André Marx

 4 Sterne bei 1.206 Bewertungen
Autorenbild von André Marx (© Privat / Quelle: Kosmos Verlag)

Lebenslauf von André Marx

André Marx wurde 1973 in Georgsmarienhütte bei Osnabrück geboren. Er verfasste zahlreiche Kinder- und Jugendbücher: Allein zwischen 1997 und 2007 hat Marx 27 Bände der Jugendkrimiserie »Die drei ???« geschrieben – somit ist er der Autor mit den meisten »Die drei ???«-Büchern.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die drei ??? und der Kristallschädel (ISBN: 9783440166871)

Die drei ??? und der Kristallschädel

Neu erschienen am 15.07.2021 als Hardcover bei Kosmos.

Alle Bücher von André Marx

Cover des Buches Die drei ??? Feuermond (drei Fragezeichen) (ISBN: 9783440502822)

Die drei ??? Feuermond (drei Fragezeichen)

 (56)
Erschienen am 12.06.2020
Cover des Buches Das Wilde Pack, 1 (ISBN: 9783440144008)

Das Wilde Pack, 1

 (45)
Erschienen am 09.12.2013
Cover des Buches Das Wilde Pack, 2, schmiedet einen Plan (ISBN: 9783440144015)

Das Wilde Pack, 2, schmiedet einen Plan

 (28)
Erschienen am 09.12.2013
Cover des Buches Die drei ??? und das versunkene Dorf (ISBN: 9783440136539)

Die drei ??? und das versunkene Dorf

 (31)
Erschienen am 16.05.2013
Cover des Buches Die drei ???: Die sieben Tore (ISBN: 9783551314468)

Die drei ???: Die sieben Tore

 (27)
Erschienen am 30.10.2015
Cover des Buches Die drei ??? - Das Erbe des Meisterdiebs (ISBN: 9783570213735)

Die drei ??? - Das Erbe des Meisterdiebs

 (25)
Erschienen am 05.10.2005

Neue Rezensionen zu André Marx

Cover des Buches Die drei ??? und der Nebelberg (ISBN: 9783865360984)JokerReviewss avatar

Rezension zu "Die drei ??? und der Nebelberg" von André Marx

Neblige Handlung.
JokerReviewsvor 17 Tagen

Die drei ??? Folge Nummer 105 gehört leider zu den schwächsten Folgen seit die Nummer 100 überschritten wurde. Man hat hier einen eigenen Stil versucht, der jedoch auch der größte Schwachpunkt der Folge ist. Die Konzeptidee ist eigentlich nicht schlecht und es ist immer sehr lobenswert, wenn die Macher neue Ideen ausprobieren. Allerdings beißt sich das experimentelle Konzept mit der konventionellen Erzählweise und dadurch wirkt das Ganze wie ein Fremdkörper. Auch die Story ist nicht sonderlich spannend und kommt nur schwerfällig in die Gänge. Dafür funktioniert wieder der ganze handwerkliche Aspekt, das Szenario ist originell und ein wenig gruselig ist das Ganze auch.

Justus, Peter und Bob machen einen Wander-Trip in die Berge. Als sie unfreiwillig in ihrem Zelt wach werden, hören sie ein lautes Geräusch in den Bergen. Am nächsten Morgen laufen sie durch den mit Nebel übersäten Berg und treffen dort auf eine unheimliche Erscheinung. Scheinbar treibst ein Geist in den Bergen sein Unwesen. Justus, Peter und Bob rennen voller Furcht davon und landen vor einer Hütte. Dort finden sie glücklicherweise eine Bleibe und treffen u.a. auf Mr. Falkner, der viel über die Legende des Phantoms berichtet. Doch in dieser Nacht geschieht etwas furchtbares. Als ein, scheinbar, ungebetener Gast herum poltert, will Mr. Falkner ihn gegenüber treten. Als er in den dichten Nebel geht, wird er jedoch niedergeschlagen und verschleppt.

Diese Folge ist dadurch bekannt, dass man immer wieder Tagebucheinträge von Bob hört, der die Geschehnisse zusammenfasst. Auch wenn die Idee nett ist, sorgen diese Phasen immer wieder für unangenehme Längen. Zudem hätte man dann auch auf einen Erzähler verzichten können, doch Thomas Fritsch erzählt munter weiter und diese beiden Element passen irgendwie nicht zusammen. Die Story ist leider sehr träge erzählt, auch wenn das Berg-Szenario eigentlich sehr atmosphärisch ist. Der gesamte Fall ist relativ unspektakulär und auch das Finale ist ziemlich unspannend.


Bei Justus, Peter und Bob funktioniert eigentlich alles wie immer. Sie harmonieren hervorragend und sind mit guten Dialogen ausgestattet. Es ist jedoch ein wenig seltsam, dass Bob die Tagebuch-Phasen bekommen hat. Klar, er ist für Recherchen und Archiv zuständig, aber dann hätte man ihm auch die Story um ihn herum relevanter machen können. Justus ist wie immer ein kluges Köpfchen und löst den Fall und Peter zeigt hier sogar erstaunlich viel Mut. Alle anderen Figuren sind leider genauso blass wie der storyrelevante Nebel. Teilweise sind hier sogar Figuren dabei, die so unnötig wirken, dass man sie komplett hätte heraus streichen können, ohne das die Story in Mitleidenschaft gezogen wird. Man interessiert sich auch nicht wirklich, wer nun hinter dem Phantom steckt, was dazu führt, dass die Auflösung ohne Überraschung daherkommt.


Fazit : Blass, unspannend und zu gewollt experimentell. Der Nebelberg ist eine wirklich schwache, wenn auch nicht wirklich schlechte, drei Fragezeichen Folge. Spannung kommt hier nur selten vor, die Tagebuch Phasen sind furchtbar nervig und es gibt keine erwähnenswerten Momente. Ja, das Szenario ist erstklassig, die Sprecher leisten gute Arbeit und das Phantom ist relativ gruselig. Aber es bleibt alles total auf Sparflamme und es gibt kaum Gründe, diese Folge mehr als 1x zu hören. Schade eigentlich, denn die Nebel Atmosphäre erinnert ein wenig an Silent Hill.



6/10


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Cover des Buches Die drei ??? - Die doppelte Täuschung (ISBN: 9783865360922)JokerReviewss avatar

Rezension zu "Die drei ??? - Die doppelte Täuschung" von André Marx

Doppelt hält besser?
JokerReviewsvor 17 Tagen

Doppelte Täuschung ist die 102te Folge der Drei ??? und bietet mal wieder einen interessanten Fall, der leider ein wenig zu einfach geraten ist. Nachdem die Vorgänger-Folge "Hexen-Handy" ziemlich gut funktioniert hat, krankt Folge 102 etwas an der Kreativität. Das ist aber meckern auf hohem Niveau, denn Doppelte Täuschung ist sehr spannend inszeniert und kann tatsächlich mit seinem Verwirrspiel überzeugen. Die drei Detektive wirken hier diesmal sehr souverän, was es umso kurioser macht, dass sie die Auflösung erst so spät checken. Die Folge ist auf jeden Fall sehr kurzweilig und hat keinerlei Längen.

Bob Andrews wird Zeuge von einem Banküberfall. Er kann sogar den Täter identifizieren und ein Phantombild wird kreiert. Justus hat noch in der selben Nacht eine kuriose Begegnung in der Zentrale. Er wird von einem Mann aufgesucht, der dem Bankräuber sehr ähnlich sieht. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Mann um Jeremia King und er ist der Zwillingsbruder vom Bankräuber Abraham King. Er beauftragt die drei Detektive, seinen Bruder zu finden, damit er sich der Polizei stellt und wieder auf die richtige Bahn kommt. Die Drei ??? nehmen den Fall an und wollen als erstes die Wohnung von Abraham inspizieren und erleben dort ihre erste Überraschung.

Als erstes muss man mal wieder die großartigen Sprecher loben. Klar, Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczek und Andreas Fröhlich leisten seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit, aber speziell in diesem Fall muss man die Arbeit von Wolfgang Condrus loben, der hier eine extrem vielseitige Arbeit abliefert. Auch wenn der Fall sehr vorhersehbar ist, ist es trotzdem amüsant zu hören, wie die drei Detektive ihren Durchblick verlieren. Langweilig wird die Folge in keinem Fall, allerdings ist es eine von den Folgen, bei der man am Ende denkt, dass da noch irgendwas kommt, da die Auflösung so auf der Hand liegt. Trotzdem ist Doppelte Täuschung solide inszeniert, hat einen angenehmen Humor und gute Dialoge.


Es gibt mal wieder keinerlei Konfrontationen zwischen den drei Detektiven, was ein bisschen schade ist, denn gerade die Streitgespräche zwischen Peter und Justus (und die ständige Neutralität von Bob) sind immer herrlich amüsant und diese Streitereien schweißen sie auch immer wieder gut zusammen. Wie bereits erwähnt leistet hier Wolfgang Condrus die beste Arbeit. Er leiht seiner Stimme den Gebrüdern King und er schafft es seine Stimme derart gut zu variieren, dass man sie eigentlich immer sehr gut auseinander halten kann. Ansonsten treten hier eigentlich kaum erwähnenswerte Figuren auf. Wenn, dann dienen sie nur dazu, den Fall voran zu bringen. Wenigstens Titus, Mathilda oder Morton hätte man hier auftreten lassen können.


Fazit : Amüsant, vorhersehbar und solide inszeniert. Doppelte Täuschung ist weder Tiefpunkt noch Highlight. Sie ist gut inszeniert, hat wie immer herausragende Sprecher und ist angenehm kurzweilig. Ein bisschen mehr Überraschungen hätten der Folge gut getan und teilweise ist die Geschichte zu stringent. Es ist keinesfalls eine schlechte Folge, da gab es in der Vergangenheit ganz andere Brocken und man kann sie sich immer wieder anhören ohne es zu bereuen. Die Gebrüder King bleiben jedenfalls im Gedächtnis.


7,5/10



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Cover des Buches Das Wilde Pack, 2, schmiedet einen Plan (ISBN: 9783440144015)A

Rezension zu "Das Wilde Pack, 2, schmiedet einen Plan" von Boris Pfeiffer

Flucht aus dem Zoo - hinein ins Abenteuer "Freiheit"
Ariusvor 3 Monaten

Das Wilde Pack ist eine Bande von Tieren, die in verlassenen U-Bahn-Schächten und Höhlen unter der Stadt lebt. Angeführt vom Wolf Hamlet haben die Tiere nur ein Ziel: endlich wieder in Freiheit zu leben. Dabei erlebt das Wilde Pack unglaubliche Abenteuer. Und schlägt den Menschen ein Schnippchen nach dem anderen.

Nach Art einer Fabel sind alle Tiere mit (teilweise) menschlichen Eigenschaften ausgestattet und haben die Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren. Auf der anderen Seite wiederum werden ihre speziellen tierischen Fähigkeiten hervorgehoben, etwa der hervorragende Geruchsinn des Wolfes.

Der Mensch spielt hier (in Gestalt des Zoodirektors und seiner Tochter) die Rolle des „Unmenschen“, dem gegenüber sich die Tiere behaupten müssen.

Diese Kinderbuchreihe ist eine der schönsten, abenteuerlichsten und teils amüsantesten Geschichten, die es momentan am deutschen Buchmarkt gibt. Nervenkitzel, Spannung und zudem eine gehörige Portion Humor und Sprachwitz erwarten den jungen Leser.

Voller Herz, Humor und mit der gewissen Portion an versteckter Moral, verstehen es die Autoren André Marx und Boris Pfeiffer auf faszinierende Art und Weise r zu fesseln. Mit der nötigen Portion an Humor und Herz schaffen es die Beiden, den Lesern wichtige Dinge über Freundschaft, Freiheit, und viele andere Dinge spielerisch näher zu bringen und zu vermitteln.
 Die zwischen den abenteuerlichen Szenen versteckten moralischen Botschaften kommen ohne Probleme bei den Kindern an und dennoch kommen auch Spaß und Abenteuer nie zu kurz. Aus dem Zusammenspiel der beiden Autoren ist eine fantasievolle Reihe für jüngere Kinder herausgekommen, in der, dem Alter entsprechend, alle Abenteuer auf Tierebene spielen.

Das Wilde Pack: Das ist eine Bande von Tieren aller Art, die mehr schlecht als recht in alten U-Bahn-Schächten und Kanalsystemen der Stadt leben. Als ein fieser Zoodirektor heimlich beschließt, Hamlet, den jungen Wolf, zu töten und seiner Tochter das Fell zu schenken, flieht der Wolf mit Hilfe seines Freundes, des Gorillas Barnabas.

"Finde das Wilde Pack, dann bist du gerettet", hatte Barnabas gesagt, aber als der Wolf es endlich findet, trifft er auf einen verwahrlosten armseligen Haufen furchtsamer Tiere. Eine anrührende und spannende Geschichte nimmt ihren Lauf, als Hamlet versucht, diesen ungleichen Haufen zu motivieren, auch den alten Freund Barnabas aus den Händen des rachsüchtigen, heimtückischen Zoodirektors zu befreien. Die Geschichte ist liebevoll erzählt und lässt den jungen Leser mit den tierischen Freunden bangen und hoffen.

Trotz des turbulenten Geschehens handelt es nicht um inszenierten Klamauk. Vielmehr ist es den beiden Autoren schon im ersten Band gelungen, eine Art karikierendes Bild der menschlichen Gemeinschaft zu schaffen, ganz aus der Sicht der Tiere. Aber es gibt keine Schwarz-Weiß-Malerei, denn was wir hier als menschliche Dummheit und Gemeinheit erleben, findet sich zum Teil auch in der Tierwelt wieder. Auf beiden Seiten geht es also ziemlich "realistisch" zu, so realistisch, wie es in einer Fantasy-Geschichte eben möglich ist.

In kindgerechter Sprache und klaren Sätzen erzählen die Autoren André Marx und Boris Pfeiffer emotional und spannend von den Abenteuern eines jungen Wolfs, von Mut, Treue und Freundschaft. Doch auch Humor und Lachen kommen nicht zu kurz, wenn der kleine Leser in den einzelnen Kapiteln verfolgt, welche Entwicklung der ängstliche kleine Wolf durchläuft.

Die Schrift und der Zeilenabstand sind angenehm groß, so dass Kinder sich beim Lesen nicht zu schwertun. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Spannung bleibt erhalten, so dass junge Leser immer wissen wollen, wie es weiter geht.

Den Satzbau finde ich gut und angemessen, so dass sich die Kinder nicht überfordert fühlen.

Ebenso gut finde ich Wörter, die den Wortschatz des Kindes bereichern: z.B. "Stahlungetüm" (S. 30).

Und ganz nebenbei fließen Informationen in den Text ein, dass beispielsweise ein Chamäleon seine Augen unabhängig voneinander in unterschiedliche Richtungen bewegen kann.

Die Freundschaft unter den Tieren oder auch andere Szenen wecken das Mitgefühl bei den Kindern: "Seinen Pfoten ging es überhaupt nicht besser." (S. 27) und "Wieder wirkte Oskar ganz plötzlich niedergeschlagen. Sofort eilte Tulpe an seine Seite und stupste ihn sanft mit der Schnauze." (S. 51).

Süße und witzige Formulierung: ""Was bist du denn für ein Wicht?", fragt Hamlet verwirrt. Doch schon flitzt der grüne Fleck wieder in die Luft, surrt um sein linkes Ohr, dann um sein rechtes. Er blieb in der Luft stehen, flog rückwärts und schien irgendwie überall gleichzeitig zu sein. "Was bin ich für'n Wicht? Das weißt du wohl nicht! Mein Name ist Spy aus dem Kolibri-Ei!"" (S. 28)

Folgende Formulierung fand ich auch sehr schön bildlich beschrieben: ""Papa!", rief Constanze halb erschrocken, halb erfreut. "Hier ist er doch, Papa, der Wolf ist wieder da!" Müller wandte sich um. Sein Blick fiel auf Hamlet. Das Gesicht des Zoodirektors wurde weiß, dann rot und dann schnappte er nach Luft." (S. 76)

Text und Illustration erscheinen sehr ausgeglichen, wobei die ausdrucksstarken Illustrationen von Sebastian Meyer wirkungsvoll den Eindruck der einzelnen Szenen unterstreichen. Sensibel, teilweise auch witzig, tragen sie ganz wesentlich zum Erleben der Kinder bei.

Der Verlag hat auf bunte Bilder verzichtet und stattdessen Zeichnungen in allerlei Grautönen gewählt; sie greifen vor allem in den "Menschenbildern" in karikierender Überzeichnung die im Text zum Ausdruck kommende Kritik auf. Besonders schön anzusehen sind hingegen die Tierzeichnungen; im Gegensatz zum Text, wo die Tiere wie Menschen denken, handeln und sprechen, sind sie in den Illustrationen von Sebastian Meyer? ganz auf ihrer Tierebene geblieben – eine kluge Entscheidung, die auch jedem Kitsch vorbeugt.

Der Roman ist vom Verlag für Kinder von 8 bis 10 Jahren empfohlen. Dem würde ich mich voll und ganz anschließen.

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André Marx wurde am 01. Januar 1973 in Georgsmarienhütte bei Osnabrück (Deutschland) geboren.

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