André Kubiczek

 4 Sterne bei 58 Bewertungen
Autor von Skizze eines Sommers, Die Guten und die Bösen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von André Kubiczek

Geboren 1969 in Potsdam, lebt er heute nach seinem Studium der Germanistik in Leipzig und Bonn als freier Autor in Berlin. 1997 erhielt er das Arbeitsstipendium Brandenburg, 1998 das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste. "Junge Talente" war sein Debütroman.

Alle Bücher von André Kubiczek

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Cover des Buches Skizze eines Sommers (ISBN: 9783499270840)

Skizze eines Sommers

 (30)
Erschienen am 24.01.2018
Cover des Buches Junge Talente (ISBN: 9783644117112)

Junge Talente

 (6)
Erschienen am 02.12.2013
Cover des Buches Die Guten und die Bösen (ISBN: 9783644117211)

Die Guten und die Bösen

 (7)
Erschienen am 02.12.2013
Cover des Buches Das fabelhafte Jahr der Anarchie (ISBN: 9783499001475)

Das fabelhafte Jahr der Anarchie

 (4)
Erschienen am 15.10.2019
Cover des Buches Komm in den totgesagten Park und schau (ISBN: 9783499290671)

Komm in den totgesagten Park und schau

 (2)
Erschienen am 23.07.2019
Cover des Buches Kopf unter Wasser (ISBN: 9783492274791)

Kopf unter Wasser

 (2)
Erschienen am 13.08.2012
Cover des Buches Oben leuchten die Sterne (ISBN: 9783644117815)

Oben leuchten die Sterne

 (3)
Erschienen am 02.12.2013

Neue Rezensionen zu André Kubiczek

Neu

Rezension zu "Komm in den totgesagten Park und schau" von André Kubiczek

Und was wird nun?
Mixayvor 2 Jahren

Wer eine Rezension im handelsüblichen Sinn erwartet, wird ganz sicher enttäuscht. Das hier ist ein Anklage. Warum, lieber André, hast du das alles so aus dem Ruder laufen lassen? Und noch dazu in Cottbus. Veit zum brachialen Globalrächer zu entwickeln und so eine innigere Bindung zwischen Vater und Sohn von vorherein auszuschließen, wem sonst kann so etwas einfallen? Zugegeben, es ist faszinierend, der Radikalisierung der eher mittelprächtigen Charaktere zu folgen, wobei mir die Rolle der hier und da angespielten Musikstücke noch nicht ganz klar ist. Und der von Markenklamotten auch nicht. Dass Marek dabei komplett unter die Räder kommt, hast du ja als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen. Der weltfremde Mann, umhergeschubst von anspruchsvollen Gattinnen, über die Ufer tretenden Behörden und gewalttätigen Ex-Studenten, kann einem nur Leid tun. Ihn einfach auf unbestimmte Zeit ins tschechische Nahasyl zu schicken, ist doch keine Lösung.

Mach dem Spuk ein Ende, setz dich an den Computer, oder von mir aus auch mit Bleistiftstummel und einem Packen Altpapier an den Küchentisch, und lass die Leute wieder zu sich kommen. Und zurück auf den sauber gesäumten Weg der mittelklassigen Tugend.
Oder geht es noch weiter hinab auf dem vollautomatisierten Höllenpfad? Egal wie, lass es hier nicht einfach zu Ende sein. Das haben sie nicht verdient.

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Rezension zu "Komm in den totgesagten Park und schau" von André Kubiczek

Über das Scheitern im Leben
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Felix sitzt da an diesem merkwürdigen Ort. Er schreibt einen Brief an seine Jugendliebe Nina. Wie war das damals mit uns, mit meiner Familie und mit unserer Jugend?

Ihm gegenüber sitzt sein Vater Marek. Lange haben sie sich nicht gesehen. Marek schreibt auch einen Brief. An Felix.

Der Junge hat seinen Vater gesucht und gefunden. Sicherlich hat er sich das Wiedersehen anders vorgestelltEr hat Marek schnell gefunden und war enttäuscht. Ein Mann der mit sich und mit seinem Leben überfordert ist.

Wie die beiden sich annähern und in ihren Briefen ihr Leben reflektieren, ist sehr gut geschrieben.

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Rezension zu "Skizze eines Sommers" von André Kubiczek

Ein Sommer mit 16
Xirxevor 4 Jahren

Was für ein schön zu lesendes Buch! Locker-leicht-melancholisch vermittelt es ein Lebensgefühl, wie man es nur in einem Sommer mit 16 haben kann - ok, vielleicht auch noch mit 17 oder 18 ;-)
Sommer 1985 in Potsdam, René ist gerade 16 geworden und vor ihm liegen zwei Monate ohne Schule, ohne Erwachsene und mit überraschenderweise viel Geld. Lässig-schnoddrig und auch wundervoll selbstironisch erzählt er von dieser Zeit, dem Abhängen mit seinen Freunden, seinen Erfahrungen mit Mädchen und überhaupt diesem Leben, in dem es nichts Wichtigeres zu geben scheint als Bücher, Musik, Klamotten - nicht zu vergessen der Weltfrieden. Ich las die meiste Zeit mit einem Grinsen im Gesicht, zum Einen weil der Text an sich sehr humorvoll ist ('Es herrschte bei uns ja ständig ein Überfluss an irgendwelchem Mangel'), zum Andern weil mir Vieles sehr bekannt erschien, auch wenn ich meine Jugend nicht in der DDR verbrachte (beispielsweise das Zusammenstellen von Mixtapes). "Hach! - diesen Ausruf hat man beim Lesen von André Kubiczeks «Skizze eines Sommers» ziemlich oft im Kopf." - so schrieb der Stern und ich kann dem nur zustimmen. Insbesondere auch bei der Erwähnung von Musik. Viele, schon lange nicht mehr gehörte Gruppen kehrten wieder ins Bewusstsein zurück, die ich mir endlich mal wieder zu Gemüte führen werde ;-) (The Cure, Grandmaster Flash...). Überrascht bin ich, wieviele Gemeinsamkeiten es offensichtlich damals zwischen der Ost- und West-Jugend gab, nur in wenigen Situationen schienen wirklich deutliche Unterschiede zu herrschen (beispielsweise bei der Literaturbeschaffung).
Auch wenn das Buch mehr als leichte Unterhaltung daherkommt, sind doch immer wieder schöne, tiefergehende Passagen zu finden. Beispielsweise die Lobeshymne auf ein Gedicht: 'Es war wie ein Wunder, jemanden zu treffen, der genau wusste, was man selber gern gesagt hätte. Und der es für einen in Worte kleiden konnte, die schön klangen und in einem Buch geborgen waren, das so edel wirkte wie ein Schatzkiste.' So oder so ähnlich ging es mir auch mit diesem Buch :-)

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