André Stern

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Alle Bücher von André Stern

... und ich war nie in der Schule

... und ich war nie in der Schule

 (3)
Erschienen am 01.01.2013
"... und ich war nie in der Schule"

"... und ich war nie in der Schule"

 (3)
Erschienen am 01.02.2009
Werde, was du warst

Werde, was du warst

 (1)
Erschienen am 21.09.2016
Begeisterte Kinder

Begeisterte Kinder

 (0)
Erschienen am 05.01.2018

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Rezension zu "Werde, was du warst" von André Stern

Begeistert sein …
Sikalvor 2 Jahren

… wer kann das schon von sich behaupten? Nicht jeder Erwachsene konnte sich seine Begeisterungsfähigkeit erhalten, die ihm als Kind so vertraut war. Wurde durch das bestehende Schulsystem diese Begeisterung genommen? Bei vielen mag das zutreffen, doch verallgemeinern würde ich hier nicht.

Andrè Stern, spätestens seit Film und Buch „Alphabet“ vielen bekannt, kann auf eine außergewöhnliche Kindheit zurückblicken. Er war nicht in der Schule, durfte – von seinen Eltern stets begleitet – seine eigene Welt erfahren und somit erlernen. Auch seine Kinder wachsen in einer „schulfreien“ Zone auf, dürfen spielerisch die Welt erfahren und ihre Begeisterung hochleben lassen. Diese Ansätze sind natürlich sehr positiv zu betrachten, Stern spricht von einer Möglichkeit außerhalb eines Systems und von Visionen, die es hochzuhalten gilt.

Wenn ich nun aber meinen Sohn als Beispiel sehe, der auch nach acht Jahren Schulzeit noch begeistert vom Chemielabor berichtet und von einem Englischcamp mit seinen Freunden, erkennt man auch die Schulvariante als Bildungsmöglichkeit an – auch hier kann die Begeisterung aufrecht bleiben, kann es mehr oder weniger stress/angstfrei zugehen. Auch könnte ich meinem Sohn nie und nimmer ein Chemielabor einrichten – nur so nebenbei mal angemerkt…

André Stern spricht von Vertrauen, das wir unseren Kindern entgegenbringen müssen. Wir als Eltern müssen lernen, loszulassen von Fordern, Fördern und Entwickeln – das schaffen die Kinder schon ganz alleine. Wir müssen nur ein Gerüst liefern, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen können, in dem Vertrauen großgeschrieben wird, in dem Kindheit spielerisch erfahren werden darf und so auch betrachtet wird. Vieles mit einem Augenzwinkern wahrgenommen, erspart eine Menge an Konflikten. Weg vom fehleraufzeigenden, leistungsorientierten System und hin in Richtung Motivation und Begeisterung – diesen Ansatz darf man sich für die Zukunft unserer Kinder und unserer Gesellschaft wünschen.

Und besser als André Stern könnte ich es niemals formulieren:
„Die Begeisterung ist der Generalschlüssel. Sie verleiht uns Flügel, lässt uns Hindernisse überwinden.“

Das Buch mit 27 Seiten ist etwas zu klein geraten für ein solch großes Thema.

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W

Rezension zu "Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben" von André Stern

Möglichst viel von diesen Erkenntnissen in unsere Kindergärten und Schule bringen
WinfriedStanzickvor 2 Jahren

Andre Stern, Sohn des berühmten Arno Stern, hat in seinem ganzen Leben keinen einzigen Tag eine Schule besucht. Er durfte sich frei und ungestört entwickeln und hat das auch in einem Bestseller „.. und ich war nie in der Schule“ beschrieben.

In dem vorliegenden Buch lässt er zwar immer wieder durchblicken, dass er sich eine solche Kindheit für alle Kinder wünscht –und tatsächlich sprechen seine Bücher viele Menschen an, die ähnlich denken und ihre Kinder lieber selbst unterrichten würden, gäbe es die ihnen leidige Schulpflicht nicht- aber es geht ihm schwerpunktmäßig darum, dafür zu werben, in die emotionalen, sozialen und kognitiven Potenziale der Menschen zu vertrauen und das beim Aufwachsen der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen. Ob in der Familie, im Kindergarten  oder in der Schule:
„Das Spiel ist für das Kind die direkte Art, sich mit dem Alltag, mit sich und der Welt zu verbinden. Für Kinder ist das freie Spiel ein Bedürfnis. Eine Veranlagung, ein Hang, oft ein Drang. Es ist für das Kind eine tiefe Erfüllung.“

Das Buch wird ergänzt durch Gastbeiträge u.a. von Gerald Hüther, Arno Stern und Katharina Saalfrank, die allerdings nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt sind. Den Beitrag Frau Saalfranks über die „emotionale Entwicklung und die Bedeutung von Bindung und Beziehung“ fand ich dabei am wichtigsten.

Ich finde es geht darum, möglichst viel von diesen Erkenntnissen in unsere Kindergärten und Schule zu bringen, anstatt sie abzuschaffen.

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