André Moll Excellence-Leitfaden

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Inhaltsangabe zu „Excellence-Leitfaden“ von André Moll

Einige deutsche Unternehmen sind im internationalen Wettbewerb besonders gut aufgestellt – warum eigentlich? Einer der Gründe ist ihre herausragende Produktqualität, doch diese entsteht nicht von selbst. Immer mehr Organisationen nutzen das EFQM Excellence Modell, um sich auch strukturell zu stärken. Die Anwendung dieses Gedankengutes ermöglicht die systematische Bewertung der Organisation im Lichte ihrer Strategie. Aus der Bewertung resultieren Erkenntnisse über Stärken und Verbesserungspotenziale, die einen wichtigen Impuls zur Organisationsentwicklung beitragen. Dieser Leitfaden vermittelt die Methoden und Wege, wie Organisationen ihre Wettbewerbsfähigkeit mit dem Excellence Modell steigern können. Er stellt Methoden gegenüber und vermittelt dem Leser wichtige Erkenntnisse, um den Excellence-Ansatz in der eigenen Organisation nutzen zu können. Dieses Buch zeigt, wie Sie bei der Einführung oder Weiterentwicklung des Excellence-Ansatzes konkret vorgehen. Er ist die handlungsorientierte Ergänzung des kürzlich erschienenen Excellence-Handbuchs. Beide Bücher zusammen vermitteln die Inhalte und die Anwendung in der Theorie und Praxis.

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  • Strukturiertes Herausarbeiten von Stärken und Verbesserungspotentialen

    Excellence-Leitfaden
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    24. April 2014 um 10:26

    Strukturiertes Herausarbeiten von Stärken und Verbesserungspotentialen Neben dem (zuvor) erschienenem Excellence-Handbuch bietet dieser Ergänzungsband nun die „handlungsorientierte“ Ergänzung, die schrittweise Umsetzung des EFQM Excellence Modells in der Praxis. Hierbei bildet das EFQM keinen einmaligen Beratungsprozess, sondern arbeitet darauf hin, eine Haltung, eine Unternehmensphilosophie zu entfalten, die dauerhaft zu einem „lebenslangen Lernen“ auf Unternehmensebene führt. „Business Excellence.….ist eine Herangehensweise zur systematisch strukturierten Verbesserung des jeweiligen Status Quo, unter Berücksichtigung der unternehmerischen ziele, der Key Stakeholder und der Nachhaltigkeit“. Wobei Excellence dabei ein Ausdruck der inneren Unruhe und des ständigen Hinterfragens ist. Das Handbuch bietet hierzu vielfache Impulse, die auf verschiedenen Ebenen (vom Grundsätzlichen bis zum Tagesgeschäft) die Haltung der Excellence verdeutlichen und die möglichen Schritte zu deren Umsetzung benennen. Als Einstieg in das Buch ist daher zunächst eines der letzten Kapitel zu empfehlen, an dem praxisorientiert das Gemeinte verständlich sichtbar wird. Die „Gelebte Excellence in einem kleinen Handelsunternehmen“ bricht die vielfachen Inhalte auf ein überschaubares Maß hinunter und verdeutlicht die Prinzipien, um die es den Herausgebern und Autoren geht. Von diesem Kapitel ausgehend erschließen sich die vielfachen anderen Erläuterungen und vorgestellten Instrumente sehr eingängig. „Veränderung ist die einzige Konstante“ ist dabei einer der Hauptsätze des Modells. Impliziert wird somit die dauerhaft „lernende Organisation“ unter einer „Kultur des Miteinander“, und Einbindung aller Mitarbeiter in die Unternehmensverantwortung. Ein Prozess, der hohe kommunikative Fähigkeiten erfordert (eine der wesentlichen Kompetenzen für Führungskräfte in diesem Modell), dann aber wie eine Art „Selbstläufer“ zu einem breiten, unternehmerischen Denken auf allen Ebenen der Organisation führt. Wobei grundlegendes zunächst geklärt werden muss, die „Sinn-Vision“ als klare Antwort auf die unternehmerische Frage: „Wofür unternehme ich all dieses“? Dem korrespondierend ein „Fernziel“ formuliert und internalisiert wir. Hierbei bedenkt das Modell auch „kurzfristige Erfolge“ mit (das pflücken der „low hanging fruits“, wissend, dass Erfolge motivieren und nicht nur auf ein Ziel irgendwann „in ferner Zukunft“ abstrakt hingearbeitet werden kann, soll nicht die Motivation aller Beteiligten einer starken Belastung unterzogen werden. Die Autoren verdeutlichen allerdings jederzeit im Buch, dass die Umsetzung eines Excellence Denkens, die Bereitschaft zum ständigen agieren und lernen und zur offenen Kommunikation ein langwieriger Prozess ist, der zunächst erkennbaren Mehraufwand bedeutet und auch durch die „Quick-wins“ nicht an Dauer der Veränderung verliert. Letztendlich geht es um die „Übernahme von Verantwortung“ an jedem Ort des Unternehmens und bei jedem Mitarbeiter unter einer klaren, gemeinsamen Zielvorgabe für einen beständig wachsenden Erfolg unter ebenso beständig flexiblem Agieren. Wie das in den einzelnen Schritten sich vollzieht, wie „Meilensteine“ gesetzt werden und wie damit Grundlagen für dauerhafte Erfolge gesetzt werden, das liest sich in diesem Buch eingängig erläutert und praktisch beleuchtet. Wobei, auch das sei gesagt, die Lektüre des Buches einen professionellen Beratungsprozess wohl nicht ersetzen wird, trotz der vielfachen Materialien, Fragebögen, Anleitungen und des gut aufbereiteten Online Materials. Zu wichtig ist bei der Umsetzung dieses Modells der „Blick von Außen“ und die Moderation der Entwicklungsschritte. Alles in allem ein strukturiertes und nachvollziehbar erläutertes System, das auf der Notwendigkeit „lebenslangen Lernens“ beruht und dieses auf die Ebene der Organisation selbst hebt. Ob und wieweit der Leser sich vom EFQM überzeugen lässt, ist sicher von einer Reihe von Faktoren abhängig, in der Darstellung dieses Buches wird zumindest ganz klar, um was es geht.

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