Andre Kostolany Die Kunst über Geld nachzudenken

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst über Geld nachzudenken“ von Andre Kostolany

Andre Kostolany läßt nach einem erfüllten Leben, das fast ein ganzes Jahrhundert umfaßte, sein Verhältnis zum Geld und sein langes und erfolgreiches Börsenleben Revue passieren und legt diesen reichen Schatz an Einsicht und Erfahrung in seinem letzten Buch "Die Kunst über Geld nachzudenken" nieder.§Phantasie, Geduld, Weitblick und Erfahrung - die "Kardinaltugenden" eines Spekulanten, besaß er im Übermaß, und auch jenes Quentchen Glück, das aus einem Finanzjongleur einen Meister werden läßt.§Seine Sicht auf die Börsenwelt und ihre Gesetze, sein Gespür und seine Weisheit hat er nie für sich selbst behalten, sondern immer einem breiten Publikum offenbart. So half er, die "sprichwörtliche ideologische Befangenheit" der Deutschen gegenüber der Aktie zu überwinden und etwas vom Reiz der Börse zu vermitteln.

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    Die Kunst über Geld nachzudenken

    R_Manthey

    24. June 2015 um 14:13

    Kostolany war ein Liebling der Medien, ein Unikum, das man gerne zeigt. Und die Leute lieben solche Typen. Wenn er bei n-tv auftrat und seine Weisheiten zum Besten gab, dann war das amüsant. Mehr aber auch nicht. Und so wie er sich selber in der Öffentlichkeit zelebrierte, so ist auch sein letztes Buch: Am Ende weiß man nicht so recht, wozu es eigentlich nützt, aber es liest sich dafür gut. Kostolany erklärt uns wie volkswirtschaftliche Parameter und die psychologische Verfassung der Massen die Finanzmärkte beeinflussen. Der Leser soll lernen, was die Märkte so machen werden, wenn diese oder jene Situation eintritt. Aber lernt er das wirklich? Wenn ich einem hinreichend intelligenten Menschen einen Aktienchart zeige und ihm erkläre, daß man an den Wendpunkten short oder long gehen soll, kann er das dann auch tatsächlich, wenn er nicht in die Vergangenheit sieht, sondern in die Zukunft? Wird er die Situation dann überhaupt erfassen, und falls er es tut, wird er dann auch folgerichtig handeln? Und wenn er gehandelt hat, wird er mit seiner Position danach richtig umgehen? Ich wage das zu bezweifeln. Man lernt aus den gleichen Gründen auch das Spekulieren eines Kostolany nicht durch einen gelehrten, aber gerade deswegen oberflächlichen Blick in die Vergangenheit. Eines der großen Rätsel dieses Universums wird für mich immer die Frage bleiben, wie Leute, die vorgeblich Amateure oder gar Neulinge an den Finanzmärkten sind, nach dem Lesen eines oder gar dieses Buches der Meinung sein können, sie hätten nun verstanden, wie die Börse läuft. Kostolany hat sich selbst stolz den Titel Spekulant verliehen. Und die Spekulanten sind die Guten, die wahren Künstler eben. Neben ihnen gibt es in seiner etwas vereinfachten Börsenwelt noch die Fondmanager und die Spieler. Fondmanager sind seiner Meinung nach die ewigen Verlierer, weil sie so selten die Indizes schlagen. Die Spieler hingegen sind die Bösewichte an der Börse. Sie haben keine Ahnung vom richtigen Spekulieren und handeln nach Techniken, die Kostolany für schrecklichen Unsinn hält. Nun arbeiten aber die wenigen Menschen, die dauerhaft Gewinn an den Finanzmärkten machen, heute fast ausschließlich mit solchen Techniken. Diesen kleinen Irrtum kann man ihm aber nicht ernsthaft vorwerfen. Das war einfach nicht mehr seine Zeit, und er hat diese Techniken, die weit weg von irgendeiner primitiven Chartanalyse angesiedelt sind, auch nie wirklich verstanden oder verstehen wollen. Im Gegensatz zu diesen erfolgreichen Leuten, die meist nur Insidern bekannt sind und aus gutem Grund die Öffentlichkeit scheuen, gibt es in unserer Zeit nur noch einige wenige ernsthafte Spekulanten vom Kostolany-Typ. Sie versuchen zu erkennen, was die ökonomische Zukunft bringen wird und positionieren sich vorher entsprechend. Sie handeln auf lange Sicht und brauchen, wenn sie davon leben wollen, viel Geld. Ansonsten müssen sie Vorträge halten und Bücher schreiben. Dem Leser dieses Buches wird nach seiner Lektüre das Spekulieren kaum dauerhaft gelingen, denn Kostolany hat seine Kunst nicht dadurch gelernt, daß er das Buch eines anderen Spekulanten gelesen hat, sondern durch eine harte Ausbildung und zahlreiche Erfahrungen in seinem langen Leben. Schließlich war er wie jeder tolle Spekulant wenigstens zweimal pleite. Viel Spaß also beim Spekulieren lieber Leser. Und beachten Sie Kostos Gebote Nummer 2 und 4: Genügend Geld haben, um nicht unter Druck zu kommen und hart und zäh bleiben, wenn man überzeugt ist. Besonders Gebot 4 führt in der Regel schneller in die erste Pleite als man denkt. Und dann Gebot Nummer 3 verinnerlichen: Geduld haben, denn erstens kommt alles immer anders und zweitens anders, als man denkt. Schließlich zum Trost auch noch Gebot Nummer 5: Elastisch sein und immer damit rechnen, daß in der Vorstellung ein Irrtum vorlag. Na, wenn das nichts ist .

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  • Rezension zu "Die Kunst über Geld nachzudenken" von Andre Kostolany

    Die Kunst über Geld nachzudenken

    Lebensfreund

    06. September 2008 um 09:46

    Bei der Lektür fand ich es schade, dass ich Kostolany die persönlich gehört habe. EIn witziges Buch, voller Ironie und Lebensweisheit und ein Beispiel dafür, dass auch Spekulanten Menschen sind.

  • Rezension zu "Die Kunst über Geld nachzudenken" von Andre Kostolany

    Die Kunst über Geld nachzudenken

    secretdanny

    04. October 2007 um 12:23

    »Geld ist wie Meerwasser, je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.« (Schopenhauer) In seinem letzten Werk, gewährt uns der am 14. September 1999 im Alter von 93 Jahren verstorbene Börsenprofi André Kostolany tiefe Einblicke in das Leben eines Vollblutspekulanten - wie er sich selbst bezeichnete. Bekannt als Finanzberater, Börsenguru, Kolumnist der Zeitschrift Capital und Autor diverser Bücher, erzählt „Mr. Aktie“ in seinem Buch „Die Kunst über Geld nachzudenken“, neben ausführlichen Schilderungen der Börsengeschichte, ihrer Entstehung und den Höhen und Tiefen vor allem auch die ein oder andere Anekdote, die ihn sein Lebtag auf dem Parkett begleitete. Diverse Erläuterung von Berufsbildern, die geschichtliche Entwicklung der Spekulation im alten Rom (geprägt durch das archaische Insiderwissen und einem intelligenten Networking) und der eigene Werdegang vom Kriegsflüchtling zum Börsenprofi sind nur Teil eines gesamten, umfassenden, teils biografisch und teils fachmännisch geschriebenen Titels, der hier und da durch kleine Ausflüchte des Autors seine Leserschar schmunzeln lässt. »Die Crash-Gurus sollten endlich ihre Fehler eingestehen und es so halten wie einst mein Bruder in Budapest. Bei einem großen Hausball sagte er zur Gastgeberin: „»Sehen Sie den hässlichen Zwerg dort mit dem Wasserkopf?« Die Antwort der Dame: »Das ist mein Sohn.« Mein Bruder erbleichte und erwiderte das einzig Vernünftige: »Gnädige Frau, so einen Fehler kann man nicht wieder gutmachen. Ich gehe.« Und er ist gegangen.« (André Kostolany) Was verbirgt sich hinter dem Ei des Kostolany? Was sind die „vier Gs“ der Börsenlogik und was bewegte den gebürtigen Ungarn dazu, die Börsianer in zwei Kategorien – in die Zittrigen und die Hartgesottenen – einzuteilen? Warum in den USA 1929 Einwanderer fast alles verloren, außer ihren Akzent und warum die Börse eine Spielhölle mit gezinkten Karten ist, schildert uns Kostolany amüsant und nachdenklich zugleich. Neben den „Zehn Geboten und den Zehn Verboten“ bezüglich der Börse, werden eingefleischte Spekulanten jedoch keine tiefer greifenden Geheimnisse aus dem Titel herauskitzeln können. Hier und da gewährt Kostolany jedoch rückblickend Einblicke in den einen oder anderen Coup auf dem Parkett. Ein Erfolgsrezept (außer seinen vier Gs), auf das Jahrzehntelang so viele hofften, bleibt jedoch weiterhin ein Geheimnis, dass der Verstorbene sprichwörtlich mit ins Grab genommen hat. Eines jedoch plädiert Kostolany wiederholt und offenkundig: Die beste Investition die Sie tätigen können ist jene in die Ausbildung Ihrer Kinder! Ein Fingerzeig für alle nicht börsenorientierten Leser: seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass dieser Titel nicht jedermanns Geschmack trifft. Doch wer sich an der Börse auch nur annähernd heimisch fühlt, über ein kleines oder ein überdurchschnittlich großes Depot verfügt, der findet auch hier einen Schmaus zum Lesen, der einem exorbitanten Kursanstieg gleichkommen dürfte. © by Daniel Biester | Literaturreport.com

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