Andrés Pascual Das geheime Lied

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Inhaltsangabe zu „Das geheime Lied“ von Andrés Pascual

Der preisgekrönte spanische Bestseller Paris, 2010. Der Violinist Michael Steiner verlässt die Bühne, ohne eine Note gespielt zu haben. Nur Fabien Rocher, dem Operndirektor, vertraut er sich an: Auf ihrem Sterbebett versprach er seiner Frau, die Melodie, die er für sie allein komponiert hatte, noch einmal zu spielen, aber es ist ihm nie wieder gelungen. Daraufhin gibt ihm Rocher ein Manuskript, das Ludwig XIV. verfasst haben soll. Es erzählt von einem mysteriösen 'Komponisten der Stürme', der einst nach dem allmächtigen Lied der Seele suchte, das sich nur wahren Liebenden offenbart. Doch dafür muss man einen hohen Preis zahlen …

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    Das geheime Lied

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    Einer der Gründe für mein Interesse an dem Buch war der Werbetext "Michael Steiner ist ein begnadeter Musiker, der auf eine erfolgreiche Karriere zurückblickt ..." Zitat: "Die Violine war sein Leben, und von dem Moment an, an dem er morgens erwachte, dachte er an nichts anderes als daran, den Steg mit den Fingern zu umfassen, sich das Instrument an die Wange zu legen, die erste Saite mit dem Bogen zu berühren und in Ekstase zu verfallen." 1. Der Steg ist das dünne Stück Holz, das die Saiten trägt. Kein Geiger umfasst den Steg mit den Fingern, im Gegenteil, diese Gegend ist für die Finger absolut tabu. Die Geige wird am Hals aufgenommen. 2. Die Geige wird zum Spielen niemals an die Wange gelegt, sondern zwischen Kinn und Schlüsselbein geklemmt. Dass es in dem Buch dann um eine Melodie geht, die sich je nach "Partitur" (eine Melodie kann keine Partitur haben, eine Partitur muss mehrere Stimmen aufweisen) immer um eine Sechzehntelnote von der vorherigen unterscheidet, ist ein Thema, das mich keine drei Seiten zu fesseln vermag. Trotzdem habe ich bis zur Seite 116 durchgehalten, ab dann wäre die Langeweile zur Qual geworden.

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    Das geheime Lied

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    01. August 2013 um 07:19

    KLAPPENTEXT: Paris, 2010. Der Violinist Michael Steiner verlässt die Bühne, ohne eine Note gespielt zu haben. Nur Fabien Rocher, dem Operndirektor, vertraut er sich an: Auf ihrem Sterbebett versprach er seiner Frau, die Melodie, die er für sie allein komponiert hatte, noch einmal zu spielen, aber es ist ihm nie wieder gelungen. Daraufhin gibt ihm Rocher ein Manuskript, das Ludwig XIV. verfasst haben soll. Es erzählt von einem mysteriösen »Komponisten der Stürme«, der einst nach dem allmächtigen Lied der Seele suchte, das sich nur wahren Liebenden offenbart. Doch dafür muss man einen hohen Preis zahlen …  AUTOR: (Quelle: blanvalet) Andrés Pascual, geboren 1969 in Logroño, ist Anwalt. In seinen Bestseller Das geheime Liedlässt er zwei seiner Leidenschaften mit einfließen, die Musik und Reisen in exotische Länder. Mit diesem Roman gelangte er 2009 in die Endauswahl des hochdotierten Premio de Novela Ciudad de Torrevieja.  EIGENE MEINUNG: Nichts hat so viel Macht wie sie, die Musik. Mit ihrer Hilfe kann man nicht nur die eigenen Gefühle und Emotionen steuern und beeinflussen, sondern auch die anderer Menschen. Sie zaubert Freude auf unsre Gesichter, löscht Trauer in unseren Herzen und erinnert uns mit wenigen Tönen an eindrucksvolle Momente. Das Einzige, dass diese Macht noch zu überbieten vermag ist die Liebe.  „Was sind wir denn, wie ich nun endlich begriffen habe, ohne die Liebe?“ Auch Violinist Michael Steiner muss diese Erfahrung machen. Auf schmerzliche Art und Weise, denn er hat seine Frau verloren. Gemeinsam mit ihr und den Gefühlen, die tief in ihnen und so klar zwischen ihnen liegen, hat er eine Melodie komponiert, die shier göttlich klingt. Eine Melodie wie man sie nur einmal im Leben hört, eine Melodie, die Opfer fordert … So ist es schon immer gewesen. Also auch 400 Jahre zuvor, als Matthieu, ein junger Geiger und Komponist, zur Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV.einen schrecklichen Mord mit ansieht und fortan von einer bösen Macht verfolgt wird. Sie trachtet nicht nur nach seinem Leben, sondern nimmt ihm auch die Kraft zu komponieren. „Er war nirgendwo mehr zu spüren. Nicht einmal in der Stille, die doch eigentlich Platz für alles bot.“ Andrés Pascual ist etwas besonderes gelungen. Ein Roman, der klangvoll und gleichzeitig spannend ist und mit einer Geschichte begeistert, wie ich sie bisher noch nicht erlebt habe. Gedankengänge, die neu sind, aber auf alten Faszinationen aufbauen. Es sei so viel verraten: er spielt mit der Idee der Musik als Stein der Weisen … Pascual  schreibt anders, als ich es erwartet hätte, unterscheidet sich sehr vom poetischen, aber auch ausufernden Stil anderer spanischer Autoren, hat aber dennoch eine ganz eigene und sehr ausdrucksstarke Art zu erzählen. Sein Roman gleicht einer Oper, einem hervorragenden klassischen Stück, das sanft, sehnsuchtsvoll und weich beginnt und dann zu einer eigenen Härte und eigendynamischen Dramatik ansteigt, um uns am Ende mit einer eindringlichen Sehnsucht zu hinterlassen. Und während des Lesens habe ich die Melodie dieser Oper stets im Ohr, so authentisch wirkt die Erzählung. Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch , dass der Roman auch über die Länge einer Oper verfügt und es Teile darin gibt, die meiner Meinung nach etwas ausschweifend sind. Dennoch verliert er niemals an Spannung, so dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Im Roman lernen wir viel über Missgunst, Neid und Gier, aber vor allem geht es darin um die Liebe. Ohne Kitsch erleben wir die Leidenschaft der Musik, deren Ursprung aus der Liebe stammt und darauf aufbaut. „ `Git es etwa eine tiefere Liebe als die eure? War diese Liebe denn nicht deine schönste Komposition? (…) ´ “ FAZIT: „Das geheime Lied“ ist eine sehr klangvolle und eindringliche Geschichte voller Spannung, Leidenschaft, Musik, Gier und Liebe. Sie löst genau das aus, was Musik vermag: dass Fantasie und Wirklichkeit verwischen. Dass man nicht mehr zu unterscheiden vermag, was Realität ist und was nur in unseren Vorstellungen geschieht. Eine Leseempfehlung nicht nur für Musikliebhaber, sondern für all jene, die sich gern von besonderen Geschichten mitreißen lassen.

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