Andrea Camilleri

 4.3 Sterne bei 4 Bewertungen

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Andrea CamilleriDer geraubte Himmel
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Der geraubte Himmel
Der geraubte Himmel
 (4)
Erschienen am 22.02.2011

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Rezension zu "Der geraubte Himmel" von Andrea Camilleri

Ein Briefwechsel der es in sich hat
Tefelzvor 4 Monaten

Hardcover Wagenbach 112 Seiten 2011

Da  ich die ganzen kurzen Geschichten von Camilleri abgrase, bin ich über dieses schöne kleine Buch gestolpert. Man käme nie auf den Gedanken, dass es sich um einen Kriminalroman handelt aber....
Anhand einer Biographie von Jean Renoir über seinen berühmten Vater Auguste Renoir, entwickelte sich die Idee, eine wunderbare kleine Geschichte zu schreiben

Geschichte  : Ein Notar in Agrigent bekommt einen Brief einer ihm unbekannten Frau, indem sie ihm Komplimente  für sein 1960 geschriebenes Buch über Renoir , und seine Reise nach Agrigent macht Eine Reise , die so nicht in der Biographie erwähnt ist. Er bedankt sich und schreibt weiter mit der ihm unbekannten Frau, die sich als Galeristin ausgibt und Briefe aus Paris, Rom , Milano etc...wo sich Filialen befinden, schreibt. Die beschließen, sich zu treffen. Danach ist alles anders...

Es ist ein schönes Buch mit einem schönen Cover. Es unterteilt sich in drei unterschiedliche Abschnitte und entwickelt sich ganz langsam zur Kriminalgeschichte...Die Erzählform ist genial und besteht nur aus Briefen, Protokollen und anschließend wieder Briefen, Briefe des Notars an die unbekannte Frau, Protokoll des Bruders, Briefe des Komissars an den Richter, etc...Es sind diese unscheinbaren Bücher, die auf den ersten Blick langweilig und belanglos scheinen, aber eine umso größere und faszinierende Wirkung hinterlassen.

Fazit:  Ein kleiner Krimi, wunderschön geschrieben und schnell gelesen. Kaufempfehlung!

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Rezension zu "Der geraubte Himmel" von Andrea Camilleri

Rezension zu "Der geraubte Himmel" von Andrea Camilleri
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Andrea Camilleri ist nicht nur bekannt für seine wunderbaren Montalbano-Romane, auf deren nächsten Band eine immer größer werdende Fangemeinde sehnsüchtig wartet, sondern Camilleri ist auch ein Schriftsteller, der sich in vielen anderen Metiers auskennt und versucht.
In dem gerade erschienen Buch „Das Netz der großen Fische“ ist es ihm etwas hervorragend gelungen, die Verknüpfung von Medien, politischer Macht und den Interessen der Mafia im gegenwärtigen Italien in den letzten Jahren so klar und mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors zu beschreiben, auf dem Hintergrund eines Verbrechens, das ohne einen Kommissar gelöst wird.

Ein schon in die Jahre gekommener Anwalt namens Michele Riotta ist in dem hier vorliegenden kleinen, in der Hauptsache aus einem langen Briefwechsel und anderen offiziellen Dokumenten bestehenden Buch tätig. Es geht um ein Kunstwerk und seine immer stärker werdende Liebe zu einer mysteriösen Frau.

Eine köstliche Lektüre!

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