Marsupilami: TWO-IN-ONE

von André Franquin und Greg
4,0 Sterne bei5 Bewertungen
Marsupilami: TWO-IN-ONE
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Inhaltsangabe zu "Marsupilami: TWO-IN-ONE"

Der Jubiläumsband versammelt zwei Alben des Marsupilamis zum günstigen Preis. Der humoristische Comic um das Wundertier aus dem Dschungel Palumbiens gehört zu den Bestsellern von Carlsen Comics. Dies ist die Chance, in die Serie hineinzuschnuppern. Große Funnyklassiker – kleiner Preis!

Diese Ausgabe enthält die Originalbände 1 und 2 der Reihe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551714145
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:96 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:28.03.2017

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    Flattervor einem Jahr
    Huba!!

    Über den Autor:

    André Franquin ist neben Hergé der wichtigste stilprägende Comic-Zeichner Europas. Franquin wurde 1924 in Brüssel geboren. Nachdem er zuvor die Académie St.-Luc besucht hatte, begann er im Alter von 23 Jahren die Titelseite für das belgische Magazin "Spirou" zu zeichnen. (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    Der Jubiläumsband versammelt zwei Alben des Marsupilami zum günstigen Preis. Der humoristische Comic um das Wundertier aus dem Dschungel Palumbiens gehört zu den Bestsellern von Carlsen Comics. Dies ist die Chance, in die Serie heinzuschnuppern. Große Funnyklassiker - kleiner Preis.

    Diese Ausgabe enthält die Originalbände 1 und 2 der Reihe.


    Meine Meinung:

    Ich habe mich gefreut, wie ein kleines Kind, endlich mal wieder einen Marsupilami-Comic in den Händen zu halten. Das Maruspilami ist einfach nur toll und sehr clever. In Band 1 erfahren wir dann auch gleich sehr viel über den gewitzten Dschungelbewohner. Er liebt beispielsweise Piranhas, eine seiner Leibspeisen. Dann sind ihm auch noch die Chahutas hinter ihm her, die ihn widerum verspeisen wollen. Der Großwildjäger, gleichzeitig sein Erzfeind, Mr. Bring M. Backalive (ist dieser Namen nicht großartig) ist ihm, wie immer erfolglos, auf dem Fersen. Das Marsupilami hat auch Familie, die ihm in Sachen Cleverness in nichts nachstehen. Es macht einen großen Spaß, diese Abenteuer im Dschungel Palumbiens zu erleben. In Band 2 überschlagen sich die irre witzigen Einfälle ebenfalls. Ein bekanntes Zeichen auf dem Flugzeugheck erinnert an sehr dunkle Zeiten. Chinesen buchen für den Panda eine Flugreise. Die Situationskomik ist große Klasse und unser Marsupilami hat mit dem kleinen Panda alle Hände voll zu tun. Irrsinnig witzig, finde ich auch die vielen Flüche der Eingeborenen, wenn mal wieder alles schief läuft.


    Cover:

    Tolle Farben und das Wundertier aus dem Dschungel präsentiert sich selbst.


    Fazit:

    Ich wurde in meine Kindheit zurückversetzt und habe wieder einmal Tränen gelacht. Marsupilami ist einfach nur großartig!

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor einem Jahr
    HUBA!!!


    Das Marsupilami ist ein sehr kurioses Tierchen aus dem Dschungel Palumbiens: quietschgelbes Fell mit schicken schwarzen Punkten, etwa einen Meter groß, aber mit einem Schwanz, der bis zu acht Meter (!!) lang werden kann. Mit dem kann es nicht nur greifen, sondern ihn auch als Sprungfeder benutzen oder zur Faust ballen und sich damit sehr effektiv verteidigen! Es hat eine eigene Sprache, in der es sich mit Artgenossen unterhält ("Huba! Bi Bi Bi?") , und fällt nicht nur durch seine enorme Stärke auf, sondern auch durch seine enorme Verfressenheit, wobei es nicht davor zurückschreckt, Piranhas und Killerameisen zu verspachteln. 


    Eigentlich ist es schon recht betagt: seinen ersten Auftritt hatte es 1952 im Magazin "Spirou" und ist (mit Unterbrechungen) seitdem Teil der Welt von "Spirou und Fantasio". 


    In den 60ern und 70ern hatte es Gastauftritte in Comics des Kauka-Verlags, zum Teil unter dem Namen "Kokomiko" – sozusagen inkognito! Aber umtriebig und selbstbewusst, wie das Marsupilami nun mal ist, konnte es natürlich nicht auf Dauer immer nur Nebencharakter sein. 


    1987 bekam es seine eigene Comic-Serie, die im Deutschen zunächst unter dem Titel "Die Abenteuer des Marsupilamis" veröffentlicht wurde, später einfach unter "Marsupilami". Es folgten Zeichentrickserien und sogar eine Realverfilmung. Die Beliebtheit des gepunkteten Dschungeltiers blieb ungebrochen, und seit 2015 erscheinen im Carlsen-Verlag Neuauflagen seiner Abenteuer – merkwürdigerweise in veränderter, anscheinend willkürlicher Reihenfolge! Wer also noch alte Hefte in seiner Sammlung hat, wird vielleicht feststellen, dass der selbe Titel in der Neuauflage eine ganz andere Nummer hat. 


    Ich war 11 Jahre alt, als das erste Abenteuer des Marsipulami auf deutsch erschien, und direkt sehr angetan von diesem witzigen Kerlchen. Auch mein sechs Jahre älterer Bruder konnte sich für dessen Abenteuer begeistern (obwohl wir uns sonst nie auf etwas einigen konnten!), und so zog der ein oder andere Band als Geburtstagsgeschenk oder Belohnung für gute Noten ein. Deswegen musste ich natürlich einfach zugreifen, als dieser Jubiläumsband erschien, um zu sehen, wie sich das Marsupilami durch erwachsene Augen gesehen ausnimmt.


    Hier also meine Eindrücke:


    Obwohl man als Leser die Sprache des Marsupilami nicht verstehen kann (und es nur selten 'Untertitel' gibt), kommen sein frecher Charme und seine clevere Art wunderbar rüber. Es ist einfach sehr liebenswert, und besonders putzig fand ich seine Interaktionen mit seiner Frau und seinen drei Kindern. 


    Natürlich hat es auch Gegner, in der ersten Geschichte in der Form des Großwildjägers Bring M. Backalive (ein Wortspiel, denn "bring'm back alive" heißt sowas wie "Bring sie lebend zurück"!) und der Indianer, mit deren Hilfe er das Marsupilami fangen will. Nicht nur Kinder finden sicher sehr spannend und witzig, wie das Marsupilami den Jäger nach allen Regeln der Kunst austrickst! Apropos Kinder: obwohl es durchaus Kämpfe und Action gibt, steht doch jeder lebendig wieder auf, es gibt weder Blut noch Tod.


    Als moderner Leser stutzt man vielleicht über die sehr klischeehafte, überzogene Darstellung der Indianer, aber da muss man im Hinterkopf behalten, denke ich, dass diese Geschichten ursprünglich in einer Zeit erschienen, in der es nur wenig Diskussion über politische Korrektheit gab. Die Indianer bei Karl May sind auch nicht realistischer, und im Prinzip sind die Indianer für das Marsupilami, was die Römer für Asterisk waren.


    In der zweiten Geschichte findet die Marsupilami-Familie ein Panda-Baby, das einen Flugzeugabsturz überlebt hat und im Dschungel Palumbiens gelandet ist. Nach anfänglichem Misstrauen seitens des Marsipulami-Männchens wird der kleine Panda kurzerhand adoptiert, aber schnell müssen sie feststellen, dass er ausschließlich Bambus frisst – und die einzigen Bambusstauden stehen im Lager der Indianer, wo inzwischen auch der Bruchpilot Unterschlupf gefunden hat.


    Beide Geschichten sind recht einfach aufgebaut und damit auch gut für Kinder geeignet. Der Humor wird groß geschrieben, aber auch die (harmlose) Spannung kommt nicht zu kurz. Der Zeichenstil ist sehr ausdrucksstark und kann auch mit wenigen Linien viel an Emotion und Bewegung rüberbringen. 


    Fazit:
    Im Dschungel Palumbiens behaupten sich das Marsupilami und seine Familie in kurzen, humorvollen Geschichten, die auch für Kinder geeignet sind, gegen Großwildjäger, Indianer und Jaguare.  Auch dreißig Jahre, nachdem das Marsupilami seine eigene Comicserie bekam, können seine Abenteuer moderne Leser noch bezaubern – ich habe das witzige Tierchen im Alter von 11 Jahren geliebt, und im Alter von 41 Jahren habe ich mich von diesem Sammelband ebenfalls gut unterhalten gefühlt. 

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    Damariss avatar
    Damarisvor einem Jahr
    Könnte auch für uns Kult werden ...

    "Marsupilami" gibt es schon seit 1952. Das kleine gelb-schwarze Fabeltier mit dem bis zu acht Meter langen Schwanz lebt im Urwald von Palumbien. Dort warten allerhand Abenteuer mit viel Humor auf das Marsupilami. Zwischenzeitlich hat es sogar eine Familie gegründet, zu der auch ein kleines schwarzes Marsupilami-Tierkind gehört. Es ist also tatsächlich Kult ... und der Doppelband-Comic eine gute Gelegenheit, seine Geschichten kennenzulernen.

    Bei Comics ist die Reihenfolge des Lesens (oder der Betrachtung) im Prinzip egal. Die Handlungen sind pro Geschichte abgeschlossen, und mit jeder weiteren lernt man die Welt und Charaktere besser kennen. Normalerweise, und so ist es ja auch gedacht, beginnen wir bei Büchern mit dem ersten Band, sehen das aber bei Comics nicht so eng. Da "Marsupilami" für uns völlig neu war, habe ich mich jedoch gefreut, dass in diesem Doppelband die beiden ersten Abenteuer des Fabeltiers enthalten sind: "Tumult in Palumbien" und "Panda in Panik". So konnten wir, mein Sohn und ich, uns von Anfang an mit dem niedlichen und lustigen Wesen anfreunden.

    In Band 1, "Tumult in Palumbien" geht es um Tierjäger, die in den Urwald kommen und Jagd auf die Marsupilami-Familie machen. Das klingt zuerst einmal furchtbar spannend, und ist es auch. Wäre das Maruspilami nicht so schlau und gewieft, so dass die Tierjäger keine wirkliche Chance haben. Keine Falle nützt etwas, jeder Plan der Jäger geht schief. Und wenn es darauf ankommt, weiß sich das Marsupilami gut zu verteidigen. Es beschützt seine Familie. Das Lesen ist ein großer Spaß, obwohl die Marsupilamis nur Fantasiesprache sprechen und Geräusche machen, werden sie sofort zu Lieblingshelden.

    Band 2 "Panda in Panik" beginnt mit einer kleinen Vorgeschichte, in der viel Sarkasmus mitschwingt. Das ist sehr lustig, jüngere Kinder können wahrscheinlich aber noch nicht zwischen den Zeilen lesen. Macht aber gar nichts. Ein Panda soll von Palumbien nach China geflogen werden. Doch das schrottreife Flugzeug stürzt ab und der Panda landet im Dschungel. Dort wird er von der Marsupilami-Familie entdeckt. Sie wollen sich um den Panda kümmern. Ihn zu versorgen und zu füttern erweist sich jedoch als ganz schön schwierig.

    Obwohl unser Sohn (9) "Marsupilami" noch nicht kannte, war er sofort begeistert von der Fabeltier-Familie und ihren Abenteuern. Den Doppelband hat er schon mehrfach verschlungen. Dabei wechselt er ab; manchmal liest er die Geschichte komplett und konzentriert, manchmal schaut er den Comic einfach nur an, ohne zu lesen. Besonders hat es ihm das kleine schwarze Marsupilami-Kind und die lustige Fantasiesprache angetan. Wir müssen beim Lesen beide viel lachen.

    Fazit ...
    "Marsupilami TWO-IN-ONE: Tumult in Palumbien + Panda in Panik" war für uns die beste Gelegenheit, das Marsupilami und seine Welt kennenzulernen. Denn der Doppelband enthält die ersten beiden Marsupilami-Geschichten und bildet so die Grundlage für jede weitere. Kindern und Erwachsenen machen die Abenteuer der Marsupilami-Familie großen Spaß. Es wird lustig (oft sarkastisch), sehr spannend und gewieft. Mit diesem Jubiläumsband könnten die Marsupilami-Comics auch für uns Kult werden.

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    xxLITTERAxxs avatar
    xxLITTERAxxvor einem Jahr
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    LillianMcCarthyvor einem Jahr

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