André Heller Uhren gibt es nicht mehr

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Inhaltsangabe zu „Uhren gibt es nicht mehr“ von André Heller

Worauf kommt es an im Leben? Was ist wichtig, was weniger? 102 Jahre alt ist Elisabeth Heller, und langsam, so sagt sie in den Gesprächen, die sie mit ihrem Sohn André in den vergangenen Monaten geführt hat, geht es ans Verabschieden. "Innerlich sieht man sich noch jung und klettert auf Berge und segelt über den Wolfgangsee, freut sich auf den nächsten Tag", sagt die alte Dame, die geboren wurde, als der Erste Weltkrieg ausbrach und mit 18 den Süßwarenfabrikanten Stephan Heller heiratete. Ein anderes Mal wünscht sie sich, "dass das Körperwerkl in Gottesnamen auslaufen soll" und erzählt dann munter über einen Selbstmordversuch aus Liebe - "das Blödeste überhaupt" - und über Franz Lehár am Klavier in Bad Ischl.

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    Uhren gibt es nicht mehr
    TheSaint

    TheSaint

    26. July 2017 um 22:23

    Ein weiteres herrliches Hörbuch mit der unvergleichlichen Stimme des österreichischen Autors, Dichters und Aktionskünstlers André Heller.Hier liest er aus den Aufzeichnungen von 18 geführten Gesprächen mit seiner 102 Jahre alten Mutter Elisabeth Heller, deren Part die Doyenne des Wiener Burgtheaters - Elisabeth Orth - spricht.Über vier Monate lang des Herbst/Winters 2015/16 fanden diese Gespräche zwischen zwei Menschen statt, die sich sehr oft aufgrund ihrer verschiedenen Temperamente und Chrakteristika aneinander rieben und keine leichte Zeit miteinander hatten. Erst in den letzten Jahren weckte die entstandene Neugier und der Appetit auf die Früchte des Alters seiner Mutter ein völlig neues Interesse bei André Heller und eine Annäherung setzte ein, die sich wunderbar warm in diesen am wenigsten Intimes enthüllenden publizierten Gesprächen spiegelt.Diese beiden begnadeten Sprecher schaffen es mit einer Leichtigkeit, die Innigkeit zwischen Mutter und Sohn erlebbar zu machen. Die Stimmen und der Austausch von Frage und Antwort sind hier im wahrsten Sinne des Wortes eine "helle" Freude!Die Klarheit, Tabulosigkeit, Originalität und Innigkeit des Gesagten der Frau Heller rührt und berührt... ihre Aussagen zu ihrer Ehe, ihren Lieben, ihren Freunden, den schrecklichen Erlebnissen während des Krieges, über Gesundheit und Alter... Wenn man zuvor "Das Buch vom Süden" von André Heller gehört/gelesen hat, dann finden sich beim Hören/Lesen von "Uhren gibt es nicht mehr" Parallelen zwischen den fiktiven Charakteren des "Südens" und der realen Personen bei "Uhren".Offen, humorvoll, weise... eine klare Empfehlung an Leser/Hörer, die einen oder beide Elternteile im Erwachsenenalter wieder entdecken oder neu kennenlernen wollen oder die sich einfach für ältere Menschen und deren Leben interessieren!

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