André Gorz Brief an D.

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Inhaltsangabe zu „Brief an D.“ von André Gorz

Eine ewige Liebe – sie haben alles geteilt, bis in den Tod, in den sie gemeinsam gingen „Bald wirst Du jetzt zweiundachtzig sein. Du bist um sechs Zentimeter kleiner geworden, Du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und immer noch bist Du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe Dich mehr denn je.“

Wunderbare Liebeserklärung und ein Buch, das man nicht so leicht vergisst!

— Lyke

Wahnsinnig intensiv!

— consoul

Habe das Buch gerne gelesen und wäre nicht enttäuscht gewesen, wenn es ein paar Seiten mehr gehabt hätte.

— Lavendelnostalgie

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  • Der Glaube an die eine, wahre Liebe

    Brief an D.

    AnnaBerlin

    04. March 2014 um 10:07

    Ein Buch, so voller tiefer Gedanken und Gefühle. Hier wird die Geschichte einer Liebe beschrieben, die ein Leben lang geblieben ist. Mit interessanten Hintergründen und einem Spiel an verschiedenen stilistischen Mitteln verzaubert Gorz seine Leser. Das Buch macht deutlich, dass keine Liebe immer einfach ist, egal wie verliebt und rosa die Welt am Anfang war und doch zeigt sie auch, wie tief Gefühle gehen können, wenn man sich komplett auf den anderen einlässt. Gorz schrieb diesen einen Brief an seine Frau, die bereits sterbenskrank war und es ist eine Liebeserklärung, die wunderbarer kaum sein kann.  Ein köstliches Stück Literatur, die sich jeder gönnen sollte, der eine Liebesgeschichte lesen möchte, die berührend und gleichzeitig unglaublich real ist.

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  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    JessSoul

    11. October 2012 um 21:45

    Toll geschrieben Liebeserklärung an die Liebe seines Lebens!!

  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    ninchen1809

    30. December 2010 um 20:54

    André Gorz war einer der bedeutendsten Kapitalismuskritiker des 20. Jahrhunderts. 2007 hat er mit seiner Frau, mit der er fast sechzig Jahre zusammen war, den Freitod gewählt. Sie war schwer krank und er wollte sie nicht überleben. Vor dem gemeinsamen Freitod hat er diesen Liebesbrief an seine Frau geschrieben und veröffentlicht. Darin bekennt er zum ersten Mal öffentlich, dass er ohne die Liebe zu seiner Frau niemals als Schriftsteller hätte erfolgreich werden können. Immer habe er diese Tatsache verleugnet. Begonnen habe diese Verdrängung, wie er das nennt, schon mit seinem ersten Buch, in dem er sich zu allem möglichen bekannt habe, nur nicht zu seiner Frau Dorine. In meinen Augen muss sie eine starke Frau gewesen sein, die ihrem Mann zu jeder Zeit der Rücken gestärkt hat. Sie ging arbeiten, während ihr Mann seine Studien zu Ende führen konnte. Sie war seine erste Leserin und Kritikerin, die wichtigste Person in seinem Leben. Bei diesem kurzen Buch handelt es sich sowohl um ein autobiographisches Werk als auch um die schönste Liebeserklärung, die ich je gelesen habe.

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  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    Fiona89

    14. September 2010 um 18:08

    André Gorz hat seine literarischen Arbeiten dem Thema der Arbeiterselbstverwaltung und der politischen Ökologie gewidmet. Der Theoretiker kommt auch in diesem Buch manchmal durch, vor allem wenn er seine Arbeit beschreibt. Das ändert aber nichts daran, dass dieses schmale Buch die Fülle einer jahrzehntelangen Liebe enthält. Eine intime Liebeserklärung an seine Frau Dorine, dass Geständnis, dass er ohne sie niemals seine Leistungen hätte erreichen können, eine Hommage an ihre Intelligenz und Persönlichkeit. Man fühlt sich manchmal wie ein heimlicher Beobachter und doch bin ich froh, dass ich an dieser Geschichte einer Liebe (es ist weit mehr als eine Liebesgeschichte, die so vergänglich ist) teilhaben durfte. Auch wenn sie ohne, (oder vielleicht doch gerade mit) Happy End ist: André Gorz und seine schwerkranke Frau Dorine haben sich 2007 das Leben genommen. Eine konsequente Entscheidung, die dieser Liebe ein Denkmal gesetzt hat.

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  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    elane_eodain

    01. July 2010 um 11:38

    >> Bald wirst Du jetzt zweiundachtzig sein. Du bist um sechs Zentimeter kleiner geworden, Du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und immer noch bist Du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe Dich mehr denn je. Kürzlich habe ich mich von neuem in Dich verliebt, und wieder trage ich in meiner Brust diese zehrende Leere, die einzig die Wärme Deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag. << - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - So beginnt André Gorz’s Brief an seine Frau Dorine. Es ist ein sehr persönlicher Brief, der ihr gemeinsames Leben, ihre Liebe, ihre Gedanken und ihre Probleme über all die Jahre hinweg revuepassieren lässt. Eine Frage, die mich beschäftigte war: Warum veröffentlich man einen solch persönlichen Brief, der eigentlich in Gedanken nur an eine Person verfasst ist, in dem ganz viele Gefühle, ganz viel Privates steckt? André Gorz‘s Intention war es nach eigenen Worten, das durch sein Buch „Der Verräter“ falsch hervorgebrachte Bild seiner Frau zu korrigieren, sich selbst zu korrigieren und dies genauso öffentlich, wie auch vorher das falsche Bild an die Öffentlichkeit gelangt ist. Eine weitere Frage kann nun sein, warum man diesen Brief eines „fremden“ Mannes an seine - dem Leser ebenso „fremde“ - Frau lesen möchte, warum sollte man teilhaben wollen an den Stationen des Lebens dieser beiden Menschen? Warum wollte ich teilhaben? Diese Frage ist nicht leicht und vor allem nicht allgemeingültig zu beantworten, denn ein paar Längen gab es für mich dann doch während der Lektüre, während der Aufzählung der Lebensstationen (deshalb "nur" 3 Sterne)... Gleichwohl hat mir dieses Buch aber ganz persönlich etwas wunderbares geschenkt, denn es hat mir den Wunsch deutlicher ins Bewusstsein gebracht, meine eigene Beziehung so zu gestalten, dass ich in vielen Jahren ebenso zurückblicken kann und dann sehe, dass ich einen Großteil meiner Lebenszeit mit einem wunderbaren Menschen verbracht habe! Dafür kann ich dem Autor nur danken und vergebe genau dafür doch noch einen weiteren Stern!!!

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  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    sarahkolumbus

    15. November 2009 um 16:56

    André Gorz, französischer Philosoph und Soziologe, schreibt 2006 sein letztes Buch „Brief an D.“, eine Liebeserklärung an seine Frau Dorine. „Ich muss die Geschichte unserer Liebe rekonstruieren, um sie in ihrem ganzen Sinn zu erfassen. Denn sie hat es uns ermöglicht, zu werden, was wir sind, durch einander und für einander. Ich schreibe Dir, um zu verstehen, was ich erlebt habe, was wir zusammen erlebt haben.“ Es ist die Geschichte eines jungen jüdischen französischen Intellektuellen, österreichischer Herkunft, der in Frankreich, genauer: Lausanne, eine junge Engländerin kennen und lieben lernt. Dorine arbeitet als Englischlehrerin, sitzt verschiedenen Künstlern Modell gegen Geld oder organisierte Fremdenführungen. Dorine brachte das Geld, André schrieb an seinen Essays. Und doch hat Dorine nie protestiert: „Einen Schriftsteller lieben, heißt lieben, dass er schreibt.“ Und es ist die Geschichte des Philosophen André Gorz, der sich als ewiger Theoretiker aus ideologischen Gründen gegen die Ehe wehrt und nicht nur in dieser Hinsicht von Dorine eines Besseren belehrt wird. „Was beweist uns, dass unser Pakt fürs Leben in zehn oder zwanzig Jahren noch dem Wunsch derer entsprechen wird, die wir dann geworden sind?“, fragt André Gorz zweifelnd, angesichts seiner Einstellung, die Ehe wäre eine „bourgeoise Institution“. „Wir werden das sein, was wir zusammen tun werden.“, antwortet Dorine ganz simpel, direkt und trotzdem hochphilosophisch, als käme es von Sartre selbst. Gorz verfolgt seine Studien, schreibt verschiedene Essays, arbeitet in der Redaktion von Jean-Paul Sartres und Simone de Beauvoirs Nachrichtenmagazin „Les Temps Modernes“, doch als ein Arzt bei Dorine Arachnoiditis diagnostiziert, ein Leiden, bei dem die Fasern, die das eigentliche Rückenmark – und in Dorines Fall auch das Gehirn – umhüllen, vernarbtes Gewebe bilden und auf die Nerven drücken, erkennt André Gorz, dass der größte Reichtum des Lebens das Empfindungsvermögen, in seinem Fall, die Liebe zu seiner Frau, ist. „Du bist das Wesentliche, ohne das alles Übrige, so wichtig es mir erscheinen mag, solange Du da bist, seinen Sinn und seine Bedeutung verliert.“ Dorine verweigert Schmerzmittel in Form von Medikamenten und versucht sich in Yoga und Selbstdisziplin, um die lähmenden Schmerzen zu vergessen. Doch als dann auch noch der Krebs dazukommt, ziehen André und Dorine sich komplett von der Arbeit in der Stadt aufs Land zurück. „Ich will nicht mehr das Leben auf später verschieben“, zitiert er Georges Bataille. Seiner Frau verfallen, der Liebe verfallen, aber auch der Philosophie verfallen, erkennt André Gorz, dass die Liebe logisch philosophisch nicht erklärbar ist. „ Ich hatte große Schwierigkeiten mit der Liebe (…), denn es lässt sich unmöglich erklären, warum man liebt und von einer bestimmten Person unter Ausschluss jedes anderen geliebt werden will.“ Es ist außerdem die tiefe Dankbarkeit Andrés gegenüber Dorine, die dieses Buch ausmacht. Dankbarkeit für ihre unerschütterliche Unterstützung, Dankbarkeit für ihre unerbittliche Liebe und so schenkt André Gorz Dorine ihr auf diesen knapp 80 Seiten sein Innerstes. Ehrlich schildert André Gorz seine tiefempfundene Liebe, die auch nach 58 Jahren Ehe noch die strahlenden Worte eines Verliebten hervorzubringen vermag: „Soeben bist du zweiundachtzig geworden. Und immer noch bist Du schön, anmutig und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe Dich mehr denn je.“ Im Juni 2006 schreibt Gorz seine letzten Zeilen „ Jeder von uns möchte den anderen nicht überleben müssen.“ ; knapp ein Jahr später , im September 2007, wählen Dorine und André Gorz gemeinsam den Freitod. „Brief an D.“ ist nicht nur die Liebeserklärung André Gorz' an seine Frau Dorine, es ist gleichzeitig eine Hommage an die ewige wahre Liebe, an die - in der Gegenwart angesichts der Verfallszeiten von Ehen und Beziehungen - eigentlich keiner mehr glauben wollte. Nüchtern und philosophisch geschrieben und doch herzzerreißend, trifft die Geschichte der Beiden die Liebe vielleicht im Kern, als eine Kombination aus grenzenloser Ästhetik mit unüberwindbaren Schmerz.

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  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    Izzylie

    23. May 2009 um 11:20

    Eine der schönsten, aufrichtigsten und ehrlichsten Liebererklärungen, die ich je gelesen habe. André Gorz schreibt in diesem Buch seiner Frau und nimmt Rückblick auf 58 Jahre des Zusammenseins, der Höhen und Tiefen, die die beiden gemeinsam durchstanden haben. Er gesteht seine Fehler ein und gibt seiner Bewunderung ihr gegenüber freien Ausdruck. Teilweise sehr rührend geschrieben, teilweise auch mal ein bisschen trocken.... lohnen tut es sich jedoch in jedem Fall, Herr Gorz Liebeserklärung an D. zu lesen - um vielleicht auch den Glauben wiederzuerlangen, dass es noch gibt, wovon die meisten träumen: die einzig wahre Liebe, mit der wir unser Leben teilen und bis zum Ende glücklich sind! Ein Lobeshymne an die Liebe!!

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  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    Stirbelwurm

    21. March 2009 um 15:36

    Eine ewige Liebe - sie haben alles geteilt, bis in den Tod, in den sie gemeinsam gingen Elisabeth von Thadden, Die Zeit "Eine der schönsten veröffentlichten Liebesgeschichten seit langem!

  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. November 2008 um 21:31

    Eine kurze aber tief emotionale Beschreibung von Liebe bis zum Tod. Dieses schmale Bändchen versprich etwas anderes ... etwas Leichtes ... jedoch wirft es Fragen auf ... Bilder, die sich durch die Lektüre nicht von selbst erklären ... anspruchsvoller als erwartet, was nicht "schlecht" heißt, nur anders.

  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    antonia

    26. June 2008 um 10:56

    wunderschönes buch, lieblich und reizend geschrieben, etwas lange und kompliziert-strukturierte sätze, allerdings eine reale geschichte, die unter die haut geht.
    Besonders das ende!

  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    Carolus

    03. January 2008 um 16:03

    Andre Gorz und seine Frau verband eine lebenslange Liebe, die er in einem einzigartigen letzten Brief an sie zum Ausdruck bringt. Wahrhaftig und deshalb schöner als jeder Liebesroman!

  • Rezension zu "Brief an D." von André Gorz

    Brief an D.

    asita

    24. November 2007 um 22:50

    für seine frau der größte menschliche reichtum ist das empfindungsvermögen, wenn man es ausschaltet, dann gibt es sinnlosigkeit. oder nur materiellen, instrumentellen reichtum, aber keinen menschlichen. so sagt es andrè gorz. es war liebe auf den ersten blick. sie war die frau seines lebens: dorine. sie sagt ihm, er sei schriftsteller: „also schreibe“. er schreibt tag und nacht. sie steht ihm immer zur seite. und plötzlich durch einen kunstfehler wird dorines gesundheit geschädigt. dieses bestärkt sie in ihrer unendlichen liebe für einander. und dann begehen beide selbstmord. eine schöntraurige geschichte. gorz schrieb vor dieser tat sein letztes buch: brief an d. die geschichte ihrer liebe. für seine frau. hier der anfang des wunderschönen buches: "Bald wirst Du 82 sein. Du bist um sechs Zentimeter kleiner geworden, Du wiegst nur noch 45 Kilo, und immer noch bist Du schön, graziös und begehrenswert. Seit 58 Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe Dich mehr denn je." André Gorz: Brief an D.

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