André Heller Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

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Inhaltsangabe zu „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ von André Heller

André Heller greift Szenen und Begebenheiten seiner Kindheit auf und verwandelt sie in die Geschichte eines Jungen mit funkelnder Phantasie. In einem Asbest-Anzug als erster Mensch in das Innere des Vesuvs hinabzusteigen, um in der glühenden Lava nach Feuerfischen zu suchen, das ist einer von Pauls Plänen. André Heller schreibt eine poetische Erinnerung an ein Kind, eine Industriellendynastie und die schillernde Gesellschaft des Wiener Großbürgertums.

Berührende, weise, humorige und teilweise autobiographische Geschichte eines jüdischen Jungen im Wien der Nachkriegszeit... Lesenswert!

— Sookie70
Sookie70

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    Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
    Sookie70

    Sookie70

    06. September 2016 um 19:36

    Ihm graust vor Süßigkeiten, dem kleinen Paul Silberstein, der nach dem Krieg in eine Wiener Zuckerlfabrikaten-Dynastie hineingeboren wird. Er leidet unter dem despotischen Vater, der ihn gegen seinen Willen in einem katholischen Heim, dem "Kollegium Attweg", erziehen lässt. Dort rebelliert er gegen das Drangsal, das die Geistlichen ihm und seinen Leidensgenossen zumuten. Als Pauls Vater unerwartet stirbt, kehrt er zurück nach Hause zu seiner geliebten Mutter. André Heller schildert in seiner Erzählung Szenen aus seiner eigenen Kindheit. Obwohl er konstatiert, dass beim Schreiben seine Phantasie die Oberhand behielt, wird man beim Lesen das Gefühl nicht los, das das alles ganz genau so gewesen sein könnte... Vor mir liegt ein sympathisches Buch voller zauberhafter, berührender und humorvoller Anekdoten, das einen nicht nur zum Lachen bringt, sondern durchaus auch nachdenklich stimmt. Wunderbar! "Wenn du dich im Leben schon der Mühe unterziehst etwas zu denken, dann kannst du gleich etwas Wunderbares denken. Denk dir: Die Kälte ist sonnig, der Schlangenfraß ist wohlschmeckend, die dumpfen Idioten sind amüsante Scharfsinnige, oder jeder Misserfolg ist wie die rühmliche Verleihung des Hosenbandordens, und du wirst keiner dieser trostlosen Grantscherben sein, die nicht einmal nach einem Begräbnis anständig feiern können!" (Onkel Monte, S 90)

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  • Rezension zu "Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein" von André Heller

    Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
    Himmelfarb

    Himmelfarb

    19. September 2010 um 16:35

    Bisher kannte ich Andrè Heller nur als multimedial begabten Künstler, nicht aber als Schriftsteller. Wie froh bin ich, dass ich nun auch diesen fabulierfreudigen Autor kennengelernt habe! Das kleine Büchlein hat mich völlig verzückt, denn selten habe ich so laut bei der Lektüre eines Buches gelacht. Zugegeben, der Herr Heller trifft da genau meine Art Humor, nämlich den tiefsinnig - abgründig - jüdischen Humor a la Woody Allen, Ernst Lubitsch und Billy Wilder. Aber die Geschichte ist nicht nur von großer Komik, sondern auch von tiefer Melancholie und Schmerz. Eine Mischung die ich absolut hinreissend finde! Wenn die Erzählung auch nur in Ansätzen autobiographisch ist, dann muss die Kindheit von Andre Heller noch für viele Bücher gut sein! Dieses Buch würde ich jedem interessierten Leser ganz heftig ans Herz legen.

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