Andi Bottlinger

 4,1 Sterne bei 184 Bewertungen
Autor*in von Aeternum, Das Geheimnis der Papiermacherin und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Andrea Bottlinger wurde in Karlsruhe geboren, hat in Mainz Buchwissenschaften, Komparatistik und Ägyptologie studiert und lebt und arbeitet inzwischen als freie Lektorin und Autorin in Heilbronn. "Aeternum" ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andi Bottlinger

Cover des Buches Aeternum (ISBN: 9783986000103)

Aeternum

 (71)
Erschienen am 22.10.2022
Cover des Buches Das Geheimnis der Papiermacherin (ISBN: 9783746634036)

Das Geheimnis der Papiermacherin

 (40)
Erschienen am 13.07.2018
Cover des Buches Der Spiegelorden (ISBN: 9783986000158)

Der Spiegelorden

 (28)
Erschienen am 20.03.2024
Cover des Buches Beyond Band 3: Continue? (ISBN: 9783956620096)

Beyond Band 3: Continue?

 (6)
Erschienen am 21.10.2013
Cover des Buches Beyond Band 2: 1up (ISBN: 9783956620089)

Beyond Band 2: 1up

 (6)
Erschienen am 07.10.2013
Cover des Buches Beyond Band 1: Ready ... fight! (ISBN: 9783956620072)

Beyond Band 1: Ready ... fight!

 (5)
Erschienen am 23.09.2013
Cover des Buches Beyond Band 4: Fatality (ISBN: 9783956620102)

Beyond Band 4: Fatality

 (5)
Erschienen am 04.11.2013
Cover des Buches Beyond Band 5: Game Over (ISBN: 9783956620119)

Beyond Band 5: Game Over

 (4)
Erschienen am 18.11.2013

Neue Rezensionen zu Andi Bottlinger

Cover des Buches Der Spiegelorden (ISBN: 9783986000158)
ViktoriaScarletts avatar

Rezension zu "Der Spiegelorden" von Andi Bottlinger

Eine gute Grundidee, nur war die Umsetzung nicht meins
ViktoriaScarlettvor 15 Tagen

Selten habe ich mich mit einer Geschichte so schwergetan wie mit dieser, denn die Grundidee war gut, doch die Umsetzung wollte mich nicht packen. Was ich damit meine, beschreibe ich im Text genauer. 

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover zeigt eines jener Wesen, das in der Geschichte eine große Rolle spielt. In der Mitte der Spiegelmaske sind drei kleine Gestalten zu sehen, die für drei wichtige Protagonisten stehen. Die Bedeutung der welken Blätter versteht man erst, wenn man das Buch gelesen hat. In meinen Augen ist das Cover gut gelungen, weil es durch das klare Motiv heraussticht.

Meine Meinung zum Inhalt:
Bei diesem Buch war es äußerst schwer eine Rezension zu schreiben, weshalb ich es eine Weile vor mir her schob. Der Schreibstil des Autors ist zweifelsohne sehr bildhaft und flüssig. Die Geschichte begann mitten im Geschehen bei Darien, einem der vier Hauptprotagonisten. Erzählt wurde sie abwechselnd aus der Sicht von Darien, Bjoron, Berinda und Redal. 

Die Grundidee ist klassische High Fantasy – ein Land wird durch einen grausamen Mann mit seinen Truppen erobert, es gibt eine Prophezeiung und ein paar Menschen, die gegen das finstere Schicksal ankämpfen. Der Klappentext hatte mich sehr angesprochen und versprach mir eine spannende Geschichte. Was mir allerdings zu kurz kam, war der Weltenbau. Ich konnte mir die Situation im Land nur schwer vorstellen. Es nervte mich so richtig, dass zwei wichtige Schriftrollen über die Hälfte des Buches nicht vollständig vom Protagonisten gelesen wurden. Dabei waren darin bedeutende Informationen zu Nauranda zu finden. Eine Person setzte immer wieder zum Erzählen von Hintergrundinformationen an, rückte aber nicht damit raus. Beides machte mich beinahe wahnsinnig, weil ich endlich mehr wissen und vor allem verstehen wollte. Ich hätte mir auch mehr Fakten über die Spiegelmänner, ihre Magie und den Orden gewünscht. 

Dagegen haben mir die Kampfszenen gefallen, weil sie gut vorstellbar beschrieben wurde. Das Beste an der Geschichte war wohl die Dynamik zwischen Darien und Bjoron. Ich mochte die Beiden trotz ihrer Differenzen, die sich später weiterentwickeln sollten. Auch die kleine Nauri hatte etwas für sich. Mit Redal wusste ich lange nicht anzufangen. Durch ihn bekam ich einen Einblick in das Verhalten der überlebenden Stadtbewohner und der Besatzer. Königin Berinda beeindruckte mit ihrem Mut und ihrer Standfestigkeit. In der ersten Hälfte fand ich ihren Handlungsstrang am besten. Blut und Tod waren während der Geschehnisse ein ständiger, grausamer Begleiter.

Das Lesen der Geschichte zog sich massiv in die Länge. Ich benötigte beinahe 2 Monate, obwohl ich ein Buch dieses Umfanges normalerweise innerhalb einer Woche lese. Die Handlung konnte mich nur schwerlich packen. Das Herauszögern der Informationsweitergabe brachte mich zur Weißglut. Außerdem fiel mir auf, dass die Geschlechter der Eltern eines Protagonisten zwei Mal verwechselt wurden. Die Mutter starb bei einem Hinterhalt, doch der Vater sollte plötzlich gerächt werden. In meinen Augen hätte man die Handlung kompakter erzählen oder das Tempo etwas anziehen können. Vor allem im Mittelteil ertappte ich mich dabei quer zu lesen, damit ich endlich weiterkam. Selbst im letzten Drittel passierte mir das noch. Dabei fand ich das am spannendsten. 

Das Ende hat mich für sich begeistern können. Ich fand die finalen Szenen mit großem Abstand am besten. Endlich wurden alle wichtigen Geheimnisse aufgedeckt. Trotz der schrecklichen Kämpfe und dem allgegenwärtigen Tod. In diesem Abschnitt waren die Emotionen der Protagonisten am stärksten zu spüren. Das Ende der Geschichte hat mich erleichtert und das letzte Kapitel war ein schöner Abschluss. Ob es danach noch weitergehen wird, ist nicht klar, weil es keinen Cliffhanger gab.

Mein Fazit:
»Der Spiegelorden« hat eine gute Grundidee, das volle Potenzial wurde allerdings nicht genutzt. Der Weltenbau war mir zu wenig ausgearbeitet. Auch störte es mich, dass das Erzählen von wichtigen Informationen massiv in die Länge gezogen wurde. Ich brauchte leider fast 2 Monate für das Lesen des Buches statt einer Woche, weil mich das Geschehen nicht packen konnte. Dabei fand ich die Schreibweise gut und mochte die Dynamik zwischen zwei der Hauptprotagonisten. Kampfszenen gab es über das gesamte Buch verteilt. Blut und Tod waren ständige Begleiter. Das Beste war definitiv der finale Showdown und die damit verbundenen Abschnitte. Endlich wurden alle Geheimnisse aufgedeckt mitsamt viel guter Action. Zu meiner Erleichterung kam es zu keinem Cliffhanger. 

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Cover des Buches Planta Nubo (ISBN: 9783986000134)
Addicted2Books_elas avatar

Rezension zu "Planta Nubo" von Sven Nieder

Großartig
Addicted2Books_elavor einem Monat

Jede einzelne Geschichte in dieser Anthologie verkörpert Hoffnung auf eine bessere Welt. Ich bin einfach fasziniert von der Vielfalt der verschiedenen Erzählungen 

Vor allem bin ich von mir selber überrascht, dass ich eine Anthologie so feiere. 


Es ist einfach so, dass ich in jede dieser perfekten Welten versunken bin. Aber ich habe auch Geschichten, die ich besonders geliebt habe. 


- Planta Nubo von Thorsten Hanson

- Die Reise zur versunkenen Stadt von Lilith Korn

- Sternschnuppentage von Laura Dümpelfeld

- Feuer und Wasser von  Christian Gronauer

- Das Netzwerk von  Anita Gröger


Diese Geschichten liebe ich besonders und sie haben mich einfach komplett abholen können und das jede auf ihre eigene Art und Weise.

Vor allem die sie graphische Gestaltung der Kapitelüberschriften, die Innenseiten der Buchdeckel und die Zwischenblätter sind einfach wunderschön und allein deswegen hat das Buch einen Platz in jedem Bücherregal verdient.


Fazit


Planta Nubo ist einfach ein Buch mit Geschichten der Hoffnung und diese brauchen wir zu jeder Zeit. Für mich waren diese Erzählungen wie Balsam für die Seele. Jede für sich ist phänomenal geschrieben und ich möchte einfach mehr davon. 

Ich kann der Anthologie nur 5 von 5 ⭐️ Sternen geben.

Cover des Buches Der Spiegelorden (ISBN: 9783986000158)
Elenas-ZeilenZaubers avatar

Rezension zu "Der Spiegelorden" von Andi Bottlinger

Der Spiegelorden
Elenas-ZeilenZaubervor 2 Monaten

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Kaum begann ich das Buch, war ich auch schon mittendrin. Ich lernte die Hauptfiguren kennen, von denen jeder seinen eigenen Handlungsstrang besitzt. Der Autor hat wirklich sehr gut „Show, don’t tell“ umgesetzt und ich lernte nach und nach die Welt von Gerien kennen. Jedes Kapitel besitzt die Perspektive als Überschrift und so wusste ich immer, wessen Sichtweise ich die folgenden Seiten erlebe. Jedes Kapitel besitzt so um die 10 Seiten, was bei einer Bettlektüre sehr angenehm ist. Leider war jedes Kapitel in sich geschlossen und ich vermisste Cliffhanger, die mich durch die folgenden Kapitel fliegen ließen, um meine Neugier zu befriedigen.
Doch die Spannung steigerte sich kontinuierlich und entwickelte förmlich einen Sog. Ich wollte wissen, wie Bjoron und Darien sich zusammenraufen und wie jeder seine ganze Persönlichkeit nach und nach offenlegt. Denn jeder Charakter ist von Bottlinger facettenreich geschaffen worden und ist häufig für eine Überraschung gut. Das machte auch einen guten Teil der Spannung aus.
Nicht zu vergessen der Humor, der sich meist im Zusammenspiel zwischen dem hinterhältigen Attentäters Darien und dem ehrenhaften Barbaren ... ähm ... Hochlandkrieger Bjoron ergab. Dadurch entstand dann auch die schöne Message, dass man trotz aller Vorbehalte noch etwas vom anderen lernen kann. Und es könnte sogar mal hilfreich sein.
Es hat mir sehr gut gefallen, dass der Titel seinen Ursprung im Buch hat und somit auch der Zusammenhang klar gezeigt wird. Was es damit auf sich hat, müsst ihr allerdings selber lesen.
Jeder Handlungsstrang greift in den Anderen und so ergibt sich nach und nach ein komplettes Gesamtbild. Das Ende war absolut rund und ließ keine Frage offen.
 Der locker-flockig Schreibstil des Autors unterstützte den sich subtil entwickelnden Sog und ich flog nur so durch die Seiten. Ich würde mich freuen, wenn es mehr Geschichten aus dem Gerien-Universum geben würde und die eine oder andere interessante Figur ihre eigene Geschichte erhalten würde. Damit dürfte klar sein, dass ich 5 Spiegel-Sterne vergebe.

‘*‘ Klappentext ‘*‘

In einer Welt, in der das Schicksal eines ganzen Landes in den Händen eines Kindes ruht, beginnt eine uralte Prophezeiung, sich auf unerwartete Weise zu entfalten ...

Als das Land Gerien von dem selbsternannten Weltherrscher Arandes erobert wird, scheint es nur eine Hoffnung für die Bevölkerung zu geben: Das kleine Mädchen Nauri, die Wiedergeburt der mächtigen Magierin Nauranda. Doch ist es wirklich fair, das Schicksal eines Landes auf die Schultern eines Kindes zu legen? Sollte es für Gerien nicht eine andere Möglichkeit der Befreiung geben als eine uralte Prophezeiung?

Der königliche Leibwächter und Attentäter Darien sieht die Lösung seiner Probleme nicht darin, sich so lange mit dem Mädchen zu verstecken, bis es sein volles Potential entfaltet. Auch sein widerwilliger Verbündeter, der ehrenhafte Hochlandkrieger Bjoron, ist eher für direkte Taten zu haben. Und Berinda - die junge Königin Geriens und Nauris Schwester - hat die Wahl: Entweder sie stirbt in Arandes' Kerker oder ihr fällt bald ein kluger Plan ein.

 Während alle drei darum kämpfen, ihren eigenen Weg zu finden, holt sie die Prophezeiung um Nauranda doch ein - allerdings auf eine Art, mit der niemand gerechnet hat.

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435 BeiträgeVerlosung beendet
Ninja_Turtless avatar
Letzter Beitrag von  Ninja_Turtlesvor 2 Monaten

So ging es mir auch.

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