Blut will Blut

von André Kussmaul 
4,0 Sterne bei21 Bewertungen
Blut will Blut
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Neue Kurzmeinungen

Seehase1977s avatar

Teils spannend und aufregend, leider aber auch sehr verwirrend und nicht nachvollziehbar.

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Fesselnd von Anfang bis zum Schluss. Absolut genial und packend, aber leider auch mit knapp 250 Seiten viel zu kurz. Seufz*

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Inhaltsangabe zu "Blut will Blut"

Es ist eisig kalt und der erste Schnee bedeckt den Boden im Berliner Tiergarten. Hannah bemerkt die Leiche zunächst gar nicht, doch als sie sie entdeckt, durchzuckt sie ein Schauer: Der Tote ist ein alter Bekannter, mit dem sie eine schreckliche Tat verbindet. Nur wenige Augenblicke später ist der leblose Körper aus dem Park verschwunden. Hat sich Hannah geirrt oder spielt jemand ein perfides Spiel mit ihr? All die Jahre fühlte sie sich mitschuldig, denn sie ist überzeugt, dass sie das abscheuliche Verbrechen hätte verhindern können. Die Schuld lässt sie nicht los und schon bald holt sie das Grauen der Vergangenheit ein …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492500074
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:242 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:14.12.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Teils spannend und aufregend, leider aber auch sehr verwirrend und nicht nachvollziehbar.
    Verwirrender Thriller über Schuld, Wahn und Wirklichkeit

    Bei einem Spaziergang im verschneiten Berliner Tiergarten entdeckt Hannah die Leiche eines Mannes, den sie nur zu gut kennt und mit dem sie eine schreckliche Vergangenheit verbindet. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, ist der leblose Körper aus dem Park verschwunden. Hat ihre Psyche Hannah einen grausamen Streich gespielt, oder gibt es jemanden, der Hannah ihre Vergangenheit auf perfide Weise ins Gedächtnis rufen will? Denn Hannah trägt eine Schuld mit sich, die sie nicht loslässt, eine Schuld die lange zurück liegt und sie nun mit voller Wucht wieder einholt…

    Meine Meinung:

    „Blut will Blut“ von André Kussmaul hat mich wegen seines Klappentextes, aber auch weil die Handlung in Berlin und Umgebung spielt, angesprochen und neugierig gemacht. Spannung, Verwirrung und Unglaubwürdigkeit wechseln sich ab, so dass mich der Thriller mit zwiegespaltener Meinung und gemischten Gefühlen zurücklässt.

    Es beginnt spannungsvoll mit düsterem, stimmungsvollen Setting. Eine junge Frau, Hannah, entdeckt eine Leiche, einen Mann, den sie aus ihrer Vergangenheit kennt, doch als sie von ihrem Schock erwacht, ist der Tote verschwunden. Was ist passiert? Nach und nach wird klar, dass an Hannah und ihre drei Freundinnen ca. 20 Jahre zuvor Schreckliches durchmachen mussten. Die Mädchen wurden gefangen gehalten von einem Mann, der seine perfiden und perversen Spielchen mit ihnen trieb. Doch Hannah hätte das Verbrechen verhindern können, eine Schuld, die sie bis heute nicht loslässt.

    Andre Kussmaul hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil. Er bedient sich diverser Erzählstränge, baut Wendungen und Irrwege ein und legt so verwirrend falsche Fährten. Stellenweise sehr spannend und aufregend, andererseits liegt hier für mich aber auch ein bisschen die Crux des Buches, denn oft war mir nicht klar, ob die Handlung gerade psychische Wahnvorstellung oder die Realität beschreibt. Vieles klingt unlogisch und nicht nachvollziehbar, was mir zudem das Gefühl vermittelte, Hintergrundwissen nicht zu haben, so als gäbe es einen Vorgänger des Buches, welches man aber nicht gelesen hat.

    Die Protagonisten und ihre Charaktereigenschaften konnten mich nicht erwärmen und sind keine wirklichen Sympathieträger. Alle spiegeln Oberflächlichkeit und wenig Tiefgang wider, ihr Handeln und Tun war zum Teil durchschaubar oder aber unrealistisch und fragwürdig.

    Das spannende und unerwartete Ende hat mich dann wieder etwas versöhnt, auch wenn viele Fragen offen bleiben und nicht aufgeklärt werden, was eventuell auf eine Fortsetzung schließen lässt.

    Mein Fazit:

    „Blut will Blut“ von André Kussmaul ist ein Thriller mit einem vielversprechenden Plot, der meiner Meinung nach nicht optimal umgesetzt wurde. Spannung und Nervenkitzel sind definitiv vorhanden, leiden aber unter zu vielen Verwirrspielen und blassen Charakteren. Ein Thriller mit Höhen und Tiefen, der mich am Ende aber leider nicht hundertprozentig packen konnte. 

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor 5 Monaten
    Zwar spannend, aber dann doch auch unbefriedigend

    Auf einem Spaziergang entdeckt Hannah eine Leiche, doch dann ist sie auch schon wieder verschwunden. Hat sie sich das alles nur eingebildet? Doch dann passieren noch weitere merkwürdige Dinge und sie alle scheinen etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun zu haben.

    Die Kapitel sind sehr kurz und knapp gehalten. Dadurch und durch die schnellen Schreibstil bin ich schnell durch das Buch gekommen.
    Die Geschichte ist spannend und handelt von vier Frauen, die als Teenager furchtbarer durchgemacht haben. Zwar setzt sich einiges Stück für Stück im Laufe der Geschichte zusammen, doch bei mir blieben dann am Ende noch einige Fragen offen.
    Das Ende hat mir auch gar nicht gefallen. Für mich eines der Bücher, wo ich denke "Echt!? Das ist jetzt der Schluß!?" Vielleicht ist ja eine Fortsetzung angedacht, aber ich mag ungerne offene Enden.
    Die Figuren selbst bleiben leider unnahbar und sind eher etwas oberflächlich.

    Von mir gibt es 3 Sterne, da ich das Buch zwar spannend fand, aber dann am Ende doch etwas enttäuscht war.

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 6 Monaten
    Schuldgefühle

    Hannah spaziert bei eisigem Wetter mit dem Hund durch den Berliner Tiergarten. Dabei entdeckt sie eine Leiche. Sie glaubt den Toten zu kennen und schreckliche Erinnerungen werden wach. Nach einem Sturz wird sie erst wieder im Krankenhaus wach. Sie erfährt, dass da kein Toter gefunden wurde. Niemand glaubt ihr, selbst ihre Mutter und ihre Freundin nicht. Hat sich Hannah geirrt oder treibt jemand ein böses Spiel mit ihr?

    Es geht von Anfang an spannend los. Verschiedene Erzählstränge, in denen wir die Sichtweisen der vier jungen Frauen kennenlernen, laufen zunächst nebeneinander her und mit der Zeit fügt sich aus Puzzleteilen das gesamte Bild zusammen.

    Die Charaktere sind sehr gut und glaubhaft beschrieben. Hannah hat mit drei Freundinnen in der Vergangenheit Schreckliches erleben müssen. Der Täter hielt die Mädchen gefangen und lebte seine perversen Phantasien an ihnen aus. Geblieben ist bei Hannah ein Schuldgefühl, denn sie ist überzeugt, dass sie damals Verbrechen hätte verhindern können. Nur mit Inga hat sie noch Kontakt. Das was vor ungefähr zwanzig Jahren geschehen ist, hat Hannah dazu gebracht forensische Psychologin zu werden. Aber sie hat das Vergangene ebenso wenig verarbeiten können wie ihre damaligen Freundinnen. Da Hannah nur mit Tabletten und Alkohol ein einigermaßen normales Leben führen kann, lässt sie nicht gerade glaubwürdig erscheinen, als sie darauf besteht, den Toten gesehen zu haben.

    Wer kann also ein Interesse daran haben, mit Hannah zu spielen? Kuon, der Täter, ist wieder auf freiem Fuß. Dann scheint noch jemand Hannah zu stalken. Oder ist es doch jemand anderes?

    Es war schwierig zu ergründen, ob es Realität ist, was Hannah erlebt oder ob sie Wahnvorstellungen hat. Viele Fährten gibt es und viele, die in die Irre führen. Es bleibt also die ganze Zeit über sehr spannend und das Ende liefert dann die überraschende, aber schlüssige Auflösung. Trotzdem bleiben Fragen offen.

    Ein sehr spannender Thriller.

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    unclethoms avatar
    unclethomvor 2 Jahren
    Empfehlung!

    „Pandämonium“ habe ich seinerzeit verschlungen und war total begeistert.
    Auch hier wusste mich der Autor zu überzeugen. Der Thriller ist solide und spannend und konnte mich sowohl sprachlich als auch von der Spannung her überzeugen.
    Sehr gut beschriebene Figuren, die zum großen Teil auch in der Tiefe überzeugen konnten.
    Die Story verläuft in mehreren nebeneinander laufenden Erzählsträngen, die es zu Beginn nicht ganz leicht machten in die Story hinzukommen. Doch mit fortlaufender Erzählung fügten sich die Stränge wie Mosaiksteinchen zusammen.
    Mit erschien das Buch mehr als ein Psychothriller als ein Thriller. Das kann ich leider hier nicht näher begründen ohne zu viel von der Geschichte zu verraten, aber ich denke die meisten werden mir zustimmen nach der Lektüre des Buches.
    Die Stärke von Andre Kussmaul ist es die im Buch vorkommenden Gewalttaten nicht zu detailliert zu beschreiben, sondern diese mehr oder weniger nur anzureißen und den Rest überlässt er der Phantasie des Betrachters. Das muss man können und der Autor kann dies definitiv.
    Es gelingt ihm auch den Leser auf jede noch folgende Seite neugierig zu halten, so dass es wirklich sehr schwer fällt, das Buch beiseite zu legen.
    Mich konnte Andre Kussmaul aufs Beste unterhalten und so vergebe ich dann auch 5 von 5 Sternen.

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    Flohs avatar
    Flohvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnd von Anfang bis zum Schluss. Absolut genial und packend, aber leider auch mit knapp 250 Seiten viel zu kurz. Seufz*
    Fesselnd von Anfang bis zum Schluss. Absolut genial und packend, aber leider auch recht knapp.

    Schauplatz Berlin. Bei einem Thriller, der in meiner Lieblingsmetropole handelt, kann ich kaum dran vorbei gehen. Der Thrillerautor André Kussmaul hat mich mit seinem verheißungsvollen Klapptext und dem schleierhaft wirkendem Cover schnell für seinen neuen Spannungsroman „Blut will Blut“ gewonnen. Eine ganz besondere Herausforderung für mich war die doch recht überschaubare Seitenzahl für einen guten und ausgefeilten Thriller mit nur knapp 250 Seiten. Wird es dem Autor gelingen, auf so wenig Papier (jedem Baum und Naturschützer wird es freuen…) einen kompletten und zufriedenstellenden, umfangreichen Thriller zum Besten zu geben?
    Erschienen im Piper Verlag (https://www.piper.de/)


    Zum Inhalt (Klapptext):
    "Es ist eisig kalt und der erste Schnee bedeckt den Boden im Berliner Tiergarten. Hannah bemerkt die Leiche zunächst gar nicht, doch als sie sie entdeckt, durchzuckt sie ein Schauer: Der Tote ist ein alter Bekannter, mit dem sie eine schreckliche Tat verbindet. Nur wenige Augenblicke später ist der leblose Körper aus dem Park verschwunden. Hat sich Hannah geirrt oder spielt jemand ein perfides Spiel mit ihr? All die Jahre fühlte sie sich mitschuldig, denn sie ist überzeugt, dass sie das abscheuliche Verbrechen hätte verhindern können. Die Schuld lässt sie nicht los und schon bald holt sie das Grauen der Vergangenheit ein… ."

    Handlung / darauf darf sich der Leser freuen:
    Ein traumatisches Ereignis in der Vergangenheit; ein Geheimnis, was die vier Freundinnen mit sich tragen und daran zu zerbrechen drohen. Aus vier Perspektiven (Hannah, Inga, Sofia und Laura) erzählt erlebt der Leser hautnah, wie die Vergangenheit mit einer Eigendynamik beginnt das Leben der vier Freundinnen zu bestimmen und ein anderes Leben schier unmöglich macht…

    20 Jahre nach dem Vorfall aus der frühen Jugend: Hannah ist inzwischen forensische Psychologin und als Leser vermutet man schnell, dass sie durch ihren Beruf versucht, ihre eigene Vergangenheit zu verarbeiten und zu bewältigen. Alkohol und Drogen sind ihre täglichen Begleiter, um ein fast normales Leben und Alltag überhaupt führen zu können und sich täglich aufzuraffen. Ihr Leben bekommt eine Wendung, als sie eines im Berliner Tiergarten eine Leiche im Schnee entdeckt. Bilder zucken auf, Flashbacks, böse Erinnerungen, Schuldgefühle und ein längst vergangenes Geheimnis… Doch ehe Hannah wirklich realisieren kann, wen sie dort liegen sah, ist der leblose Körper auch schon verschwunden… Die Selbstzweifel beginnen Hannah aufzufressen, keiner will ihr glauben und es scheint noch nicht einmal aussagekräftige Spuren am Fundort der Leiche zu geben. Ein Hirngespinst? Die Ereignisse von vor über zwanzig Jahren beginnen sie einzuholen und sind präsenter denn je. Hannah war mit ihren drei Freundinnen Inga, Sofia und Laura in eine schlimme Geschichte verwickelt, die keine von den Freundinnen mehr seitdem loslässt. Doch innerhalb kürzester Zeit passiert ein schlimmes Ereignis nach dem nächsten und Hannah wird auf einmal als Verdächtige in einem Mordfall festgenommen....

    Schreibstil:
    Der begeisternde Thrillerautor André Kussmaul veröffentlicht mit „Blut will Blut“ einem Thriller hinter den Kulissen Berlins und bietet eine zermürbende Handlung, die die Abgründe der menschlichen Seele nach und nach an die Oberfläche holt. Um das ganze Grauen der Vergangenheit und der Gegenwart plastisch abzubilden und den Leser mit jeder Faser des Schreckens und der Qual mit ins Gefecht zu ziehen, nutzt er einen interessanten Perspektivenwechsel. Wir erhalten somit Einblicke aus jeweiliger Situation der vier Freundinnen von einst, wobei die forensische Psychologin Hannah als Hauptprotagonistin agiert. Dieser Thriller muss auf wenigen Seiten alles bieten, was ein Thriller-Leser sich bei einem guten und spannenden Buch wünscht. Dazu nutzt der talentierte Autor unterschiedliche Stilmittel und überrascht mit dem ein oder anderen unerwarteten Schachzug in der Umsetzung seines Plots. Beinahe ein Kurzthriller, und bewegt sich damit auf gewagtes Gebiet. Kein einfaches Los für einen Schriftsteller auf wenig Papier all das zu bieten, was sich Leser wünschen. Herr Kussmaul hat dafür lobend genau das richtige Stilmittel in der Umsetzung gefunden. Perfekt. Der Autor André Kussmaul war mir bis Dato völlig unbekannt, aber das wird sich für mich mit diesem Buch geändert haben und ich fiebere einer möglichen Fortsetzung entgegen. Denn André Kussmaul behält sich ein Hintertürchen offen, indem er (noch) nicht alle Fragen beantwortet und (noch) nicht alle Fäden verknüpft. André Kussmaul hat eine ganz besondere Art, für Nervenkitzel zu sorgen, er schafft es gleich zu Beginn mit einer angespannten Stimmung den Leser an die Seiten zu fesseln. Er sorgt für eine Aura, die vor Elektrizität und Hochspannung nur so knistert. Sehr gut, genau dass, was ein Thriller-Liebhaber in guten und mitreißenden Thrillern finden und erleben möchte. Regelrecht routiniert versetzt er den Leser in Unglaube und Entsetzen und bietet psychologische Akzente, die den Leser um den Verstand bringen werden. Erschreckende Einsichten in eine gestörte und von Wahn besessene Seele auf der Suche nach Antworten und dem Warum?! Autor A. Kussmaul versteht sein Genre (Psycho-) Thriller, hier kristallisiert sich schriftstellerisch eindeutig seine große Leidenschaft für Nervenkitzel heraus. Der Autor besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil mit psychologischen Noten. Sein Wiedererkennungswert ist hier zweifellos der gnadenlose und direkte Ton und die psychologischen Aspekte in die Seele der Gestörten und Mörders zu blicken.



    Charaktere:
    Der Autor beschreibt hier wunderbar fesselnd und eindringlich, wie sehr das scheinbar geregelte und alltägliche, augenscheinlich friedliche Leben aus den Angeln gerät und ein einziger Tag einen ganzen Menschen in den Wahnsinn treiben kann... Ein besonderes Lob geht an die besondere und eindringliche Zusammenstellung der Protagonisten aus Haupt- und Nebenrollen und wichtigen Schlüsselrollen, sowie die Blickwinkel auf die vier Freundinnen.
    Hier gibt es eine ausgefeilte und mit Potential besetzte Mischung grandioser Protagonisten, die mit besonderen Charakterstudien und fesselnden Psychogrammen aufwarten können. Im zerrütteten Seelenleben der Charaktere liegt der Kern dieses Thrillers. Bewegend, schockierend, überraschend, provozierend und ein bisschen morbide…
    Hannah hat eine bewegte Vergangenheit, die sie mit ihren damaligen Freundinnen teilt. Um das traumatische Ereignis aus der frühen Jugend zu bewältigen und hinter sich zu lassen, wählt Hannah den Beruf der forensischen Psychologin. Damit erfüllt sie ein typisches Klischee, der zerrütteten Seele und der sich in Alkohol und anderen betäubenden Mitteln suchende psychisch angeschlagene Person, die niemals die Chance hatte, das Erlebte zu verarbeiten. Doch auch ihr Weg als Psychologin ist ihr da keine große Hilfe. Schlimmer noch: Hannah sieht eines Wintertages eine Leiche im ruhigen und beinahe seelenlosen Berliner Tiergartens. Ein Wahnhinweis ihrer traumatisierten Psyche? Ein Alarm? Ein Hirngespinst? Ein Trugbild? Oder weiß jemand, was vor knapp 20 Jahren geschehen ist und spielt den jungen Frauen nun einen üblen Streich? Die Vorfälle mehren sich und schnell fällt der Mordverdacht auf Hannah, die Wahn und Wirklichkeit scheinbar nicht mehr voneinander trennen kann und sich immer weiter in Aussagen verzettelt und verstrickt…. Bis ein absolut unvorhersehbares Bild des Grauen und der psychischen Abgründe Gestalt annimmt und den Leser verblüffen wird…
    WOW. Erschütternd, gnadenlos und gut inszeniert. Aber auch ganz besonders intensiv stellt der Autor die Denkmuster des Grauen und des eigentlichen Stars des Thrillers hier vor. Tiefe Einblicke in die schlimmsten Gedanken. Krass und schonungslos.
    Viel Geschick und Können beweist der Autor A. Kussmaul bei der Darstellung seiner zunächst überschaubar anmutenden Anzahl der Charaktere, die jedoch ein weites Netz flechten und ungeahntes Ausmaß annehmen. Das Böse bekommt ein Gesicht und eine Struktur. Der Autor André Kussmaul bietet eine ausgefeilte Zusammenstellung an Rollen und Nebenrollen in seinem Buch. Ein gelungener Thriller, der unvergessen bleibt und noch lange einen Schauer bereitet, gerade durch diese sehr nahen und intensiven Protagonisten, die auf so wenigen Seiten alles bieten müssen, was sich ein Leser für Nervenkitzel und Gänsehaut im Buch erhofft und wünscht. Der Opfer-Täter-Status ist zwar augenscheinlich zunächst klar definiert und kristallisiert sich hier rasch heraus, könnte aber auch ein Mittel sein, um die Leserschaft auf sicheren Terrain zu wiegen, um ihn dann erneut im Showdown nochmals zu überraschen… die Spannung bleibt bis zum Schluss. Versprochen!

    Meinung:
    Das ganz besondere an diesem Thriller ist, dass er mich durch den gelungenen Perspektivenwechsel die Blickwinkel beider Seiten erahnen und vielleicht sogar nachvollziehen lässt. Pluspunkt für diese Umsetzung und das Spiel mit dem Grauen! Zudem finde ich die dargestellten Charaktere in den vier Erzählperspektiven mit seinen parallel laufenden Handlungssträngen sehr interessant, intelligent und komplex. Die Einblicke in die Gefühlswelten, der Ängste, der Verdrängung, der Schuld, der schieren Panik und den immer wieder kehrenden Erinnerungen an die Jugend… finde ich äußerst komplex und von Können und sensationeller Authentizität, psychologischer Aspekte und Recherche geprägt. Der spannungsgeladene Hintergrund im Buch, mit seinen Handlungen und Denkmustern lassen den Leser vor Gänsehaut erschauern. Brrrr… Das ist spannend, schockierend und fesselnd. Mir gefällt zudem der sachliche und sprachlich geschickte Wortlaut des Autors in der Art, wie er dem Leser unter die Haut kriecht und die Nervenenden des Lesers reizt. Er glänzt mit Intelligenz, Wissen, Erlebtem und Vielseitigkeit. Sprachlos. Zudem lobe ich den eindringlichen Ton des Autors und das Gespür für stimmige und authentische Dialoge mit etwas Ironie und Sarkasmus. Das gehört einfach zu einem guten Thriller dazu, um kleine Ruheoasen für den Leser zu schaffen. Ein Thriller-Leseerlebnis, wie ich es gern habe. Ein Thriller, der jedoch sehr konzentriert ist und einen Extrakt aus den besten Thriller-Stilelementen bietet, die man sich wünscht, dadurch aber auch sehr komprimiert und reduziert erscheint. Dem Buch hätte ich gut und gern 100 oder 150 Seiten mehr gegönnt, um ein längeres Leseevent zu ermöglichen und auch hie und da etwas mehr ins Detail und in die Nebenhandlungen zu gehen. Dafür bleibt hier nämlich eher weniger Platz. Denn auf knapp 250 Spannungsseiten muss eben das Wesentliche und der Kern ersichtlich sein. Vom Schnickschnack und schmückendem Drumherum muss man sich hier leider verabschieden.

    Cover:
    Dieses Cover ist einfach sensationell. Ein trüber Tag, altes gefallenes Laub, eine Ruhe und das Verderben eines grausigen Tages…. WOW. Das Cover, nebst ansprechendem Klapptext, zog sofort meine Blicke an. Es lädt zu Assoziationen ein, die sich gewiss im Inhalt wiederfinden. Es weckt Neugier und wirft Fragen auf. Das Buch liegt sehr leicht in der Hand und bietet ein offenes und einladendes Schriftbild. Viel zu schnell ist dieser grandiose Thriller gelesen….

    Der Autor:
    "André Kussmaul, geboren 1970 im Schwarzwald, ist Autor, Drehbuchschreiber und freier Synchronredakteur. Er studierte Kommunikationswissenschaften an der LMU München und lebt mittlerweile in Berlin. Für nationale wie internationale TV-Projekte ist er als Creative Producer und Dramaturg tätig. „Blut will Blut“ ist sein zweiter Spannungsroman – bei Bastei Lübbe hat er unter dem Pseudonym Alexander Odin bereits „Pandämonium“ veröffentlicht."

    Fazit:
    Psychologisch ausgefeilt und hammergenial! Mit Rasanz, Logik und sehr schlau und komplex. Auf leider zu wenigen Seiten von rund 250 an der Zahl, bietet der Autor ein richtiges Thriller-Highlight, was jedoch aufgrund der Kürze sehr viele Möglichkeiten und Potential verschenkt. Das Ende könnte als vage offen bezeichnet werden und ich hoffe mir nur eins: dass dieser grausame Ritt in die menschliche Psyche und Gräuel fortgesetzt wird! Bei knapp 250 Seiten dürfte man von einem Kurzthriller reden, das muss man akzeptieren und mögen. Für mich stellt sich in Anbetracht des schmalen Buches der Buchpreis von knapp 13 Euro doch ungewöhnlich hoch dar…. Eine Buchausgabe, die sich jedoch auch absolut lohnt. Ganz nach dem Motto: „Bücher rechnen sich nicht, aber sie zahlen sich aus…“. 4 Sterne von mir für „Blut will Blut“. Lieber Herr Kussmaul, bitte verwöhnen Sie Ihre neugierigen Leser schon bald mit einer Fortsetzung von diesem packenden Werk!

    Kommentare: 6
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    Alice90s avatar
    Alice90vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch ist echt der Hammer, man konnte sich echt gut rein versetzen und mit Fibern
    Sehr gutes Buch

    Das Buch ist echt der Hammer, man konnte sich echt gut rein versetzen und mit Fibern

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    Thrillertantes avatar
    Thrillertantevor 2 Jahren
    Blut will Blut

    Hannah entdeckt bei einem Spaziergang mit dem Hund eine Leiche im Tiergarten in Berlin. Sie meint den Toten aus ihrer schrecklichen Vergangenheit, die sie mit drei ihrer Freundinnen durchstehen musste, zu kennen. Hannah stürzt, schlägt sich den Kopf an und als sie im Krankenhaus aufwacht und man ihr mitteilt, dass da keine Leiche ist, kann sie das kaum glauben. Auch ihre Mutter und ihre Freundin glauben ihr nicht wirklich. Hannah rückt nicht davon ab, dass sie ihren toten Peiniger im Tiergarten gesehen hat. Fortan versucht Hannah mehr über Kuon, so heißt der perverse Verbrecher, zu erfahren. Außerdem ist da noch die Schuld, die seit damals schwer auf ihren Schultern lastet, denn sie alleine hätte das damalige Verbrechen verhindern können....

    Ich musste nicht lange überlegen, als ich die Rezensionsanfrage zu "Blut will Blut" bekommen habe und so habe ich ohne mit der Wimper zu zucken angenommen und ich bin sehr froh über meine Entscheidung!

    "Blut will Blut" ist für mich ein Psychothriller, den ich sehr, sehr gerne gelesen habe. Der Thriller beginnt schon äußerst spannend und ich habe mir die wildesten Theorien über den vermeintlichen Toten, denn die Psychologin Hannah gesehen haben will gemacht. André  Kussmaul hat mich in kurzen, rasanten Kapiteln durch die Story geführt und die Sache wurde immer verzwickter.

    Hannah selbst und drei ihrer Freundinnen wurden im Teenageralter von einem perversen Täter, der fürchterliche Dinge mit ihnen anstellte, in einem Keller gefangengehalten. Natürlich habe ich gerätselt, warum ausgerechnet Hannah an dem, was damals geschehen ist, Schuld haben sollte. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich allerdings immer mehr raus, dass Hannahs Schuldgefühle nicht ganz unbegründet sein können.

    André Kussmaul erzählt dem Leser nicht nur die Geschichte von Hannah, sondern auch die Versuche eines normalen Lebens ihrer drei Freundinnen, die mehr schlecht als recht gelingen. Hannah hat von damals nur noch zu Inga Kontakt, ihrer einzig verbliebenen Freundin. Außerdem scheint Hannah auch noch einen Stalker am Hals zu haben! Ist es Kuon, der mittlerweile aus der Haft entlassen wurde oer doch ein ganz anderer und wenn ja, wer? Das gilt es für den Leser und für Hannah herauszufinden und ich kann versprechen, dass das nicht ganz so einfach ist. Der Autor legt geschickt falsche Fährten, sodass man sich nie so ganz sicher ist, was denn nun Sache ist. Sowas liebe ich einfach und noch mehr gefällt mir, wenn ich erst spät auf den Täter komme! Das alles ist André  Kussmaul gelungen und so war "Blut will Blut"  für mich ein perfekter Psychothriller, mit einer logischen Aufklärung, die mir sehr, sehr gut gefallen hat!

    Wer einen Psychothriller, der durchweg spannend ist, absolut keine Längen aufweist und immer rätselhafter wird, lesen will, ist mit "Blut will Blut" bestens beraten! Absolute Leseempfehlung!

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    Ninespos avatar
    Ninespovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender und fesselnder Thriller, der den Leser vergessen lässt, was wahr und was falsch ist.
    [Rezension] „Blut will Blut“

    „Blut will Blut“ in drei Worten?

    Verwirrend, fesselnd, verunsichernd.

    Cover & Gestaltung von „Blut will Blut“?

    Das Cover von „Blut will Blut“ wirkt bereits auf den ersten Blick düster, bedrohlich und bedrückend. Das ist auch genau die Atmosphäre, die sich durch den Thriller zieht. Der dargestellte Wald ist zudem von tieferer Bedeutung, da einige wichtige Szenen des Thrillers in Wäldern spielen. Das Cover trifft perfekt die Stimmung des Thirllers.

    Worum geht es in „Blut will Blut“?

    Da dieses Buch ein Thriller ist, der von seiner Spannung lebt, werde ich euch an dieser Stelle nichts über den konkreten Inhalt verraten. Nur so viel: Es geht um vier Frauen und deren geheimnisvolle Vergangenheit. Der Leser wird auf eine verworrene Reise mitgenommen, auf der ich mich stellenweise nicht mehr darauf verlassen konnte, zwischen Wahr und Falsch zu unterscheiden. Der Leser wird hin und her geworfen, Realität und Wirklichkeit innerhalb des Thrillers verlieren an Konsistenz. Das Ende des Thrillers ist ebenso verworren und verwirrend wie der gesamte Thriller.

    Der Schreibstil von André Kussmaul?

    André Kussmauls Schreibstil ist wie für Thriller gemacht. Die Wortwahl und Kapitellänge, die schnellen Perspektivwechsel und der Plot gehen Hand in Hand. Alles passt perfekt zusammen, ergänzt einander und schaukelt das Leseempfinden hoch. Kussmaul schreibt sehr sachlich und zeitgleich fesselnd. Sein Thriller bekommt dadurch einen einzigartigen Ton, der mich sehr begeistert hat. Die Wortwahl passt perfekt zur eher sachlichen Protagonistin Hannah.

    Das Figurenpersonal in „Blut will Blut“?

    Innerhalb des Thrillers werden einige Figuren eingeführt, die alle wichtig für den Verlauf der Geschichte sind. Vor allem Hannah, die man während des Thrillers als Protagonistin näher kennenlernt, hat mir besonders gefallen. Sie hat eine sehr eigene Art, was nach ihrer Geschichte jedoch allzu verständlich ist. Auch die anderen Figuren haben mir, sofern man sie kennenlernen konnte, sehr gut gefallen. Konstruiert sind die Figuren alle ziemlich gut. Jede der vier Frauen hat ihre eigene Art, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch der Antagonist hat meinen Geschmack getroffen, da er wunderbar zweischneidig konstruiert ist.

    Positives über „Blut will Blut“?

    Der Thriller wirft den Leser hin und her. Ich wusste stellenweise gar nicht mehr, was wahr und was falsch ist. In jedem Kapitel werden neue Fragen aufgeworfen, man zweifelt nicht nur an der Zurechnungsfähigkeit einiger Figuren, sondern auch an der eigenen. Der Autor versteht es meisterhaft, als geklärt geltende Fragen wieder zu hinterfragen. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Hinter jedem Detail könnte etwas Verborgenes stecken. Und das habe ich enorm genossen. Vor allem das Ende passt zum Inhalt des Thrillers, da es den Leser noch verwirrter, unsicherer und irritierter zurücklässt als zu Beginn. Ein weiterer Pluspunkt: Der Cliffhanger ist nur der Auftakt zu einem Folgeband!

    Empfehlung zu „Blut will Blut“?

    Ich vergebe für „Blut will Blut“ eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Hier kommen nicht nur Thriller-Liebhaber auf ihre Kosten, auch Beginner haben mit „Blut will Blut“ einen fesselnden und spannenden Thriller an der Hand. Ich danke dem Piper Fahrenheit Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars von „Blut will Blut“ im Zuge der Leserunde.


    Die Rezension im Original auf: http://www.ninespo.de/2017/01/13/rezension-blut-will-blut/

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    YH110BYvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender, fesselnder Thriller, sehr zu empfehlen!
    Spannender, fesselnder Thriller, sehr zu empfehlen!

    Hannah ist forensische Psychologin und versucht durch ihren Beruf ihr Trauma zu verarbeiten, das sie seit 20 Jahren mit sich herumschleppt. Das gelingt ihr jedoch nicht besonders gut und sie flüchtet in Alkohol und Drogen. Eines Tages findet sie im Tiergarten eine Leiche, die kurz darauf jedoch verschwunden ist. Sie beginnt, selbst an sich zu zweifeln und keiner kann ihr hundertprozentig glauben. Vor zwanzig Jahren war sie mit ihren drei Freundinnen Inga, Sofia und Laura in eine schlimme Geschichte verwickelt, die keine von den dreien mehr seitdem loslässt. Doch innerhalb kürzester Zeit passiert ein schlimmes Ereignis nach dem nächsten und Hannah wird auf einmal als Verdächtige in einem Mordfall festgenommen....Der Thriller hat mich von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt und in seinen Bann gezogen. Man rätselt mit, was wirklich passiert ist oder ob sich Hannah einiges nur einbildet. Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Hannah, Inga, Sofia und Laura erzählt und springt manchmal in die Vergangenheit zurück. Die Auflösung des Thrillers kam für mich sehr überraschend, mit diesem Täter hätte ich nie im Leben gerechnet. Zum Schluß bleiben noch einige Fragen offen und der Täter kann entkommen. Der Thriller hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil hat mich durch die kurzen, spannenden Kapitel total überzeugt und fesseln können. Ein Buch, das ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.

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    Any91s avatar
    Any91vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannender Thriller
    Eine harte Probe für die Menschliche Psyche...

    Eine Leiche im Berliner Tiergarten... Hannah, eine forensische Psychologin,  kennt die Person, die dort im vereiste Teich liegt. Doch auf einmal ist sie weg....
    Und schon beginnt der Albtraum!
    Hannah wird auf brutale Weise mit ihrer Vergangenheit konfrontiert - sie droht den Verstand zu verlieren. Mysteriöse Dinge ereignen sich, die alle gegen sie sprechen. Was ist wirklich und was ist nur Schein?
    Niemand glaubt ihr, war die Leich nur eine Halluzination, die auf ihren Alkohol und Drogenkonsum zurückzuführen ist?

    Der Thriller ist unglaublich spannend ab der ersten Seite. Am Anfang fand ich es erst verwirrend, aber im Laufe der Geschichte fügt sich alles zusammen.
    Es geht um vier Frauen, vier Freundinnen, die dieselbe Vergangenheit teilen.. Alle sind in einem psychisch labilen bis abgrundtiefen Zustand und alle versuchen ihr Erlebnis irgendwie zu verarbeiten und zu vergessen.  Es geht um Schuldzuweisungen, doch wessen Schuld?

    Der Autor lässt einen in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken.
    Die kurzen Kapitel fand ich ihr sehr gut gewählt, auch dass man Einblick in den Zustand aller vier Protagonisten bekommt. 
    Das Ende des Buches lässt auf eine Fortsetzung hoffen!

    Fazit:
    Ein sehr spannender, leicht zu lesender Thriller. Das einzige, was mir fehlt - worüber ich auch immer noch grübel - sind die Beweggründe des Täters. Aber ich denke, wenn es eine Fortsetzung geben sollte, kommt das noch zutage. 
    Dieses Buch kann ich aber jedem Thriller-Fan wärmstens ans Herz legen!!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AndreKussmauls avatar
    Eine Leiche am eisigen Teich, die verschwindet...Hannah, eine forensische Psychologin, die mit dem Grauen aus ihrer Vergangenheit erneut konfrontiert und dabei von der schrecklichen Angst befallen wird, den Verstand zu verlieren. Was ist Schein? Was ist Wahrheit.... Das könnt Ihr bei der Leserunde zu meinem neuen Thriller "BLUT WILL BLUT" hautnah erfahren, der letzte Woche erschienen ist. Mein Verlag "Piper Fahrenheit" verlost dafür 15 Ebooks (EPUB). Also bewerbt Euch bis zum14.12.2016  und mit etwas Glück seid Ihr dabei!  

    Infos zum Buch: Es ist eisig und der erste Schnee bedeckt den Boden im Berliner Tiergarten. Hannah bemerkt die Leiche zunächst gar nicht, doch als sie sie entdeckt, durchzuckt sie ein Schauer: Der Tote ist ein alter Bekannter, mit dem sie eine schreckliche Tat verbindet. Nur wenige Augenblicke später ist der leblose Körper aus dem Park verschwunden. Hat sich Hannah geirrt oder spielt jemand ein perfides Spiel mit ihr? All die Jahre fühlte sie sich mitschuldig, denn sie ist überzeugt, dass sie das abscheuliche Verbrechen hätte verhindern können. Die Schuld lässt sie nicht los und schon bald holt sie das Grauen der Vergangenheit ein... 
    Zur Leserunde
    AndreKussmauls avatar
    Liebe Leser, nun gibt es von mir unter anderem Namen "ANDRÉ KUSSMAUL" einen neuen Spannungsroman mit dem Titel "BLUT WILL BLUT" ( PIPER) - ein "klassischer" Thriller um die forensische Psychologin Hannah, die mit einem schrecklichen Verbrechen aus ihrer Vergangenheit erneut konfrontiert und dabei von der Angst befallen wird, ihren Verstand zu verlieren. Spielt jemand ein perfides Spiel mit ihr oder ist alles nur Einbildung? Aktuell läuft dazu auch eine Leserunde, zu der ich Euch gerne einladen möchte und bei der 15 Ebooks verlost werden.
    Zum Thema
    AndreKussmauls avatar
    Liebe Leser,

    viele kennen mich noch unter ALEXANDER ODIN und haben meinen Roman "PANDÄMONIUM- DIE LETZTE GEFAHR" gelesen. Nun gibt es unter anderem Namen "ANDRÉ KUSSMAUL" einen neuen Spannungsroman mit dem Titel "BLUT WILL BLUT" - ein "klassischer" Thriller um die forensische Psychologin Hannah, die mit einem schrecklichen Verbrechen aus ihrer Vergangenheit erneut konfrontiert und dabei von der Angst befallen wird, ihren Verstand zu verlieren. Spielt jemand ein perfides Spiel mit ihr oder ist alles nur Einbildung? Aktuell läuft dazu auch eine Leserunde, bei der Ihr 15 Ebooks gewinnen könnt!    
    Zum Thema

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