André Mumot

 3.4 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Muttertag, Geisternächte und weiteren Büchern.
André Mumot

Lebenslauf von André Mumot

André Mumot, geboren 1979, hat nach dem Studium und der Promotion in Kulturwissenschaften und Ästhetischer Praxis in Hildesheim für verschiedene Medien, Tageszeitungen und Magazine geschrieben. Er ist Theaterkritiker und Moderator bei Deutschlandradio Kultur. Seit 2006 übersetzt er Romane, Jugend- und Sachbücher. Zum von Publikum und Kritik gefeierten Bestseller wurde seine Übersetzung des Romans "Wunder" von Raquel J. Palacio, für die er 2014 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde."Muttertag" ist sein Romandebüt.

Alle Bücher von André Mumot

Muttertag

Muttertag

 (55)
Erschienen am 14.10.2016
Geisternächte

Geisternächte

 (2)
Erschienen am 31.08.2018
Muttertag

Muttertag

 (2)
Erschienen am 14.10.2016

Neue Rezensionen zu André Mumot

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Rezension zu "Geisternächte" von André Mumot

Ein moderner Großstadtroman - geistreich und ausdrucksvoll
AnnieHallvor 2 Monaten

Geisternächte ist ein Roman von André Mumot und 2018 im Eichborn Verlag erschienen.

Die erfolglose Schauspielerin Kathi Bechstein verdient mit spiritistischen Sitzungen ihr Geld. Als die zehnjährige Sophie vor ihrer Tür steht und sie bittet, mit ihrem ermordeten Bruder in Kontakt zu treten, bekommt Kathi Gewissensbisse, schließlich ist alles nur Show. Aus Geldnot geht sie dennoch auf Sophies Bitte ein und setzt damit Ereignisse in Gang, die sie schon bald in Gefahr bringen....

André Mumot verknüpft geschickt eine tragische Familiengeschichte mit Spannungselementen und Geistermotiven ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Die einzelnen Handlungsstränge sind realistisch und fesselnd und ergeben am Schluss ein stimmiges Gesamtbild. Die Charaktere sind ungewöhnlich und authentisch. Sophie ist ein kluges und introvertiertes Mädchen, das trotz Glasauge mehr sieht als andere. Kathi ist eine rationale und kühle Figur, die jedoch aus Sorge um ihren Bruder unüberlegte Entscheidungen trifft. Kenan ist mit seiner emotionalen und warmherzigen Art ein gelungener Gegenpol .

Eine spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen, die aktuelle Entwicklungen und Mystery gekonnt vereint. Modern, geistreich und ausdrucksvoll.
 

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Rezension zu "Muttertag" von André Mumot

Schwieriger Thriller
Rosebudvor 5 Monaten

Muttertag ein Debütroman von Andrè Mumot, 493 Seiten erschienen im Eichborn-Verlag.
Die Bewohner eines Dorfes sind erschüttert - grausige Experimente werden in einer Villa durchgeführt. Eine skrupellose Sekte vollzieht geheimnisvolle Rituale. Entstellte Kreaturen treiben sich herum, Menschen verschwinden. Der harmlos wirkende Pensionär Richard Korff, wird in diese verwerflichen Machenschaften hineingezogen und bringt dadurch auch noch seine restliche Familie in Gefahr.
Andrè Mumonts Debütroman war für mich sehr anstrengend zu lesen. Durch die häufigen Szenen- Zeiten und Ortswechsel, auch durch die vielen Protagonisten, war ich am Anfang so sehr verwirrt, dass ich ungemein schlecht in das Buch gefunden habe. Ich habe mich über eine Woche mit der Geschichte auseinandergesetzt - weit länger als ich sonst zu einem Buch dieser Seitenzahl brauche, bis ich Zusammenhänge erkennen konnte. Stellenweise konnte ich nicht auseinanderhalten wer die Guten und wer die Bösen in diesem Thriller waren. Es sind mehrfach Szenenwechsel vorhanden, die sich für mich sehr verwirrend dargestellt hatten. Im letzten Drittel hat sich langsam das Dunkel gelichtet und dann war der Rest flüssiger zu lesen. Jedoch lässt mich auch das Ende etwas ratlos zurück. Nicht alle Erzählstränge wurden zur Vollständigkeit zu Ende geführt. Die Grundidee zu diesem Roman ist eigentlich sehr interessant zwischendurch kamen auch spannende Abschnitte. M.E. hätte die Geschichte besser erzählt werden können, indem Mumot verwirrende Szenen vermieden hätte. Die vorhandenen Dialoge machten die Erzählung durchaus rasant und spannend, abschließend möchte ich noch anfügen, dass das Cover zu diesem Buch sehr gut gelungen ist.
Ich kann für dieses Buch nur 3 Sterne vergeben. Es ist für Personen geeignet die bereit sind sich auf komplizierte Zusammenhänge einzulassen. Leser die nicht nur so nebenbei, gut unterhalten werden wollen.

Kommentare: 2
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Rezension zu "Muttertag" von André Mumot

Endlose Verwirrung
nicekingandqueenvor 2 Jahren

Ich habe kaum Worte, versuche aber dennoch meinen Leseeindruck in Worte zu fassen. Ich hatte große Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Deshalb hatte auch zunächst keine Ahnung um was es gehen soll. In welche Richtung die Handlung hinausläuft. Zu Mumots Schreibstil muss ich hinzufügen, dass er wirklich ein äußerst ausführlicher Beschreiber von einfach Allem ist. Sei es die Einrichtung bis zum letzten Kugelschreiber oder ein Stimmungsgefühl eines Charakter. Ein Wort reicht bei ihm kaum jemals aus. Nein, er übernimmt gefühlt den kompletten Duden, den er wahrscheinlich beim Schreiben direkt immer parat beiseite gelegt hatte, um ihn alle zwei getippten Wörter in die Hand zu nehmen und alle Synonyme zu einer Gefühlsregung auch innerhalb einer Zeile mithilfe von Kommata zu Nutze zu ziehen. Um dem etwas Positives zu geben: Dafür sind die Kapitel recht kurz gehalten. Doch hat das auch den Effekt, dass er sehr spannend schreibt. Mumot hält seine Kapitelenden sogar so spannend mit Cliff Hangern, dass man zwar sich bewusst wird, dass da gerade etwas Großes passiert, aber was das genau ist, tja, das blieb mir mehr als einmal ein großes Rätsel. Teilweise wurde die Geschichte so abstrus, widerlich, krankhaft, verstörend, dass ich das Gefühl habe, mich heute Nacht glücklich schätzen zu dürfen, wenn ich keine Albträume davon tragen werde. Ich bin bis S. 50 nicht wirklich reingekommen und da breche ich normalerweise ein Buch ab, aber ich zwang mich und habe erst nach S. 100 einen Ansatz eines Handlungsstrangs herausfiltern können. Mein Fazit: Mumot hat einen Meisterwerk erschaffen - für sich wohl, denn ich wage zu zweifeln, dass jemand anderes seinen Roman (Psychothriller trifft es wohl eher) verstehen wird. Zudem sind viel zu viele Charaktere eingebaut und dann haben sie auch noch alle so ähnlich klingende Namen. Wahrscheinlich liege ich mit der Vermutung aber falsch - Kafka Freunde werden sich sicherlich an dem Werk erfreuen, es lieben, ehren und verstehen. Ein Autor, dessen Werk ich begonnen und abgebrochen habe.

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Gespräche aus der Community

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AndreMumots avatar

"Du fürchtest, Du bist mutterseelenallein? Du wirst es dir bald wünschen."


Lovely Readers!
Ich möchte Euch heute mein Romandebüt vorstellen und Euch zur Leserunde einladen: "Muttertag" erscheint am 14. Oktober im Eichborn Verlag - der wunderbarer Weise 15 Leseexemplare zur Verfügung stellt, damit wir gemeinsam lesen und diskutieren, uns wundern und - hoffentlich - begeistern können.

In "Muttertag" habe ich Familienroman, Thriller und leisen Horror vermischt und von mehreren Figuren erzählt, deren Geschichten sich  unaufhaltsam auf einander zu bewegen. Worum geht's? Darum zum Beispiel:

"Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt."


Hier geht's übrigens zur Leseprobe.

Zu mir, nur ganz kurz: Ich arbeite als Journalist und übersetze seit zehn Jahren Bücher. Irgendwann war die Zeit gekommen für was Eigenes, für etwas Größeres. Jetzt ist das Buch da, und ich freue mich darauf, es aufzuschlagen und mit Euch noch einmal die Reise durch den Roman anzutreten. Darauf, Richard Korff und seinen 16-Jährigen Großneffen Philip bei ihrem Versuch zu begleiten, Licht ins Dunkel zu bringen, und dabei in immer tiefere Abgründe gezogen zu werden. 

Wenn Euch Serien wie "Stranger Things" und die Romane von Stephen King anziehen, wenn es Euch reizt, Rätsel zu lösen, und Ihr Euch gern im Dunkeln fürchtet, seid Ihr wahrscheinlich die richtigen Reisebegleiter. 

Also, bewerbt Euch, indem Ihr bis zum 18. Oktober auf den blauen "Jetzt-bewerben"-Button* drückt , und beantwortet folgende Frage:

Warum lest Ihr gern Unheimliches, was ist für Euch der Reiz an finsteren Geschichten?

Also, ich bin gespannt auf Eure Reaktionen. Es wird viel los sein in den nächsten Wochen, aber ich werde immer versuchen, Eure Fragen so schnell wie möglich zu beantworten, und so oft es geht mitzudiskutieren. Ich freu mich, die Spannung steigt, los geht's. 
Euer André Mumot

*Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahem am Austausch in den einzelnen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf lovelybooks.de, wenn Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. 



Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

André Mumot wurde am 20. April 1979 in Deutschland geboren.

Community-Statistik

in 81 Bibliotheken

auf 13 Wunschlisten

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