Man Down: Roman

von André Pilz 
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Man Down: Roman
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Um Härte bemüht, aber zu durchsichtig, alles bleibt nur Pose.

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Inhaltsangabe zu "Man Down: Roman"

Kai ist 25 und am Ende: Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job mehr, seine Wohnung ist ein heruntergekommenes Loch, sein einziger Trost sind Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Kumpel Shane versorgt. Und da sind noch Shanes Brüder, die Kai Geld geliehen haben und ihn nun zwingen, für sie Drogen zu schmuggeln. Dann begegnet Kai Marion, und plötzlich ist alles anders. Marion ist hübsch, Marion ist sexy, Marion ist witzig, und Marion mag ihn, trotz seiner zerrissenen Klamotten. Sie ist Kais große Liebe, das Licht am Ende seines Tunnels, und alles könnte gut werden - wenn da nicht ein fatales Geheimnis wäre, das Marion verbirgt, und wenn Kai nicht irgendwann klar werden würde, dass nichts so ist, wie es den Anschein hatte. André Pilz erzählt eine große Geschichte: eine Geschichte von Liebe und Gewalt, von Freundschaft und Betrug, von Leidenschaft und Rebellion, die Geschichte einer verlorenen Generation in unserer Wohlstandsgesellschaft. Und er erzählt diese Geschichte genau so, wie sie erzählt werden muss: hart, direkt, authentisch und emotional.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783709975435
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:276 Seiten
Verlag:Haymon Verlag
Erscheinungsdatum:07.01.2013

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    JimmySalarymans avatar
    JimmySalarymanvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Um Härte bemüht, aber zu durchsichtig, alles bleibt nur Pose.
    Um Härte bemüht, aber zu durchsichtig, alles bleibt nur Pose.

    Andre Pilz möchte gerne Geschichten von denen "da unten" schreiben. Ich frage mich sogleich: Wo steht denn dann Pilz eigentlich? Oben? Sieht er auf die da unten herab? Was kann bei einer solchen Erzählposition herauskommen? Clemens Meyer vertraue ich in seiner Sprache und seiner Kenntnis, realistisch und authentisch, und wenn es auch konstruiert ist, solche Geschichten zu schreiben. Bei Andre Pilz habe ich das Gefühl, nach drei Sätzen will er mir schon beweisen, dass auch er ein harter Junge ist, dass er sich auskennt bei den bad boys, weiß wie der Hase läuft. Er will unbedingt hart schreiben und hart klingen, und er stellt das auch ostentativ heraus, glaubt auch selbst tatsächlich, er werde von der deutschen Presse zensiert ... (?).  Und dann zieht sich aber ein Faden durch dieses Buch, das seinem selbstauferlegten Image konträr entgegenläuft, da sind alle vorgeblich bösen Jungs irgendwie doch ganz gute Jungs, goldenes Herz, so vom System gefickt, und auch ein wenig Opfer vom Schicksal, und da verlässt Herr Pilz den Abgrund, aber warum? Lieber mal ein wenig im Abgrund verweilen, zusehen und verstehen. So bleibt das alles bei einer Versuchsanordnung, einer Farce, es ist eine Pose, die keine Tiefe hat, deren Charaktere Abziehbildchen bleiben. Die Sprache hat keinen Zug, keine Dynamik, weil sie eben nichts als aufgesetzt ist, weil sie nicht natürlich klingt. 

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