Andi Zeisler Wir waren doch mal Feministinnen

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Inhaltsangabe zu „Wir waren doch mal Feministinnen“ von Andi Zeisler

Feminismus ist hip. Beyoncé und Emma Watson bekennen sich zum »F-Wort«, Taylor Swift sowieso. Ob die TV-Serie Game of Thrones frauenfeindlich ist oder nicht, darüber redet sich mittlerweile nicht mehr nur die Community im Netz, sondern auch das Feuilleton die Köpfe heiß. Und eine ganze Marketingindustrie schreibt sich »Empowerment« auf die Fahnen, um damit so gut wie jedes Produkt, von Unterwäsche bis Frühstücksflocken, an die Frau zu bringen. Was als politische Bewegung für soziale Gerechtigkeit begonnen hat, scheint heute kaum noch mehr als ein Shoppingtipp in einem großen, bunten Markt zu sein, der uns Lösungen für Probleme und Problemzonen verkauft, die erst das System zu solchen macht. Der Feminismus als Marke setzt individuelle Selbstverwirklichung über kollektive Solidarität. Andi Zeisler, Gründerin und Herausgeberin des Bitch Magazine, nimmt in ihrem höchst unterhaltsamen Buch eine schillernde Reihe von Beispielen aus Popkultur, Medien und Werbung unter die Lupe und zeigt, wie der Feminismus vereinnahmt und verwässert wurde. »Ermächtigung« ist in aller Munde, auf der anderen Seite hat die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten gezeigt, dass Sexismus auf erschreckende Art salonfähig ist.

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    Wir waren doch mal Feministinnen
    skywatcher

    skywatcher

    21. September 2017 um 19:09

    Es gibt wohl schon viele Bücher zum Thema Feminismus. Neben den Populären von Laurie Penny, Margarete Stokowski oder Lena Dunham auch wissenschaftliche von Judith Butler u.a. "Wir waren doch mal Feministinnen" von Andi Zeisler ist genau die richtige Mischung: verständlich, hochaktuell und trotzdem mit vielen neuen Gedanken und wissenschaftlichen Studienergebnissen (diesen Aspekt habe ich bei Penny und Stokowski zB vermisst). Mit Kapiteln über Feminismus im Hollywood, im Fernsehen allgemein und anhang von aktuellen Beispielen wie Beyoncé und Emma Ward, sowie der Musikszene wird ein guter und tiefer (!) Einblick gegeben in den Feminismus in der Popkultur.Abgerundet wird das mit vielen weiteren Literaturempfehlungen, Serien und Sendungen (meine Liste von all den erwähnten Filmen, Büchern, Schriften und Werbespots, die ich mir noch anschauen muss ist lang)."Wir waren doch mal Feministinnen" ist ein bisschen wie das Missy Magazin, nur als Buch. Und dies ist ein großes Lob.

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