André Wiesler

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André Wiesler

Lebenslauf von André Wiesler

Der 1974 geborene André Wiesler lebt zusammen mit seiner Frau Janina und seinem Sohn Lorenz in Wuppertal. Schwarze Perle ist sein vierzehnter Roman, darunter Werke wie der Das Schwarze Auge-Roman König der Diebe, die Mystery-Trilogie Die Chroniken des Hagen von Stein und diverse Bücher der Shadowrun-Reihe. Neben der Schriftstellerei arbeitet er als Übersetzer, Spieleentwickler, Redakteur und tritt als Lese-Komiker auf. Darüberhinaus organisiert er als ein Teil der Wuppertaler Wortpiraten Poetry-Slams und gibt Schreibkurse und leitet Schreibwerkstätten.

Alle Bücher von André Wiesler

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Hexenmacher

Hexenmacher

 (12)
Erschienen am 04.06.2007
Shelley

Shelley

 (10)
Erschienen am 02.04.2007
Teufelshatz

Teufelshatz

 (10)
Erschienen am 06.03.2008
Wolfsfluch

Wolfsfluch

 (7)
Erschienen am 04.09.2008
Protektor

Protektor

 (8)
Erschienen am 21.03.2016
Altes Eisen

Altes Eisen

 (6)
Erschienen am 02.09.2005

Neue Rezensionen zu André Wiesler

Neu

Rezension zu "Abnehmen, Kinderkriegen und andere Katastrophen" von André Wiesler

Aberwitzig komisch
veronika_lackerbauervor 10 Monaten

Als ich das Buch "Abnehmen, Kinderkriegen und andere Katastrophen" in die Hände bekam, war der Autor André Wiesler bereits verstorben. Trotzdem hatte ich das Vergnügen einige Auszüge aus den aberwitzigen Geschichten dieses Bandes in einer Live-Lesung präsentiert zu bekommen, im Rahmen der "anderen Buchmesse" in Wien durch einen befreundeten Verleger.
Die Ausgangssituationen sind zunächst meist banal und alltäglich, was Wiesler daraus macht, ist dann teilweise absurd, teilweise skurril und immer auf den Punkt. Wenn man liest, wie er z.B. Zeugen Jehovas mit Hilfe eines Call-Center-Anrufers bekehrt, oder am nicht funktionierenden Internet schier verzweifelt, dann erkennt man sich wieder, bedauert weniger schlagfertig und gewitzt zu sein, oder lacht sich über die überspitzte Satire einfach scheckig.
Gedrübt wird das Lesevergnügen allerdings, das muss auch erwähnt werden, durch die mehr als lieblose Umsetzung durch den Elysion Verlag. Das Buch kann kein Lektorat gesehen haben, es finden sich auf jeder Seite gleich mehrere Fehler, was den Lesefluss empfindlich stört und die Aufmachung insgesamt wirkt ebenfalls wenig ansprechend. Das ist schade. Die wirklich hervorragenden Geschichten hätten einen würdevolleren Rahmen verdient.

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Rezension zu "Protektor" von André Wiesler

Ich habe eine Kuh und ich werde sie benutzen!
MikkaGvor 3 Jahren


Handlung: 
Die meisten Menschen verbringen ihr Leben ganz unbedarft - ohne den leisesten Verdacht, dass sich hinter den Durchschnittsgesichtern ihrer Nachbarn oder Kollegen, ihres Postboten oder Zahnarztes vielleicht wahre Monster verbergen, und das buchstäblich. Geifernde Diener des Bösen lauern überall, der Weltuntergang ist immer nur eine Beschwörung entfernt, aber natürlich stehen diesem die wahren Helden entgegen: die Retter der Unschuldigen, die Beschützer der Ahnungslosen... 

Kommt einem bis zu diesem Punkt bekannt vor? Dummerweise ist der erwählte Held dieses Mal Klaus Holger, der bei "Protektor" an Wilkinson denkt und in etwa so athletisch ist wie fünf Pfund Leberwurscht.  

Übergewichtiger Langzeitarbeitsloser. Unmotivierter  Verlierertyp. Ungepflegter Möchtegern-Weiberheld. Mutiger Monsterjäger. Eines dieser Dinge ist nicht wie die anderen? Ach was. So tapfer wie planlos stürzt sich Klaus mit seiner Kuh Kunigunde in den Kampf gegen das Böse. 

Meine Meinung:
Einfach macht es einem Klaus Holger nun wirklich nicht. Er nimmt jeden Fettnapf mit, trifft grundsätzlich die dümmste Entscheidung (obwohl er im Grunde intelligent ist) und zeigt immer wieder, dass er alles andere ist als ein leuchtendes Vorbild. Seinen Job hat er zum Beispiel verloren, weil er illegale Pornos auf den Firmenserver runtergeladen und den Link dann noch aus Versehen per Newsletter verschickt hat. Sagt schon alles, oder? 

In Rückblenden werden zahlreiche (meist peinliche!) Anekdoten aus Klaus' Vergangenheit erzählt, die eigentlich nur eines zeigen: Klaus war schon seit frühster Kindheit ein tollpatschiger, vom Pech verfolgter Antiheld. Dennoch drückt man als Hörer (und sicher auch als Leser) gerade deshalb dem Underdog die Pf... äh, Daumen! Er ist trotz allem irgendwie liebenswert,  und im Laufe der Geschichte kann er zeigen, dass auch er, tief versteckt, das Zeug zum Helden hat. GANZ tief versteckt.

Mir ist Klaus Holger, Monsterjäger mit Sockenschuss, richtig ans Herz gewachsen. Der absolute Brüller war für mich aber sein Tierbegleiter. Andere Protektoren haben stolze Falken oder majestätische Berglöwen, Klaus hat Kuh Kunigunde. Und die ist einfach großartig, für mich die wahre Heldin dieses ungleichen Duos!

Die Charaktere sind alle hemmungslos überzogen; dennoch habe ich sie dem Autor sozusagen abgekauft, was an sich schon eine stolze Leistung ist. Das Buch zieht das Genre Fantasy mit seinen Klischees und Archetypen gnadenlos durch den Kakao und trifft dabei immer haargenau auf den Punkt. Vieles wird auf den Kopf gestellt und ins Gegenteil verkehrt, und das Ergebnis macht einfach jede Menge Spaß. Deswegen spricht das Buch/Hörbuch sicher besonders eingefleischte Fantasyfans und/oder Rollenspieler an!

Der Schreibstil wartet nicht nur mit urkomischen Sprüchen und Bildern auf, sondern auch mit unzähligen nerdigen Zitaten und Anspielungen. Ich musste oft lachen, und meist gefiel mir der Humor richtig gut, auch wenn er oft... naja, ziemlich platt ist. Für meinen Geschmack zielt er etwas zu oft und genüsslich unter die Gürtellinie - immer wieder geht es um Klöten, Nüsse, Tüten, kleine blaue Pillen... Das finde ich ehrlich gesagt schon seit meinen Teenagerjahren nicht mehr ganz so lustig. Aber dennoch gefiel mir der Schreibstil im Großen und Ganzen gut!

Bei allem Slapstick und Humor ist die Geschichte trotzdem auch sehr spannend, denn man weiß nie, was Klaus und Kunigunde als nächstes tun werden und wie, um Himmels willen, sie die Welt retten wollen, ohne die geringste Ahnung  zu haben.

Fazit:
Das Buch nimmt das Genre Fantasy mit all seinen abgenudelten Dauerklischees auf die Schippe - angefangen mit seinem widerwilligen Helden, Klaus Holger, der zwar keine Ahnung hat, dafür aber Kuh Kunigunde. Die Charaktere sind knallbunt, die Geschichte rasant und der Humor oft ziemlich derb. Ich fand das nicht immer lustig, aber doch meistens! Man sollte allerdings nicht zu viel Tiefgang oder Anspruch erwarten, und ich würde eine Hör- oder Leseprobe empfehlen, um festzustellen, ob einem der Humor liegt.

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Rezension zu "Protektor" von André Wiesler

Frontalangriff auf die Lachmuskeln
easydayvor 3 Jahren

Das letzte mal, als ich mit solch einem Antiheld zu tun hatte, las ich Christopher Moore, Anden mich in diesem Fall auch der Schreibstil und die Art von Klaus Selbstreflexion erinnert... ;)

Klaus Holger, untersetzt, arbeitslos, "etwas" ausser Form, Nerd, Verlierer, wie er im Buche steht und doch zu höherem Auserkoren.
Das leben hat ihm eine ordentliche Ladung Zitronen beschert, nur leider hat Klaus nicht genug Kohle für Tequila...
Er ist der Protektor, dessen Schicksal sein gößter Feind ist.
Gemeinsam mit seinem Seelentier Kunigunde ist er auserkoren, gegen die Mächte des Bösen anzutreten.
Sein Leben ist eine Aneinanderreihung von Fettnäpfchen, welche er ausgiebig erkundet und durchwatet.
Das Buch lebt von einer lebhaften Situationskomik, einem Feuerwerk der schrägen Ideen, welche sich auch in den Rückblenden auf Klaus Teenagerzeit manifestieren - und bei den Rückblicken wundert es einen, dass sich Klaus als Teenager nicht hinter einem Zug geworfen hat.

Der Humor ist eher von der derben Sorte, Marke Eisenpfanne ins Gesicht und von da dann direkt unter die Gürtellinie. Aber das passt. Klischees und Erwartungen werden veralbert, dass sich die Balken biegen und wenn der rheinische Dialekt zum Tragen kommt, dann zieht sich mir als Bayer letztendlich alles zusammen. Kurzum: Eine herrlich doofe, kurzweilige Unterhaltung! :)

Gerne mehr davon!

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Gespräche aus der Community

Neu
Heute geht mein neuer Roman "Die Rose der Unsterblichkeit 1: Schwarze Perle" in den Versand. Ab morgen sollte er damit in den Läden stehen, was mir als idealer Anlass erscheint, eine Leserunde zu starten.

Zusammen mit dem Verlag verlose ich 10 Druckausgaben und 10 E-Books des Buches unter allen, die an der Leserunde mitmachen möchten. Dazu müsst ihr bis zum 7.11.2012 im Unterthema Bewerbung lediglich die folgende Frage beantworten:

Was für ein Held wäret ihr, wenn ihr in einer Fantasywelt leben würdet?

Natürlich sind auch alle LeserInnen herzlich willkommen, die das Buch anderweitig erstanden haben. Ich freue mich auf eure Fragen, Anmerkungen und spannende Diskussionen.

Bitte schreibt in eure Bewerbung rein, wenn ihr lieber ein E-Book bekommen möchtet bzw. ob ihr auch ein E-Book nehmen würdet, wenn ihr bei den Druckexemplaren leider kein Glück hattet. Und erwähnt bitte, welchen Reader ihr habt, damit ich weiß, welches E-Book-Format ihr braucht.

Was ist das für ein Buch?

Ich bezeichne die Schwarze Perle selbst gerne als Fantasy-Abenteuerroman. Wenn ihr z.B. Indiana Jones oder Laura Croft (mit einem ordentlichen Spritzer Humor) mögt, stehen die Chancen nicht schlecht, dass ihr euch auch bei dem Buch amüsiert. Dabei habe ich sehr stark darauf geachtet, dass der Roman auch für LeserInnen einen leichten Einstieg bietet, die bisher noch keinen Das Schwarze Auge-Roman gelesen haben - kein Vorwissen nötig also.

Hier der Klappentext:
Uthuria – der mysteriöse Kontinent südlich der bekannten Welt hat bereits viele Forscher in seinen Bann und in den Untergang gezogen. Unsagbare Schrecken sollen dort lauern, aber sein Name verheißt auch unendliche Reichtümer und ewigen Ruhm für jene, denen es gelingt, sich das Schwarze Land untertan zu machen.

In der Schwarzen Perle Al’Anfa, wo Dekadenz und Blutdurst aufeinanderprallen, stellen die mächtigen Granden der Stadt eine Mannschaft zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnte: Alrik, der blutsaufende Gladiator; Efferia, die schüchterne Geweihte des Meeresgottes; Karas, der arrogante Sohn aus gutem Hause, der von einer überbordenden Libido getrieben wird und Wahelahe, die versklavte Waldmenschenkriegerin. Schnell müssen sie feststellen, dass der Kampf gegen die Schrecken der See und gegen die Naturgewalten nur eine von vielen Prüfungen ist, die es zu bestehen gilt, wenn sie Uthuria erreichen wollen. Und für manch ein Mitglied der Stolz des Rabens wird diese Fahrt die letzte sein.

Wenn ihr euch einen ersten Eindruck machen möchtet, findet ihr hier eine Leseprobe.

Außerdem gab es auf der RatCon im August eine Sneak-Preview-Lesung mit Actioneinlagen:
###YOUTUBE-ID=aHLH3FMdMoo###

Was ist Das Schwarze Auge?

Das Schwarze Auge ist ein Fantasy-Rollenspiel, in dessen Welt bereits über 140 Romane spielen, darunter Werke von Wolfgang Hohlbein, Bernhard Hennen, Tom Finn u.a.

Weitere Informationen zum Spiel und zu anderen Romanen der Reihe findet ihr hier beim Verlag.

Ich freue mich darauf, von euch zu hören.

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

André Wiesler wurde am 25. September 1974 in Wuppertal (Deutschland) geboren.

André Wiesler im Netz:

Community-Statistik

in 114 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

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