André Mumot Muttertag

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Inhaltsangabe zu „Muttertag“ von André Mumot

Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt. André Mumots raffiniertes Romandebüt über Abgründe in der deutschen Provinz. Ein so unerschrockenes wie elegantes Spiel mit den Genres.

Wirre Handlung und viel Sinnlosigkeit von Anfang bis Ende...

— Lacastra
Lacastra

Endlose Verwirrung

— nicekingandqueen
nicekingandqueen

Starkes Thriller-Debüt

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Viel zu viele Charaktere und Perspektiven, dadurch sehr unübersichtilich und verwirrend.

— SanniR
SanniR

Ein sehr gelungenes Debüt und empfehlenswertes Buch

— Sofie41
Sofie41

Nicht ganz so mein Fall!

— Janosch79
Janosch79

sehr gute Idee, ansprechender Stil, allerdings auch Längen & zu viele Protagonisten / Perspektiven

— Gwendolina
Gwendolina

Schon zu Beginn zu verworren und anstrengend. Leider überhaupt nicht mein Fall.

— LadyIceTea
LadyIceTea

Ein vielfältiger, abwechslungsreicher Roman...

— dreamlady66
dreamlady66

Sehr anstrengender Schreibstil. Sehr viele Personen und Handlungsstränge, jedoch spannendes Thema mit viel Mühe des Autors konstruiert!

— Raven
Raven

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  • Endlose Verwirrung

    Muttertag
    nicekingandqueen

    nicekingandqueen

    16. March 2017 um 17:31

    Ich habe kaum Worte, versuche aber dennoch meinen Leseeindruck in Worte zu fassen. Ich hatte große Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Deshalb hatte auch zunächst keine Ahnung um was es gehen soll. In welche Richtung die Handlung hinausläuft. Zu Mumots Schreibstil muss ich hinzufügen, dass er wirklich ein äußerst ausführlicher Beschreiber von einfach Allem ist. Sei es die Einrichtung bis zum letzten Kugelschreiber oder ein Stimmungsgefühl eines Charakter. Ein Wort reicht bei ihm kaum jemals aus. Nein, er übernimmt gefühlt den kompletten Duden, den er wahrscheinlich beim Schreiben direkt immer parat beiseite gelegt hatte, um ihn alle zwei getippten Wörter in die Hand zu nehmen und alle Synonyme zu einer Gefühlsregung auch innerhalb einer Zeile mithilfe von Kommata zu Nutze zu ziehen. Um dem etwas Positives zu geben: Dafür sind die Kapitel recht kurz gehalten. Doch hat das auch den Effekt, dass er sehr spannend schreibt. Mumot hält seine Kapitelenden sogar so spannend mit Cliff Hangern, dass man zwar sich bewusst wird, dass da gerade etwas Großes passiert, aber was das genau ist, tja, das blieb mir mehr als einmal ein großes Rätsel. Teilweise wurde die Geschichte so abstrus, widerlich, krankhaft, verstörend, dass ich das Gefühl habe, mich heute Nacht glücklich schätzen zu dürfen, wenn ich keine Albträume davon tragen werde. Ich bin bis S. 50 nicht wirklich reingekommen und da breche ich normalerweise ein Buch ab, aber ich zwang mich und habe erst nach S. 100 einen Ansatz eines Handlungsstrangs herausfiltern können. Mein Fazit: Mumot hat einen Meisterwerk erschaffen - für sich wohl, denn ich wage zu zweifeln, dass jemand anderes seinen Roman (Psychothriller trifft es wohl eher) verstehen wird. Zudem sind viel zu viele Charaktere eingebaut und dann haben sie auch noch alle so ähnlich klingende Namen. Wahrscheinlich liege ich mit der Vermutung aber falsch - Kafka Freunde werden sich sicherlich an dem Werk erfreuen, es lieben, ehren und verstehen. Ein Autor, dessen Werk ich begonnen und abgebrochen habe.

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  • Rezension zu "Muttertag"

    Muttertag
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 11:42

    Den Thriller, von "to thrill" - "begeistern, erregen, fesseln", charakterisiert eine ausgeprägte Spannung, meist in Form mehrerer Spannungskurven, und häufig ein Blick in moralische, seelische oder physische Abgründe. André Mumots Debütroman "Muttertag" scheint im ersten Moment alles andere als ein Thriller zu sein. In der beschaulichen Kleinstadt Kronstedt werden die Hauptfiguren, darunter der Jugendliche Philip und der Pensionär Richard Korff, vorgestellt. Ruhig, einträchtig, keine Spannung. Die setzt jedoch ab etwa Seite 60 erst langsam an und nimmt dann sprunghaft immer weiter zu. Psychische Störungen, grauenhafte physische Krankheiten, blutige Rituale und ein Geheimnis, das Jahrzehnte in die Vergangenheit reicht - eine Mischung, die mir mehrfach eine gehörige Gänsehaut bescherte. Dabei gab mir André Mumots spezieller, anfangs gewöhnungsbedürftiger Schreibstil regelmäßig das Gefühl, mal von außen beobachtet zu werden, mal die Geschichte nachträglich erzählt zu bekommen und dann plötzlich wieder mitten drin im Geschehen zu stehen. Kaleidoskopartig verschwimmen innerhalb der einzelnen Kapitel die Perspektiven diverser Charaktere miteinander. Ein scheinbar allwissender Erzähler wird von einem personalen Erzähler abgelöst. An einigen Stellen fließen Gegenwart und Vergangenheit ineinander. Mitunter gibt es sogar alles und gleichzeitig nichts sagende Blicke in die erzählerische Zukunft. Die einzelnen Figuren waren beinahe durchweg schlüssig dargestellt. Lediglich Korffs Redebedürfnis zum Ende hin verwirrte mich etwas. Ansonsten kreiert André Mumot starke Charaktere mit einprägsamen, klaren Persönlichkeiten. Mitunter waren es mir allerdings zu viele Charaktere, um den Überblick immer zu behalten. Da half auch das ausschnitthafte, wenig erklärte Personenverzeichnis am Ende nicht viel. Insgesamt ergeben Schreibstil, Charaktere und Handlung zusammen ein stimmiges Bild. Eine ereignisreiche, spannende Geschichte voller Wendungen, bei der ich bis zum Ende nicht genau wusste, wie sich jedes einzelne Detail ins Gesamtbild fügt. Ohne spoilern zu wollen: Gewissermaßen kann man am Ende von einem guten Ende sprechen, ein echtes Happy End sucht man dennoch vergeblich. Mir blieben etwas zu viele Fragen offen. Fazit "Muttertag" entführt in menschliche Abgründe und staatliche Geheimniskrämerei und verliert dabei in keinem Moment die Spannung. Ein packendes Debütwerk mit charakterstarken Figuren, einer tragfähigen, jedoch mitunter verwirrenden Handlung und einem prägenden Erzählstil. Dabei ist dieses Buch kein reiner Thriller, sondern eint dieses Genre mit Stilmitteln aus den Bereichen Horror und Mystery. Insgesamt ein gelungenes Debüt, das lediglich kleine Abstriche hinnehmen muss.

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  • Schwieriger Einstieg, gute Story

    Muttertag
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    29. January 2017 um 23:06

    Meine Meinung:Ich hatte am Anfang wirklich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Es gab so viele Personen und Handlungsstränge, dass ich regelrecht erschlagen wurde. Deswegen habe ich eine recht Lange Zeit gebraucht, um alles so zu erfassen, dass ich das Gefühl hatte einen guten Überblick zu haben. Danach wurde es aber richtig gut. Ich war sehr glücklich, dass ich dran geblieben bin. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass sich das Buch noch so entwickelt. Es war spannend und gruselig. Der Autor mischt hier verschiedene Genres, sodass man nicht klar definieren kann, welches er hauptsächlich bedienen wollte. Dieser Genremix ist ihm gelungen. Die verschiedenen Entwicklungen konnte ich bis zum Ende nicht vorhersagen. Es war sehr geheimnisvoll. Gut gesetzte Wendungen sorgten für zusätzlichen Thrill. Der Schreibstil hat mir gefallen. Er ist keine leichte Kost, aber sehr kunstvoll. Die Stimmung ist stets sehr gelungen. Die Umgebung konnte ich mir anhand der Beschreibungen auch gut vorstellen.Insgesamt hat mir das Buch dann doch ziemlich gut gefallen. Schade, dass ich es am Anfang so schwer hatte. Deswegen ziehe ich einen Stern ab und komme auf gute 4 Sterne. 

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  • Interessantes Debüt

    Muttertag
    Lesemone

    Lesemone

    21. January 2017 um 20:43

    Inhalt: Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt. Ich habe mir am Anfang des Buches sehr schwer getan, denn es tauchten immer mehr Charaktere auf. Zum Glück hat der Autor ein Personenverzeichnis am Ende des Buches aufgeschrieben, denn sonst hätte ich den Überblick verloren. Immer wieder musste ich dieses aufblättern und nachschauen. Der Fokus des Buches lag ziemlich auf Richard und Philipp. Ich hätte gerne noch mehr über die Sektenvereinigung gelesen. Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant und stellenweise ganz schön spannend. Nicht so ganz gefallen hat mir die extrem ausführliche Schreibweise des Autors. Für ein Debütroman nicht schlecht, da es Spannung, etwas Grusel, Thriller und Kriminalarbeit vereint.

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  • Verworren und langatmig

    Muttertag
    Gise

    Gise

    13. January 2017 um 23:11

    Eine skrupellose Sekte, die auch vor Menschenopfern nicht zurückschreckt, zeigt sich wieder aktiv. Scheinbar ohne jeden Zusammenhang dazu muss der Jugendliche Philip mit seinem Großonkel flüchten, weil sie zu Hause aus dem Nichts angegriffen werden. Das Buch wimmelt von Personen, so dass es äußerst anstrengend ist, sich damit zurechtzufinden. Trotz einem Verzeichnis dazu habe ich mich bis zum Schluss schwergetan. Überhaupt ist diese Geschichte schwer zu lesen, ich musste des öfteren Passagen wiederholen. Neben der großen Anzahl der Personen liegt das auch am Schreibstil des Autors. Viele Abschnitte verschleiern sehr lange, um wen es darin geht, das war mir zu verwirrend, und auch der Spannungsbogen hat dadurch sehr gelitten. Das ist schade, denn die Grundidee des Autors ist sehr vielversprechend und hätte eine äußerst spannende Geschichte ergeben können.So schwer ich mich mit dem Lesen des Buches tat, so schwer fällt mir nun auch das Schreiben der Rezension. Letztendlich kann ich nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen, zu verworren und langatmig hat die Geschichte auf mich gewirkt.

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  • Ein außergewöhnliches Buch

    Muttertag
    Line1984

    Line1984

    09. January 2017 um 10:44

    Dieses Buch hat es mir wahrlich nicht einfach gemacht.Das Cover fiel mir natürlich gleich auf, es sticht förmlich ins Auge und weckte meine Neugierde.Doch auch der Klappentext überzeugte mich.Ich begann mit dem lesen und wurde zugleich von einer Vielzahl an Handlungssträngen und unglaublich vielen Namen überflutet.Dennoch habe ich weiter gelesen, doch es brachte nichts, ich kam in die Story einfach nicht rein.Also habe ich dieses Buch wieder auf die Seite gelegt.Vor kurzem ist mir eine begeisternde Rezension aufgefallen, diese weckte in mir den Wunsch das Buch endlich zu lesen.Also habe ich mich wieder dran gewagt.Eins wurde mir ziemlich schnell klar, man muss sich während des lesen unglaublich konzentrieren, denn nur so kann man den verschiedenen Handlungssträngen, den Namen und auch den verschiedenen Zeit ebenen folgen.Denn eines ist klar der Schreibstil an sich ist locker und auch flüssig zu lesen.Das ganze ist aber auch positiv denn durch die verschiedenen Handlungsstränge schaffte es der Autor die Spannung vom Anfang bis zum Ende aufrecht zu erhalten.Was ich auch besonders finde ist, das es der Autor geschafft hat hier verschiedene Genres miteinander zu verknüpfen. So findet man zum einen Thriller und Krimi Elemente aber auch Mystery und Horror ist in diesem Buch zu finden.Ich muss sagen das ganze ist außergewöhnlich und auch lesenswert.Man muss nur Geduld haben und dran bleiben.Durch geschickte Wendungen blieb das Buch bis zum Schluss unvorhersehbar.Ich hatte absolut keine Ahnung welchen Verlauf das Buch nehmen würde.Die Handlung ist fesselnd und packend, teilweise ist sie schockierend und machte mich sprachlos.Zum Ende hin werden viele Fragen beantwortet aber einige bleiben auch offen, das lässt mich natürlich auf eine Fortsetzung hoffen.Zusammenfassend gesagt ist dieses Buch alles andere als leichte Kost für zwischendurch, doch wer dran bleibt und dieses Buch liest der wird mit einem außergewöhnlichen Roman belohnt den man so leicht nicht vergisst.Fazit:Mit "Muttertag" ist dem Autoren ein spannungsgeladener und rasanter Roman gelungen der mich bestens unterhalten konnte.Von mir bekommt dieses Buch 4 Punkte.

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  • Sehr verwirrend und unübersichtlich

    Muttertag
    SanniR

    SanniR

    08. January 2017 um 12:01

    Selten ist es mir so schwer gefallen, wie bei "Muttertag", eine Rezension zu verfassen. Um den Inhalt wiederzugeben, muss ich leider teilweise auf den Klappentext zugreifen. Denn der Inhalt selbst war teilweise so verworren und so umfangreich, dass man ihn nicht einfach mal in wenigen Sätzen zusammen fassen kann. Im Grunde geht es um eine Sekte, die in einer verfallenen Villa ihre Spielchen treibt und Experimente durchführt. Eine zentrale Rolle spielen in der Geschichte Philipp und Richard Korff - der Großonkel seiner Mutter. Die beiden versuchen Morten Rheinberger zu finden. Er ist der Stiefbruder von Philipp, seit Wochen verschollen und scheint irgendetwas über diese Sekte herausgefunden zu haben. Die Sekte scheint außerdem ein Mädchen anzubeten, dass lange als verschollen galt. Doch davon ahnen Philipp und Richard noch nichts. Viel mehr kann man zum Inhalt von "Muttertag" nicht sagen, ohne allzuviel von der Handlung preiszugeben. Diese ist aber sowieso über das gesamte Buch hinweg so verworren und verzweigt, dass es mir schon sehr schwer gefallen ist, ihr zu folgen. Nicht wirklich nachvollziehbar ist für mich auch der Titel... Und das Cover ist an sich zwar sehr ansprechend, passt aber - im Nachhinein betrachtet - auch nicht mehr zur Story. Insgesamt gibt es im Romandebüt von André Mumot für meinen Geschmack viel zu viele verschiedene Charaktere und es wird aus viel zu vielen Perspektiven erzählt. Man hat große Mühe, der Geschichte zu folgen. Selbst auf die kleinsten Nebenrollen geht der Autor mit vielen Details ein, was das Buch für mich an vielen Stellen sehr langatmig werden lässt. An anderen Stellen wiederum spart er mit Erklärungen, so dass ich mir sehr oft zusammen reimen musste, um welche Personen es gerade eigentlich geht. (Da brachte auch das Personenverzeichnis am Ende des Buches nicht viel.... ) Die ersten 200 Seiten zogen sich für mich wie Kaugummi und es ging mit der Handlung so gut wie gar nicht voran. Des Weiteren konnte man bis dato auch noch keine Parallelen zum Klappentext ziehen. Für mich war die Story bis dahin sogar so verwirrend, dass ich mich gefragt habe, ob das Buch in der richtigen Hülle steckte, oder der Klappentext falsch war.... Während die Handlung nach den ersten 200 Seiten dann mal mehr und mal weniger spannend vor ich hinplätscherte (überwiegend jedoch eher weniger spannend), wurden zum Ende hin jede Menge Details ausgespart. Es kam mir so vor, als hätte Mumot festgestellt "oh, schon 480 Seiten, jetzt muss ich aber mal zum Ende kommen". Es wird nahezu nichts richtig aufgeklärt, manche Personen werden gar nicht noch einmal erwähnt und ich hoffe, dass sich der Autor damit nicht schon den Weg für einen zweiten Teil frei gemacht hat.... Fazit: "Muttertag" ist definitiv keine Lektüre für Zwischendurch. Man muss sehr viel Konzentration und Ausdauer für die Lektüre dieses Buches mitbringen. Mumots Schreibstil ist sehr komplex und verwirrend. Der Klappentext hat für mich eine komplett andere Handlung versprochen, als ich am Ende tatsächlich bekommen habe. Wer hofft, dass er hier ein Buch bekommt, indem es hauptsächlich um kriminelle Machenschaften einer skrupellosen Sekte geht, wird definitv enttäuscht. Die einzigen Pluspunkte gibt es für die Idee, die hinter diesem Buch steckt. An der Umsetzung ist für meinen Geschmack jedoch noch so einiges verbesserungswürdig!

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  • Sehr verwirrend und teilweise zu langatmig ...

    Muttertag
    Adlerauge

    Adlerauge

    30. December 2016 um 15:20

    Inhalt :Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne umzusetzen ....Meine Meinung :Starkes Buchcover, das einen sofort ins "Auge "fällt und auch der Klappentext verspricht hier einen guten Psychothriller !Aber leider fand ich den Schreibstil sehr anspruchsvoll ( zu viele Personen und zu viele Handlungsstränge , die schon am Anfang des Buches auftauchten und die Geschichte auch sehr verwirrend anfing ) und dadurch musste man teilweise den Text doppelt lesen, um überhaupt den Inhalt zu verstehen !Außerdem fand ich manche Handlungsstränge zu langatmig und dadurch fiel auch der "Spannungsbogen " der Geschichte !Zwar ist die Handlung der Geschichte im Großen und Ganzen gar nicht mal so schlecht , aber leider hatte ich mir einen spannenden Psychothriller erhofft !

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  • Gänsehaut

    Muttertag
    Sofie41

    Sofie41

    27. December 2016 um 09:19

    Das Buchcover finde ich sehr gelungen und passend zum Inhalt.  Obwohl André Mumots Debüt als Roman deklariert wird, würde ich das eher als Thriller oder Horror-Roman betrachten. Der Schreibstil des Buches ist ungewöhnlich und bremst zu Beginn den Lesefluss. Es ist kein Buch für zwischendurch und der Leser müsste sich beim Lesen sehr konzentrieren, dadurch wird alles verständlicher. Die Handlung im Buch befasst sich mit dem Thema Sekten. Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt. Barbara zieht mir Ihrem Sohn zu ihrem Onkel, den sie bisher kaum kennt. Kaum dort angekommen geraten sie in das Visier der Sekte. Da die Polizei mit der Aufklärung keinen Erfolg hat, versuchen sich Barbaras Sohn Phillip und ihr Onkel Richard sich selbst zu helfen. Ein sehr gelungenes Debüt und empfehlenswertes Buch, vorausgesetzt, dass man den Schreibstil mag.

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  • Völlig undurchsichtige Geschichte

    Muttertag
    Insel56

    Insel56

    19. December 2016 um 10:09

    Das Cover und die Ausstattung des Buches inklusive Leseband gefallen  mir sehr gut. Bei der Geschichte selbst habe ich mich sehr schwer getan und wenn ich mir manchmal wünsche, dass ein Buch nicht endet, bei diesem Buch sehnte ich das Ende herbei. Ich bin aus diesem Buch und der Geschichte  bis zum Ende einfach nicht schlau geworden. Ich habe keine Ahnung, was der Autor mir damit sagen wollte, nur soviel: es ist definitiv nicht mein Buch. Mir war es zu mysteriös, gruselig und teilweise auch ekelig. Außerdem kam mir alles sehr langatmig vor. Ich konnte mit den vielen verschiedenen Figuren des Romans nicht warm werden bzw. ihre Motivation für ihr Verhalten verstehen. Ich wusste nicht, wer bei den Guten mitspielt bzw. wer bei den Bösen. Das Buch lässt mich völlig verwirrt zurück.       

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  • Interessante, aber auch komplizierte und lange Geschichte

    Muttertag
    Forti

    Forti

    12. December 2016 um 10:15

    "Muttertag" von André Mumot ist kein Buch, das man nebenbei lesen kann. Der Autor fordert vom Leser viel Aufmerksamkeit. Das Buch wartet mit einer Vielzahl von Charakteren auf - die Übersicht am Ende des Buches hilft hier etwas, den Überblick zu behalten. Auch die Geschichte ansich, die aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird und die den Leser oft im Unklaren über das tatsächliche Geschehen lässt, ist nicht gerade einfach.Dies ist einerseits reizvoll, andererseits aber auch etwas anstrengend. Ansich eine interessante Geschichte. Für mich aber zu viele Charaktere und teilweise auch Längen in der Handlung. Schwierig, die Handlung zu beschreiben, ohne zu viel zu verraten - ich halte mich hier ausnahmsweise zurück und verweise auf den Klappentext des Verlages.

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  • Es fehlt einfach die Spannung!

    Muttertag
    Janosch79

    Janosch79

    03. December 2016 um 16:34

    Mit "Muttertag" habe ich ein interessantes Buch gelesen. Komplett überzeugen konnte es mich leider nicht.Inhalt: Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt.Das Debüt von Andre Mumot lässt sich keinem bestimmten Genre zuordnen. Es schwankt zwischen Horror und Krimi. Das Problem dieses Buches ist, dass man einen extrem langem Atem braucht, um Spannung zu erleben. Es sind einfach zu viele Personen involviert. So verliert man auch leicht den Überblick.Dabei ist die Figurenzeichnung als gelungen zu bezeichnen, doch es ist einfach zuviel.Der Schreibstil von Andre Mumot ist richtig gut und lädt zum Lesen ein. Die Schwierigkeit ist aber, dass einfach zu wenig Spannung für einen Thriller aufgebaut wird. Dadurch entwickelt dieser Roman Längen und verpasst dadurch sein großartiges Potential.Sehr schade für ein Buch, das durch starke Charaktere und einen gelungenen Sprachstil zu punkten weiß, aber Thrillerbegeisterten nicht gerecht werden kann.  

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  • Zäh wie frischer Teer.

    Muttertag
    evafl

    evafl

    01. December 2016 um 07:58

    Eine skrupellose Sekte kehrt zurück um blutige Pläne in die Tat umzusetzen. Das Dorf ist traumatisiert. Ein Pensionär namens Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz – und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt. Was habe ich mir mit diesem Buch schwer getan! Ich habe lange kein Buch mehr gehabt, an dem ich so gezweifelt habe, wie es bei diesem der Fall war. Aber langsam. Das Cover fand ich spannend gemacht, eine Frau mit langem Haar – jedoch ein Bild, das auf den Kopf gestellt ist. Daneben in roter Schrift der Titel des Buches – die Aufmachung ist wirklich gelungen, dieser schwarz-rote Kontrast. Unter dem abnehmbaren Buchumschlag kommt dann ein schwarzes, gebundenes, dickes Buch mit rotem Lesebändchen daher, die Buchoberfläche ist wirklich schick gemacht, klein-kariert ist sie, das hat schon Stil. Die Geschichte an sich klingt super spannend wie ich finde, ich war hier wirklich drauf gespannt wie diese dann umgesetzt wird. Von der Sprache her fand ich alles gut verständlich, keine komplizierten Fachbegriffe oder Fremdwörter, kein großartig verschachtelter Satzbau, alles gut zu lesen. Jedoch sehr ausführlich alles geschildert. Man geht hier sehr gerne ins Detail – und dabei verwirrt man den Leser gerne. Denn allein auf den ersten fünfzig, sechzig Seiten blickt man verschiedene Personen, die man aber nicht direkt zuzuordnen weiß. Es ist wirklich recht verwirrend und meiner Ansicht nach absolut langatmig. Ich gebe Büchern lange eine Chance, aber wenn ich über fünfzig Seiten gelesen habe und die eigentliche Geschichte des Buches nicht beginnt, dann werde ich ungemütlich. Ich möchte beim Lesen ja unterhalten werden – und die anfangs geschilderten Familienverhältnisse etc. haben mich da nicht wirklich begeistern können. Es zieht sich so in die Länge hin. Auch die Anzahl der Personen die vor kommt ist mehr verwirrend als für mich zur guten Leseunterhaltung beitragend. So etwas finde ich umständlich. Ich lese wirklich gerne, aber ich habe leider nicht täglich zwei, drei Stunden Zeit um zu Lesen – aber genau das sollte man hier wohl haben, damit man sämtliche Zusammenhänge wirklich versteht. Nachdem es mir zu lange gedauert hat bis hier endlich mal Spannung rein kommt habe ich das Buch zur Seite gelegt, ich mag mich nicht ewig damit herum ärgern. Hinsichtlich der vielen Personen kann ich noch sagen, dass man ganz hinten im Buch eine Übersicht darüber findet, ebenso findet man dort die Zitatquellen aufgeführt. Ich bin von diesem Buch enttäuscht, denn ich hatte mir eine spannende Geschichte erwartet – von Anfang an, nicht erst ab vielleicht hundert Seiten. Entsprechend vergebe ich hier nur einen Stern und kann leider keine Empfehlung aussprechen. 

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  • Sehr düster

    Muttertag
    92libero

    92libero

    29. November 2016 um 20:29

    Covergestaltung und Bucheinband:Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen. Es sieht düster und unheimlich aus. Der Buchtitel ist "zerbrochen", genauso wie das Gesicht des Kindes. Das Kind steht auf dem Kopf und insgesamt sieht das Cover außergewöhnlich aus. Es ist auffällig! Nur die Farben rot, schwarz und weiß kommen zum Einsatz, diese verstärken die Wirkung und es entsteht ein toller Kontrast.Inhalt und eigene Meinung:Was für eine Geschichte! Barbara zieht mit ihrem Sohn erstmal zu ihrem Onkel Richard. Grund dafür ist die Trennung von ihrem Mann. Er wohnt in einem kleinen Dorf, das sehr düster und mysteriös ist. Die Sekte die es dort früher gab, ist wieder zurück und diese ich de, Onkel und Philipp (Barbaras Sohn) auf den Fersen und sie müssen schnellstens den Ort verlassen. Eine spannende Flucht!  Die Sekte, dunkle Messe, Opfer, ein verkommenes Haus - der absolute Horror!Schon bei dem Cover und der Beschreibung habe ich gedacht: "Ob -Roman- das treffende Genre ist?" Es würde aufjedenfall auch zu Thriller passen. Der Schreib- und Erzählstil ist super fesselnd und spannend, aber insgesamt anspruchsvoll.  Toll und hilfreich finde ich das Register der Personen.       

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  • Gelungenes Romandebüt

    Muttertag
    Mellchen

    Mellchen

    29. November 2016 um 10:45

    André Mumot’s „Muttertag“ ist ein Romandebüt irgendwo zwischen Krimi, Thriller und einem bisschen Roadtrip. Im Mittelpunkt steht der Teenager Philipp, der, als seine Mutter sich augenscheinlich einmal mehr selbst finden muss, bei seinem Großonkel Richard Korff abgeliefert wird. Mit diesem geht er nach einem Überfall auf eine Art Roadtrip, mit dabei eine alte Freundin des Großonkels und Philipps Freundin. Der Großonkel hat viele Geheimnisse und Erlebnisse aus der Vergangenheit – und diese Vergangenheit verfolgt ihn in die Gegenwart und wird für alle Beteiligten gefährlich. Die Geschichte besteht aus vielen Personen und vielen Handlungssträngen und ist zunächst einmal sehr unübersichtlich gestrickt. Erst später habe ich entdeckt, daß es am Ende eine Legende über die teilnehmenden Personen gibt. Diese ist sehr nützlich, da manchmal viele Kapitel lang ein bestimmter Personenkreis gar nicht mehr mitspielt, dann plötzlich aber geballt wieder auftraucht. Das Buch ist in mehrere Teile untergliedert, die in den Teilen enthaltenen Kapitel sind relativ kurz und deshalb kann man immer mal schnell zwischendurch nochmal ein Kapitel lesen. Insgesamt hätte man den Roman sehr viel kürzer halten können, dann jedoch wären viele Beschreibungen und auch Vorkommnisse die aus der Vergangenheit in die Gegenwart greifen nur kurz erwähnt worden. Genau das macht das Buch aber verständlich und auch angenehm zu lesen. Ich finde es ein sehr gelungenes Romandebüt, wie schon erwähnt zunächst etwas unübersichtlich, was sich aber, je mehr man erfährt, auflöst und zum Schluss als notwendig gilt.

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