André Aciman Acht helle Nächte

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Inhaltsangabe zu „Acht helle Nächte“ von André Aciman

»Ich bin Clara« – als sich ihm auf einer Weihnachtsparty eine faszinierende junge Frau mit diesem Satz vorstellt, ist es um den Erzähler geschehen. Wie aus dem Nichts steht sie vor ihm und schlägt ihn mit ihrer Schönheit, ihrem Temperament und ihrem klugen boshaften Witz in Bann. Augenblicklich weiß er, dass er diese Begegnung niemals vergessen wird. Im verschneiten New York nimmt eine spannungsgeladene Affäre ihren Lauf. Doch seine Gefühle für diese Unbekannte sind so plötzlich und so tief, dass er es nicht wagt, sie offen auszusprechen. Je öfter er Clara sieht, desto mehr wird ihm bewusst, dass ihm entweder unermessliches Glück bevorsteht oder ein schmerzlicher Verlust, der ihn zeichnen wird.

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  • Rezension zu "Acht helle Nächte" von Andre Aciman

    Acht helle Nächte
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    28. February 2012 um 14:24

    Sein Debütroman „Ruf mich bei deinem Namen“, der 2008 bei Kein & Aber erschien, und seit Sommer 2010 in einer Taschenbuchausgabe bei DTV erhältlich ist, war ein Meisterwerk und ein beeindruckendes Beispiel, wie man mit literarischem Anspruch ein nicht-triviales Buch schreiben kann über die Macht der Liebe und des Begehrens. Verständlich nun, dass ein Autor nach einem solchen Erfolg bei diesem Thema bleibt und es in einem weiteren Buch versucht zu vertiefen. Kam sein erster Roman noch mit 284 Seiten aus (eine mittlere Romanlänge), braucht Andre Aciman in seinem neuen Buch „Acht helle Nächte“ über 500 Seiten, um die Geschichte der leidenschaftlichen Begegnung zwischen dem Ich-Erzähler und Clara zu beschreiben. Noch beim Lesen des ersten Kapitels bis Seite 144 war ich regelrecht begeistert über den Stil Acimans. Wie er mit einer fast poetischen Sprache die Annäherung von zwei Menschen beschreibt, voller zarter Erotik und mit viel sprachlichem Witz und Hintersinn, hat mich lange gefangen genommen. Allerdings habe ich mich auch zeitweise schon da gefragt, wann er denn endlich zur Sache kommt. Irgendwann trägt die auch stellenweise artifiziell anmutende und gedrechselt wirkende Sprache dazu bei, dass sich bei Lesen immer mehr so etwas wie Langeweile einschleicht, die durch die Schilderung dieser einzigartigen und extrem spannungsgeladenen Liebesbeziehung nicht ausgeglichen werden kann. Hätte Aciman seinen Stoff wieder auf etwa 300 Seiten beschränkt, wäre ihm ein weiteres Meisterwerk gelungen. So leidet ein gutes Buch unter seinen Längen.

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  • Rezension zu "Acht helle Nächte" von Andre Aciman

    Acht helle Nächte
    Nin

    Nin

    04. February 2011 um 13:01

    „Ich bin Clara.“ – Mit diesem Satz könnte man wahrscheinlich den ganzen Roman beschreiben, denn um viel mehr als Clara geht es gar nicht. Der Ich-Erzähler lernt Clara auf einer Weihnachtsfeier kennen. Es ist die Nacht zum 25. Dezember und in den nächsten 8 Tagen dreht es sich nur um Clara. Dabei sind beide ziemlich unzufrieden. Er ist schon ziemlich lange alleine, sehnt sich nach Liebe. Sie hat eigentlich genug von der Liebe. Trotzdem können beide nicht voneinander lassen, doch achten beide sehr darauf, sich nicht zu nahe zu kommen, denn sie will ja eigentlich keine neue Liebe, und er hat schon am ersten Abend eine ungeheuerliche Angst, sie könnte ihn einfach verlassen. Und außerdem: Er will Clara, er will Clara nicht. Clara ist unglaublich, Clara ist irgendwie doch nicht so unglaublich- so richtig entscheiden kann er sich wohl nicht. Was als eine sehr gute Idee begann, scheint vom Autor überhaupt nicht gut umgesetzt zu sein. Es ist ein auf und ab der Gefühle, ohne dass man als Leser diese Gefühle auch nur im geringsten nachvollziehen kann, was wohl daran liegt dass man Clara leider nicht besonders gut kennenlernen kann. Das liegt wohl auch daran, dass der Protagonist selber seine Schwierigkeiten hat, dies zu tun. Ich musste mich durch die 520 Seiten quälen, immer in der Hoffnung, es würde noch irgendwas passieren. Doch die genannten acht Tage zwischen Weihnachten und Sylvester verlaufen alle so ziemlich gleich, bis auf die ein oder andere leichte Abweichung. Und da man als Leser weder den Erzähler, noch Clara richtig kennen lernt, versteht man auch nicht diese Anziehungskraft zwischen den beiden. Schade, denn eine Geschichte, die wirklich gut hätte werden können, wurde zu eintönig umgesetzt.

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  • Rezension zu "Acht helle Nächte" von Andre Aciman

    Acht helle Nächte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. January 2011 um 20:49

    Was geschieht, wenn zwei wildfremde Menschen sich auf einer Party treffen, wenn beide unzufrieden mit ihrem Leben sind und eigentlich gar keine tiefgründigere Bekanntschaft möchten? Werden sie sich trotzdem näher kommen oder wird ihre Einsamkeit noch stärker werden? Antworten auf diese und andere Fragen findet André Aciman in seinem neuen Roman. Ein Mann und eine Frau begegnen sich auf einer Weihnachtsparty, sie spricht ihn an und damit nimmt das ganze Geschehen seinen Lauf. Der Ich-Erzähler in diesem Roman ist in diesem Falle der Mann, der jede einzelne Nacht und jeden Tag von Heiligabend bis Silvester genauestens beleuchtet und versucht die Beziehung zwischen sich und der zunächst unbekannten Frau darzustellen. Oft fragt man sich, ob dort wirklich eine Beziehung vorliegt, aber immer wieder kommt man zu der Einsicht, dass dem wohl so sei, es gibt einfach mehr Argumente dafür als dagegen. Aber ob es nun etwas tiefgründigeres wird oder eine eher oberflächliche Affäre ist, das gilt es heraus zu finden, nicht nur für den Leser, sondern auch für die Protagonisten selber. Die Kapitel sind nach Nächten/Tagen eingeteilt, was bedeutet, dass hier acht Kapitel vorliegen, die sich mit einer Nacht bzw. einem Tag beschäftigen. Natürlich gibt es hin und wieder auch Rückblenden, aber in der Hauptsache geht es um die gegenwärtige Situation, also immer um das hier und jetzt. Durch die Erzählperspektive hat man schon zu Anfang das Gefühl auf der Party selber dabei zu sein, in etwa als stiller Beobachter, den niemand sehen kann, der aber im Gegenzug alles sieht. Die Darstellungen sind sehr detailliert und authentisch, so dass man sich das Geschehen in seinen ganzen Einzelheiten wunderbar vorstellen kann. Auch die Charaktere selber werden realitätsgetreu gezeichnet, so dass auch von ihnen ein recht genaues Bild entsteht. Auch wenn man anfangs nicht so genau weiß was man von der ein oder anderen Person zu halten hat, so hat man zumindest schonmal das Äußerliche im Kopf. Die Sprache ist recht poetisch, was den Einstieg ein bißchen erschwert, da man sich zunächst an diesen Stil gewöhnen muss, da er nicht in jedem Roman zu finden ist. Generell aber passt er sehr gut zur Geschichte und untermalt die Geschehnisse wunderbar. Hat man sich nach einigen Seiten eingelesen, so fällt es auch gar nicht mehr schwer die Dinge zu verstehen, man taucht vollkommen in der Geschichte und der Sprache ab und vergisst alles andere um sich herum. Die Geschichte selber ist ein einziges Hin und Her. Wenn man gerade denkt jetzt ist alles klar, kommt wieder eine komplette Kehrtwende und alles fängt wieder von vorne an. Manchmal würde man die Protagonisten am liebsten packen und schütteln und sie auf den rechten Weg bringen, aber andererseits möchte man auch, dass sie selber ihren Weg finden, auch wenn sie immer wieder einige Schritte zurück machen, nachdem sie einen großen Sprung nach vorne gemacht haben. Bis zum Ende ist nicht klar wie die Beziehung dieser beiden ausgehen wird und selbst dann bleibt dem Leser noch einiges zum Grübeln im Kopf, so dass man nach beenden der Lektüre noch lange nicht von der Geschichte los kommt. Ein wunderbarer, sehr schön geschriebener Roman, der eine Beziehung zwischen zwei sich fremden Menschen detailliert beleuchtet und gleichzeitig interessant und unterhaltsam ist.

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  • Rezension zu "Acht helle Nächte" von Andre Aciman

    Acht helle Nächte
    lokoschade

    lokoschade

    10. November 2010 um 21:43

    nicht zu Ende gelesen; abgebrochen nach 20 Seiten