. Man kann ihn nicht weglegen, die Handlung ist beeindruckend, die Auflösung vollkommen überraschend.' Tara

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426306246
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Droemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    trollchenvor einem Monat
    Hat mich nicht vom Hocker gerissen

    Sommernachtstod
    Herausgeber ist der Verlag Droemer TB (2. Mai 2018) und es hat 432 Seiten.
    Kurzinhalt: Ein Kind verschwindet, ein Dorf schweigt - ein fesselnder Kriminalroman von Schwedens peisgekröntem Autor Anders de la Motte

    Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos verschwand. Die Mutter des Jungen nahm sich daraufhin das Leben, ein Verdächtiger, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte, tauchte unter und ließ Frau und Kinder im Stich.
    Nun kehrt Billys Schwester, die Therapeutin Vera Lindh, in ihren Heimatort zurück: Ihr neuer Patient Isak hat ihr eine alarmierende Geschichte über einen verschwundenen Jungen erzählt, und Vera will endlich wissen, was damals wirklich geschehen ist. Längst nicht jedem im Dorf gefallen ihre hartnäckigen Fragen. Und wie vertrauenswürdig ist eigentlich Isak?
    Meine Meinung: Ich hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut, da ich von dem Autor schon Bücher gelesen habe. Aber diesmal fand ich das Buch sehr langatmig und es passierte kaum etwas. Das Buch wurde ja in 2 Phasen geschrieben, einmal wo Billy verschwand und einmal aus der Sicht von Vera, die jetzt Therapeutin ist. Eins muss ich glich dazu sagen, Vera war mir kaum sympathisch, sie blieb eigentlich das ganze Buch hinweg einfach nur ausdruckslos, ihre Emotionen blieben gleich null und sie hatte ja auch viele Schwierigkeiten mit dem Leben, obwohl sie andere zu therapieren versucht hat. Ich bin ja sonst immer dafür zu haben, dass ich gern in die menschlichen Abgründe sehe, aber diesmal ist wirklich sehr lange nix passiert, die Geschichte dümpert nur so vor sich her. Im letzten Drittel wird es dann mal etwas spannend, als Vera wieder zu Hause ist, aber vorher passiert echt kaum etwas. Am Ende wurde es wieder sehr spannend, obwohl vieles für mich sehr konstruiert wirkte. Leider nur ein mittelmäßiger Krimi für mich, ich hatte mir nach dem Klappentext etwas anderes vorgestellt.
    Der Autor hätte schon noch etwas aus der Geschichte herausholen können, aber so plätscherte es meist vor sich hin und ich wusste nicht, was ich noch erwarten soll von dem Buch.
    Mein Fazit: Ich vergebe noch 3 Sterne, aber mich hat das Buch nicht unbedingt vom Hocker gerissen, ich hatte mit etwas mehr erhofft. Und ich kann auch keine klare Leseempfehlung geben, das es für mich sehr langatmig war.

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    Silkchen2909s avatar
    Silkchen2909vor 3 Monaten
    Solider skandinavischer Krimi

    Sommer 1983: Billy ist fünf, spielt draußen und ist dann verschwunden. Für immer. Sein Verschwinden zerstört nicht nur seine Familie, sondern nimmt auch das kleine Dorf, in dem Billys Familie lebt, ziemlich mit. Seine ältere Schwester Vera kehrt nach Jahren zurück in eben jenes Dorf, weil sie wissen will, was damals mit Billy passiert ist. Angestachelt wird die Therapeutin von ihrem Patienten Issak. Aber nicht jedem gefallen Veras Fragen und auch Isaak hat seinen eigenen Plan.

     

    Dies war mein erstes Buch von Anders de la Motte und sein Stil hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind alle nachvollziehbar gezeichnet und so wunderbar unterschiedlich, dass dies besonderen Spaß gemacht hat. Veras Verzweiflung und ihre damit verbundene Naivität haben mein Herz berührt. Am Ende habe ich mich etwas schwer getan, die Auflösung zu verstehen, aber das tut diesem sehr soliden Krimi keinen Abbruch.

     

    Besonders gut fand ich, dass Vera selbst ermittelt und dabei auch Fehler macht. Es gibt keinen grummeligen, aber genialen Kommissar, der am Ende alles alleine löst. Dieser Krimi löst den Fall anders und das ist gut so.

     

    Für Freunde von skandinavischen Krimis, die keinen grummeligen Kommisar brauchen, ist dieses Buch eine Empfehlung!

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    A
    AKRDvor 3 Monaten
    Fesselnd

    Fesselnd

    Wenn ein Kind verschwindet, ist das immer schwierig für alle Beteiligten – die Ungewissheit vor allem...

    Und genau das passiert in diesem Krimi.

    Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos verschwand. Die Mutter des Jungen nahm sich daraufhin das Leben, ein Verdächtiger, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte, tauchte unter und ließ Frau und Kinder im Stich.
    Nun kehrt Billys Schwester, die Therapeutin Vera Lindh, in ihren Heimatort zurück: Ihr neuer Patient Isak hat ihr eine alarmierende Geschichte über einen verschwundenen Jungen erzählt, und Vera will endlich wissen, was damals wirklich geschehen ist. Längst nicht jedem im Dorf gefallen ihre hartnäckigen Fragen. Und wie vertrauenswürdig ist eigentlich Isak?

    Dieser Krimi ist wirklich meisterhaft, da kann ich mich nur anschließen, denn besser kann man es nicht ausdrücken. Man kann ihn einfach nicht mehr aus der Hand legen, weil einen die Handlung und auch die Menschen darin so fesseln, das ist schon toll.


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    T
    Trucksvor 3 Monaten
    Ein Dorf schweigt

    Wenn ein Kind verschwindet, gerade in einer sehr ländlichen Gegend, dann leidet das Umfeld immer mit: die Freunde, Nachbarn, Mitschüler...

    Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos verschwand. Die Mutter des Jungen nahm sich daraufhin das Leben, ein Verdächtiger, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte, tauchte unter und ließ Frau und Kinder im Stich...
    Nun kehrt Billys Schwester, die Therapeutin Vera Lindh, in ihren Heimatort zurück: Ihr neuer Patient Isak hat ihr eine alarmierende Geschichte über einen verschwundenen Jungen erzählt, und Vera will endlich wissen, was damals wirklich geschehen ist.

    Längst nicht jedem im Dorf gefallen ihre hartnäckigen Fragen. Und wie vertrauenswürdig ist eigentlich Isak?

    Anders de la Motte beschreibt auf 352 Seiten einen Albtraum, dem sich der Leser keine Seite lang mehr entziehen kann, hat er erstmal mit dem Lesen begonnen..!

    Sein Schreibstil ist meisterhaft fesselnd, es gibt spannungstechnisch kaum eine „Verschnaufpause“ und seine Personen wirken wirklich sehr authentisch.

    Durch die feine Beobachtungsgabe des Autors wähnt man sich fast selbst vor Ort und kann sich alles hervorragend vorstellen.

    Die Auflösung ist überraschend, aber ebenfalls passend und glaubwürdig.

    Mein Fazit: ein sehr guter, unterhaltender Krimi.



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    niggeldis avatar
    niggeldivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tragischer, aber spannender Krimi!
    Solider Krimi

    Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos verschwand. Die Mutter des Jungen nahm sich daraufhin das Leben, ein Verdächtiger, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte, tauchte unter und ließ Frau und Kinder im Stich.
    Nun kehrt Billys Schwester, die Therapeutin Vera Lindh, in ihren Heimatort zurück: Ihr neuer Patient Isak hat ihr eine alarmierende Geschichte über einen verschwundenen Jungen erzählt, und Vera will endlich wissen, was damals wirklich geschehen ist. Längst nicht jedem im Dorf gefallen ihre hartnäckigen Fragen. Und wie vertrauenswürdig ist eigentlich Isak? (Amazon.de)

    Das Cover passt gut zur Geschichte, zum einen verkörpert der Baum etwas Düsteres, zum anderen erinnert die Hütte an die eines Dorfes.

    Vera Lindhs Leben ist seit dem Verschwinden ihres Bruders Billy nicht mehr das selbe, sie hat starke Probleme und ist nicht gerade glücklich. Von ihren noch lebenden Bruder und Vater hat sie sich entfremdet, auf der Arbeit läuft auch nicht alles rund. Als dann dieser Isak auftaucht, erfährt man so langsam immer mehr ihrer Probleme. Auch die Rückblenden in die Zeit kurz nach dem Verschwinden offenbaren so einiges. Leider zieht sich die Story ein wenig hin, bis es dann endlich zur Sache geht. Die Auflösung ist in der Tat unerwartet, aber schlüssig. Ich war erstaunt über das Ende, was mir gut gefallen hat, da man ab und zu auf falsche Fährten gelockt wurde.

    Sommernachtstod ist ein solider Krimi, der mich gut unterhalten hat. Aufgrund dessen, dass er ein wenig zu lange braucht, um in die Gänge zu kommen, vergebe ich 4 Sterne.

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    lenisveas avatar
    lenisveavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Mich konnte das Buch von Anfang bis Ende fesseln. Auch die Auflösung war sehr spannend.
    Sommernachtstod

    Diese Rezension kennzeichne ich gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung, da es sich hier um ein Rezensionsexemplar handelt: 

     

    Klappenbroschur, Droemer TB
    02.05.2018, 432 S.
    ISBN: 978-3-426-30624-6
    Diese Ausgabe ist lieferbar

    14,99  Euro

    Zum Inhalt:
    Ein Kind verschwindet, ein Dorf schweigt - ein fesselnder Kriminalroman von Schwedens peisgekröntem Autor Anders de la Motte

    Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos verschwand. Die Mutter des Jungen nahm sich daraufhin das Leben, ein Verdächtiger, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte, tauchte unter und ließ Frau und Kinder im Stich.

    Nun kehrt Billys Schwester, die Therapeutin Vera Lindh, in ihren Heimatort zurück: Ihr neuer Patient Isak hat ihr eine alarmierende Geschichte über einen verschwundenen Jungen erzählt, und Vera will endlich wissen, was damals wirklich geschehen ist. Längst nicht jedem im Dorf gefallen ihre hartnäckigen Fragen. Und wie vertrauenswürdig ist eigentlich Isak?

    Zum Autoren:
    Anders de la Motte, geboren 1971, arbeitete mehrere Jahre als Polizist in Stockholm und in der Security-Branche, bevor er Schriftsteller wurde. 2010 erhielt er für sein Debüt "Game" den Preis der Schwedischen Akademie der Krimiautoren. Sein Roman "UltiMatum" wurde 2015 als bester schwedischer Kriminalroman ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Malmö.

    Meine Meinung:

    Ich bin durch den interessanten Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Freundlicherweise wurde mir das Buch vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt worden. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung.

    Der Einstieg in die Geschichte ist mir direkt gelungen. Das Buch konnte mich auch von Anfang bis Ende fesseln. Zum Ende hin wurde es dann noch einmal richtig spannend.

    In letzter Zeit lese ich Kriminalromane eigentlich nur noch sehr wenig, aber von diesem hier war ich denn doch positiv überrascht.

    Man lernt hier Vera kennen, die in den letzten Jahren versucht hat, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu starten. Dann passieren aber plötzlich seltsame Dinge, die mit ihrer Vergangenheit zu tun haben und nun muss sie sich diesen stellen. Vor allem muss sie heraus finden wer Isakt wirklich ist.

    Ich habe es gar nicht so wirklich als Kriminalroman empfunden. Auf jeden Fall wollte ich einfach nur wissen, was es mit dem Verschwinden von Veras Bruder auf sich hat und was mit ihm im Endeffekt passiert ist.

    Das Buch konnte auch mit einigen überraschenden Wendungen aufwarten. Die Auflösung fand ich wirklich überraschend, damit hatte ich so gar nicht gerechnet.

    Alles in allem kann ich hier eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, meiner Meinung nach auch Thrillerlesern und solchen, die gerne über Fälle von verschwundenen Kindern lesen oder so wie ich interessiert an Cold Case Fällen sind.

    Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

    4 von 5 Sternen

    Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Knaur Verlag
    Autoreninfos: ©Knaur Verlag
    Rezension: ©lenisveasbücherwelt
    Beitragsbild: ©Knaur Verlag


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    Lesezeichenfees avatar
    Lesezeichenfeevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: sehr spannend, teilweise unvorhersehbar, für mich überraschendes Ende.
    Dramatisches Cover passend zum Buch

    Fee erzählt vom Inhalt

    1983 verschwindet Billy und das Leben mehrerer Familien im Dorf ist zerstört. Vera seine Schwester versucht Jahre später rauszufinden, was wirklich passiert ist.

     

    Fees Meinung

    Es gab 2 Erzählstränge und immer wieder Briefe dazwischen. Erzählt wurde aus Veras Sicht. Der Schreibstil war gut und so war ich relativ zügig in der Geschichte drin.

    Und dann – nach etwa 1/3 – wurde es immer spannender und spannender. Ich konnte fast nicht mehr aufhören zu lesen. Der Autor streute falsche Fährten und am Schluss war doch alles anders, als ich als Leserin vermutet habe. Der ganze Thriller ist ein Psychothriller und teilweise erinnert er an Stephen King, mit den ganzen Spuren und Leuten, die Vera beobachten.

    Witzig war, als die Beiden, die gerne mal zu viel trinken, mit ihrem Boot in dem Stinkesee umkippten und sich der „tote Mensch“ als Strohpuppe entpuppte. Sonst gab es nicht wirklich viel Witziges.

    Sonst war der ganze Krimi sehr düster und auch das Cover-Bild passt wunderbar zum Buch. So einsam und gespenstisch.

    Die Charaktere blieben etwas im dunklen, auch Vera ist ein wenig trüb skizziert, aber ich fand, das passt perfekt zum Krimi.

    Ich habe die negativen Bewertungen bei Amazon gelesen um festzustellen, ob es ein Krimi für mich ist. Da ich die Kritiken seltsam fand hab ich beschlossen, dass es ein Krimi für mich ist. Und er war sogar besser, als ich ihn mir vorgestellt habe.

    Klar gibt es schwedische Landschaftsbeschreibungen, aber deshalb wähle ich ja auch einen Krimi, der in Schweden spielt. Wenn ich mit Schweden nichts anfangen könnte, würde ich den Krimi auch nicht lesen wollen.

    Fees Fazit

    Sehr spannend und ein – für mich – überraschendes Ende. Wer Schweden mag und Krimis mit einem Touch Psychothriller, sollte diesen Krimi unbedingt lesen!

    Kommentare: 1
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    Biests avatar
    Biestvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Schwedenkrimi, undurchsichtig, mysteriös! Ein Buch das man so leicht nicht mehr aus der Hand legen kann.
    Undurchsichtig, mysteriös und unglaublich spannend

    Inhalt:

    Der vierjährige Billy Nilsson jagt im Garten seines Elternhauses einem Kaninchen hinterher – und verschwindet. Wie vom Erdboden verschluckt an diesem lauen Sommerabend. Die Polizei sucht vergeblich nach dem Kind und legt den Fall schließlich zu den Akten. Billys Familie zerbricht an dem Verlust.
    Zwanzig Jahre später, inzwischen Therapeutin, kehrt Billys Schwester Vera in das Dorf ihrer Kindheit zurück. Zu verstörend sind die Details, die ihr Isak, ihr neuer Patient, über einen verschwundenen Jungen berichtet hat. Seine Schilderungen erinnern Vera stark an den Fall ihres kleinen Bruders. Könnte er noch am Leben sein?
    Um endlich Gewissheit zu haben, will Vera auf eine Faust herausfinden, was sich damals zugetragen hat – und stößt auf eine Mauer des Schweigens.

    Meine Meinung:

    Anders de la Motte versteht es, seine Leser von der ersten Seite an zu fesseln.
    Er nimmt den Leser mit in den Sommer 1983, in dem sich das Szenario des Schreckens abgespielt hat.
    Noch mehr Spannung wird dadurch aufgebaut, dass sich die kurzen Kapitel immer abwechseln. Eines im Sommer 1983, daurauf folgt dann wieder eins in der Gegenwart.
    So kann man mit dem Lesen kaum noch aufhören, denn fast jedes Kapitel endet mit einem richtig fiesen Cliffhanger.

    Vera, jetzt Veronica, Therapeutin und Billys ältere Schwester, leidet noch immer sehr unter dem Verlust. Man spürt deutlich, dass sie von den Geistern ihrer Kindheit getrieben wird. Sie wirkte in der ganzen Story leicht labil auf mich und ich rechnete jeder Zeit mit einem völligen Zusammenbruch. Auf der anderen Seite ist sie trotz allem eine starke und kluge Frau. Sie begibt sich auf die Suche nach Billy und dem, was damals wirklich geschah.

    Man versucht natürlich sich immer selbst vorzustellen, was damals passiert sein könnte. Der Leser bekommt auch hier eine leichte Richtung gewiesen und es werden kleine Hinweise gestreut.
    Was mich dann aber am Ende erwartete, darauf war ich nicht vorbereitet.
    Spannend von Anfang bis Ende, undurchsichtig, mysteriös und unglaublich spannend.

    Die Beschreibungen des Autors fand ich absolut klasse. Man konnte sich alles super vorstellen, sehr bildhaft und detailliert.
    Auch der Schreibstil war sehr angenehm und ließ sich flott lesen.
    Das Cover mutet bereits unheimlich an. Es ist düster und neblig. Genau wie auf dem Cover, so liegt auch die Vergangenheit im Nebel. Von daher passt es perfekt zur Story.

    Fazit:

    Eine klare Leseempfehlung für alle Fans skandinavischer Krimis. Auch dieser hier ist wieder super atmosphärisch und ähnelt einer Reise nach Schweden.

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    kruemelmonster798s avatar
    kruemelmonster798vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Von wegen schwedische Idylle
    Von wegen schwedische Idylle

    Sommernachtstod

    Rote Schwedenhäuschen? Sommerfrische? Kinderlachen? Blaubeerpflücken?
    Irgendwie habe ich beim Anblick von kleinen roten Schwedenhäuschen immer sofort Bullerbü-Idylle im Kopf, dabei können die Schweden auch ganz anders.

    Anfangs klingt es auch hier idyllisch, eine Bilderbuchfamilie: Vater, Mutter und drei Kinder in dörflicher Umgebung in Südschweden.  Doch dann verschwindet der kleine Billy (ähem, hier musste ich ja sofort an den Regalklassiker eines bekannten schwedischen Möbelhauses denken…) eines Sommertages urplötzlich und danach ist es aus mit der Dorfidylle.
    Die Familie zerbricht daran und auch im Dorf wird das ungeklärte Verschwinden niemals wirklich vergessen.

    Die älteste Tochter lebt inzwischen in der Stadt und ist Therapeutin und hat zwanzig Jahre nach dem Verschwinden Billys einen merkwürdigen Patienten, der viele Einzelheiten von damals kennt. Wer ist dieser Patient und was bezweckt er? Vera geht auf Spurensuche in die Vergangenheit…

    Sommernachtstod hat mich auf 426 Seiten völlig in seinen Bann gezogen, die Spannung baute sich nach und nach auf und die Charaktere sind differenziert und spannend: vom damals ermittelnden Polizisten, dem der Fall bis heute keine Ruhe lässt bis zur großen Schwester, die mit ihrem Leben gar nicht klarkommt, vom Vater, der Kind und Ehefrau verloren hat bis zum dominanten Onkel, der das ganze Dorf zu beherrschen scheint.

    Mein Fazit: Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es innerhalb eines Tages ausgelesen. Fünf Sterne für Anders de la Motte und seinen Sommernachtstod.


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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: guter Schwedenkrimi
    guter Schwedenkrimi

    Was geschah mit dem fast 5-jährigen Billy, als er im Garten einem Kaninchen folgt? Er ist spurlos verschwunden, nur sein Schuh wird gefunden. Eine groß angelegte Suchaktion bleibt erfolglos. Kommissar Mansson ist für die Suche / die Ermittlungen verantwortlich. Schnell gibt es einen Verdächtigen, die Dorfbewohner urteilen schnell. Die Mutter kommt mit dem Verlust nicht klar, sie ist zunächst schwer krank, als dann eigentlich eine Besserung in Sicht ist, nimmt sie sich das Leben. Auch der Vater ist von Geschehnissen gezeichnet. 

    Das Buch erzählt zum einen im Sommer 1983, als Billy verschwand. Ein weiterer Handlungsstrang erzählt in der Gegenwart. Vera, die Schwester von Billy ist Gesprächstherapeutin. Sie leidet als Erwachsene immer noch an dem Verschwinden von Billy. Als in einer Gesprächsrunde ein bisher unbekannter Mann von einem verschwundenen Kind aus seiner Kindheit erzählt, ist bei Vera Billys Verschwinden wieder absolut präsent. Wer ist der Mann und was ist damals tatsächlich passiert? 

    In einem insgesamt spannenden Kriminalroman erfährt der Leser die gesamte Tragweite mit einem für mich unerwarteten Ausgang. 

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