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KEIN & ABER Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Der Kein & Aber Verlag startet eine Leserunde zum neuen Roman MEIN SOMMER MIT KALASCHNIKOW von André Aciman. Ein intensiver, intelligenter Roman über das Leben in der Fremde, Sehnsucht und die wahre Bedeutung von Freundschaft.

"Ich hatte einmal an diesen Ort gehört, aber war er jemals mein Zuhause gewesen? Oder war ich hier zu Hause gewesen, ohne wirklich behaupten zu können, hierherzugehören? 'Nicht im System' deckte beide Möglichkeiten ab."

Der Taxifahrer Kalasch, der so schnell spricht wie eine Kalaschnikow, scheint all das zu sein, was der junge Harvard-Student nicht ist. Und doch freunden sie sich an – denn beide sind auf der Suche, befinden sich in einem Schwebezustand, fühlen sich heimatlos. Doch während sie ihre Kaffees trinken, französische Musik hören, mit dem Taxi die Stadt durchkreuzen und reihenweise Frauen verführen, vergessen sie fast, dass sich bedrohlich der Herbst nähert: Der Student wird sein Studium wieder aufnehmen, und Kalaschs Visum wird auslaufen. Welchen Weg wählen die beiden? Und was bedeutet das für ihre Freundschaft?

Leseprobe: http://keinundaber.ch/buecher_und_records/buecher/mein_sommer_mit_kalaschnikow/index.html

Wir suchen neugierige Leserinnen und Leser, die Lust haben, in die Geschichte einzutauchen und eine Rezension zu schreiben. Hierfür verlosen wir 20 Bücher. Beantwortet uns bis zum 16. April  2014 folgende Frage, um in den Lostopf zu springen:

Aciman schreibt über zwei Menschen auf der Suche nach Freundschaft und Heimat. Uns interessiert, was ihr unter Heimat versteht? Verbindet ihr damit eine Stadt? Einen Ort? Einen bestimmten Geruch? Oder sind es eher die Menschen, die euch das Gefühl von Heimat vermitteln?

Wir sind gespannt auf eure Kommentare und freuen uns auf die Leserunde.

Die Gewinner werden am 17. April  an dieser Stelle bekannt gegeben!

Euer Kein & Aber Verlag

Autor: André Aciman
Buch: Mein Sommer mit Kalaschnikow

Floh

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

WINK*
WINK*
Hier MUSS ich unbedingt mitlesen!
Was ich unter Heimat verstehe? Mein Haus, glasklar. Das ist der Ort, wo ich mich geborgen und zu Hause fühle!

claude20

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Bei meinen letzten Leserunden mit Büchern von Euch habe ich festgestellt, dass hier schöne und anspruchsvolle Bücher veröffentlich. Gerne würde ich auch bei der Leserunde dabei sein.

Für mich ist Heimat nicht nur ein Ort. Auch bestimmte Gerüche und Dinge aus meiner Kindheit können das Gefühl von Heimat heraufbeschwören und diese machen mich dann oft melancholisch und entführen mich zurück in meine Kindheit und in die Zeit in der ich mich geborgen, beschützt und zu Hause fühlte.

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claude20

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1: S. 7 - S. 83
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Ich finde den Einstieg in die Geschichte auch sehr interessant und ansprechend. Als Leser wird man neugierig darauf was der VAter erlebt hat und warum die Geschichte und das eigentliche Kennenlernen der Mutter auch anders hätte laufen können.

Dann fängt die eigentliche Geschichte an und der Autor schafft es mit seiner Erzählweise das Leben in Havard in den Sommermonaten so prägnat zu beschreiben. Das Zusammentreffen mit Kalasch hat mich sehr erstaunt.

ich finde es nur schade, dass die Abschnitte immer so lang sind und somt eine längere Lesephase voausgesetzt wird.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 4: S. 248 - Ende
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Ich kann mich den meisten hier anschließen, dass die Situationen in den Cafes und auch die Umgebung gut beschrieben wurden.
Aber genauso schließe ich mich an, dass mir eine Verbindung zum Ende hin gefehlt hat.
Mein Gedanke war, dass vielleicht eine der Frauen, die Mutter seines Sohnes geworden ist. Aber da kam nichts.
Der Epilog hat mir aber dennoch sehr gut gefallen, weil ich mir die Cafes und alles drumherum sehr gut vorstellen konnte und selbst ein wenig mitfühlte.
Und ja, das Ende fand ich mit Kalasch dann doch auch ein bisschen traurig. Mir tat Kalasch plötzlich so leid. Wie er von seinem Freund, dem er ja auch scheinbar getraut hatte und auch wirklich mochte so im Stich gelassen wurde. Aber auch den Protagonisten konnte ich verstehen. Generell habe ich mich in diesem Abschnitt oft auch wiedergefunden und auch mir gefielen einige Zitate, über die ich öfter nachdachte.

Meine Rezession folgt.

Scheherazade

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: S: 84 - S. 182
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Dieser Teil enthielt zwei Kapitel die die Freundschaft zwischen dem Erzähler und Kalasch noch mehr herausstellen und auch die Liebschaften des Erzählers thematisieren.
Einerseits gefällt mir diese Erzählweise immer von einem Punkt zum nächsten zu springen und dann wieder in der Zeit zurück. Aber andererseits ist sie auch schwer zu lesen. Da ich diesen Teil nicht in einem Rutsch gelesen hatte, musste ich manchmal nochmal zurückgehen, um wieder zu verstehen, wo in der Geschichte wir uns gerade befinden.
Die Gefühlswelten der beiden Männer sind hier wirklich gut dargestellt und man kann sich gut vorstellen, wie verloren sie sich in dieser Welt fühlen. Die Selbstzweifel des Erzählers scheinen in diesem Teil unüberwindlich, sind aber wenn man den letzten Absatz betrachtet unbegründet. Allerdings führt er sein Bestehen vor seinem Professor, nicht auf seine Kenntnisse und seine gute Arbeit zurück, sondern nur auf seine Begegnung mit der Dame aus 43 und dies bestätigt nochmal wie sehr er eigentlich an sich zweifelt. Insgesamt kann ich dem Erzähler hier sehr gut nachempfinden. Allerdings fand ich sein Verhalten gegenüber Niloufar wirklich feige.
Ich bin gespannt wie es jetzt weiter geht und wann wir erfahren werden, wer die Mutter seines Sohnes ist. Er hatte ja sowas angedeutet im Prolog. Ich tippe ja auf Niloufar, aber vielleicht kommt ja noch eine weitere Frau in sein Leben.

Scheherazade

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3: S. 183 - S. 247
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Niloufar war dann jetzt doch recht schnell vergessen und eine neue Frau trat in das Leben vom Erzähler. Aber auch sie hätte er nicht ohne seinen Freund Kalasch kennen gelernt. Aber das Kalasch so gewalttätig sein kann, hätte ich ihm nicht zugetraut. Und nur weil er so viel über Léonies Verhältnis zu ihrem Arbeitgeber wusste. Ansonsten hätte sie ihn sicherlich angezeigt.
Bin jetzt gespannt wie es endet.

Scheherazade

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3: S. 183 - S. 247
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@Ein LovelyBooks-Nutzer

Da kann ich dir nur zustimmen. Diese Richtung hatte ich nicht erwartet und finde es auch schade. Trotzdem möchte man wissen wie es ausgeht.

Scheherazade

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 4: S. 248 - Ende
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Hier wird nun das Ende der Freundschaft beschrieben. Es war insgesamt abzusehen, dass diese Freundschaft nicht für Ewig war. Aber es ist schon traurig, dass der Erzähler sich so darum gedrückt hat. Natürlich wollte er Kalasch nicht verletzen, aber es wäre wohl besser gewesen ihn mit ein paar Worten auf Abstand zu halten, als ihm aus dem Weg zu gehen und anzulügen. Kalasch hat das sicher auch durchschaut. Sonst wäre er sicher mit wehenden Fahnen ins Krankenhaus gekommen.
Dass er dann noch nicht mal zu seiner Abschiedsparty gegangen ist, war wirklich feige. Da braucht er hinterher nicht auch noch sentimental werden. Ein guter Freund war er da jedenfalls nicht mehr.
Und es bleibt wirklich viel offen. Was geschah mit Kalasch. Wer ist die Mutter seines Sohnes, eine von den Frauen die wir kennen gelernt haben? Wir werden es nicht mehr erfahren.

Scheherazade

vor 3 Jahren

Rezensionen

Hier nun auch meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Andr%C3%A9-Aciman/Mein-Sommer-mit-Kalaschnikow-1094947300-w/rezension/1094946805/
Ich habe sie auch bei amazon, thalia und wasliestdu eingestellt.
Vielen lieben Dank für dieses tolle Buch, es hat mir sehr viel Spaß gemacht es zu lesen.

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