André Giogoli

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen

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Bildgestaltung. Die große Fotoschule

Bildgestaltung. Die große Fotoschule

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Erschienen am 29.09.2017

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Rezension zu "Bildgestaltung. Die große Fotoschule" von André Giogoli

Was macht eigentlich ein gutes Foto aus?
wombatinchenvor 10 Monaten

Puh, da kann man sich auf lange Gespräche einlassen, ist das doch sehr subjektiv zu beantworten. Oder doch nicht? Gibt es objektiv betrachtet Mittel, die ein Foto zu einem guten Foto machen? Was man festhalten kann ist doch zunächst, dass es fotografische Gestaltungselemente, wie zum Beispiel Linien, Formen, Farben, Raum oder Licht gibt, derer wir uns beim Fotografieren „bedienen“ oder zumindest bewusst machen können. Und genau darum geht es in diesem Buch. Anhand konkreter Fotos werden die genau diese Elemente besprochen. Schnell wird klar, dass es einen „alten“, klassischen Stil und moderne Ansätze dazu gibt. Es gibt gegenständliche Aufnahmen, aber ebenso abstrakte. Wichtig! Natürlich bleibt das Motiv bzw. seine Inszenierung der Mittelpunkt beim Fotografieren, aber mit diesem Buch lernt man, das Motiv mit den möglichen Gestaltungselementen als Komposition zu betrachten. Das trimmt auf jeden Fall auch zu einer bewussteren Art des Fotografierens. Das Autoren-Duo lehrt auch, Bilder anderer Fotografen richtig zu „lesen“. Wenn wir also ein Foto sehen, das uns gefällt, sollten wir uns dazu einige Fragen stellen und so wichtige Elemente der Gestaltung für uns entdecken.

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H

Rezension zu "Schwarzweiß-Fotografie. Die große Fotoschule" von André Giogoli

Die schwarzweiß-Fotografie im Überblick mit schönen Einblicken
HHeiglvor 4 Jahren


Nachdem ich mir das Buch von André Giogoli “Schwarzweiß-Fotografie Dir große Fotoschule” das erste mal durchgelesen hatte war ich hin und her gerissen. Auf der einen Seite stehen die wirklich sehr beeindruckenden Fotos in dem Buch, die Erklärungen von Anfang an, vom Umgang in schwarzweiß, dem Analogfilm, der Entwicklung bis hin zum Druck. Auf der anderen Seite kommen ein paar Dinge wie z.B. die digitale Verarbeitung meines Erachtens zu kurz. Ich bin hier zugegebenermaßen etwas pingelig und es ist wohl eher weinen auf hohem Niveau angesagt, aber da ich selbst die Schwarzweiß-Fotografie von der Picke auf gelernt habe und heutzutage etwas mehr erwarte als die Erklärungen, die man auch in alten Fotobücher findet erwarte ich da etwas mehr. Aber fangen wir doch am Anfang an. Das Buch ist untertitelt mit “Die große Fotoschule” allerdings ist das ein Klein wenig hoch gegriffen obwohl hier vieles von der Beschaffenheit von Filmen, Chemikalien, Belichtungsmessern und und und erzählt wird. Zu einer Fotoschule gehören meiner Meinung nach viel mehr Aspekte und das Buch wäre dann eben auch mehr als doppelt so dick. In meinen Augen ist es aber trotzdem ein sehr umfassendes Werk zum Thema Schwarz-Weiß-Fotografie und man merkt das umfassende Wissen des Autors aus der praxis. Wenn es nur und ausschließlich um dieses Thema gehen soll hat man schon alles in der Hand was man wissen sollte.

Der Autor beschäftigt sich also mit allen Aspekten des Themas und beginnt mit der Geschichte der s/w-Fotografie und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.
Danach geht es um Bildgestaltung im Hinblick auf die s/w-Fotografie.
Die Themen Technik, Belichtung,Negativ und Datei, analog und digital, Analogfotografie und Vergrößerung, Digitalfotografie und Bildbearbeitung, Druck werden ausführlich genug abgehandelt. Auch das Thema zur Bildpräsentation kommt nicht zu kurz.

Ein bisschen schade fand ich dann bei der Bildbearbeitung, das schon sehr früh zu fertigen Filtern und Programmen gegriffen wurde und nicht erklärt wurde wie z.B. ein Sepia-Bild von Grund auf entsteht und wie man dieses dann eben digital nachbildet ohne einen fertigen Filter zu verwenden. Wie man gerade in s/w verschiedene Looks erstellt um so verschiedene Stimmungen zu erzielen kommt auch nicht in der Tiefe vor. Was mir allerdings dann wieder sehr gut gefallen hat sind die eingeschobenen Seiten und Kapitel zur Inspiration mit Werken verschiedener anderer Fotografen wie z.B. Ansel Adams, Meiko Herrmann, John Mooney und anderen. Abgerundet wird das Ganze mit einer Liste aller Fotografen im Buch mit entsprechenden Internetseiten, Bezugsquellen und Adressen zu Laboren, Chemikalien und weiterführenden Links und Internetseiten. Kurzum das Bch ist für alle Interressierten zu dem Thema egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene eine Bereicherung und sollte, falls man nicht noch ein altes Buch aus dem Antiquariat zu dem Thema hat, nicht fehlen.

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