Andi Rogenhagen

 3.4 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von Heldensommer, Zwölfmeter und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andi Rogenhagen (©)

Lebenslauf von Andi Rogenhagen

Andi Rogenhagen wurde mitten in die Tristesse der 1960er Jahre hineingeboren. 2011 erschienen sein Debütroman "Heldensommer" und sein erfolgreicher Kinofilm "Ein Tick anders". Im Herbst 2014 veröffentlichte er beim Atlantik Verlag den Roman "Zwölfmeter". Der Grimme-Preisträger lebt mit seiner Frau, zwei Kindern und zwei Hasen in Bochum.

Alle Bücher von Andi Rogenhagen

Cover des Buches Heldensommer9783404167661

Heldensommer

 (30)
Erschienen am 21.06.2013
Cover des Buches Zwölfmeter9783455600094

Zwölfmeter

 (12)
Erschienen am 12.11.2014
Cover des Buches Heldensommer9783455004595

Heldensommer

 (2)
Erschienen am 17.07.2018
Cover des Buches Heldensommer9783455004601

Heldensommer

 (0)
Erschienen am 17.07.2018
Cover des Buches Ein Tick anders, 1 Blu-ray4250128408134

Ein Tick anders, 1 Blu-ray

 (0)
Erschienen am 14.03.2012
Cover des Buches Heldensommer9783785744550

Heldensommer

 (1)
Erschienen am 13.04.2011

Neue Rezensionen zu Andi Rogenhagen

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L

Rezension zu "Heldensommer" von Andi Rogenhagen

Danke, Andi - für deinen wilden Kopf.
Laserleservor 4 Monaten

In meiner ewigen Top 5 ganz vorne.

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Rezension zu "Heldensommer" von Andi Rogenhagen

Aufgeben ist keine Option!
Literaturchaosvor einem Jahr

Durchhaltevermögen! Das ist es, was man auf jeden Fall für diesen Roman braucht! Nicht im Hinblick auf eine gähnend langweilige Handlung, nein, durchaus nicht - eher im Hinblick auf die beiden Hauptprotagonisten. Denn die sind fünfzehn. Und leider sind ihre Dialoge auch dementsprechend. 

 

Nun gut, andererseits wirkt der Roman dadurch auch sehr authentisch (auch wenn der Rest der Handlung zwar unterhaltsam aber voller Klamauk und Situationskomik ist), nur braucht man wirklich eine Engelsgeduld, um das sich ständig wiederholende "Alter" oder "XY, die Sau" zu ertragen. Auch fragt man sich, wie wiederum Charakter Philipp sein Leben überhaupt erträgt, denn er findet so ziemlich alles "ekelig".

 

Philipp ist die treibende Kraft in dieser Geschichte, stiftet zu Blödsinn an und übernimmt meistens das Kommando. Dass er Angst im Dunkeln hat und in einfachen Schatten die gruseligsten Dinge vermutet, weiß natürlich keiner von seinen Freunden. Weder der dicke Borawski, der ihm folgt wie ein Hund und dabei Kette raucht, noch der dusselige Ingo, der schon ein Auto und eine Wohnung hat, was auch das einzige ist, das ihn als Freund qualifiziert.

 

Diesen Sommer wird sich jedoch alles ändern, denn Philipp plant eine großangelegte Racheaktion - im Schlepptau natürlich Borawski. Und Ingo. Weil man eben ein Auto braucht.

 

Philipps Französischlehrer Monsieur Mairasse hat ihm eine glatte Sechs gegeben, da auch nach zwei Jahren Unterricht bei Philipp so überhaupt gar nichts hängengeblieben ist. Eine glatte Sechs bedeutet jedoch auch, dass Philipp nun eine Ehrenrunde drehen muss, was ihm natürlich gar nicht in den Kram passt. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass Borawski ebenfalls sitzengeblieben ist.

 

Aus einer bekifften Bierlaune heraus entwickelt sich ein Plan, wie man sich am verhassten Französischlehrer rächen kann: Der erzählt immer voller Hingabe und mit Tränen in den Augen von seinem kleinen südfranzösischen Heimatdorf und der dort stehenden Statue seines Großvaters, der ein Kämpfer der Résistance war. Im Wohnort der Jungs steht ein Denkmal eines Wehrmachtssoldaten - wie könnte man Monsieur Mairasse also mehr schockieren, als bei beiden Statuen die Köpfe abzuschlagen und zu vertauschen?

 

Soweit der grobe Plan. - Bei der Umsetzung hapert es dann an vielen Stellen, natürlich. Was mich jedoch die ganze Zeit immens beeindruckt hat, war der unerschütterliche Wille und die Hartnäckigkeit, mit der die Jungs auch in ausweglosen Situationen vorgehen. Erst zu dritt, nach 300 Kilometern schon nur noch zu zweit, da Ingo aufgrund von Dope-Mangel keinen Bock mehr hat und Philipp und Borawski mit dem 30 kg schweren Wehrmachtskopf irgendwo in Süddeutschland einfach stehen lässt.

 

Nun heißt es also: laufen, trampen und dabei 30 kg Beton schleppen. Das Ganze mit kaum Geld in der Tasche, ohne Landkarte und ohne die geringsten Französischkenntnisse. Aberwitzige Situationen und die Begegnung mit skurrilen Typen sind auf dieser Reise natürlich an der Tagesordnung. 

 

Die beiden ziehen es tatsächlich durch und entwickeln sich im Laufe der Reise ein ganzes Stück weiter. Nehmen nicht mehr alles auf die leichte Schulter, machen sich Gedanken und festigen ihre Freundschaft. 

 

Und auch wenn schließlich in Südfrankreich die Probleme erst richtig losgehen, lassen sie sich nicht beirren. Aufgeben ist keine Option, was sich wie ein roter Faden durch das komplette Buch zieht.

 

Vom Stil her sehr einfach und schnörkellos gehalten mit teilweise (wie schon weiter oben erwähnt) grauenvollen Dialogen und der Aussage "Geht nicht gibt`s nicht!" hat mich dieses Buch recht gut unterhalten, weiterempfehlen würde ich es aber nur bedingt. Wer auf Roadtrips steht und über pubertäres Geschwätz hinwegsehen kann, keine Probleme mit Drogen, Alkohol und Selbstbefriedigung hat (Die Jungs sind fünfzehn, was denkt denn Ihr?), der wird mit dieser Geschichte sicherlich ein paar Stunden unterhalten werden.


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T

Rezension zu "Heldensommer" von Andi Rogenhagen

Grossartig und unterhaltsam
tifrankvor 3 Jahren

Ich habe dieses Buch ohne große Pausen durchgelesen und genossen. 
Der Antiheld im Roman erinnert mich oft an mich selbst und meine eigenen Sympathien zu meinem Französischlehrer. 
Ähnlich wie Tschick wird hier ein Sommerabenteuer zweier Jungs erzählt.  Zwei Jungs machen sich auf den Weg nach Frankreich, um eine Statute zu köpfen und erleben dabei allerhand.  

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Zwölfmeterundefined
Wenn die Realität absurd ist, muss man erfinderisch sein! Eine mitreißende DDR-Komödie!
Oktober 1979: Bernd ist Plakatmaler im Kombinat »Vorwärts mit Roter Farbe« und hat viel zu tun. Klar, die DDR wird 30 Jahre alt! Genauso wie Bernds kranker Bruder, der einmal ein talentierter Fußballer war, und zu dessen Ehren Bernd nun ein großes Spiel mit prominenten Ehrengästen veranstalten will - Generator Klein-Körschow gegen eine Sowjet-Auswahl. Doch wie so oft in der DDR, muss die Realität korrigiert werden. Die Sowjets müssen gewinnen, also muss Bernd glaubhaft verlieren lernen. Als hätte er nicht schon genug Probleme: Am Tag der Tage steht seine Hochzeit mit Gabi an. Wäre da bloß nicht die geheimnisvolle Susanne, in die er sich verliebt hat. Bernd muss sich entscheiden - Lüge oder Flucht ...

Gemeinsam mit dem Autor Andi Rogenhagen laden wir Euch ganz herzlich zu einer Leserunde zu seinem neuen Roman "Zwölfmeter" ein! Wir vergeben zehn Leseexemplare unter allen, die sich bis einschließlich 10. Dezember hier bewerben! Der Autor wird die Leserunde begleiten und Eure Fragen zum Buch beantworten! Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Autor Andi Rogenhagen (geb. 1965) studierte Fotografie und Filmdesign in Dortmund und besuchte danach die Drehbuch-Schreibschule Köln. Nach mehreren Kurzfilmen wurde er mit seinem Dokumentarfilm "The Final Kick" für den Adolf Grimme Preis ausgezeichnet. Inzwischen drehte er auch bereits einige Spielfilme, wie z.B. "Ein Tick anders", der 2011 in die deutschen Kinos kam. Rogenhagen arbeitet ebenfalls als Drehbuchautor sowie als Buchautor - nach seinem Debütroman "Heldensommer" im April 2011 erschien nun im Atlantik Verlag "Zwölfmeter". Andi Rogenhagen lebt mit seiner Frau, seinen zwei Kindern und zwei Hasen in Bochum. 
Weitere Informationen findet Ihr auch in einem aktuellen Interview mit ihm auf WDR 5: Redezeit mit Andi Rogenhagen
123 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
Meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Andi-Rogenhagen/Zwölfmeter-1128953670-w/rezension/1134082660/1134082423/ Mich konnte das Buch nicht überzeugen - habe mich ganz schön durch quälen müssen - trotzdem danke für das Leseexemplar!

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