André Ziegenmeyer Igor Mortis

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Inhaltsangabe zu „Igor Mortis“ von André Ziegenmeyer

Das Grauen hat einen neuen Namen: Leipzig! Für viele ist es nicht mehr als eine gemütliche Universitätsstadt in Mitteldeutschland. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Unter der quirligen Oberfläche wartet ein grauenvoller Abgrund. Ein Abgrund voll satanischer Trommelhäschen, liebeskranker Wasserspeier und kannibalischer Imbissbuden. Erfahren Sie die Wahrheit – und Ihr Blick auf diese Stadt wird nie mehr derselbe sein…

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  • Rezension zu "Igor Mortis" von André Ziegenmeyer

    Igor Mortis

    JuliaB

    12. July 2012 um 09:12

    „Igor Mortis“ ist ein kleines Büchlein mit kurzen Fantasygeschichten, voll von skurrilen Ideen und aberwitzigen Figuren. Da treiben etwa satanische Trommelhäschen ihr Unwesen, weil sich der Puppenmacher Jeremias Spiegelbein, den die neue Finsterwalder Spielzeugfabrik in den Ruin treibt, auf einen Pakt mit dem Teufel eingelassen hat. Auch über das unrühmliche Ende der rosenmauernd-alchimistischen Freikreuzler, die zur Stabilität von Leipzigs Stadtmauern beitragen sollten, wird der Leser aufgeklärt. Oder über die Geschichte des Totengräbers, der im Suff etwas grobfahrlässig mit Knochen umgeht, so dass den armen Gespenstern plötzlich Gliedmassen fehlen. Versuche, den Rüpel selbst zur Ordnung zu rufen, schlagen fehl, denn der Typ ist schlicht zu doof, um sich vor den Spukerscheinungen zu fürchten: „Er besaß die Fantasie einer Scheibe Pumpernickel und feinsinnige Dinge wie Gespenster gingen einfach an ihm vorbei.“ Also müssen die armen Geister den Friedhofsgnom um Hilfe bitten und der kommt auf eine Idee, die wirklich gruslig ist... André Ziegenmeyer bietet ein buntes Sammelsurium an schaurig-schönen Geschichten, die zuletzt stets eine unerwartete Wendung nehmen. Wie der Untertitel verrät, haben alle Geschichten einen Bezug zu Leipzig, was das Büchlein für Ortskundige zu einem besonderen Genuss macht. Allen anderen sei aber versichert, dass fehlende Leipzig-Kenntnisse das Lesevergnügen nicht trüben. Mit nur 143 Seiten und relativ großem Druck taugt „Igor Mortis“ leider nur begrenzt für gemütliche Lesestunden. Dafür machen die handliche Größe und die Länge der Geschichten das Buch perfekt handtaschentauglich, ideal also für kurzweilige Unterhaltung in Bus und Bahn oder um sich nervige Wartezeiten zu versüßen.

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  • Rezension zu "Igor Mortis" von André Ziegenmeyer

    Igor Mortis

    Periplaneta

    06. June 2011 um 11:46

    Mit seiner dritten VÖ bei Periplaneta liefert André Ziegenmeyer eine kleine Sammlung von phantastischen Kurzgeschichten, die manchmal auf skurrile Weise mit seiner Wahlheimat Leipzig in Verbindung stehen. Die Bezüge zur Messestadt sind präsent, drängen sich aber nicht auf, so dass auch ortsunkundige Leseratten ihren Spaß daran haben dürften. All diese schauerlich schönen Geschichten, die sich um Friedhofsgnome, verliebte Wasserspeiermädchen, poetische Kunstrasenvertreter oder um Geheimsvolles in der Deutschen National Bibliothek ranken, werden dem Leser mit einem schelmischen Zwinkern serviert. Und dieses Augenzwinkern ist manchmal das eines satanischen Trommelhäschens. Wie in allen seinen Büchern gelingt es André Ziegenmeyer, jede Handlung in eine stimmungsvolle Atmosphäre zu setzen, was ihm vor allem durch seine bildliche Erzählweise gelingt. Mit seinem zum Teil historisch anmutenden Wortschatz könnte man meinen, der „praktizierende Tunichtgut und Liebhaber des Verschrobenen“ sei ein schon betagter Märchenerzähler, der sich durch Zauberhand in unser Jahrhundert eingeschlichen hat. Ist er aber nicht, sondern jung und knackig und Akademiker. Beste Vorraussetzungen also, dass er uns mit noch vielen skurrilen und unterhaltsamen Geschichten beglücken wird. Als frischgebackener Germanist bringt der Leipziger Fantasybarde sein literarisches und wissenschaftliches Wissen in Igor Mortis gleich mit ein. Er spricht die Parallelen des Puppenspielers zu Goethes „Faust“ an, wie auch die Erfahrungen des Geschichtentrolls mit großen Werken der Weltliteratur. Den Baumeister Hieronymus Lotter lässt er auf den Geheimbund der „rosenmauernd-alchimistischen Freikreuzler“ treffen, womit André Ziegenmeyer sich ganz im Sinne von Umberto Ecos gelassenem Blick auf die großen Verschwörungstheorien bezieht. Auch das Feld der Chaostheorie wird mit einem Schmunzeln bedacht. Entgegen der weitläufigen Meinung ist das Studium der Germanistik also doch nicht völlig sinnlos..... ;)

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