Titel: Wahnsinnig intelligent
Autor*in: Prof. Dr. André Frank Zimpel
Erschienen in Deutschland: 2025
Originaltitel: -
Erschienen in -: -
Übersetzer*in: -
Weitere Informationen:
Genre: Sachbuch
Preis: € 24,00 [D] | € 24,70 [A]
Seiten: 367
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-31773-8
Verlag: Wilhelm Goldmann Verlag
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Hatte Albert Einstein ADHS? Wie kümmerte man sich in der Bronzezeit um Menschen im Autismusspektrum? Und was bedeutet der zunehmende Einfluss von KI für Menschen, deren Gehirn nicht neurotyisch ist?
Prof. Dr. André Frank Zimpel, Experte für Neurodivergenz und KI, hat selbst unzählige Studien durchgeführt, die oft übersehenen Potenziale von neurodivergenten Personen untersuchen. Dabei ist ihm klar geworden, wie unverzichtbar deren besondere Aufmerksamkeit für die Arbeit mit künstlicher Intelligenz ist - und andersherum: Wie sie selbst von ihr profilieren können. Wissenschaftlich fundiert und zugänglich erklärt Zimpel, was ein Hyperfokus ist, in welchen Bereichen Kinder im Autismusssprektrum ihre Altersgenoss*innen überholen und wo Unterstützung nötig ist.
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Da ich sowohl das Thema KI, als auch Neurodiversität sehr interessant finde, dachte ich mir damals, ach, holst dir mal das Buch, könnte sicherlich interessant zu lesen sein. Zumal mich die Beschreibung, besonders die Fragen, sehr neugierig gemacht haben. Aber so richtig hat das Buch bei mir nicht gezündet, und ich kann bis heute nicht sagen, ob es an mir liegt und/oder am Buch. Denn ich nicht so wirklich damit warm geworden.
Zum einen fand ich, dass es sehr, sehr wenige Überschneidungen zwischen KI und Neurodiversität gab. Und das ist ja der Hauptgrund, warum ich das Buch gekauft hatte. Stattdessen wurden viele andere Dinge zu KI und Neurodiversität angeschnitten, aber zusammen kamen die Themen doch recht selten auf. Oft genug wurde einfach nur viel in meinen Augen gesagt, bzw geschrieben, aber ich wusste nicht, was der Autor mir damit sagen wollte. Was er damit erreichen wollte.
Zum anderen ging es meistens um neurodiverse Kinder, als um Erwachsene und das fand ich dann doch ein wenig schade. Klar, das Thema wurde erst in der neuesten Zeit erst so richtig interessant für die Welt der Wissenschaft bzw diese darauf aufmerksam. Dennoch, als Erwachsene mit Verdacht auf das eine oder andere hätte ich gerne mehr zu Erwachsenen gelesen, weil joah, die Teile für Kinder sprechen mich persönlich da jetzt nicht an.
Überhaupt fand ich das Buch recht anstrengend gelesen und ich hab sehr wenig vom Buch mitgenommen. Um hier mal König Theoden zu zitieren: "Less than half of what I'd hoped for". Aber gut, wie gesagt, es kann auch rein an mir liegen, dass ich nicht die richtige Art zu denken habe oder generell einfach zu wenig mit solchen akademischen Texten zu tun habe. Das ich deswegen auch solche Schwierigkeiten damit habe. So ganz zu 100% kann ich das nicht beurteilen.
Fazit:
Wie gesagt, ich bin nicht so wirklich mit dem Buch warm geworden, darum werde ich es auch aussortieren. Auf dass es auf einen Leser oder eine Leserin trifft, die am Ende damit mehr anfangen kann. Persönlich gebe ich dem Buch drei Sterne, da ich eher neutral darüber nachdenke. Aber es macht mich auch vorsichtiger, was den Kauf von Sachbüchern angeht, da bin ich ganz ehrlich.


