Andre Skora

 4 Sterne bei 15 Bewertungen

Alle Bücher von Andre Skora

Cover des Buches Blutroter Stahl (Sword & Sorcery Anthologie) (ISBN: 9783961880461)

Blutroter Stahl (Sword & Sorcery Anthologie)

 (11)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Kolonien - Welt unter Dampf (ISBN: 9783958693678)

Kolonien - Welt unter Dampf

 (3)
Erschienen am 13.10.2018
Cover des Buches Blutroter Stahl (ISBN: 9783944713175)

Blutroter Stahl

 (1)
Erschienen am 30.04.2016

Neue Rezensionen zu Andre Skora

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Rezension zu "Kolonien - Welt unter Dampf" von Andre Skora

Die ganze Welt betrachtet
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Monaten

Steampunk: Das sind Herren in Anzügen, mit Zylindern auf den Köpfen und Spazierstöcken in den Händen und Damen in Korsett. Das bedeutet – in der Regel – eine europäische Bühne: Paris und London sind oft besuchte Schauplätze, aber auch deutsche Schauplätze beispielsweise Berlin.

Doch dass die Zeit, an der sich dieses Genre orientiert auch andere Seiten kennt und die Welt viel größer ist als nur West- und Mitteleuropa, gerät dabei fast in Vergessenheit.

Mittlerweile ist der Steampunk internationaler geworden. Abenteurer und Mechaniker dampfen über alle Kontinente und in dieser Anthologie kommt man wirklich fast überall hin; ob Samoa, die Antarktis, Venezuela oder China.

Diese Anthologie hat mich an meine erste Steampunk-Empfehlung erinnert, die strenggenommen vermutlich nicht einmal Steampunk ist. Vor mittlerweile fast fünf Jahren umschrieb eine Verlegerin auf einer Buchmesse dieses Subgenre der Phantastik mit einem Satz, der sich vage als „Jules Verne“ zusammenfassen lässt. Im Ergebnis habe ich einige seiner Werke gelesen und war – und bin – weitgehend begeistert. Selbiges kann ich auch über diese Anthologie sagen, denn tatsächlich habe ich mich bei keinem einzigen Steampunk-Buch, das ich gelesen habe, mehr an die Werke dieses französischen Schriftstellers erinnert gefühlt als bei diesem. Wie bei Verne geht es um das Unerforschte, um Terra inkognita; aber es geht auch um Freiheit, die Haltung der Kolonialherren gegenüber der einheimischen Bevölkerung und umgekehrt. Die Protagonisten sind europäische Kolonialherren, Wissenschaftler oder Journalisten, aber auch Einheimische der kolonisierten Gebiete, die nach Freiheit streben und viele, viele weitere Blickwinkel auf eine Zeit, in der sich die Europäer nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, die sich jedoch nicht ausschließlich darauf fokussieren.


Fazit ein gutes Buch! Absolut lesenswert!

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Rezension zu "Blutroter Stahl (Sword & Sorcery Anthologie)" von Andre Skora

Rezension zu "Blutroter Stahl"
Zsadistavor einem Jahr

„Blutroter Stahl“ ist eine Sword & Sorcery Anthologie aus der Feder mehrerer Autoren. Herausgegeben wurde das Werk von Mihcael Quay, Ingo Schulze und André Skora.

Das Cover ist einfach fantastisch düster und gelungen. Vorne sind die neunzehn Geschichten mit ihren jeweiligen Autoren aufgelistet. Danach kann man sich schon gleich in die erste Schlacht begeben.

Wie in jeder Anthologie gibt es Storys, die mir mal mehr, mal weniger gefallen. Das Gesamtwerk hat mich allerdings im Ganzen überzeugt. Die Geschichten sind jeweils flott und gut zu lesen. Da die einzelnen Abschnitte nicht gar so lang sind, lassen sich die Storys sehr gut am Stück lesen, was mir sehr gut gefallen hat.

Die meist düsteren Geschichten waren genau mein Ding. Ein Held ist nicht immer eine schillernde strahlende Figur. Meistens sind sie dreckig und fühlen sich gar nicht so heldenhaft. So wie eben das Cover gestaltet ist.

Ich könnte jetzt gar nicht sagen, welche Geschichte mir am besten gefallen hat. Jede hatte eben durch die verschiedenen Autoren ihr eigenes Leben. Wenn man sich auf jede Story aufs Neue einlässt und keine vergleicht, waren sie eigentlich alle richtig gut. Bei der ein oder anderen hatte ich so einen kleinen Haken, war aber nicht schlimm. Genauer möchte ich nicht darauf eingehen, da es alles Kurzgeschichten sind, würde ich dann gleich viel zu viel vom Inhalt Preis geben.

Das Buch ist mit seinen 370 Seiten an sich schon ein dickes Werk. Mit den kurzen Kapiteln aber sehr gut auch mal zwischendurch zu lesen. Ich fand auf jeden Fall ist es ein gelungenes Werk und ich werde es mit Sicherheit noch einmal lesen.

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Rezension zu "Kolonien - Welt unter Dampf" von Andre Skora

Steampunk-Anthologie die dampft
Monika_Graslvor einem Jahr

Was hier vorliegt sind 12 Kurzgeschichten von Steampunk-Autoren. Mein Bücherregal in der Richtung war bisher ziemlich lückenhaft und ich bin froh, dass ich diese Anthologie in den Händen halten darf, da sie äußerst abwechslungsreich verfasst ist. Kurz will ich auf die einzelnen Storys im Groben eingehen - möglichst Spoilerfrei natürlich :)

Die letzte Vorstellung von André Geist:
Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive verfasst und bietet einen guten Einstieg in die Welt des Steampunk. Mit eine der kürzesten, dafür umso einprägsameren Storys (5 von 5 Sternchen)

Piraten von Anja Bagus:
Diesmal in der 3. Person verfasst steht hier eine Frau im Zentrum des Geschehens und verdeutlicht, dass man in einer männerbeherrschten Welt einiges erreichen kann. Das Ende hätte vielleicht nicht ganz so abrupt sein müssen, ansonsten vom Schreibstil her sehr eindrucksvoll verfasst. (4,5 von 5 Sternchen)

Der Brief des Lordprotektors von Ann-Kathrin Karschnick:
Eine ganz eigene herangehensweise bietet diese Geschichte, da sie zwei Erzählweisen gekonnt miteinander verbindet. (5 von 5 Sternchen)

Der Harvester von Chris Schlicht:
Zu Anfang war ich bei der Geschichte etwas zwiegespalten. Sie braucht definitiv Zeit sich zu entwickeln. An manchen Stellen hätte ich mir persönlich etwas mehr Ausführlichkeit gewunschen. Sicherlich hätte es sich auch für einen ganzen Roman angeboten (4 von 5 Sternchen)

Der Klang des Himmels von Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser:
Der Aufbau der Geschichte ist äußerst interessant gewählt und erinnert ein wenig an die Geschichte "Der Brief des Lordprotektors". Vergleichen darf man sie allerdings nicht, denn es ist eine der düsteren Geschichten, die sehr viel Spielraum für die eigene Fantasie bieten. (5 von 5 Sternchen)

Die flüsternde Sonne von Kristina Lohfeldt:
Ich fand den Einstieg in die Geschichte wirklich gut, allerdings überkam mich nach den ersten Seiten ein Gefühl der Unvollständigkeit, als würde etwas entscheidendes fehlen, was dem Leser vorenthalten wird. Ob dieser Umstand beabsichtigt ist mag dahingestellt sein. Für mich war es leider die schwächste Geschichte in der Anthologie, was nicht am Schreibstil lag, sondern an der Sprunghaftigkeit der Erzählung. Ein paar Seiten mehr, mit einigen genaueren Ausführungen, besonders zum Ende hin hätten sicherlich einiges wieder rausgerissen (3 von 5 Sternchen)

Der Metall-Drache Chinas von Marco Ansing:
Eine weitere Geschichte, die in der Ich-Perspektive verfasst wurde. Während des Lesens konnte ich mir die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen, was für den Autor und sein Schreibgeschick spricht (5 von 5 Sternchen)

Vom Aufstieg der Lurche von Niklas Peineke:
Ähnlich wie bei Geschichte von Kristina überkam mich auch hier - vorallem zum Ende hin - das Gefühl, dass einiges an Infos dem Leser vorenthalten werden. (3,5 von 5 Sternchen)

Das Blut der Welt von Peter Hohmann:
Eine durchaus interessant verfasste Geschichte, die bei den vorherigen, längeren Storys wieder etwas kürzer erscheint und die Geschichte mit der Ich-Perspektive vorantreibt (4,5 von 5 Sternchen)

Das Wüstendampfschiff von Stefan Cernohuby:
Der Einstieg war für die Geschichte gut gewählt, allerdings muss ich zugeben, dass mich die Ich-Perspektive ein wenig irritierte. Auch wenn es das Gesamtbild der Handlung somit gut vermittelt hat und insbesondere das Ende, welches somit umso realistischer erschien (4,5 von 5 Sternchen)

Tee auf Taniwha von Thorsten Küper:
Die Geschichte konnte mich wirklich von der ersten Seite an beeindrucken. Das leicht offene Ende lässt Spielraum für eigene Ideen und wie es weitergehen könnte. (5 von 5 Sternchen)

Der Gott und die Maschine von Vincent Voss:
Der Einstieg war recht gut gewählt. Ich muss jedoch zugeben, dass mich bei der Mitte der Geschichte das Gefühl überkam einen entscheidenden Zusammenhang übersehen zu haben. Warum der Protagonist unbedingt sein Ziel erreichen wollte war mir irgendwie nicht ganz klar. Das Ende war umso pesser verfasst. (4,5 von 5 Sternchen)

Fazit: Ich hab wie gesagt versucht möglichst spoilerfrei zu rezensieren und kann abschließend sagen, dass bei einer Anthologie nie alle Geschichten zu 100% überzeugen können. Was man auch sagen muss, die schwächeren Geschichten werden von den stärkeren wieder aufgewogen und zudem sind auch die vermeintlich schwächeren nicht als solche zu betrachten. In meinen Augen würden sie das Potential eines Romanes einfach eher füllen als bei einer Kurzgeschichte, wo man von der Zeichenzahl einfach begrenzter ist.
Jedenfalls für Steampunk-Fans ein tolles Buch und wirklich zu empfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Blutroter Stahl (Sword & Sorcery Anthologie)
Liebe Leserinnen und Leser,
der Mantikore-Verlag möchte euch die Gelegenheit geben, die Neuauflage der Fantasy-Anthologie

BLUTROTER STAHL

kennenzulernen. Die Anthologie enthält 19 spannende Sword & Sorcery-Geschichten und wir laden euch herzlich ein, sie in dieser Leserunde zusammen mit einigen der Autoren kennenzulernen. Hierfür spendieren wir 10 Bücher!

Darum geht es:
Wir sind der Schrecken im Auge unserer Feinde. Wir sind das Wispern ihrer verlorenen Seelen. Wir sind Blut und Stahl. Möget ihr unsere Namen auch vergessen, unsere Taten leben ewig!

Diese spannende Kurzgeschichtensammlung bietet einen einmaligen Einblick in die vielfältige deutschsprachige Fantasy-Szene. Neue Talente und bekannten Größen der schreibenden Zunft präsentieren fantastische Geschichten aus dem sog. "Sword & Sorcery" Genre. In 18 Kurzgeschichten treffen martialische Elemente auf klassische und düstere Fantasy.

Mit Geschichten von Anja Bagus, B.C. Boldt, Tom Daut, Torsten Exter, Marc Geiger, Christian Günther, Peter Hohmann, Daniel Isberner, Mike Krzywik-Groß, Thorsten Küper, Gloria H. Manderfeld, Kay Noa, Christel Scheja, Judith & Christian Vogt, Florian Wehner, Dominik Schmeller, Jörg Benne, Mario Steinmetz und Karl-Heinz Zapf.


Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte, braucht sich hier einfach nur zu bewerben. Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback.

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Viele Grüße
Jörg Benne i.A. des Mantikore-Verlages

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